Fahr zur Hölle, Prof. Gitt


Privat
Eine Gruppe von etwa 40 Demonstranten hinderte Gitt zunächst mit tumultartigen Störungen am Vortrag. Außerdem entrollten sie ein Transparent mit der Aufschrift „Fahrt zur Hölle, Kreationisten!“ Foto: Privat

H a n n o v e r (idea) – Mit Trillerpfeifen, Rufen und Transparenten haben linksorientierte Studenten an der Leibniz-Universität Hannover einen Vortrag des evangelikalen Informatikers Prof. Werner Gitt (Braunschweig) gestört.

In dem mit über 600 Personen gefüllten Audimax wollte der frühere Direktor bei der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig am 23. Oktober zum Thema „Warum ich als Wissenschaftler der Bibel glaube“ sprechen. Eine Gruppe von etwa 40 Demonstranten hinderte Gitt zunächst mit tumultartigen Störungen am Vortrag. Außerdem entrollten sie ein Transparent mit der Aufschrift „Fahrt zur Hölle, Kreationisten!“ Im Gegenzug schrieb ein Student unter Beifall auf eine Tafel: „Nein, wir fahren zum Himmel.“ Da die Störer nicht nachließen, wurde die Polizei gerufen. Nach mehreren vergeblichen Versuchen einzelner Ordnungshüter, die Störer zum Verlassen des Saales zu bewegen, fügten sie sich schließlich ohne Gegenwehr und verließen das Auditorium, nachdem etwa 20 Uniformierte angerückt waren. Nach etwa einer Stunde konnte Gitt seinen Vortrag beginnen und ohne weitere Störung zu Ende bringen.

Gitt: Solche Störungen noch nie erlebt
Wie der 71-Jährige jetzt auf Anfrage von idea sagte, hätten die linksorientierten Gruppen schon im Vorfeld versucht, die Veranstaltung durch Intervention bei der Universitätsverwaltung zu verhindern. Veranstalter war das „Forum Bibel-Glaube-Wissenschaft“ (Hannover). Wie Gitt erläuterte, habe er in seiner langjährigen Vortragstätigkeit an Universitäten im In- und Ausland so etwas noch nie erlebt. Ob im Osten Deutschlands, in Kasachstan, Japan oder den USA – überall hätten ihm die Studenten aufmerksam zugehört und auch kritische Fragen gestellt. Allerdings hätten die Störer in Hannover auch etwas Gutes bewirkt. Nach dem Abzug ihrer Hauptgruppe hätten die Zuhörer seine Ausführungen mit erhöhter Aufmerksamkeit verfolgt. Nach dem Vortrag seien etwa 40 Interessierte noch zu Gesprächen in zwei Gruppen geblieben. Gitt vertritt die Auffassung, dass die Bibel sowohl in historischer als auch naturwissenschaftlicher Hinsicht irrtumslos ist und lehnt beispielsweise die Evolutionstheorie ab.

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77 Comments

  1. Ja, was ist gegen Dr. Postel einzuwenden?
    Der hat nicht eine einzige Fehldiagnose gestellt.

    Ich finde, eine Professur sollte ihm sicher sein. Er sollte Seminare abhalten, Vorlesungen, und Diplomanden betreuen.
    Studenten könnten viel von ihm lernen.

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  2. Es ist eine sehr schwache Leistung deutscher Studenten, die morgen Wissenschaftler sein wollen, wenn sie durch solche Aktionen auf sich aufmerksam machen. Warum regen sich junge Wissenschaftler auf diese Art und Weise auf. Verstehe ich nicht. Es gibt sicher niveauvollere Plattformen. Setzt euch doch lieber in Seminaren damit auseinander und ladet Menschen mit anderen Ansichten ein, hört zu und sprecht miteinander.
    Günter Schulz

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  3. „dass plötzlich Christen oder CDU-Menschen gegen eine Evolutionsveranstaltung oder irgend ne Linke Sache demonstrieren würden“

    Natürlich ist die Evolution keine „linke Sache“, noch ist sie damit zu vergleichen. Ich wäre dafür, dass sie das tun würden, um somit ihre Dummheit endgültig unter Beweis zu stellen und sich unwählbar zu machen. Das fände ich ganz hervorragend.

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  4. Es ist unglaublich, kein einziger Kommentar hier auf dieser Webseite ist auch nur Ansatzweise korrekt. Was lernen denn die heutigen Studenten. Muss man sich nicht zuerst GRÜNDLICH mit einer Materie beschäftigen sowie sich damit auseinandersetzen und sich selbst 100-prozentig überzeugen, bevor man irgendwelche falsche Informationen verstreut! Einmal nicht einfach das weiterzulalen, was man von anderen mitbekommt oder irgendwo eine Meinung von jemanden gelesen hat einfach so weitergibt. Sondern Sich ans Herz (Verstand) fassen und sich mal mit den Aussagen beider Seiten klar und tief befassen! Was wird nur aus solch zukünftigen Studenten?

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  5. Das ist schon interessant, dass gerade die Leute, die sonst immer von Toleranz schwafeln, so undemokratisch und massiv gegen Prof. Gitt demonstrieren.
    Man stelle sich das Gegenteil vor, dass plötzlich Christen oder CDU-Menschen gegen eine Evolutionsveranstaltung oder irgend ne Linke Sache demonstrieren würden.
    Eh Leute, wir leben (noch) in einem freien Land und das gilt für alle!

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  6. „Ich habe auch schon mehrmals dagegen demonstriert als solche aufmärsche bei uns in der gegend war.“

    Leute von der Antifa haben mich schon zweimal dazu eingeladen, gegen Nazis zu demonstrieren. Aber deren Konzept (Reinhauen) ist mir zu blöde.

    Ansonsten sind mir Demos zu karnevallistisch. Die Leute machen einfach nicht den Eindruck, es wirklich ernst zu meinen oder darüber nachgedacht zu haben, was sie da tun.

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  7. @Ostfriese

    „“Du hast offenbar noch nie gegen eine “demokratisch rechtsstaatlich genehmigte” Nazidemo demonstriert.”

    Doch, habe ich, ist noch gar nicht lange her.“

    Das finde ich sehr gut!
    Ich habe auch schon mehrmals dagegen demonstriert als solche aufmärsche bei uns in der gegend war.

    Es gibt auch Menschen die nicht zum schwarzen block gehören und sich friedlich sich gegen Neo- Nazis stellen. Leider nur viel zuwenige! Ich finde es wirklich toll das du auch dazu gehörst!

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  8. 4.try:@Administrator: Erbitte Löschung meiner redundanten unteren beiden Einträge, hatte technische Probleme (4:03 und 4:04), sorry
    @El Schwalmo: Danke, habe bereits Material über Gitt gefunden.

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  9. 20 Polizisten waren nötig, den „Mob“ zu vertreiben.

    Wie läuft denn die Raumvergabe an einer Uni? Die Räume werden häufig einfach so vermietet und keiner fragt richtig was dort stattfindet. Es reicht, wenn einer der Veranstalter jemanden kennt, der jemanden kennt, der die Räume verwaltet. Nach inhaltlichen Inkompatibilitäten fragt man i.a. R. nur, wenn sich ein weltbekannter Nazi oder ein kommerzieller Sterbehelfer ankündigt.

    Über den Verlauf der Raumvergabe können wir nur spekulieren. Ein Mitglied des CDU-nahen „Rings Christlich-Demokratischer Studenten“ (RCDS) wird die Veranstaltung wohl beantragt haben. Dann wird es Protest gegeben haben, auf den nicht eingegangen wurde. Und so wird sich die Situation langsam hochgeschaukelt haben.

    Was bleibt, ist der schlagzeilenträchtige Protest gegen „Evolutionsleugner“ (ein hübscher Begriff, wie ich finde) an einer deutschen Universität.

    Checkmate, you deluded Creationists.

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  10. Ja, nachdem 20 Polizisten angerückt waren. ‚einzelne Ordnungshüter‘ waren wohl zu wenig um den Mob zu beruhigen.

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  11. „Nach etwa einer Stunde konnte Gitt seinen Vortrag beginnen und ohne weitere Störung zu Ende bringen.“

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  12. Moment. Auch wenn davon auszugehen ist, dass die Demonstranten, wenn man sie hätte gewähren lassen, den Vortrag verhindert hätten, wardoch der Protest gegen die Veranstaltung absolut berechtigt.
    Eine Verzögerung der Veranstaltung vor Beginn (!) um einige Minuten durch lautstarken Protest sehe ich nicht als intolerable Störung, vorausgesetzt natürlich der Referent kann seinen Vortrag danach halten.

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  13. „Offenbar war die Zahl derer, die ihm dort zuhören wollten, sehr viel größer“

    Wäre allein das nicht erschreckend und Anlass genug, deutlich zu machen, dass da was schiefläuft?

    „Wer am lautesten schreit, gewinnt?“

    Nein. Wer unüberhörbar auf Mißstände aufmerksam macht, wird gehört. Die Demonstranten haben Gitt keine Gewalt zugefügt. Sie haben zeitweise verhindert, was bereits an anderer Stelle zu verhindern gewesen wäre. Das ist in unserer Demokratie erlaubt. Auch ich höre mir immer wieder gern die Sprechchöre gegen meine Vorträge an. Man sollte doch nicht so tun, als hätte Gitt Angst um Leib und Leben haben müssen.

    Demokratie ist, wenn man protestieren darf. Das ist mein Demokratieverständnis.

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  14. „Du hast offenbar noch nie gegen eine “demokratisch rechtsstaatlich genehmigte” Nazidemo demonstriert.“

    Doch, habe ich, ist noch gar nicht lange her.

    „Beim nächsten Mal überlegen sich die Verantwortlichen dann hoffentlich zweimal, wem sie dort ein Podium bieten.“

    Offenbar war die Zahl derer, die ihm dort zuhören wollten, sehr viel größer als die Zahl der Saboteure. Ist das Dein Demokratieverständnis? Wer am lautesten schreit, gewinnt?

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  15. Du hast offenbar noch nie gegen eine „demokratisch rechtsstaatlich genehmigte“ Nazidemo demonstriert.

    Die Demonstranten haben gegen einen unerhörten Vorgang protestiert. Sie wollten und mußten zeigen, dass Vorträge mit dem Titel „Warum ich als Wissenschaftler der Bibel glaube“ und einem Inhalt, der allen bekannten wissenschaftlichen Fakten widerspricht, an einer deutschen Hochschule nicht ohne deutlichen, vor allem formalen(!) Widerspruch hingenommen werden.

    Gitt konnte seinen Vortrag halten. Mit wäre es lieber gewesen, wenn die Demonstranten dazu beigetragen hätten, dass der Referent in eine zivile Einrichtung hätte umziehen müssen. Beim nächsten Mal überlegen sich die Verantwortlichen dann hoffentlich zweimal, wem sie dort ein Podium bieten.

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  16. Du hast offenbar noch nie gegen eine „demokratisch rechtsstaatlich genehmigte“ Nazidemo demonstriert.

    Die Demonstranten haben gegen unerhörten Vorgang protestiert. Sie wollten und mußten zeigen, dass Vorträge mit dem Titel „Warum ich als Wissenschaftler der Bibel glaube“ und einem Inhalt, der allen bekannten wissenschaftlichen Fakten widerspricht, an einer deutschen Hochschule nicht ohne deutlichen, vor allem formalen(!) Widerspruch hingenommen werden.

    Gitt konnte seinen Vortrag halten. Mit wäre es lieber gewesen, wenn die Demonstranten dazu beigetragen hätten, dass der Referent in eine zivile Einrichtung hätte umziehen müssen. Beim nächsten Mal überlegen sich die Verantwortlichen dann hoffentlich zweimal, wem sie dort ein Podium bieten.

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  17. Es gibt gute Gründe, Nazi-Aufmärsche zu verbieten („keine Toleranz den Feinden der Toleranz“), und ebenso hätte es gute Gründe gegeben, für diese Veranstaltung keinen Hörsaal zur Verfügung zu stellen.

    Aber in demokratisch-rechtsstaatlichen Verfahren genehmigte Veranstaltungen kann niemand mit Geschrei und Tomaten sabotieren, ohne sich selbst faschistischer Gesinnung verdächtig zu machen.

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  18. Du wirfst dann sicher bei Nazidemos auch nur mit Wattebäuschchen, oder setzt Dich niveauvoll mit Jürgen Rieger, Udo Voigt und ihren Gesinnungsgenossen auseinander. Oder Du läßt sie einfach reden. Die disqualifizieren sich ja eh selbst. Stimmts?

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  19. Was haben diese verdammmten A-Naturalisten überhaupt für ein Recht, sich in wissenschaftliche Betrachtungen einzumischen?

    Die Existenz im Diesseits allerdings wird früher oder später – spätestens auf dem Totenbett – zur Hölle vor allem für jene, die an eine Hölle im Jenseits glauben, oder an einen „Himmel“, der manchem alten guten Freund oder sogar Familienmitglied aus verschiedensten Gründen verwehrt bleibt. Das wird u.U. ne ziemlich einsame Ewigkeit.

    Breitflächig kultivierter Süper-Masochismus.

    So oder so, ich weiss nicht, was an einer solchen Perversion erstrebensert erscheinen sollte, selbst wenn sich
    das nur auf geistiger Ebene abspielt.

    Geistige Irrlichter wie Gitt nur mit Worten – wenn auch Lauten – aufzuhalten, halte ich noch für recht zurückhaltend, meiner Ansicht nach gehört der erstmal sediert, und zwar gehörig.

    Aber immerhin haben sich bei o.g. Veranstaltung noch 40 besorgte „Seelen“ gefunden, die ihn zumindest nicht unbeobachtet liessen, bevor er Schlimmeres anstellen konnte.

    Muahahaha

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  20. „Es geht darum, dass Pseudowissenschaft nicht in einen Hörsaal gehört.“

    Ach so. Das ist natürlich mit „Fahrt zur Hölle Kreationisten“ sehr niveauvoll und überzeugend artikuliert.

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  21. „noch schlimmer finde ich den Thread-Titel, denn der toppt das noch durch die Nennung eines Namens.“

    Ja, allerdings! Dadurch entsteht der falsche Eindruck, wir würden uns hier mit der Transparent-Aktion solidarisieren. Nickpol, das solltest Du ändern!!

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  22. @sputnic: Mein Name ist kein Witz. Ich bin Gott. Ich frag mich, was daran witzig sein soll?

    Elli bekommt die Kritik, die er verdient, nicht mehr und nicht weniger.

    Gitt liegt übrigens so falsch wie Elli. Sie nehmen – Claude Shannon mißverstehend – an, dass, je mehr sinnlose Buchstabenreihen sie von sich geben, desto mehr Information erzeugt wird.

    Und, Ostfriese, es geht hier nicht darum, dass verwirrten Menschen der Mund verboten wird, oder das „Andersdenkende“ grundsätzlich niedergebrüllt werden müssen. Es geht darum, dass Pseudowissenschaft nicht in einen Hörsaal gehört. Wenn Du das anders siehst, kann man darüber ja nochmal diskutieren, wen wir dann alles in unsere jeweilige Alma Mater einladen müßten, der Fainess halber.

    Gitt kann und darf seine Vorträge in Gemeindezentren und meinetwegen auch in der Fußgängerzone halten. In den Hörsaal einer Uni gehören seine scheinwissenschaftlichen Thesen nicht.

    Es gibt keine „Hölle“. Der Thread-Titel ist ein humorvoller Seitenhieb auf die wahnhaften Vorstellungen des Genannten.

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  23. @Stefan

    === schnipp ===
    Das “Fahrt zur Hölle, Kreationisten”-Transparent ist dagegen eine Antimonie, die kaum in solch eine Veranstaltung gehört.
    === schnapp ===

    noch schlimmer finde ich den Thread-Titel, denn der toppt das noch durch die Nennung eines Namens.

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  24. Ich bin auch kein Freund von kreationistischen Auftritten, wie an dieser Uni. Aber die Störer waren eher kontraproduktiv. Besser wäre es gewesen, die Veranstaltung zu verlängern, oder die Redezeit des Profs zu verkürzen, so dass eine vorher durchdachte und rationale Kritik ebenso Platz gefunden hätte.
    Das „Fahrt zur Hölle, Kreationisten“-Transparent ist dagegen eine Antimonie, die kaum in solch eine Veranstaltung gehört.

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  25. Die zeitweiligen Entgleisungen der „Diskussion“ verdecken hier leider ein wenig den Konsens darüber, dass die Störaktion der Demonstanten unbedingt abzulehnen ist.

    Ich selbst habe als Student erlebt, wie der linksradikal orientierte Braunschweiger AStA ein Seminar ÜBER (!) Peter Singer unmöglich gemacht hat. In der Höhle des Löwen stand es sieben zu eins gegen mich, und zwei Autonome verließen vorsichtshalber den Raum, um ihrer Aggressionen Herr zu werden. Sie unterstellten, dass jeder, der Singers Ansichten nicht konsequent tabuisiere, das Euthanasie-Programm der Nazis wieder auflegen wolle. Natürlich hatte — im Gegensatz zu mir (20 Monate Zivildienst in Neuerkerode) — keiner von ihnen Erfahrungen in der Arbeit mit Behinderten, was sie nicht daran hinderte, sich als Fürsprecher der „wehrlosen Opfer“ berufen zu fühlen.

    Ihnen war auch mit ganz viel Geduld nicht zu vermitteln, dass nicht das Debattieren über Singers Argumente, sondern das Verbot von Diskussionen, das Mundtotmachen, geradewegs in den Faschismus führt…

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  26. @sputnic

    === schnipp ===
    Er [Gitt, E.S] nimmt an, dass sich die Shannon’sche Informationstheorie nicht auf die DNA anwenden läßt und leitet daraus ab, dass der Sender Gott ist, oder so.
    === schnapp ===

    es gibt im Netz eine gute Darstellung dessen, was Gitt behauptet, incl. Widerlegung. Falls es Dich interessiert, kann ich den Link heraussuchen.

    Gitt war lange Zeit 2. Vorsitzender von Wort und Wissen, dazu einer der ganz Wenigen, der dazu noch bei AIG aktiv ist. Das ist auch der Grund, warum Gitts Bücher auch in englischer Sprache erschienen, während das beispielsweise beim ‚kritschen Lehrbuch‘ nicht der Fall ist.

    Der Ansatz von Gitt ist bei Wort und Wissen, gelinde gesagt, umstritten. Die Kritik der Fachgruppe Biologie dort ist genau die, die ich auch vorgebracht hatte: Gitt mogelt die Prämisse in die Konklusion.

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  27. @sputnic

    === schnipp ===
    ‘Krüppelorganisation’ ist harter Tobak. Ich kaufe Dir deine Erklärung ab, aber so was ist trotzdem gefährlich.
    === schnapp ===

    der Vorfall war etwa 1990, damals wurde auch im SPIEGEL ausführlich berichtet. Dort wurde auch dieser Begriff als Selbstbezeichner verwendet. Kann sein, dass sich seither etwas geändert hat.

    Ich werde den Begriff daher nicht mehr verwenden.

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  28. @Gott, El Schwalmo, [C]Arrowman
    Ich will mich nicht zum Blogwart aufspielen, da ich neu bin. Ein entsprechender Hinweis genügt, dann schalte ich einen Gang zurück. Die Diskussion droht unnötig zu eskalieren.

    -Gott: der Witz mit dem Nickname war am Anfang legitim, ist aber abgestanden. Er taugte in keinem Fall, Beleidigungen (Würmer etc) zu rechtfertigen. Du hast bekannte Positionen vertreten, die aber nicht weiter oder anders begründet. Du kannst El Schwalmo kritisieren, wenn Du gründe lieferst, ihm aber nicht jedes Recht absprichst (außer Du hast verdammt gute Gründe).
    -El Schwalmo: ‚Krüppelorganisation‘ ist harter Tobak. Ich kaufe Dir deine Erklärung ab, aber so was ist trotzdem gefährlich. (Wir werden uns auf Wunsch noch intellektuell kloppen, wenn mir etwas neues eingefallen ist, mit dem ich dich beeindrucken könnte. ]:-) )
    -Gott: Ziehe dich trotzdem nicht daran hoch. Einmal Nachlegen hätte gereicht. Das ist keine Sache zwischen Dir und jemand anders. (Heimatfim!)

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  29. Gitt ist ein Troll, und Trolle muss man trollen, aber mit wissenschaftlichen Mitteln.
    Er nimmt an, dass sich die Shannon’sche Informationstheorie nicht auf die DNA anwenden läßt und leitet daraus ab, dass der Sender Gott ist, oder so. Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Gitt kann ich das auf die schnelle nicht so recht sagen. Der Sender ist sicherlich die DNA vor der Replikation und der Empfänger die danach. Keines von Gitts Argumenten reißt einen Informatiker vom Hocker, da bin ich sicher.
    Der Beweis hätte auf das Transparent gehört, am besten auf einer Regenbogenflagge, dann hätte man ihn lächerlich machen können.

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  30. @Gott, El Schwalmo, [C]Arrowman
    Ich will mich nicht zum Blogwart aufspielen, da ich neu bin. Ein entsprechender Hinweis genügt, dann schalte ich einen Gang zurück. Die Diskussion droht unnötig zu eskalieren.

    -Gott: der Witz mit dem Nickname war am Anfang legitim, ist aber abgestanden. Er taugte in keinem Fall, Beleidigungen (Würmer etc) zu rechtfertigen. Du hast bekannte Positionen vertreten, die aber nicht weiter oder anders begründet. Du kannst El Schwalmo kritisieren, wenn Du gründe lieferst, ihm aber nicht jedes Recht absprichst (außer Du hast verdammt gute Gründe).
    -El Schwalmo: ‚Krüppelorganisation‘ ist harter Tobak. Ich kaufe Dir deine Erklärung ab, aber so was ist trotzdem gefährlich. (Wir werden uns auf Wunsch noch intellektuell kloppen, wenn mir etwas neues eingefallen ist, mit dem ich dich beeindrucken könnte. ]:-) )
    -Gott: Ziehe dich trotzdem nicht daran hoch. Einmal Nachlegen hätte gereicht. Das ist keine Sache zwischen Dir und jemand anders. (Heimatfim!)

    Zum Thema:
    Gitt ist ein Troll, und Trolle muss man trollen, aber mit wissenschaftlichen Mitteln.
    Er nimmt an, dass sich die Shannon’sche Informationstheorie nicht auf die DNA anwenden läßt und leitet daraus ab, dass der Sender Gott ist, oder so. Aus http://de.wikipedia.org/wiki/Gitt kann ich das auf die schnelle nicht so recht sagen. Der Sender ist sicherlich die DNA vor der Replikation und der Empfänger die danach. Keines von Gitts Argumenten reißt einen Informatiker vom Hocker, da bin ich sicher.
    Der Beweis hätte auf das Transparent gehört, am besten auf einer Regenbogenflagge, dann hätte man ihn lächerlich machen können.

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  31. In der Tat würden wir mit solchen Aktionen unseren Gegnern nur einen Gefallen tun (wenn wir solche Aktionen machen würden, was ja nicht der Fall ist). Richard Dawkins hat zum Beispiel nur einmal auf eine Frage von Kreationisten ein klein wenig gezögert und das Video gibt es jetzt in hundert Variationen auf YouTube.

    Ob eine Veranstaltung in einer Universität stattfinden darf oder nicht, muss letztlich die Uni-Leitung entscheiden. In der Tat hätte ich eine reine Propaganda-Veranstaltung nicht zugelassen, eine Diskussion zwischen Kreationisten und Evolutionsbiologen aber vielleicht schon.

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  32. [C]Arrowman, es wird Dir schwer fallen, aber versuche bitte zu verstehen, dass die Begriffe „intellektueller Schlagabtausch“ und „El Schwalmo“ nicht in Zusammenhang zu bringen sind. Im Übrigen sehe ich nicht, wie gerade DU Dir ein Urteil über intellektuelle Ausstattung anderer erlauben könntest.

    Also guck Dir einen schönen Heimatfilm an und halt Dich raus!

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  33. Allgemein:

    ICh finde es gut das den IDlern und Kreationisten endlich offen entgegen getreten wird, allerdings zeugt ist die Art und Weise nicht von einer gut durchdachten Strategie, ich denke mit gezielteren Dingen wie zwischenfragen, Flyern, und friedlicher Demle am eingang hätte dem effekt keinem Abbruch getan, und den IDler nicht die möglichkeit gegeben, die Kritiker als unzivilisiert darzustellen.

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  34. @ Gott, wenn du dich im intellektuellen Schlagabtausch mit El Schwalmo messen willst, erschein das nächste mal bewaffnet (also intellektuell meine ich).

    Beleidigungen sind für eine Diskussoin nicht förderlich.

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  35. @BipoX

    === schnipp ===
    Bei der Jugend von heute hält sich das ” das ist doch voll schwul” hartnäckig als abwertende Redewendung gehalten, hinzu gekommen ist noch “Du bist doch bloss ein Opfer”
    === schnapp ===

    sorry, Bildungslücke. Bei den Jungendlichen, die ich kenne, ist mir das noch nicht aufgefallen. Ich kenne aber nicht allzu viele.

    Es gibt natürlich ein weites Spektrum von Einstellungen zu Homosexualität, und es ist sicher kein Zufall, dass diese Einstellung bei Soziologen einen wichtigen Indikator darstellt.

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  36. „Es gab auch Zeiten, da war ’schwul’ ein Schimpfwort, während es heute durchaus als Selbstbezeichner üblich ist.“

    Bei der Jugend von heute hält sich das “ das ist doch voll schwul“ hartnäckig als abwertende Redewendung gehalten, hinzu gekommen ist noch „Du bist doch bloss ein Opfer“

    Irgendwie pervers, oder? Lieber rechnet „man“ sich den „Tätern“ zu (und unterstreicht dass mit entsprechendem dumpf-verblödetem Gehabe wie Verbrecherfressengeziehe oder Messerfuchteleien), als in den Verdacht zu geraten, ein „Opfer“ zu sein.

    Woher hier der Wind weht kann man ahnen, aber auch wohin?

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  37. Hirn einschalten, El Schwalmo! Was glaubst Du, warum ich das wohl so formulierte?

    Ach, was verschwende ich eigentlich meine Zeit mit Dir.

    Du begreifst es nicht und wirst es nie begreifen. Also lass Dir lieber von Deinen Kreationistenfreunden weiter Gutes zuteil werden. In Dir haben sie wenigstens einen, der sie ernstnimmt. Denn sie sind schließlich auch nur Menschen, auch entgegen anderslautender Berichte aus den eigenen Reihen.

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  38. also wenn solche Veranstaltungen wie diese zunehmen, dann kann man wirklich bald die Uni zumachen und daraus eine Kirche oder Moschee draus machen.

    Die Uni war eigentilch immer ein Hort der Wissenschaft und nicht ein Propagandaplatz für Verblödung

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  39. @HFRGott

    === schnipp ===
    Na dann, Du autoritärer Krüppel
    === schnapp ===

    erfreulicherweise hast Du keine Anrede gewählt, sonst könnte Dir sehr peinlich der gerichtsnotorische Unterschied zwischen einem verkrüppelten Menschen, der sich als ‚Krüppel‘ bezeichnet, und jemandem, der einen Menschen als ‚Krüppel‘ bezeichnet, deutlich gemacht werden.

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  40. Na dann, Du autoritärer Krüppel: Wer anerkannte Diskussionforen nutzt, um seiner menschenverachtenden und wahnhaften Weltanschauung den Anschein der Plausibilität und Respektabilität zu geben und damit den Regeln, die für eine sachliche und fundierte Auseinandersetzung gelten Hohn spricht, dem muß man laut und unmißverständlich entgegentreten, wenn manch andere nicht begreifen, welche Gefahr von diesem Irrsinn ausgeht.

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  41. Ich stimme cptchaos zu. Proteste sind richtig und notwendig, aber tumultartige Störungen fallen dann doch eher in die Kategorie „Sabotage“. Vor allem aus der Parole „Fahrt zur Hölle Kreationisten!“ spricht doch nur noch blanker Hass. Ich möchte daher ernsthaft bezweifeln, dass die Linksradikalen rationaler und humanistischer sind als die religiösen Fundamentalisten.

    Für mich ist das ein klassischer Fall von „Alle in einen Sack stecken, feste mit dem Knüppel druff und man trifft immer den Richtigen“ 😉

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  42. @Gott

    FYI

    “Krüppelorganisation”?

    ist durchaus gängig (war es jedenfalls zu dem Zeitpunkt, als dieser Vorfall stattfand, google mal nach krüppel + organisation).

    Es gab auch Zeiten, da war ’schwul‘ ein Schimpfwort, während es heute durchaus als Selbstbezeichner üblich ist.

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  43. „Krüppelorganisation“?

    Ein Mann mit soviel Tagesfreizeit wie Du entwickelt nachvollziehbarerweise einem gewissen menschverachtenden Zynismus, dass Du ihn auch noch äußern darfst, ist dabei nicht vorgesehen.

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  44. @derautor

    === schnipp ===
    Aber so ging das etwas zu weit. Erinnert sehr unschön an die Demos gegen Peter Singers Vorträge.
    === schnapp ===

    yepp.

    Ich war life mit dabei, als eine derartige Demo organisiert wurde, weil der Mann (Pfarrer) einer Kollegin von mir (Religionslehrerin) dieser in meinem Beisein mehr oder weniger stolz über den Stand der Dinge berichtete.

    Ich konnte ihn ein wenig ins Grübeln bringen, aber er hatte auch durchaus Argumente. Er vertrat eine Krüppelorganisation und die ging davon aus, dass der ’status quo‘ das Beste für sie sei. Jegliche Diskussion darüber war aus deren Sicht schlecht. Daher ging es nur darum, Singer mundtot zu machen, nicht ihn zu widerlegen.

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  45. @derautor

    === schnipp ===
    oder sie gleich zu verhindern.
    === schnapp ===

    wie in Würzburg ;->

    Ich denke auch an die ‚Vorfälle‘ an der FH Friedberg. Hier kann man von Glück sprechen, dass das nicht incl. der Hintergründe publik gemacht wurde. ‚Gewisse Kreise‘ hätten sich dann nämlich jämmerlich blamiert.

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  46. Ich denke, es wäre in Ordnung gewesen, gegen die Veranstaltung im Vorfeld und vielleicht in den ersten Minuten zu demonstrieren, oder sie gleich zu verhindern.

    Aber so ging das etwas zu weit. Erinnert sehr unschön an die Demos gegen Peter Singers Vorträge.

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  47. Pseudowissenschaft gehört in Stadthallen … und nicht auf die Podien der Universität.

    Gott (persönlich) hat recht! Religion ist nicht mal Pseudo-wissenschaft, sondern ein Brei aus erdachten, sich widersprechenden Geschichten. Also, ab ins Hinterzimmer!

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  48. @HFRGott

    === schnipp ===
    Also halt gefälligst die Klappe!
    === schnapp ===

    da ich nicht an einen Gott glaube, bist Du wohl der Letzte, der sich anmaßen sollte, mir den Mund zu verbieten.

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  49. Hier eine Probe von den Kommentaren auf der Seite von idea.de:

    Nein, dort wird kein Zwischenhalt für Nachfolger des Herrn Jesus sein; schließlich wartet auf uns mehr und „Besseres“, die Herrlichkeit im Himmel bei IHM, den wir bekennen: JESUS CHRISTUS.

    Die Nachfolger des Herrn Jesus denken und schreiben wie senile Opas.

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  50. Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Die ist nur an Orten möglich, an denen Regeln eingehalten werden.

    Wenn diese Regeln verletzt werden, ist es die Pflicht eines jeden aufmerksamen Bürgers, die Einhaltung dieser Regeln zivilcouragiert anzumahnen, so wie das in Hannover geschehen ist. Quit pro quo.

    Also halt gefälligst die Klappe! Und denk mal drüber nach, welcher Sache Du einen Dienst erweist!

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  51. @Gott

    === schnipp ===
    Wieso diskutieren wir hier darüber?
    === schnapp ===

    interessantere Frage: wie diskutieren wir hier darüber?

    Bist Du sicher, dass Du Deiner Sache einen Dienst erweist?

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  52. Wieso diskutieren wir hier darüber?

    Weil diese Aktion Aufmerksamkeit erregt hat. Notwendige Aufmerksamkeit. Da wird selbsternannten Kennern meines Willens in einer Universität ein Podium geboten. Ein unfassbarer Vorgang.

    Wie wäre es gleich mit einem Vortrag von Thomas Hornauer im Audimax München? Einer Ehrendoktorwürde für Uri Geller an der Humbolt-Universität zu Berlin? Eine Gastprofessur für Gerd Postel an der Uni Dresden?

    Pseudowissenschaft gehört – wenn überhaupt – in Stadthallen, oder besser in Hinterzimmer und an Stammtische – und nicht auf die Podien der Universität.

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  53. Die Aktion war meiner Meinung nach dumm, da man von Studenten eigentlich erwarten können, dass sie bessere Mittel und Wege finden, um derartige Veranstaltungen kritisieren.

    Man hätte zum Beispiel schon im Vorfeld Flugblätter austeilen können, auf denen dargelegt wird, warum solche Veranstaltungen an einer Universität eigentlich nichts zu suchen haben. Man hätte auf diese Weise Gitt und seine komischen Ansichten schon von vorneherein kritisieren können und zum Protest (z.B. durch Buttons oder Aufkleber) aufrufen können.

    Man hätte auch eine Gegenveranstaltung organisieren können, auf der Gitt und seine Kreationistischen Ansichten „demontiert“ werden.

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  54. Ich sehe die Aktion mit gemischten Gefühlen. Einerseits sollte derartigem Dreck an einer Universität kein Platz geboten werden, Widerstand dagegen zu leisten ist in meinen Augen fast schon eine Pflicht, doch muss man klarstellen, dass simples Stören nichts bringt. Man hätte Gitt irgendwie aus der Fassung bringen, zum kritischen Denken aufrufen müssen.

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  55. Kreationisten haben in einer Universität nichts zu suchen, weil sie Kenntnisse für einen Bereich beanspruchen, für den sie keine Kenntnisse haben.

    Ich kann guten Gewissens sagen, dass ich die Welt nicht erschaffen habe. Weder in sechs Tagen, noch in kürzerer oder längerer Zeit. Nie. Die Welt ist ohne mein Zutun zu dem geworden, was sie ist.

    Wenn Gitt also behauptet, dass ich die Welt erschaffen hätte, weil ein paar rückständige Viehtreiber im vorderen Orient sich eine solch abstruse Story nicht nur ausgedacht, sondern auch noch aufgeschreibenhaben, dann ist das unwissenschaftlicher Schwachsinn und dient nur einem Zweck, der allgemeinen Volksverblödung.

    Das gehört nicht in eine Universität. Kreationismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

    Diesem Ziel hast Du, El Schwalmo, Dich ja offenbar auch verschrieben. Und womit läßt sich besser verblöden, als mit abstruser steinzeitlicher Ideologie 🙂

    Weiter so!

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  56. @folgsam

    === schnipp ===
    Du musst zugeben, diese Form des Protestes ist mit Abstand die Sichtbarste und im Gegensatz zu dir schätze ich den Schaden geringer ein als den Nutzen.
    === schnapp ===

    mir geht es gerade andersherum. Es könnte sein, dass es auch in anderen Gruppen Betonköpfe gibt. Aber die sind hoffentlich noch jung genug, um zu lernen.

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  57. Keine gute Aktion!

    Also ich halte derartiges blockieren und stören von „Vorträgen“ in jedem Fall für unangemessen. Es ist der Beginn einer Diskussionskultur die schnell ins Faschistoide abdriftet. Da wird versucht mit Gewallt jemanden daran zu hindern seine Meinung zu äußern. Die Motivation dahinter ist der Ideologische Anspruch kontrollieren zu wollen was gedacht wird mit – *allen* Mitteln.

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  58. „Nur so nebenbei: kennt jemand ein Beispiel dafür, dass ein Häuflein Kreationisten eine Veranstaltung, die sich mit Evolution befasst hat, in dieser Art und Weise störte? “

    Ich kenne kein Beispiel, kann in Deutschland daran liegen dass bisher noch keine kritische Kreationistenmasse erreicht ist. Vielleicht sind die Evangelikalen und sonstigen Kreas ja auch viel netter und zurückhaltender als ich dachte?

    Kennst du ausser dieser Aktion noch andere Beispiele signifikanter Störungen einer Kreationistenveranstaltung durch ‚Evolutionsbefürworter‘ ?

    „Sie haben seine Vorurteile nur bestätigt, nebenbei auch die Vorurteile vieler Menschen, die geblieben sind.“

    Gitt ist 71 und mit dem Alter sicher nicht kritischer geworden. Ein Betonkopf bleibt hart, auch wenn man ihn mit Zement füttert.

    Du musst zugeben, diese Form des Protestes ist mit Abstand die Sichtbarste und im Gegensatz zu dir schätze ich den Schaden geringer ein als den Nutzen.

    Leise Protestformen laufen meist Gefahr nicht gehört zu werden. So wollte ich nach einem Vortrag von Jürgen Spieß an meiner Uni meinen leisen aber nachdrücklichen Protest an einigen Punkten äussern, wurde aber nicht drangenommen. Kann daran liegen, dass der Krea aus meinem Semester mit dem ich schon einmal aneinander geraten war die Wortmeldungen angenommen hat :> Shit happens. Das nächste mal rufe ich ungefragt in den Saal wenn der Vortrag danach verlangt.

    Ein dermaßen unkritisch bornierter Bibelglaube wie Gitt ihn vertritt hat an einer Universität wenig Platz, selbst viele theologischen Fakultäten wären sich dafür wohl zu schade.
    Doch was einmal angemeldet und genehmigt wurde, soll auch durchgezogen werden können, doch in Zukunft bitte nicht in einem Universitätsgebäude.

    Welche Seite ist denn nun ‘gefährlicher’?

    Was die geselschaftlichen, kulturellen und wissenschaftspolitischen Konsequenzen angeht, sollten Gitt und Konsorten irgendwann mal die Mehrheit stellen, ist die Antwort klar.

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  59. @folgsam

    === schnipp ===
    Sein Gott wird ihm schon dabei helfen diesen unglaublichen Affront zu verdauen ;>
    === schnapp ===

    welchen Affront?

    Gitt wird seinem Gott eher für diese Menschen danken. Sie haben seine Vorurteile nur bestätigt, nebenbei auch die Vorurteile vieler Menschen, die geblieben sind.

    Nur so nebenbei: kennt jemand ein Beispiel dafür, dass ein Häuflein Kreationisten eine Veranstaltung, die sich mit Evolution befasst hat, in dieser Art und Weise störte? Welche Seite ist denn nun ‚gefährlicher‘?

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  60. @nickpol
    Volle Zustimmung!
    Stellt sich die Frage, warum die Verantwortlichen der Leibniz-Universität Hannover diesem religiösen Unsinn die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen.

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  61. Es ist doch völlig in Ordnung wenn Gitt über seinen Glauben parlieren will, in einer Kirche, oder einem Gemeindehaus, dort kann er als evangelikaler Fundamentalist seine irrationalen Lebensweisheiten verkünden, den 40 Störern gilt mein Respekt für die Aktion.

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  62. Nachtrag: Zum Glück konnte Gitt dann doch seinen Vortrag halten. Nachdrücklicher Protest war zwar angebracht, doch soll dem Mann ruhig Gelegenheit gegeben werden sich selbst zu demontieren.

    Durch totale Blockade solcher Veranstaltungen ist auch nichts gewonnen.

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  63. „Gitt vertritt die Auffassung, dass die Bibel sowohl in historischer als auch naturwissenschaftlicher Hinsicht irrtumslos ist und lehnt beispielsweise die Evolutionstheorie ab.“

    Ich bezweifle das die ‚kritischen Fragen‘ auch nur ansatzweise zu ihm durchdringen.

    Jedenfalls eine interessante Aktion.
    Sein Gott wird ihm schon dabei helfen diesen unglaublichen Affront zu verdauen ;>

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