Irrationale Störung der Totenruhe


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Die Grabeskirche in Jerusalem, Quelle: Weltchronik.de

Jerusalem: Prügelei zwischen Mönchen in der Grabeskirche

(KAP) In der Grabeskirche in Jerusalem ist es am Sonntag zu einer Schlägerei zwischen armenischen und orthodoxen Christen gekommen. Nach Darstellung des armenischen Patriarchats bestürmten 20 bis 30 griechische Christen eine armenische Prozession, die von Bischof Armenak Schirvanian angeführt wurde.

In der Grabeskirche (die im orthodoxen Sprachgebrauch „Anastasis“ – Auferstehungskirche – genannt wird) befinden sich der Golgatha-Felsen, das leere Grab sowie weitere Stationen des Leidensweges Jesu. Gemäß den Regeln des sogenannten „Status quo“, der die Besitzverhältnisse der christlichen Konfessionen in der Grabeskirche regelt, sollte sich weder ein Orthodoxer noch ein Katholik im Jesus-Grab aufhalten, wenn der armenische Bischof dorthin kommt. Der „Status quo“ ist ein Meisterwerk der osmanischen Diplomatie und regelt bis in die kleinsten liturgischen Details die Rechte der einzelnen Konfessionen in der „Anastasis“.

Nach Darstellung eines Sprechers des armenischen Patriarchats gelang es der israelischen Polizei, die Orthodoxen abzudrängen. Der armenische Bischof habe zunächst auf den Besuch im Grab verzichtet. Nach gescheiterten Verhandlungen der Streitparteien sei es dann zu einem zweiten Ansturm orthodoxer Mönche auf die Prozession gekommen. Die Polizei habe sich zwar „redlich bemüht“, angesichts der blutigen Zusammenstöße die Ordnung wiederherzustellen. Dabei habe sie aber auch selbst zu „exzessiver Gewalt“ gegriffen, so der Sprecher des Patriarchats. (ende)

2 Comments

  1. was würde ich geben, diese szenen mal live zu erleben!

    aber es bestätigt mir nur meine meinung über die dort – und auch generell in israel – ansässigen popen, mönche etc. von christlicher nächstenliebe keine spur. nur eine mischung aus kommerz (bin aus dem grab geflogen, weil ich keine kerzen kaufen wollte), heimelichtuerei und gezänke um irgendwelche „heiligen“ orte.
    wer beim besuch der grabeskirche schon nicht seinen glauben verliert, sollte es bei diesen szenen spätestens getan haben.

    btw, die nonnen am berg der seeligpreisung überzeugen auch nicht gerade durch herzlichkeit, sondern keifen gerne mal die touris an 😉

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