Das Comeback des Skandalpriesters


Innige Zungenküsse unter Männern und Sex-Parties brachten die Geistlichen unter Beschuss.
Priesterseminar im österreichischen St. Pölten: Innige Zungenküsse unter Männern und Sex-Parties brachten die Geistlichen unter Beschuss.

Wegen Sex-Parties mit Studenten musste der Vizechef des Priesterseminars St. Pölten vor vier Jahren gehen. Nun ist er zurück: in München. (SZ)

Vor vier Jahren wurde Wolfgang Rothe als Vize-Chef des österreichischen Priesterseminars St. Pölten entlassen. Der Vorwurf: Rothe habe, ebenso wie der gleichfalls suspendierte Seminarleiter Ulrich Küchl, homosexuelle Beziehungen am Seminar geduldet – und selbst sogar in solchen Beziehungen gestanden.

Sex-Parties am Priesterseminar und ein Foto, das Rothe auf einer Feier bei einem „innigen Zungenkuss“ mit einem Studenten zeigt, das war schließlich zu viel für die katholische Kirche. Papst Johannes Paul II. griff ein und schickte seinen Vertrauten Klaus Küng nach St. Pölten. Auch Bischof Kurt Krenn wurde damals abgelöst.

Gottesdienste im Altenheim

Heute arbeitet der suspendierte Skandal-Priester Rothe wieder als Seelsorger – und zwar in München. Einem Bericht des Nachrichtenmagazins Spiegel zufolge verrichtet der Geistliche Dienst in der Pfarrei St. Michael in München-Perlach. Dort arbeite der Geistliche in einem Altenheim und feiere Messen, heißt es in dem Bericht weiter.

5 Comments

  1. eine Klage ist wohl der richtige Weg (aber ein langer, langwieriger und schwerer).
    Ich hoffe, Ihr – die Kläger – sorgt auch für euer sonstiges Wohlergehen? immerhin steckt man sowas nicht einfach weg wie einen Sonntagsspaziergang, und seelische Gesundheit ist nun mal wertvoll. Bitte unterschätzt es nicht.. man muß auch für sich selbst sorgen, sozusagen.

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  2. Und hier ist ein Fall eines kath. PÄDOHOMO-Geistlichen, der in einer Altenstation Seelsorge machen durfte…..

    Kardinal Schönborn sagte über den bereits gerichtlich verurteilen nur, nachdem bekannt wurde, dass er auch bei alten Menschen auf den Genitalien herumdockterte: „Das kann doch passieren…“:

    http://www.gegensexuellegewalt.at/2008/08/offener-brief-an-barbara-stockl/

    Tod eines Priesterseminaristen in St. Pölten

    Ewald Steinkeller, spätberufener Priesterseminarist aus St. Pölten starb 2003 eines mysteriösen Todes. Durch den Eintritt von Steinkellner in das Priesterseminar wurden die Schweinerein, die dort abliefen, öffentlich. Wurde er dafür umgebracht?

    Näheres:

    http://michaeltfirst.blogspot.com/

    Übrigens hätten bei der Datenmenge von 40.000 Bildern/Filme alle 100 Priesterseminaristen angezeigt werden müssen, denn es geht immerhin um 40.000 sex. Kinder-Missbrauchsopfer, die in realen Folter- und Ermordungsszenen zu sehen waren! Haben kirchenhörige Behörden mitgeholfen, dass das gesamte Beweismaterial unbrauchbar wurde und nicht nur Bischof Krenn? Nun bekommt der ehemalige Subregens des St. Pöltner Priesterseminars, Wolfgang Rothe, eine neue seelsorgliche Aufgabe, der Opus-Dei Bischof, Dr. Klaus Küng, hat das befürwortet.

    MfG
    Michael Tfirst (aus Wien)

    P.S. Zu meiner Homepage: In der Sammelklage (Gruppenklage) gegen die röm. kath. Kirche werden wir (sex. Missbrauchsopfer von Kirchenleuten) vom Start weg so an die 70 Kläger sein. Die Zahl wird sicher bei medialer Berichterstattung ordentlich wachsen. Das kleine Irland mit 17.000 sexuellen Missbrauchsopfern von kath. Kirchenleuten, zahlt zurzeit an die 1,5 Milliarden Euro Schmerzensgeld an Opfer aus.

    P.P.S. Aber unabhängig von der Sammelklage nimmt die Klage wegen Vertuschung gegen Kardinal Schönborn auch seinen Weg (siehe meine Homepage):

    http://michaeltfirst.blogspot.com/2008/11/kardinal-schnborn-wegen-vertuschung.html

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  3. Ich kenne Kreuz.net nun schon seit vielen Jahren, und doch schafft die Seite es immer wieder, mich mit ihren Artikeln zu überraschen. Die Titanic hätte es nicht besser machen können 😉

    Im Übrigen waren es keine 40.000 Kinderporno-Fotos, sondern normale Pornos – lediglich auf einigen seien Kinder zu sehen. Wir wollen uns ja nicht nachsagen lassen, dass wir übertreiben würden…das ist schließlich auch gar nicht nötig 😀

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  4. „(..) homosexuelle Beziehungen am Seminar geduldet (..)“

    Die ewig-gestrige Kirche sieht es natürlich nicht gerne, wenn man gleichgeschlechtliche Liebe propagiert oder gar praktiziert. Eher frönt man uralte Kulte, in dem Säuglinge in Wasser getaucht und ungesäuertes Brotstückchen als echte Menschenkörper gegessen wird, als das sich zwei Personen lieben… zwei Personen die dies wollen 😉 . Aber es ist ihr Hausrecht ! Sie dürfen rausschmeissen, wen immer sie wollen.

    „bei einem “innigen Zungenkuss” mit einem Studenten zeigt“

    Er als Seminarleiter mit einem Studenten ? Sind Lehrpersonen nicht verpflichtet, keine Beziehungen zu ihren Schülern zu haben ? Hat er dagegen verstoßen ?
    Also Informationen zum Foto, das keinen Zungenkuss zeigt, gibt’s ausgerechnet auf einer christlichen Seite 😉 : http://www.kreuz.net/article.4060.html

    Auch bestreitet Rothe alle Anschuldigungen wie die Sexparties. Was solls. Die Kirche hat ihre Arbet getan. Ausgerechnet die Organisation, die selbst ja Hochglanzsauberkeit im Bereich Sex und Pornographie betreibt:
    40.000 (vierzigtausend !) Kinderporno-Fotos in St. Pölten
    http://www.stern.de/panorama/:St.-P%F6lten-Suchtartig-Kinderpornos/528285.html

    Missbrauchsfälle in der (kath.) Kirche:
    http://www.sgipt.org/politpsy/krimi/kirche/sexmiskk.htm

    Schön, dass diese Organisation so knallhart an dieser Sache rangeht. „Zu Hause“ gibt es ja zu wenig zu tun 😉 .

    Wenn der Mann gut davon leben kann, im Altersheim die Beichte abzunehmen, dann soll er dort arbeiten. Ich frag‘ mich nur, wer ihn bezahlt. Die Kirche ? 😛 .

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