Wenn der Glaube an Gott krank macht


»Wir haben starke Anzeichen dafür, dass ein negatives Gottesbildzu psychischen Problemen führen kann.«Bernd Krämer, Oberarzt, Bild:Keystone
»Wir haben starke Anzeichen dafür, dass ein negatives Gottesbildzu psychischen Problemen führen kann.«Bernd Krämer, Oberarzt, Bild:Keystone

Eine neue Studie zeigt: Religiosität kann gefährlich sein, genauer gesagt: gesundheitsgefährdend. BaZ – online

Forscher der Universität Zürich und der Ruhr-Universität Bochum haben herausgefunden, dass Religiosität gesundheitsgefährdend sein kann. Die Studie, die dem «Sonntag» exklusiv vorliegt, zeigt: Der Glaube kann das Wohlbefinden reduzieren und psychische Störungen wie Depressionen und Angstzustände verstärken.

Für ihre Studie haben die Forscher 328 Schweizer Kirchgänger befragt. Alle hatten in den letzten vier Jahren ein belastendes Erlebnis zu verarbeiten: eine schwere Krankheit, ein Trauma oder einen Trauerfall.

Die Forscher rechneten damit, dass Menschen mit starkem Glauben seltener unter Angst und Depressionen leiden würden. Doch das war nicht der Fall.

«Wir haben starke Anzeichen dafür, dass ein negatives Gottesbild zu psychischen Problemen führen kann», sagt Bernd Krämer, Oberarzt an der Psychiatrischen Poliklinik des Universitätsspitals Zürich und einer der Autoren der Studie. «Es hat uns sehr überrascht, dass Religiosität nicht in Verbindung mit weniger Depression und Angst gebracht werden konnte.»

Entscheidend dafür, ob der Glaube Heil oder Unheil bringt, ist nach Angaben der Forscher das Gottesbild der Gläubigen. «Sehen sie Gott positiv als gütigen, vergebenden Vater, der ihnen in schweren Zeiten zur Seite steht, dann hilft das, in der Belastung einen Sinn zu finden», erklärt Bernd Krämer gegenüber dem «Sonntag». «Wer aber ein negatives Gottesbild hat und Gott als Rächer sieht, der den Menschen für seine Sünden straft, tut sich schwerer, mit Belastungen umzugehen.»

24 Comments

  1. Die Studie selbst kann man so ohne weiteres gar nicht bewerten…
    Ohne die Rohdaten gesehen zu haben, ohne das Studendesign zu kennen…

    Merke: es kann immer nur rauskommen, was man auch reingesteckt hat.
    Der REst ist Interpretation und durchaus diskutabel. Wer sich mit Methodik befassen mußte, weiß das normalerweise.

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  2. Es ist schon erstaunlich, was eine kleine Studie, basierend auf 328 Befragungen, hier im blog so auslöst. Da steht also in etwa: Der Glaube an einen guten Gott kann das Lebensgefühl verbessern; der Glaube an einen rachsüchtigen Gott kann das Lebensgefühl verschlechtern.
    Nehmen wir an, es würden 328 Konfessionslose befragt. Aller Wahrscheinlichkeit nach käme dann dabei heraus, dass eine positive Lebenseinstellung für die Psyche gesünder ist, als eine eher negative. Auch wäre folgende Aussage als Ergebnis denkbar: „Die Lebenserfahrungen können das
    Wohlbefinden reduzieren und psychische Störungen wie Depressionen und Angstzustände verstärken.“
    So what else is new?

    Ex Moonie

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  3. nun, genau das ist der Unterschied zwischen Wissenschaft und Glaube…
    Wer letzendliche Wahrheiten will, wer letztendliche Beweise will, der will Glauben.

    Wissenschaft hingegen ist wachsende Erkenntnis. Will heißen, man erkennt immer wieder irrtümer, die man korrigiert.
    Wissenschaft kann nur den derzeitigen Wissensstand nachweisen.

    Glaube kann alles beweisen.
    Deswegen auch die Wunder.

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  4. Es gibt eine interessante philosophische Position, die davon ausgeht, dass wir im Prinzip immer nur glauben, niemals etwas wirklich wissen können. Das Entscheidende ist aber, ob oder besser inwieweit die geglaubten Annahmen mit der Realität außerhalb unserer selbst in Bezug auf unsere Problemstellungen nützlich sind, ob eine Überprüfung der Annahmen stattfindet und ggf. auch eine Änderung möglich ist.
    Religionen verhalten sich in allen drei Punkten negativ; man könnte sie sogar über einen Glauben definieren, der nicht zu angemessenen Problemlösungen führt, nicht diesbezügliche Überpüfungen vorsieht und regelmäßig auch keine Änderungen toleriert.
    Ein solches Denkschema – egal in welchem Lebensbereich – MUSS krank machen.
    Denken ist nun einmal unser Hauptwerkzeug zur Bewältigung von Lebensproblemen, also sollte es auch möglichst passend gewählt und gepflegt werden. Religion ist aber ein Hammer, der angeblich auch zum Schrauben, Hobeln und Polieren gebraucht werden kann – wundere sich keiner, wenn nach der Arbeit einfach nur alles kurz und klein geschlagen ist!

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  5. @sixtusdictus
    „Ich glaube an G-tt und ich danke dir.“

    Du brauchst mir nicht zu danken, ich habe keine besondere Handlung vollzogen, die Dir behilflich war 😉 .

    „Es gibt keine Einwände, denn Du scheiterst am Unmöglichen, G-tt erklären zu wollen.“

    Und wer sprach von „erklären wollen“ ?
    Wie kann ich eine Gottheit erklären ? Wie kann ich etwas messen, was sich nicht messen lässt ? Wie kann ich etwas erklären, was sich ausserhalb des Erklärungsmöglichkeiten befindet ? Aus diesem Grunde kann ich wohl kein „Gott“ erklären. Wo nix ist, da kann ich nix dazuerfinden. Gott ist nicht „lieb“, wenn der Rest um uns an Krankheiten dahinvegitiert. Gott kann nicht gerecht sein, wenn Multimillardäre ihre Billionen auf dem Konto haben und in der dritten Welt schon der Preis einer Briefmarke eine Familie ernähren kann. Gott kann keine Gebete erhören, wenn z.Bsp. in Köln alte Kulturgüter in Schutt und Asche sind und womöglich wegen der fehlenden „schützenden Hand“ zwei Menschen begraben haben, aber gleichzeitig soll er einer alten Dame bei einer Hüftoperation behilflich sein.
    Gott ist da, wo er hingehört… in den Köpfen der Leute, aber keinesfalls irgendwo „dort draussen“. Dort kann er hin- und herspuken, soviel er will. Dort kann er sich mit Hänsel und Gretel, mit dem Terminator und Superman und mit dem fliegenden Spaghettimonster vergnügen. Im göttlichem Sandkasten zwischen den Ohren eines jeden Menschen ist jedenfalls ständig genug Platz, sich die tollsten Gottheiten (und Dämonen) auszudenken. „Echter“ wird allerdings auch die schönste Geschichte nicht. Weder Dantes „Göttliche Kommödie“, noch Homers „Odyssee“ wurden als „echt“ deklariert. Auch Shakespears Hamlet ist fern der Realität, obwohl er fantastisch geschrieben wurde. Auch Schiller, Goethe und andere große literarische Künstler haben wunderbare Fiktionen aufs Papier gebracht… die stets als „Fantasiegeschichte“ gelten. Auch wenn weitere 2000 Jahre vergehen werden… die Odyssee bleibt eine fiktionale Geschichte. Und obwohl eine nette Anime-Serie dazu existiert und wirklich unzählige weitere Geschichten von Homers schreiberischen Art inspiriert wurden… Homers Odyssee bleibt Fiktion. Kein Abenteuer daraus lässt sich als „Fakt“ beweisen. Und so sehe ich auch die Geschichten rund um den hebräischen Zaubermann Moses und seinem Hausgott „JHWH“. In einer Zeit, in der VIELE weitere Götter die Welt „beherrschten“, konnten die Wüstenbewohner aus diesen (IMHO frei erdachten) Geschichten Kraft und Hoffnung schöpfen. So wie Kinder darauf hoffen, dass in bösen Zeiten Supermann und Batman als Team die Welt retten werden 😉 .

    Wenn diese Geschichten bei Dir die schönsten Gefühle hervorbringen, dann darfst Du dich in aller seelenruhe darüber freuen. Glaube an ihm. Glaube an „seine Herrlichkeit“. Bete ihn an. Kaufe Dir ruhig ein Keks danach. Verschenke Deine Güter an Hilfsbedürftige und lebe wie Jesus. Verzichte auf Strom und Internet und kaufe Dir Strohsandalen. Wenn Du einen Gott dafür benötigst, dann lautet meine Frage nur: Kannst Du dir eine solche Handlung auch ohne Gott vorstellen ? Würdest Du was vermissen ? Würdest Du vielleicht wegen „fehlendem Sinn“ unter Stress stehen ?
    Wenn ja, wenn also das fehlen eines überirdischen Zauberwesens (= Grund) Dir psychische Probleme bereiten würde, dann hat sich die Arbeit der Wissenschaftler schon bezahlt gemacht 🙂 .
    Wenn nicht, dann brauchst Du auch keine Angst vor Leuten zu haben, die „G-tt“ mit einem „o“ schreiben – mangels Respekt! Dann kümmert es Dir eigentlich nicht sehr viel, wenn Gott von Gläubigen zu allen möglichen Zwecke herangezogen wird. Zum bitten für eine schöne (Liebes-)nacht, für den nächsten Lottogewinn, für die Bestrafung gewisser Missetaten (der anderen, natürlich!) usw. Dann dürfte es Dir keine Sorgen machen, wenn Atheisten mit plakatierten Bussen durch die Gegend gondeln. Dir und Deinen Glauben kümmert es wenig, da Du für Dich eine passende Glaubensform gefunden hast.
    Allerdings kann diese Art von „mangelndem Respekt“ wiederum in gewissen anderen (strenggläubigen) Kreisen höchst irdische Wörter und Beschimpfungen hervorrufen, die wiederum Schuldgefühle auftauchen lassen… psychischer Stress.

    Der Glaube an Gott macht nicht automatisch krank. Aber es ist sehr gut vorstellbar, dass Gläubige unter gewissen Krankheitsbilder leiden, die Ungläubige wohl kaum bis gar nicht haben dürften. Ich gehe sogar davon aus, dass Glaubensorganisationen wie die Kirchen und/oder Sekten diesen Mechanismus gezielt für ihre Zwecke ausnutzen. Mit der Begründung von „Furcht vor bestimmten Strafen“ lenken sie die Glaubensmassen zu bestimmten Aktionen. Was im Mittelalter der Ablaßbrief war, den man sich für höchst irdisches Geld kaufen durfte… oder man „fuhr in die Hölle“… dürfte heute das Pilgern an bestimmten heiligen Orten, das Urbi et Orbi oder die schlichte Kollekte in den bekannten Klingelbeutel sein.

    Wie gesagt… so ganz abwägig scheint die Behauptung, „Gott mache krank“, IMHO nicht zu sein 😉 .

    „PS: Die Schreibform G-tt erinnert an die (unaussprechliche) Form JHWH im jüdischen Glauben. Sie signalisiert höchste Achtung vor dem Schöpfer, der mir jede Angst nimmt und mir jede Freiheit gibt.“

    Schön für Dich. Dazu kommt noch ein leichtes lächeln von mir und schon ist der Tag gerettet. Ich dachte schon, JHWH wurde nur deshalb so geschrieben, weil die Vokale irgendwo beim schreiben vom Tisch gefallen sind. Auf die Erklärung, dass JHWH aus der sogenannten Konsonantenschrift kommen könnte (http://de.wikipedia.org/wiki/Konsonantenschrift) bin ich überhaupt nicht gekommen. Solch einfachen Erklärungen, die sich selbst auf Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/JHWH) leicht lesbar finden lässt, bin ich überhaupt nicht gekommen. Aus diesem Grunde verstehe ich das ganze „HERR“, „ER“ oder „GTT“ gekritzele überhaupt nicht, da unsere Schrift dank der Rechtschreibregeln ( & -reformen) ganz klare Möglichkeiten aufzeigt, Gottheiten zu erwähnen und dazu auch Respekt auszudrücken. Ihn … entschuldige „IHN“ dabei besonders hervorzuheben ist eigentlich eine Eigenart von wirklich strenggläubigen Fans des Glaubens 🙂 . Ein einfaches „Sehr geehrter Herr G.“ machts genausogut wie „Mein hochgeschätzter Jesus“.
    Wenn also schon der Name eines „Dinges“ den Menschen psychisch so beeinflusst, dass er keine einheitliche Form finden kann, dann macht der Glaube an Gott (GTT, Gtt, gTt, G0tt, G-tt, JHWH, Jehowa, Jaawe, Jahwe, Elohim, …) möglicherweise tatsächlich Probleme… seelische Probleme 😉 . Who knows ?!

    Naja, falls Du dies ebenfalls als Versuch deuten möchtest, dass man mit dem Namen Gott … entschuldige … G-tt, „erklären“ oder gar „beweisen“ würde, na dann viel Spaß dabei 😉 .

    Wie von mir schonmal gesagt… Gott lässt sich wie Knete in alles ummodellieren, was man haben möchte. Kein Wunder, man kann ja nicht nachweisen, dass Gott möglicherweise tatsächlich Knete ist 😉 . Ich meinerseits sage einfach… „der Gott“ (Das Gott, Die Göttin, …) kann ich in meiner Welt einfach ausklammern. Sie funktionert hervorragend und wesentlich erklärbarer, wenn man den ganzen magischen Hokuspokus-Zauber einfach weglässt. Sobald man hier und da die Fantasiefigur „Gott“ in den Formeln einbauen will, ergibt die neue Formel stets auch neue kopfzerbrechende Fragezeichen. Lässt man „den Unaussprechlichen“ einfach dort wo er am besten aufgehoben ist, in den Köpfen, in den Märchentexten, dann ergibt die Welt langsam aber sicher einen Sinn 😉 .

    Ich kann mir deshalb sehr gut vorstellen, dass einige Köpfe schmerzvoll rauchen, weil sie unentwegt versuchen, Gottes Liebe, seine Güte, seine Barmherzigkeit usw. irgendwie mit der Realität der Evolution, der Wissenschaft, der Naturkatastrophen, der Schicksalsschlägen etc. in Einklang bringen zu wollen. Manch einer rät hierbei, einfach in ein Kloster zu gehen, andere wiederum sagen sich einfach dem Regelglauben ab und Glauben einfach nur noch an das, was ihnen keine Probleme macht: Gott ist da, er ist gut und der Rest ist eben doof 😉 . Tja, und da ist noch die andere Seite der Medallie. Die Seite, die einfach mangels Gott/Götter/Göttinen in ihrem Weltbild ganz gut leben… so gut, dass sie nicht von solchen „Schuldgefühlen“ gegenüber einer unmessbaren Entität geplagt werden und es sogar auf Bussen schreiben.
    Wer weiss, vielleicht ist sogar ein solches Busplakat eine Art „Medizin“ gegen gewissen psychischen Stress. Ebenfalls ein nicht sehr abwegiger Gedanke 😉

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  6. Sie signalisiert höchste Achtung vor dem Schöpfer, der mir jede Angst nimmt und mir jede Freiheit gibt.

    Mit Ausnahme der Freiheit, mit seinen Genitalien machen zu können, was man will.

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  7. @sixtusdictus

    Die Schreibform G-tt erinnert an die (unaussprechliche) Form JHWH im jüdischen Glauben.
    Sie signalisiert höchste Achtung vor dem Schöpfer, der mir jede Angst nimmt und mir jede Freiheit gibt.

    Für mich ist dies eher ein Ausdruck deiner Neurose.

    Übrigens erinnert mich dein Name „sixtusdictus“ an Biggus Dickus.

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  8. @sixtusdictus

    „G-tt nimmt aber kleinen Kindern dank Krebs das Leben.
    G-tt lässt Vulkanausbrüche, Erdrutsche oder Sturmfluten geschehen.
    Ich glaube an G-tt und ich danke dir.“

    Wie pervers ist das denn !!!

    So eine Lebenshaltung kann man nur aufrecht halten, wenn man (wie schon vorher beschrieben) die Ohren zuhält und laut Lalalala ruft. (Im Zweifelsfall wird halt ein Gebet 100-fach aufgesagt). Hauptsache der Verstand bleibt unberührt und ungenutzt!

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  9. Hallo Max Headroom

    „G-tt IST ein rachsüchtiges Ar**loch.
    G-tt ist ein lieber Vater.
    G-tt lässt dreckige Kinderf**er am Leben.
    G-tt nimmt aber kleinen Kindern dank Krebs das Leben.
    G-tt lässt Vulkanausbrüche, Erdrutsche oder Sturmfluten geschehen.
    G-tt ist ein Knetmännchen, das man beliebig formen kann.
    Das “G-tt” gibt’s in Dosen und in vielen bunten Farben.“

    Ich glaube an G-tt und ich danke dir.
    Es gibt keine Einwände, denn Du scheiterst am Unmöglichen, G-tt erklären zu wollen.

    PS: Die Schreibform G-tt erinnert an die (unaussprechliche) Form JHWH im jüdischen Glauben. Sie signalisiert höchste Achtung vor dem Schöpfer, der mir jede Angst nimmt und mir jede Freiheit gibt.

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  10. Titel des Beitrages: „Wenn der Glaube an Gott krank macht“

    Ich schätze, der Kommentar von User(in? „a“-Suffix) Emuna ist Beweis genug. Die Forscher haben recht 🙂

    Darwin wird von mir genauso angebetet wie Robert Koch, Albert Einstein, Kopernikus, Galilei oder mein Hausarzt. Würde ich Emunas Argumente „ernst“ nehmen, dann müsste man mit „euer anbetn eines am kreutz gestorbenen wanderprediger brachte uns weltkriege, hungersnöte und krankheiten!!11!!!!1!“ kontern. Grammatische und stilistische Fehler mit eingeschlossen. Bildung muss sein 😉 .
    Nein, ihr Beitrag ist scha(n)de genug, den muss mann nicht noch näher kommentieren. Soll sie ihren Glauben in aller Ruhe weiter ausüben… ich bin der letzte, der mit Weihwasser und Bibel in der Hand bei ihr auftaucht und ihr den „Glauben“ rausexorzieren will. Das machen wahrscheinlich schon andere in ihrer Gemeinde 🙂 .

    Jedenfalls kommt zur Furcht, der Angst und dem darauf aufbauenden Stress noch Aggressivität oder gar Hass hinzu. Aggressive Auseinandersetzungen zum Schutz des geliebten „heiligen“ Hobbies sind insbesondere im Bibel-Belt massiv. Und wenn der Glaube noch mit fundamentalistischer Härte ausgeübt wird, dann kann auch ein wahrer Hass gegenüber den „Anderen“ aufgebaut werden. Stichwort „Glaubenskrieg“. In unserer Zeit zeigt sich dies in Form der Selbstmörder der fundamentalistischen Islamisten und freakigen Evangelikale/Christen a la Opus Dei, die sich „zum Glaubensspaß“ selbst geißeln. Der Körper verlangt zwar nicht nach Schmerz, aber um ihren „Gott“ näher sein zu wollen, gehen sie „gerne“ den Weg des Leidens. Echte Eltern ersparen ihren Kindern Not und Elend. Die Schäfchen der Kirche allerdings, den mutet man nicht nur Schmerzen zu, sondern „echte Gläubige“ verlangen auch danach. Und der alles sehende Vater, Beschützer der Witwen und Waisen, der Erlöser der Menscheit und Erfinder des Magen-Darm Tracktes schaut regungslos zu und lässt seine irregeleiteten Schäfchen munter Schmerzen ertragen bzw. gar Schmerzen verursachen. Einfach herrlich, dieser „Glaube“ 🙂 .

    Ob der Glaube (an Gott/Götter) krank machen kann ? Naja, wenn man Migräne hat und sich im Namen seines einzigen und wahren Gottes in die Luft sprengt, wird man gleichzeitig von der Migräne „geheilt“. Aus diesem Grunde zähle ich Glaube einerseits als Mitschuldiger als auch als Erlöser von Krankheitsbilder 🙂 .

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  11. @ Emuna

    Best of (unvollständig):

    Kein Gläubiger sucht nach dem Beweis für die Existenz Gottes, also kommt nicht ständig mit dem Argument, man könne es sie nicht beweisen.

    Die “Wahrheit”.. das was man eigendlich Realität nennen sollte interessiert in den Religionen nicht! Sie wollen nicht wissen, sondern glauben!! Sie haben nämlich die Fähigkeit zu vertrauen!

    Sogar charles Darwin hat an Gott geglaubt.

    Ihr betet auch etwas an und zwar eure Götzen Darwin, Geld und Macht!

    oder wir, die wir uns ein perfektes wesen ausdenken, das unfehlbar ist und vergibt und uns bei gerechtem handeln nach dem tod zu sich aufnimmt?

    I
    ch bin genauso gebildet wie ihr, also nennt mich nicht verblendet! Ich habe nur im gegensatz zu euch, die fähigkeit über den tellerrand hinaus zu blicken und mir damit ein schöneres leben zu erschaffen!

    ???????????????????????????????????????????????????

    Ich bin immer noch am Rätzeln, ob dieses Kommentar ein Produkt von geistiger Armut oder doch eine gut gemachte Satire ist. (ich vermute ersteres)

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  12. @emuna
    Du wirst auch die Vergebung nötig haben, wo du „uns“ doch so unflätig beleidigst.
    Wolltest du nicht ein „besserer Mensch“ sein?
    Aber sorge dich nicht, du musst nicht auf Vergebung deines imaginären Gottes hoffen.
    Warum?

    Weil ich dir vergebe!!
    Amen!

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  13. Ihr scheiß aroganten Arschlöcher! Was geht eigendlich in euch vor??? Lasst doch den Menschen ihren glauben! Kein Gläubiger sucht nach dem Beweis für die Existenz Gottes, also kommt nicht ständig mit dem Argument, man könne es sie nicht beweisen.
    Die „Wahrheit“.. das was man eigendlich Realität nennen sollte interessiert in den Religionen nicht! Sie wollen nicht wissen, sondern glauben!! Sie haben nämlich die Fähigkeit zu vertrauen!
    Es geht nicht um Evolution! Dass es spinner gibt,die ernsthaft glauben, gott hätte die welt in 7 tagen geschaffen, ist mir klar(!) aber es gibt ja auch spinner, die behaupten Religion sei schädlich!
    Nur weil ich an Gott glaube, heißt es noch lange nicht, dass ich nicht an die Evolution glaube! Sogar charles Darwin hat an Gott geglaubt. Die Bibel ist ein Buch voller Gleichnisse und Sinnbilder! Oder glaubt ihr, kafka hätte sich wirklich in einen Käfer verwandelt???
    Ihr seid so unglaublich eingebildet! Die Menschen haben das bedürfnis an etwas zu glauben! sie brauchen riten, sie brauchen hoffnung und sie brauchen das vertrauen auf ein nicht fassbares element, das absolut ist.
    Etwas das sie anbeten können!
    Ihr betet auch etwas an und zwar eure Götzen Darwin, Geld und Macht! Die frage ist nur: was ist besser? Ihr die ihr Materielle Dinge anbetet, die euch gierig machen, weil ihr sie besitzen könnt? oder tote Menschen und damit die Menschen in Klassen aufteilt (Weil ihr sie damit über euch stellt)?
    oder wir, die wir uns ein perfektes wesen ausdenken, das unfehlbar ist und vergibt und uns bei gerechtem handeln nach dem tod zu sich aufnimmt? I
    ch bin genauso gebildet wie ihr, also nennt mich nicht verblendet! Ich habe nur im gegensatz zu euch, die fähigkeit über den tellerrand hinaus zu blicken und mir damit ein schöneres leben zu erschaffen!
    unsterblichkeit durch eure gentechnik,na geil! Da glaub ich lieber an mein jenseits.
    @ Max Headroom: hast du was gegen rose zuckerwatte? Entschuldige, dass ich mich nicht die ganze zeit selbst bemittleide und die welt so grau sehe, wie sie für dich ist. Ich empfehle dir mal „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann martel zu lesen. Ihr habt ja hier so schön viel werbung für eure populistischen hetzbücher gemacht. da kann ich ja mal werbung für einen kleinen denkanstoß machen.
    Achso a propos bücher: Es gibt ein kinderbuch namens „Wo geht’s bitte zu Gott, fragte das ferkel“ Der größte Schwachsinn und vermischung aller fakten!
    Danke

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  14. Dass Pluralismus und Liberalismus wünschenswert sind, ist zwar eine Wertung; aber wissenschaftlich begründet ist sie durchaus.

    Die politischen, ökonomischen, geologischen und biologischen Konsequenzen von landwirtschaftlichen Monokulturen beispielsweise sind wissenschaftliche Fakten. Man muss keine Weltanschauung vertreten, um Schädlingsanfälligkeit oder einseitige Bodenauslaugung als erhalt- und wachstumshemmende Faktoren zu diagnostizieren. Ob Erhalt und Wachstum wünschenswert sind, das kann die Wissenschaft in der Tat nicht entscheiden. Aber wer sich dafür entscheidet und dann auf der Basis dieser Fakten Vielfalt, Nachhaltigkeit, Weitsicht und anderes zugunsten besserer Ernten präferiert, der vertritt einen wissenschaftlich begründeten Standpunkt.

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  15. @Lilith:
    Apropos Wissenschaftstheorie, eigenes Weltbild und Predigten:

    Überlegungen darüber welches „Menschenideal sich irgendwann auch praktisch durchsetzt“, oder wer sich für welche „Weltsicht entscheidet“ bekunden auch nur Ihre Weltanschauung, die mit Wissenschaft erst einmal nichts zu tun haben sollte.

    Mangelhaft ausgeprägtes naturwissenschaftliches und epistemologisches Denken würde ich nebenbei eher als Folge mancher fehlgeleiteten pädagogischen 68er- Reform ansehen.

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  16. @ Kurt
    Danke für das Video

    Und als ich von Wagner gehört habe:“Es gibt einen Zusammenhang zwischen einer seelischen Verschmutzung und Naturkatastrophen“, da hat es mich fast zerrissen vor lachen.

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  17. @ sixtusdic
    Pauschal alles als Schwachsinn abzustempeln, was nicht ins eigene vorgefasst Weltbild passt, ist ziemlich kindisch, findest Du nicht? Du stellst Dich hier hin, steckst die Finger in die Ohren und singst laut „LALALALALA!“ – was für eine Reaktion erhoffst Du Dir davon?

    Bezeichnend ist auch, dass Du den eigentlichen Grund für fehlendes Wissenschaftsverständnis verschweigst: Es wird schlichtweg nicht gelehrt! In ganz Deutschland kommen wohl nur wenige tausend Menschen jährlich in den Genuss, im Rahmen ihres Studiums Wissenschaftstheorie erklärt zu bekommen. Die meisten Menschen dagegen werden zu blindem Glauben irgendwelcher Predigten erzogen, auch in der Schule – kein Wunder, dass ein Achtel da irgendwann eine Weltsicht vorzieht, wo er als gottgewollte Krone der Schöpfung zählt denn als gleichwertige, nichtintendierte Lebensform unter vielen.

    Den Kindern Gehorsam statt Denken beizubringen, daran haben sowohl Politik als auch Religion Interesse. Wirtschaft und Wissenschaft dagegen bedürfen kreativer, kritischer, rationaler Individuen. Es bleibt zu hoffen, dass letzteres Menschenideal sich irgendwann auch praktisch durchsetzt.

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  18. Schade dass sich die Theisten fast nie substanziell an der Diskussion beteiligen. Stattdessen immer nur Gefühlsduselei. Wirklich schade.

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  19. Fakt ist: Der Glaube an Gott mit der Entschiedenheit Jesus Christus zu folgen macht NICHT krank.
    Aber natürlich gibt es mehr Menschen die dem Glauben schenken was irgendwelche Medien berichten.
    Wer es nicht glaubt der versuche es selbst und gehe im Gebet zu Gott, er wird zu seiner Zeit antworten.

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  20. 2mal Schwachsinn, 1x im Beitrag und 1x gleich im ersten Kommentar, das ist echt süß.

    1) Wann kapieren Leute auf diesem Blog, dass ein Zitieren von Schwachsinn eben Schwachsinn ist. Was würde ein Bright sagen, wenn zitiert wird, dass 13% der Biolehrer ihre Zweifel am aktuellen Stand der Evolutionstheorie haben?
    a) glaube ich nicht
    b) das ist eine konservative Verschwörung gegen die zukünftige Lehrergeneration Deutschlands
    c) das ist irrelevant, weil diese Lehrer in ihrer Kindheit religiös indoktriniert wurden und daher nicht anders können (schluchz)…

    Die Antwort ist klar: Ein Ergebnis (in Honeckerschen Dimensionen) von 98,7% für Antwort c) ist vorgegeben 😉

    2) @Kurt

    Die Tageszeitung „Der Standard“ habe ich abonniert, aber man muss deshalb nicht alles schlucken: “Gott behüte! Warum wir die Religion aus der Politik raushalten müssen” eh klar, wozu haben wir die Trennung von Kirche und Staat; Kirche (wie jede Organisation, die etwas zu sagen hat) wird sich allerding immer dann zu Wort melden und Wählerbeeinflussung anstreben, wenn gesellschaftliche Ziele ihren Vorstellungen widersprechen, that’s simply real life…

    PS zu 1): Der Witz ist natürlich der, dass es die Studie über die Biolehrer mit diesem Ergebnis tatsächlich gibt.

    Quelle: kroski/2009/02/20/bio-lehrer-zweifeln-an-evolutionstheorie/

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  21. @petersemenczuk
    Kurz zusammengefasst:
    Ein wahrer Christ lebt in einer Traumwelt voller Zuckerwatte und unendlicher Liebe.

    Ich nehme mal an, von dieser Welt hier auf Erden hält ein „wahrer Christ“ (Trademark) anscheinend nicht mehr viel. Höchstens versucht man, soviele wie möglich in die eigene Traumwelt zu „missionieren“. Was für den einen das „Reich Gottes“ ist, mag für andere bzw. andersgläubige vielleicht die Hölle selbst sein. Leider vermag ein „wahrer Christ“ ™ dies nur sehr beschränkt wahrzunehmen.

    Einem „normalen“ Christ allerdings, dem ist das ganze genauso geheuer wie die Entscheidung des Papstes, Kondome als Werkzeug Satans anzusehen 😉 . Hierzulande ist der „wahre Christ“ ™ eher die Ausnahme. Und dank den letzten Papsthandlungen ist die Anzahl an „normalen“ Christen wiederum ein gutes Stück geringer geworden. Mit ein bisschen Fantasie könnten eines Tages nur noch schwach-gläubige Christen und fundamentalistische Jesus-Anbeter geben, wenn diese Tendenz weiter anhält 😉 . Das heisst, für Mutter Kirche wird es wieder höchste Zeit, die Tore für junges Frischfleisch wieder zu öffnen. Ein Blitzbesuch des Papstes hier, eine Open-Air Veranstaltung dort, und der „wahre“ Christ wird wieder wiedergeboren werden. Sozusagen zum dritten Mal. Und wenn er noch ein Fünkchen Buddhismus inne hat, kann er dies sogar noch mehrfach wiederholen. Der Glaube ist schon ein lustiges Spielchen 🙂 .

    @Kurt
    Danke für das Video. Insbesondere die letzte Minute ist amüsant 🙂 .

    „Der Glaube kann das Wohlbefinden reduzieren und psychische Störungen wie Depressionen und Angstzustände verstärken.“

    Hölle ! Hölle ! Hölle ! Hölle ! Hölle ! Hölle ! Hölle ! Hölle !
    Satan ! Satan ! Satan ! Satan ! Satan ! Satan ! Satan !
    Er ist in Dir ! Er ist in Dir ! Er ist in Dir ! Er ist in Dir !
    Satan ! Satan ! Satan ! Satan ! Satan ! Satan ! Satan !
    Hölle ! Hölle ! Hölle ! Hölle ! Hölle ! Hölle ! Hölle ! Hölle !

    Ob der strenggläubige Mensch dadurch an einem Herzanfall sterben wird, kann ich nicht sagen. Aber ob durch gewisse Geschichten und dem dazugehörigen Regelzwang & Androhung ewiger körperlicher und seelischer Schmerzen bei Nichtbeachtung das Leben nun glücklicher, „erfüllter“ oder fröhlicher wird… das wage ich mal so zu bezweifeln. In China freuts den Einwohnern ebenfalls nicht immer sehr, wenn gewisse uniformierte Beamte ein Haus stürmen und „Staatsfeinde“ (=Blogschreiber) in einen Kerker sperren. Die Angst vor dem „Abholen“ führt in China sicherlich nicht zu Friede, Freude und Eierkuchen. Kritiker des Systems dürften also wahrlich „krank“ vor Angst und Sorge sein, dass sie irgendwo vielleicht doch von einem Beamten geschnappt und einkassiert werden.
    Mit einer ähnlichen Angst dürften auch gewisse Gläubige leben. Angst, dass sie vielleicht nicht genug „gutes“ im Leben gemacht haben. Angst, dass in ihrem Verwandtenkreis „Ungläubige“ in die Hölle wandern werden, und sie sie niemals wieder (im Himmel) begegnen werden. Angst, dass ihr Kind vielleicht von iPod, MTV und der Tagesschau verdorben werden. Angst, dass wegen Sendestörung das Wort am Sonntag ausfällt und der Messwein alle ist. Solche „furchtbare“ Tage wünschen sich tiefgläubige Menschen ganz und gar nicht. Da ist es gut möglich, dass der Stress einem da aufs Gemüt schlägt und messbare Resultate erzeugt.

    „Sehen sie Gott positiv als gütigen, vergebenden Vater, der ihnen in schweren Zeiten zur Seite steht, dann hilft das, in der Belastung einen Sinn zu finden», erklärt Bernd Krämer gegenüber dem «Sonntag». «Wer aber ein negatives Gottesbild hat und Gott als Rächer sieht, der den Menschen für seine Sünden straft, tut sich schwerer, mit Belastungen umzugehen.“

    Man ersetze „Gott“ hierbei durch das unsichtbare rosa Einhorn, durch die Teekanne, durch das fliegende Spathettimonster, einer X-beliebigen Wasserader oder dem furzenden Eichhörnchen der Zwischenwelt und es sollte klar sein, dass zum seelischem und gesundheitlichem Schutze der Gesellschaft eine Aufklärung immer noch nötig ist. Und das die Kirchen (natürlich) keine besondere Intention besitzen, „ihr“ Gottesbild dahingehend zu verändern, da es im Grunde genommen auch gar nicht möglich ist. Gott IST ein rachsüchtiges Ar**loch, wenn man sich das alte Testament zu Herzen nimmt. Gott ist ein lieber Vater, der seinen Sohn am Kreuz verrecken lässt, wenn man sich das neue Testament annimmt. Gott lässt dreckige Kinderf**er am Leben, nimmt aber kleinen Kindern dank Krebs das leben… wenn man das Bild des „lieben Gottes“ des Religionsunterrichtes aufrecht erhält. Gott lässt Vulkanausbrüche, Erdrutsche oder Sturmfluten geschehen, damit das „böse“ von der Welt gefegt wird… wenn man manchen Bischöfe glauben müsste.
    Gott ist ein Knetmännchen, das man beliebig formen kann. Das „Gott“ gibt’s in Dosen und in vielen bunten Farben. Dank petersemenczuk auch in poetischer Form 🙂 . Gott kann besungen werden, erfühlt und als „natürliche Logik“ umbenannt werden. Tja, und für andere Kulturen ist Gott auch als Plural sehr aktiv und lässt sich selbst in einem Stein oder in einer Motorhaube entdecken.
    Das „Gott“, das lässt sich wohl niemals fassen und in Flaschen füllen. Die Angst und die Furcht aber, die dieses Glaubensbild dank den überlieferten Texten irgendwelcher Autoren mit sich bringen, die sind anscheinend ganz gut messbar und begründbar.
    Leider wird selbst eine solche Umfrage kaum den Dämon aus dem Körper treiben. Freakige Leute wollen immer noch einen Gottesstaat haben, Jesus sollte in jedem Körper rumspuken, selbst in den der Ungläubigen und das große Damoklesschwert der „Gottesstrafe“ wird weiterhin dafür sorgen, dass das „Reich Gottes“ auch mit Migräne, Depressionen, Magen-Darm Beschwerden und Durchfall in Verbindung gebracht werden kann. Halleluja 🙂 !

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  22. Ein wahrer Christ,
    der von Gott und seinem Wort gezeugt und
    durch den Geist Gottes wiedergeboren ist,
    ist zwar in der Welt,
    ist aber nicht mehr in der Welt und von der Welt
    mit seinen geistigen Interessen.
    Man kann sagen: ER ist ver-rückt,
    Ver-rückt aus der sichtbaren Welt der Vergänglichkeit,
    Not, Leid, Tod mit all seinen Begleiterscheinungen,
    Hin-ein in das Reich Gottes und seinem Christus,
    das nicht von dieser Welt ist sagt Christus.
    Ein solcher lebt und wandelt nach dem GEIST,
    welcher ist der Schöpfer- Gott und Schöpfer- Geist.

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