Pressemitteilung: Buskampagne


Quelle: buskampagne.de
Quelle: buskampagne.de

Verkehrsbetriebe machen einen Rückzieher – jetzt erst recht!

Von Peder – buskampagne.de

Von den Verkehrbetrieben in Berlin und München haben wir Nachricht, dass sie unsere Kampagne nicht auf ihren Bussen zulassen werden. Was in Spanien, Italien und den USA kein Problem ist, wird im aufgeklärten Deutschland zum Politikum. Auch in Köln sollen vorerst keine Busse mit unseren Motiven fahren. Dort möchte man den Zeitpunkt der Schaltung nach hinten verlegen, der KVB hat jetzt ganz andere Sorgen.

Im Vorfeld der Kampagne haben wir natürlich bei den Werbepartnern der Verkehrsbetriebe in Berlin, Köln und München wegen unserer Kampagne auf ihren Bussen angefragt. Keiner der Mitarbeiter der zuständigen Agenturen äußerte Bedenken. Nachdem wir das Spendenziel erreicht hatten und die Sache ins Rollen bringen wollten, erreichten uns die negativen Bescheide aus den Führungsetagen der Verkehrsbetriebe.

Telefonisch unterrichtete uns die BVG in Berlin immerhin über einen nagelneuen Vorstandsbeschluss, der aufgrund unserer Anfrage gefällt worden ist: Dort wird in Zukunft überhaupt keine religiöse oder weltanschauliche Werbung mehr akzeptiert werden. (Ausgenommen davon ist Wahlkampfwerbung.) Diesen Beschluss hätten wir uns schon im Februar gewünscht, als in der Endphase der Unterschriftensammlung durch „Pro Reli“ sogar auf U-Bahnhöfen Unterschriften gesammelt wurden.

Doch unsere Busse sollen fahren! Wir sind bereits mit anderen Betreibergesellschaften und mit Verkehrsbetrieben in anderen Städten in Kontakt getreten. Über den Stand der Dinge werden wir bald weiter informieren.

Quelle: buskampagne.de

32 Comments

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  2. @ lupus b.

    Wäre doch gut, wenn im Zuge „von det Janzen“ auch die evangelikalen Jesus-Plakate aus der U-Bahn verschwinden…
    Die sind für uns ja doch eine viel größere Konkurrenz.
    Buona notte…

    Du hast Probleme…geht es euch nur um Marktanteile?

    @born2blog

    danke für die bilder

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  3. „Lilith Ergo sollte man vielleicht den umgekehrten Weg gehen: Schauen, wo religiöse Werbung akzeptiert wird, und danach die Städte aussuchen.“

    genau wie wärs z.b. mit stuttgart bei uns hängt alles voll mit christlicher probaganda.

    http://www.plakatmission.de/

    von denen vorallem die „süddeutsche Plakatmission eV“

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  4. HFRudolphUnd wenn in 3 Jahren der Papst nach Berlin kommt oder irgend ein Jugendkirchentag oder dergleichen stattfinden soll, überlegen sie es sich ganz schnell wieder anders.

    Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

    LilithErgo sollte man vielleicht den umgekehrten Weg gehen: Schauen, wo religiöse Werbung akzeptiert wird, und danach die Städte aussuchen.

    Gute Idee! Am besten abwarten, bis eine von Verkehrsbetrieben zu verantwortende christliche Werbung ganz frisch erscheint. Dann sofort Werbefläche ordern!

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  5. Mal im Ernst (und ohne das verfremdete Goebbels-Zitat):
    Wäre doch gut, wenn im Zuge „von det Janzen“ auch die evangelikalen Jesus-Plakate aus der U-Bahn verschwinden… Die sind für uns 😉 ja doch eine viel größere Konkurrenz.
    Buona notte…

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  6. Wer den Film „Jesus liebt dich“ nicht gesehen hat, kann sich den Film auch auf YouTube unter „Die Liga Gottes“ in 6 Teilen anschauen. (ca. 53min, Kinoversion 80 min.)

    Der Dokumentarfilm begleitet Christen auf ihrer Mission und zeigt die WM aus einem ganz neuen Blickwinkel: Absurde und lustige Begegnungen finden statt, wenn betrunkene Fans auf die Frage nach ihrem Glauben: „Ich glaube an Deutschland“ antworten. Oft jedoch tritt die Radikalität der Missionare allzu deutlich hervor, zum Beispiel wenn sie sich gezielt daran machen, türkische Moslems in Berlin Kreuzberg zu bekehren. Oder wenn die Emotionen evangelikaler Jugendlicher bei Pop-Gottesdiensten überschwappen und sie dazu „Heil Jesus“ rufen.

    Die Liga Gottes Teil 1

    usw.

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  7. Es gibt eindeutig ZWEI „Jesus liebt Dich“ Plakate. Bei einem scheint es sich um einen Film zu handeln, das andere ist aber eindeutig KEIN Film, sondern ein Plakat ganz nach dem bekannten Blau-Weissem „Jesus lebt!“ Muster. Jedenfalls habe ich eines hier mal zu Gesicht bekommen, leider ohne Kamera im Gepäck und das Plakat war auch nicht an ein Fortbewegungsmittel befestigt. Es sei denn, die Erde würde mit ihrer Drehung um die Sonne als Fortbewegungsmittel gelten 😉 .

    Ich begebe mich demnächst in die dunklen Höhlen der U-Bahn und schaue mal nach, ob gewisse „religiös-inspirierte“ Werbebotschaften dort die Runde machen. Indiana Jones and the Search for Adverts 😉 .

    @Lupus B.
    „Die Gottlosen sind gegen etwas, wir für etwas, nein vielmehr: für Jemanden. Und ER ist für uns und mit uns! Deo omnis gloria!“

    Die Atheisten sind gegen „etwas“, wir für etwas, nein vielmer: für Jemanden. Und ER ist für uns und mit uns! Satanas omnis gloria!

    Die Atheisten sind gegen „Dummheit“, wir für Dummheit, nein vielmer: für eine personelle Dummheit. Und ES ist für uns und mit uns! Hoch lebe die letzte verstorbene Gehirnzelle.

    Komm schon… das kann doch nicht das ultimative „Argument“ sein. Deiner ist lang. Aber meiner ist länger, weil ich mit ihm rede. Ewig lebe Schwanzus Longus 😉 .

    „Was die Gottlosen angeht: Sie sollen sich hüten! Einmal wird unsere Geduld zu Ende sein und dann wird den Gottlosen das freche Lügenmaul gestopft werden!“

    An dem Tag, an dem der Erzbischof von Köln, der heilige Papst aus dem Vatikan und Papst Pius der Xte aus der verstoßenen Bruderschaft gleichzeitig das Vater Unser rülpsen können, ohne zwischenzeitlich Luft zu holen, an dem Tag wird der „Krieg“ zwischen den Gottlosen und den Evangelikalen eröffnet werden.
    Ich vermute mal… so in diesem Leben wohl noch nicht. Und ich bin froh darüber. Falls Du, lieber Wolf, hier ein Problem siehst… das Internet besitzt noch unzählige Billionen von weiteren HTML-Seiten… da sind sicherlich noch einige ganz speziell für Deine Wünsche dabei. Ganz ohne „Furcht“ vor der Verstopfung des Mundorgans 🙂 .

    Frech ? Um Gottes Willen … JA ! Laut, Frech und Dreckig ! Aufsehenerregend, um es anders auszudrücken. Regelrecht normbrechend.
    Aber ein „Lügenmaul“ ? Wer sagt das ? Ein „Gläubiger“ ?
    Wie ging der lustige Spruch nochmal…

    Christentum: Die irrationale Wahnvorstellungen, dass uns ein kosmischer Zombie das ewige Leben schenken könnte, wenn wir symbolisch von seinem Fleisch essen und von seinem Blut trinken und ihm telepathisch mitteilen, dass er unser einziger Herr und Meister sei, weil er nur dann das Böse von uns nimmt, das wir in uns tragen, weil sich eine Rippenfrau einst von einer sprechenden Schlange dazu überreden ließ, von einem magischen Baum zu essen.

    Yeah ! That makes sense 🙂 . Klingt so unglaublich logisch und nachvollziehbar. Der Glaube, die große Supergöttin hat im sexuellem Akt mit dem fliegendem Spaghettimonsters und mit hilfe eines kosmischen Kondoms mit Erdbeergeschmacks das Leben auf magische Art ins All brachte, klingt dagegen schon beinahe wissenschaftlich korrekt 🙂 .

    Die Buskampagne hat in meinen Augen schon einen guten Schritt nach vorne gemacht, wenn die Gesellschaften keine religiös-angehauchte Weltvorstellung mehr „bewerben“ werden. Künftige „Jesus ist das Leben“ Plakate oder „Mach Dir keine Sorgen, der Heilige Pater ist bei Dir“ sind dann passe. And Then ? Was sollen wir dann mit den vielen Sprüchen und Tips machen ? Ich schlage vor, den Weg eines jeden Rockkonzerts zu gehen… Plakate an die Wand pappen und sich in den Rundfunkhäusern zeigen 🙂 . Wenn wir schon das „Wort zum Sonntag“ ertragen müssen und ich hier täglich auf WDR1 (EinsLive) eine Minute „Kirche“ am Tag geliefert bekomme, dann kann eine religionsfreie Äußerung wohl kaum Angst, Panik oder gar Anarchie auslösen, dass sich gar die Bundeskanzlerin meldet und den nationalen Notstand ausruft.
    Ein „Gottlos Glücklich“ muss nicht unbedingt an einem Bus befestigt sein. Wäre zwar fantastisch, da sich damit die Parallele zu den anderen Aktionen auf der Welt zeigen würden, aber wenn die Betriebe hier dann abschalten, weshalb sollte man dann eine Trauermiene ziehen ? Der Klebstoff steht parat, die Menschen, die gar selbst Aufkleber mit Gottlos-Sprüchen im Kopf haben, stehen weiterhin hinter diesem Projekt und gerade jetzt sollte man am Ball bleiben.
    Dortmunder Busse zeigen ihr religiöses Gesicht ? Berlin will überhaupt kein Busgesicht zeigen ? Na und ? Wenn die Plakate eben nicht zum Berg kommen, dann pappen wir den ganzen Berg an denen.. oder so ähnlich ging der biblische Spruch doch. Achja: wenn die Plakate nicht zu den (Berliner) Bussen kommen, dann kommt das Plakat zur Wand und der Aufkleber ans Auto. Das in Berlin gesparte Geld kann dann für noch mehr Busse in anderen Städten weiterverwendet werden 😉 .

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  8. @Lillith: Ok, hatte mir nur das obere Bild auf dieser Page angesehen, mein Fehler: http://www.jesusliebtdich-derfilm.de/

    Es kommt bei einer Werbung doch weniger darauf an, für welchen Film geworben wird, als auf das, was auf dem Plakat steht. Das Busunternehmen wird die Werbung ja auch geschluckt haben, ohne den Film gesehen zu haben.

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  9. „Also bitte, eine Filmwerbung mit „Jesus liebt Dich“ ist doch eindeutlich religiös-parteilich.“

    Du beurteilst den Film allein nach dem Titel, ohne Dich überhaupt einmal über den Inhalt zu informieren? Der Gedanke, dass die Ansichten eines Dokumentarfilmers und die Ansichten des Dokumentierten grundverschieden sein könnten, kommt Dir nicht? Wer sich mit dem Pfui-Bäh-Zeug namens Religion nicht-ablehnend beschäftigt, der gehört gleich zu denen?

    Damit wären wir wieder bei dem irrationalen Wir-gegen-sie-und-Du-musst-Dich-für-eine-Seite-entscheiden-Denken.

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  10. Also WENN es sich bei den fraglichen Plakaten um Plakate für den Film handelt:

    WM 2006: Die Welt zu Gast in Deutschland. Darunter auch über 10.000 fundamentalistische Christen. Sie wollen keiner Mannschaft zujubeln, sondern Seelen retten. „Jesus liebt Dich “ begleitet vier von ihnen: Cody reist mit seinem Pastor Scott aus New York an, um das Bekehren zu lernen. Auch Gershom aus Afrika stürzt sich in den Missionstrip durch das Sommermärchen Fußball WM. Der deutsche Organisator Tilman empfängt sie mit den Worten: „Wollt ihr Gottes Armee beitreten? Da gibt’s keine Demokratie mehr…“

    Der beobachtend gedrehte Film vermittelt subtil und humorvoll, was es bedeutet, ein evangelikaler Missionar zu sein. Er zeigt einen Ausschnitt aus dem weltweiten Kampf zwischen religiösem Fundamentalismus und säkularer Aufklärung.

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  11. Hmm… ich bin zwar kein U-Bahnfahrer, habe aber dennoch einmal solch ein kleines Plakatt in der U-Bahn gesehen. Hatte den Eindruck, dass nicht für einen Film geworben wurde. Schade, dass ich kein Foto gemacht habe.

    Aber absolut sicher bin ich mir bei der Tatsache, dass religiöse Werbung an den Plakattwänden der U-Bahnhöfe angebracht worden ist. Wie jedoch die Zuständigkeiten dafür sind, weiß ich nicht.

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  12. Events sind wieder was anderes. Von einer reinen Werbebotschaft für eine Weltanschauung unterscheidet sich das deutlich. Klare Doppelmoral wäre es lediglich, wenn die Betriebe einseitig die Gegenkampagne unterstützen würden ( http://tinyurl.com/deqm9u ). Ergo sollte man vielleicht den umgekehrten Weg gehen: Schauen, wo religiöse Werbung akzeptiert wird, und danach die Städte aussuchen.

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  13. Aus dem Trackback:

    „Ich wohne nicht in Berlin, aber nach kurzer Google-Suche vermute ich, dass es sich um Filmplakate zu dem Film Jesus liebt dich handelt, der gerade (oder zumindest bis vor kurzem) in Berlin läuft. Wenn das der einzige Fall „religiöser“ Werbung ist, kann man das dem BVG nicht vorwerfen.“

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  14. „Einmal wird unsere Geduld zu Ende sein und dann wird den Gottlosen das freche Lügenmaul gestopft werden!“

    Die Nächstesliebe der Christen scheint seine Grenzen zu haben, ganz nach Jesu:

    13,49 So wird es in der Vollendung des Zeitalters sein: die Engel werden ausgehen und die Bösen aus der Mitte der Gerechten aussondern 13,50 und sie in den Feuerofen werfen: da wird das Weinen und das Zähneknirschen sein.

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  15. Die Gottlosen sind gegen etwas, wir für etwas, nein vielmehr: für Jemanden. Und ER ist für uns und mit uns! Deo omnis gloria!
    Was die Gottlosen angeht: Sie sollen sich hüten! Einmal wird unsere Geduld zu Ende sein und dann wird den Gottlosen das freche Lügenmaul gestopft werden!
    😉

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  16. Ich find’s gut – so wird deutlich, wie viel in Sachen Säkularismus wirklich im Argen liegt und wie unverhältnismäßig groß der Einfluß der Christen noch immer ist. Das unterstreicht nur nochmal mit einem extradicken Edding die Notwendigkeit dieser Kampagne.

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  17. @Lillith: Glaubst Du. Und wenn in 3 Jahren der Papst nach Berlin kommt oder irgend ein Jugendkirchentag oder dergleichen stattfinden soll, überlegen sie es sich ganz schnell wieder anders. So läuft das nicht.

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  18. von der zukünftig auch alle religiösen Gruppen betroffen sein werden. Ein Erfolg!

    Aber nur, solange eine schriftliche Erklärung von Seiten der BVG vorhanden ist, die man bei zukünftigen Verstößen zum Klagen benutzen könnte.

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  19. Ich stimme bskeptik zu. Das ist keine willkürliche Zensur, sondern eine kategorische Weigerung, von der zukünftig auch alle religiösen Gruppen betroffen sein werden. Ein Erfolg!

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  20. Dies gesammelten Spenden sind in keinem Fall verloren. Wenn keine Busse fahren, ist das nicht das Ende der Kampagne, ganz im Gegenteil. Je deutlicher wird, dass wir es hier mit offener Zensur und einer Missachtung des Grundrechts auf freie Meinungsäußerung zu tun haben, desto schneller wird die Zahl unserer Unterstützer wachsen.

    Wenn die Kirchen und ihre willfährigen politischen Handlanger meinen, bereits jetzt alles auf eine Karte setzen zu müssen, dann gehen sie uns genau in die Falle!

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  21. Ich würde in diesem Fall sagen, dass die Verkehrsbetriebe zu Gunsten der supernaturalistischen Weltbilder voreingenommen sind.

    Das ist eine maßgeschneiderte „Gleichbehandlung“: Man lässt Werbung zu, so lange sie einem gefällt und beschließt den gänzlichen Verzicht, wenn plötzlich auch andere Ansichten vertreten werden.

    Das ist doch eine riesen Schweinerei, wenn es sich so abspielt, wie hier dargestellt.

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  22. Schade.
    Oder nicht?
    Eigentlich schon ein riesiger, wenn auch unerwarteter Erfolg:
    „Dort wird in Zukunft überhaupt keine religiöse oder weltanschauliche Werbung mehr akzeptiert werden.“
    Nun kommen sie nicht mehr umhin, offen ihre policies darzulegen und konsequent anzuwenden: Religionen (erst recht politische Kampagnen der Kirchen) dürfen Weltanschauungen oder religionskritischen Meinungsäußerungen (mehr ist die Kampagne ja nicht) nicht bevorzugt werden.

    Also: Glückwunsch und alles Gute!

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