Christen kontern mit evangelistischer Buskampagne


Und wenn es ihn doch gibt... ist ab diesem Wochenende auf einem Bus zu lesen, der eine atheistische Kampagne durch Deutschland begleitet. (Foto: CfC)
"Und wenn es ihn doch gibt..." ist ab diesem Wochenende auf einem Bus zu lesen, der eine atheistische Kampagne durch Deutschland begleitet. (Foto: CfC)

(PRO) Während ab diesem Samstag ein Atheisten-Bus durch Deutschland fährt, nutzen Christen in Berlin die mediale Aufmerksamkeit, um zu evangelisieren – und zwar mit denselben Mitteln. „Campus für Christus“ sponsert einen Bus mit der Aufschrift „Und wenn es ihn doch gibt…“.

„Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott.“ Dieser Satz geht derzeit um die Welt. Oder besser, er rollt. Spanien, Großbritannien und die USA kennen die Busse mit den Atheisten-Botschaften schon, ab Samstag fährt einer von ihnen auch durch Deutschland. Doch er ist nicht allein. Auf der Tour bis zum 18. Juni werden die Atheisten von einem Bus der Organisation „Campus für Christus“ (CfC) begleitet. Diese „Gottkennen-Tour“ wirbt mit dem Slogan „Und wenn es ihn doch gibt…“.

„Und wenn es ihn doch gibt?“

Mit „Gottkennen.de“ startete das studentische Missionswerk 2006 eine Internetseite, die Nichtchristen gezielt über den christlichen Glauben informieren soll (pro berichtete). Laut CfC klicken bis zu 1.000 Besucher täglich auf die Seite. Ab diesem Wochenende soll das Projekt über die virtuelle Welt hinausgehen. Dabei kommt die atheistische Buskampagne den Machern gelegen. Clemens Schweiger, Leiter von Campus für Christus Deutschland, erklärte: „Wir begrüßen die Aktion der Buskampagne, die zum Nachdenken über Gott anregt. Gerade deshalb greifen wir das Thema gern auf und laden zum fairen, aber kritischen Dialog ein. Dabei möchten wir gern weitergeben, welche Erfahrungen wir als Christen mit Gott machen.“

Knapp 30 Städte stehen auf dem Tourplan. Vor Ort wird das Team von Campus für Christus gemeinsam mit Christen aus verschiedenen Kirchen und Gemeinden Aktionen anbieten, die zum Gespräch über Gott anregen. Der Bus selbst weist durch eine Aufschrift auf http://www.Gottkennen.de hin. „Wir haben gute Gespräche mit den Organisatoren der Buskampagne geführt. Wir respektieren uns gegenseitig“, erklärte der Leiter des Projektes, Andreas Bartels, gegenüber pro und betonte, er freue sich auf das Zusammentreffen mit der Buskonkurrenz: „Wir freuen uns auf die ‚Gottkennen‘-Tour, aber auch auf Gespräche mit den Organisatoren der atheistischen Buskampagne und auf die Menschen, die wir in den Städten treffen werden.“ (PRO)

39 Comments

  1. @ Theologe

    Wenn für christliche Theologen Gott nicht längst schon zu einem bloßen Wort geworden wäre und sie den Logos des Johannesevangeliums Ernst nehmen würden, wären sie auch Anthroposophen.

    Dann gäbe es bei ihnen nicht diese Kluft zwischen einem unendlich fernen außerweltlichen Gott und seiner Schöpfung,
    wodurch die Theologen die Erklärung der Welt den immer materialistischer denkenden Naturwissenachaftlern überlassen müssen,

    Gefällt mir

  2. haben sich die Atheisten hier einen anthroposophischen Virus Namens „Georg“ eingefangen?

    Das ist GOTTES Strafe, härter hätte es die Ungläubigen nicht treffen können …

    Gefällt mir

  3. @ cheetah, nickpol, oolon coluphid, BipoX

    Also, der Ausgangspunkt war die Frage, was wäre, wenn Dawkins sich irrte.

    In der Geschichte der Menschheit gibt es eine Vielzahl von Religionen und Göttern. Man kann nun annehmen, wie offensichtlich Dawkins, alle diese Götter seine von den Menschen hervorgebrachte Hirngespinste und das damit begründen, dass jede Kultur ihre eigenen Gottheiten hervorgebracht hat.
    Dann stellt man sich aber auf einen Standpunkt, der alle Menschen der Vergangenheit und auch die heutigen, die an Gott oder Götter glauben, für unwissend erklärt – das ist überheblich.

    Man kann andererseits, wie Rudolf Steiner und teilweise auch die um Dialog bemühten Vertreter der Religionen,
    annehemen oder wissen, dass alle Religionen und Götter Teil einer umfassenden geistigen Realität sind.
    Dann erkennt man das Wissen oder den Glauben aller Menschen an.

    Das Besondere in der Anthroposophie ist, dass sie das Mysterium von Golgatha als eine Tatsache begriffen hat, die im Mittelpunkt der Menschheitsgeschichte steht und das allen Menschen, die zuvor immer weiter in die Materie herbgestigen sind, zum Wiederaufstieg in geistige Welten verhilft. Zunächst wurde dieser Christus-Impuls in den christlichen Kirchen und den Glauben gepflegt.

    Heute hat die Naturwissenschaft den Glauben als lebensprägende Kraft abgelöst.
    Nach Steiner leben wir im Zeitalter Bewußtseinsseele, seit dem 15. Jahrhundert.
    Nicht zuletzt durch die Naturwissenschaft hat sich der Mensch mehr und mehr zur Individualität und zur Feiheit entwickelt und wird nun nicht mehr von einem Gott geführt, aber in ihm wirken Kräfte geistiger Wesenheiten bis in den Leib hinein und er muss sich entscheiden, welchen Weg er gehen will.

    Denn es bemühen sich um ihn drei verschiedene Arten geistiger Wesenheiten.

    1. Folgt er den luziferischen, führt ihn sein Weg von der Erde weg, er wird sich nicht mehr verkörpern und eine scheinbare, aber egoistische Seligkeit erleben.

    2. Folgt er den ahrimanischen, wird er dem materialistischen Denken verfallen und auch nach dem Tod der Erde verhaftet sein.

    3. Nur wer Christus folgt, kommt zur wirklichen Freiheit und erreicht das Ziel der Evolution, indem er sein Karma zu Ende bringt.

    Und bevor ihr das alles in Bausch und Bogen verwerft, bedenkt: „Den Teufel spürt das Völkchen nie und wenn er sie am Kragen hätte.“

    Und jeder Mensch kann den Weg zu Christus finden, wenn er es nur will. da Christus lebt und sein Tod und seine Auferstehung in allen Menschen die Voraussetztung dafür geschaffen hat.

    Das könnte alles sein, wenn Dawkins sich irrte.

    Gefällt mir

  4. @ cheetah

    Du machst es Dir zu einfach. Die Frage ist nicht, an welchen Gott man denn gegebenfals glauben müßte, sondern was wäre, wenn der emanzipierte, aus der Hand Gottes entlassene, Mensch seine Zukunft in der Hand hat und er selbst bestimmt, in welcher Welt er nach dem Tod und in Zukunft leben wird.

    Gefällt mir

  5. @ BipoX

    Welcher Teufel hat dich denn geritten?
    Was meinst Du mit „danach“ und von welchem Chauvinismus sprichst Du? Auch bei Religion geht es um die Wahrheitsfrage.
    Und wenn das Mysterium von Golgatha tatsächlich der Mittelpunkt der Menschheitsgeschichte ist, dann muss man diese Tatsache eben anerkennen (dass du das für unmöglich hälst, ist hier nicht ausschlaggebend).

    Gefällt mir

    1. Für 4 Mrd. Menschen spielt das sogenannte „Mysterium von Golgatha“ eben keine Rolle und ist somit auch nicht der Höhepunkt der Geschichte.

      Gefällt mir

  6. @Georg

    „Auch die vorchristlichen Religionen waren Offenbarungen des noch nicht menschgewordenen Christuswesens“

    Das sieht man mal, dass Religion tatsächlich in der Lage ist, Grenzen zu überwinden, vor allem die Grenzen natürlich-menschlichen Chauvinismus, zu dem ein Individuum allein nicht in der Lage wäre.

    Pfui Spinne!

    Und alles was „danach“ kam, ist nur ein minderwertiger Abklatsch gewesen, nicht wahr?

    So sieht echte Demut nach christlichem Verständnis aus:

    Hast Du Dich denn niemals über folgenden Umstand gewundert?

    „Gute Nacht“

    Gefällt mir

  7. Georg: Natürlich KÖNNTEN alle Götter die gleichen sein, genausogut könnten sich aber alle Christen (oder besser: alle Religionen) täuschen und ein völlig anderer Gott das Universum erschaffen haben. Und der ist dann womöglich genauso sauer auf Christen wie auf Atheisten. Oder vielleicht auch nur auf Christen!
    Deshalb ist diese Frage keine die sich nur Atheisten stellen müssten und deshalb überhaupt kein Argument in dieser Diskussion.
    Und Angst vor Bestrafung ist sowieso kein Grund plötzlich gläubig zu werden. Da müsste man aus diesem Grund eben wie in BipoX‘ Video zu jeder Religion übertreten um sicherer sein zu können.

    Gefällt mir

  8. @ cheetah

    Mir ist offenbar gerade ein langer Kommentar abhanden gekommen, der auf Deine Frage geantwortet hätte.

    Aber ich finde es schon merkwürdig, dass Du dich vor dem Glauben an den falschen Gott fürchtest.

    Gefällt mir

  9. @ BipoX

    Die Vielzahl der Götternamen muss ja nicht bedeuten, dass es sich umverschieden Götter handelt. Du kannst doch auch sonst zwischen Worten und Tatsachen unterscheiden,
    Man könnte sich das ja auch so vorstellen, dass es sich zum einen um verschiedene Namen für dieselben Göttern, die bei verschiedenen Völkern und in verschiedenen Epochen der Menschheitsgeschichte unterschiedlich benannt wurden, handelt, zum andern um eine Hierarchie, die ungefähr der Engelhierarchie des Aeropagiten entspricht.
    Die Religionen haben ihr Ende mit der Tat Christi auf dem Hüfgel von Golgatha, also seiner Auferstehung und der Sendung des Heilgen Geistes, gefunden. Der Islam ist demnach ein Nachzügler und die christlichen Kirchen werden nach und nach durch die persönliche Erfahrung des auferstandenen, lebendigen Christus überflüssig.
    Auch die vorchristlichen Religionen waren Offenbarungen des noch nicht menschgewordenen Christuswesens.

    Was ist dann mit Dawkins Antwort?

    Gefällt mir

  10. Georg: Wären die Folgen der Gottesleugnung denn schlimmer als die Folgen wenn man an den falschen Gott glaubt?

    Gefällt mir

  11. @ Ann

    Ich halte die Frage für sehr wichtig. Die Vielzahl der Götter spricht nicht gegen die Existenz eines Gottes, deshalb ist die Antwort schlicht dumm. Die Frage solllte einen denkenden Menschen dazu anregen, sich über die Folgen seines Leugnen eines Gottes klarzuwerden, wenn es ihn doch gibt. Dazu hat Dawkins offenbar nichts zu sagen.

    Gefällt mir

  12. …das war natürlich an Georg gerichtet.

    @M. Strasser: Mit einem von denen habe ich auch schon an meiner Uni indirekt Erfahrung gemacht.
    Mal sehen ob sich besagte Person auch bei der (Gegen)buskampagne blicken lässt.

    Gefällt mir

  13. Nein für diese Frage war es genau die richtige Antwort.
    Falls man von einem beliebigen, nicht näher definierten Gott (also zum Beispiel nicht dem christlichen) ausgeht stellt sich diese Frage nämlich gar nicht.
    In diesem Fall kann man sie aber genauso an den Fragesteller zurückgeben, denn es gibt nichts was den christlichen Gott wahrscheinlicher macht als das „Große Juju vom Berg“.

    Gefällt mir

  14. Übrigens ist „Campus für Christus“ Teil der „Campus Crusade (!) for Christ International“ – ein Schuft, wer Böses dabei denkt.

    Gefällt mir

  15. @georg

    „Dann war die Antwort absolut nichtssagend.“

    Nichtssagender als die Frage kann sie kaum sein.

    Aber lassen wir uns kurz auf dieses naive Gedankenspielchen ein.

    Ich denke, ein Dawkins hätte vor Thor weniger Rechtfertigungsdruck als jemand, der zwar an einen konkreten Gott, aber nicht an Thor geglaubt hat.

    Mein direkte Gegenfrage ist in diesem Fall:

    „Und was, wenn Du an den falschen Gott geglaubt hast?“

    Sollte man diese Frage nicht beunruhigend genug finden, um schon aus Prinzip Atheist zu werden, der offen zugibt, nichts darüber zu wissen?

    Oder will man lieber so enden?

    Gefällt mir

  16. @ cheetah

    Ich habe mir gerade die Antwort Dawkins auf die Frage angehört, was wäre wenn er irrte. Ich vermute, sie war auf die Behauptung bezogen, es gäbe keinen Gott. Dann war die Antwort absolut nichtssagend.

    Gefällt mir

  17. Wie traurig…

    Traurig ?? Warum ?!

    Hallo ?

    Vor nicht allzulanger Zeit, es sind noch keine 50 Jahre her, konnte man sich einen solchen „Spruch“ in der Öffentlichkeit nicht einmal vorstellen !

    Dann, aufgrund eines Ärgernisses in England, was zur bekannten Spendenaktion und zur „Buskampagne“ führte, sind auch hierzulande – ja sogar europaweit – die „Ungläubigen“ mit neuer Power versorgt worden. Man hat Mut gezeigt, Mut, dass man nicht „anders“ ist, sondern gleich mit anderen Einwohnern. Man hat sogar Mut gefasst, in sehr katholischen Ländern (Italien, Spanien, …) eine ähnliche Buskampagne zu starten – unter den extrem strengen Blicken der Bevölkerung. Und NEIN ! Nirgends wurde der Busfahrer bei lebendigem Leibe verbrannt, nirgends wurde der Bus mit Sprengstoff in die Luft gejagt und AFAIK wurde auhc kein „Antichrist“-Beifahrer mit Fäkalien beworfen… auch wenn es in Blogs immer wieder gern behauptet und erwünscht ist.

    Nein, die Kampagnen haben die Welt nicht in zwei Teile gespalten, aber sie haben gezeigt, dass Menschen nicht unbedingt einen Gott benötigen müssen, um „leben“ zu können – ganz egal welcher Bischof und welcher Papst da die dunklen Wolken runterträllert.

    Wir Germanen hatten einen vergleichsweise höllischen Start. Unzählige Steine lagen in der eigentlich relativ aufgeklärten und säkularen Bundesrepublik im Wege, und sehr viele Stöcke hat man uns gar während der Fahrt in die Räder geschoben. Soviele, dass sogar letztendlich die Kampagne vollends umgeplant werden musste. Nein, es durfte kein Nahverkersmittel mit „Unglaube“ werben. Sowas gehört keinesfalls in unsere aufgeklärte Welt. Nicht, wenn zwei Dörfer weiter der Pastor lächelnd an ein „Jesus Lebt!“ Plakat vorbeigeht. Busse und Bahnen gehören plakatfrei. Jedenfalls Atheistenplakate-frei.

    Jetzt hat man sich das Jesusfisch am Kofferraum zum Vorbild gemacht und den Kofferraum „ein wenig“ größer gestaltet, in Form eines großen und auffälligen roten Busses. Dazu ein Schriftzug auf kontrastreichem Weiss. Der ist auffallend, kein Zweifel. Feuerwehrautos sind nicht „unauffälliger“ unterwegs 😉

    Aber… aus irgendeinem Grunde sind die glorreichen Siegesfanfahren irgendwie verstummt ?
    Was ist denn los ? Fehlt die Klimaanlage und das Chemieklo an Bord ? Vermisst man den Bordingeneur ? Hat man sich eine fahrenden Barkeeper gewünscht, der einem unterwegs noch einen Longdring (natürlich Christen…äh… Alkoholfrei) mixt ?

    Was ist ?! Hätte man bei der „Blogplanung“ bleiben sollen ? Ein schöner Beitrag, über 150 Einträge und fertig ist die SQL-Datenbank. Die nächste Generation kann sich ja dann was passendes ausdenken, ich mach mal Feierabend ?

    Lasst doch den Bus erstmal die Städte besuchen und die Leute (mehr oder weniger?) interessiert zu ihm rüberschauen. Auf normalem Wege wurde uns ja verboten, „eine (religiöse) Ideologie“ zu verbreiten. Man vermutete möglicherweise Sprengstoffanschläge fundamentalistischer Dorftruppen oder so ähnlich. Jetzt fährt ein überdimensionaler „Jesus-Fisch“, und kein Verkehrsbetrieb kann nun seinen Schwanz einziehen, und trotzdem erlebe ich (zumindest hier) eine Trauermiene ?

    Ich bleibe fröhlich und zufrieden mit wenigstens dieser „Bekanntmachung auf Rädern“ und werde mit demnächst das eine und andere Aufkleberchen in Angriff nehmen. In den gefühlten 2000 Posts damals waren mehr als Genug passende Vorschläge um eine Großstadt für 20 Jahre mit Aufklebern zuzupappen ! Einen an die Tasche und ggf. einen am Wagen und der „Unglaube“ findet auch ohne „Wort zum Sonntag“ seinen Weg in die Gesellschaft.

    Kopf hoch, Freunde… das Leben ist doch noch lange nicht vorbei, nur weil der Bus „alt“ aussieht und keine „AR-20 Deluxe Multi-HQ“ Klimaanlage mit zwei Hochleistungsturbinen an Board hat. Dafür haben wir einen Doppeldecker mit mehr als genug gesunder frischer Luft für jedermann und jederfrau. Die Christen haben vielleicht einen besseren TÜV-Aufkleber, dafür müssen sie sich mit gefilteter Luft in schalldichten Kabinen begnügen. Es sei denn, der Allmächtige zaubert ihnen Sonnenschein durch’s lichtdichte Dach, denn wir Ungläubige bekommen von der Natur die Sonnenbräune frei Haus geschenkt 😉 .

    Ich freue mich shon auf das „Ungetüm in Rot“, wenn es hier in Bönne vorbeitrudelt. Ich denke sogar nach, mich nach Düsseldorf zu begeben, um ihn dort schon „abzufangen“. Im Gegensatz zum steuerlichfinanziertem Papstbesuch, hat man als „Ungläubiger“ nicht viele Gelegenheiten, eine solche publikumswirksame Aktion zu genießen 🙂 .

    Gefällt mir

  18. Kann man nicht noch einen Bus mit dem Slogan
    „Und wenn es das Fliegende Spaghettimonster doch gibt…“
    mieten? 😉

    Gefällt mir

  19. @Der Klarseher

    Die direkteste Antwort wäre hier die Gegenfrage.

    „Und wenn nicht?“

    Irren ist menschlich. „Glaube“ (im religiösem Sinn) aber mit „alternativem Wissen“ gleichzusetzen, statt mit „Unwissen“, öffnet dem Wahnsinn Tür und Tor. Es aufzustossen, aber nicht durchzugehehen, sondern seine Tat durch einem unsäglichen teminologischen Eiertanz zu rechtfertigen…

    …..ist alles andere als vernünftig.

    Gefällt mir

  20. Der Slogan der Christen ist grammatikalisch falsch. Es muss heißen „Und wenn es ihn doch gäbe?“ Und die Antwort darauf ist auch klar: „Dann müsste man ihn abschaffen!“ Aber die Christen sind nur Marionetten der Eliten, sie haben so tief von der Pulverbrause der religiösen Verblendung getrunken, dass sie sich kein Leben ohne einen allmächtigen Diktator im Himmel mehr vorstellen können!

    Gefällt mir

  21. ai….

    wie wäre es mit dem erwerb einer kirche…. es gibt da eine versteigerung.. und dann einfach den kirchturm schön mit transparenten vollgehängt…

    das startgebot ist so lächerlich niedrig (500€) und keiner kann einem verbieten am eigenen haus irgendetwas zu postullieren…

    liegt auch direkt in der innenstadt einer ostdeutschen kleinstadt… na, wie wärs damit?

    Gefällt mir

  22. @nickpol
    „Hmm, würde mich nicht wundern, wenn der Kampagnen-Bus irgendwo auf der Strecke bleibt, sieht ziemlich alt aus.“
    Dafür sieht er ziemlich nach London aus, das gibt Coolness-Punkte. 😀

    Gefällt mir

  23. Dieser weiße Bus, fällt doch überhaupt nicht auf.

    “Und wenn es ihn doch gibt?”

    Was für ein dämlicher Spruch!

    @Falk

    Wenn ich mir deren Homepage anschaue vermute ich, dass sie ohnehin hauptsächlich die Durchgeknalltesten ansprechen werden. Sind ja jetzt nicht gerade die netten, aufgeklärten Christen von nebenan.

    Ich kenne sogar einen Agologeten von dieser Seite, bin mit ihm in E-Mail Kontakt, und muss sagen, er ist sehr nett, dumm, aber nett. :mrgreen:

    @Max

    Scientologen:

    “Dort draussen gibt es mit (an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) Ausserirdische, die mit Dosen spielen!”

    „Dort draußen gibt es mit (an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) Xenu, der mit der Douglas DC-8 (Bj.1958) vor über
    75 Mio. Jahren ohne Triebwerke und Propeller 😆 herumflog.

    @Falk

    Wenn ich mir deren Homepage anschaue vermute ich, dass sie ohnehin hauptsächlich die Durchgeknalltesten ansprechen werden. Sind ja jetzt nicht gerade die netten, aufgeklärten Christen von nebenan.

    Ich kenne sogar einen Agologeten von dieser Seite, bin mit ihm in E-Mail Kontakt, und muss sagen, er ist sehr nett, dumm, aber nett.

    @Max

    Scientologen:

    “Dort draussen gibt es mit (an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) Ausserirdische, die mit Dosen spielen!”

    „Dort draußen gibt es mit (an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) Xenu, der mit der Douglas DC-8 (Bj.1958) vor über 75 Mio. Jahren ohne Triebwerke und Propeller 😆 herumflog.

    @nickpol

    Der “Christen-Bus” ist besser.

    Er ist ist nicht besser, er ist scheiße!

    Gefällt mir

  24. Dieser Eifer zeigt nur eins: getroffen, versenkt…

    Da genügt niht nur die „normale“ Werbung überall, sondern da muß EIN EINZIGER Bus der Glaubens-Freien getopt werden….

    muhahaha… ächt cool.

    der Beitrag von Max headroom ist passend. Dem kann ich jedenfalls nix hinzufügen…
    Vielleicht… der Gott der Stille…
    aber das ist wohl ein völlig unmöglicher Gott.

    Gefällt mir

  25. „Dabei möchten wir gern weitergeben, welche Erfahrungen wir als Christen mit Gott machen.“ ewh … allein damit schiesst er sich ganz weit ins fundi abseits, das is nämlich deren lieblingsspruch … zum spruch fällt mir vor allem ein: Wenn ihr Gott angeblich ja so lieb und voller Vergebung etc ist, kann es mir ja egal sein, weil dann müsste es ihm ja auch egal sein wenn ma erst an ihn glaubt wenn man ihn sieht. Wenn das dann aber deren Meinung nach nicht so ist, dann basiert dieser Spruch vor allem darauf Angst zu erzeugen, und rangiert damit auf unterster moralischer Stufe.

    Gefällt mir

    1. Hmm, würde mich nicht wundern, wenn der Kampagnen-Bus irgendwo auf der Strecke bleibt, sieht ziemlich alt aus. Hat bestimmt ein „H“ im Kennzeichen. Der „Christen-Bus“ ist besser.

      Gefällt mir

  26. Was mir vor allem auffällt, ist das (wie üblich) engstirnige Weltbild der Christen. Auf „es gibt keinen Gott“ wäre die naheliegende Antwort „und wenn es doch einen gibt?“. Aber nein, sie sagen gleich „und wenn es ihn doch gibt?“.

    Also, kurz gesagt: es gibt nicht nur einen – es gibt *nur* unseren! Dass gut 3/4 der Weltbevölkerung an andere Götter glauben, ignorieren sie einfach. (wie gesagt, wie üblich)

    Gefällt mir

  27. Wenn ich mir deren Homepage anschaue vermute ich, dass sie ohnehin hauptsächlich die Durchgeknalltesten ansprechen werden. Sind ja jetzt nicht gerade die netten, aufgeklärten Christen von nebenan.

    Dass die Buskampagne zur „Steilvorlage“ für Christen wird ist doch nicht schlimm. Ist doch nichts verkehrt daran, dass auch die „anderen“ dadurch ins Gespräch kommen. Das wäre allenfalls ein Problem, wenn Ziel der Buskampagne „atheistische Missionierung“ gewesen wäre – was aber nicht der Fall war und ist.

    Gefällt mir

  28. Konkurrenz belebt das Geschäft !
    Jetzt fehlt nur noch die Aufforderung an alle Zauberwesen/Energie/Geister/Naturkräfte-Anbeter auf dieser Welt… vereinigt euch und chartert endlich eine Fähre ! Ich will das Ding beim sinken zusehen 😉 . Just kiddin‘ .

    Es fehlt tatsächlich noch ein bisschen Leben auf den Straßen:

    Scientologen:
    „Dort draussen gibt es mit (an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) Ausserirdische, die mit Dosen spielen!“

    Hexen:
    „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) dunkle Magie, die mit Beschwörungsformeln das Wetter ändern!“

    nordische Mythologie:
    „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) einen Thor, der mit seinem Hammer den Donner erzeugt!“

    rosa Eichhörnchen:
    „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) ein unsichtbares fliegendes rosa Eichhörnchen, der diesen Bus anschiebt !“

    FSM:
    „Schaut in alle italienische Restaurants ! Das fliegende Spaghettimonster ist immer bei euch !“

    Und da kommen solche Christen auf einen solch billigen Copy’n’Paste Spruch ? Die sind ja wohl von allen guten JHWH-Geistern verlassen worden 😉 .
    Aber was solls… erstmal lange meckern, auf verletzte Gefühle, fehlender Kommunikation und was weiss ich noch wehklagen, danach aber in Rekordtempo selbst einen Bus zukleistern und dem Original nachäffen. Respekt ! Eine glazvolle Leistung zur Aufklärung in dieser Welt, Herr Christ. Ihre Mitarbeiter in der PR sind mal wieder äußerst fleißig gewesen 😉 .

    @BipoX:

    „Und wenn es ihn doch gibt?“
    Find ich als Frage ganz OK. Wirft aber weitere auf (..)

    Nicht nur das. Es gibt das unsichtbare Äther-Gas, was in allen Zellen dafür sorgt, dass die DNA sich nicht verknüddelt. Zuviel vom Gas wird unmessbar vom Körper abgebaut und zuwenig wird ohne beobachtbare Messergebnisse aus dem „Nichts“ von Gott/Allah/JHWH/… (gewünschte magische Entität bitte einfügen) durch eine der Körperöffnungen in der Nacht eingefüllt.
    Zwar ist das völliger Schwachsinn, was ich behaupte … aber … „wenn es das Gas doch gibt ?“. Eine korrekt gestellte Frage ist noch lange kein Grund, an einer Existenz zu „glauben“. Struwelpeter, Schneewitchen und Han Solo sind genauso „existent“, wie die sprechende Feuersäule aus dem nahem Osten.
    … und wenn es Schneewitchen doch gibt ?

    Die Antwort lautet schlicht und ergreiffend: … dann beweise mir das.
    Und wir wissen, dass dieses Spielchen von den Geisteranbetern stets verloren wird. Denn wenn sie keine überirdische Energiequelle vorweisen können, dann beziehen sie sich liebend gerne auf menschliche Gefühle wie „Liebe“ und „Güte“, und schieben dann den ethischen und moralischen Werten das Schild Gottes zu.
    Und dann kommt wieder das Beispiel von den Löwen, der ein Muttertier zerfetzt… und die Frage, wie Gott sowas zulässt. Die Theodizee kommt wieder zum vorschein, die Religionen wechseln das Thema und die Diskussion wird verschoben… auf den Tag des Jüngsten Gerichtes, wenn wir „Ungläubige“ „endlich einsehen“, dass JHWH dann recht hat. Ein virtuelles 1:0 für die Bibelumblätter… dank der geschickten Rhetorik natürlich, nicht der Logik wegen 🙂 .

    Aber dank des Busses haben sie nun endlich eine bessere Möglichkeit, unangenehmen Diskussionen aus dem Weg zu gehen: den ersten Gang einlegen und davonbrausen ! 🙂 .

    Gefällt mir

  29. @Robert

    „bedenklich, in welch kurzer Zeit die “Christen Campus” die nötigen Mittel – woher nur? – für einen Bus auftreiben konnten und wie schnell sie ihren Bus auf die Straße bekommen haben.“

    Wundert Dch das wirklich bei dem besonders bei Evangelikalen beliebtem modernen Ablasshandel? War doch abzusehen.

    „Die Buskampagne entpuppt sich immer mehr für eine Steilvorlage für die Christen. Ähnliches äußerte die evangelische Kulturbeauftragte im SWR Nachtcafe, wo der Pressesprecher der buskampagne sich leider nicht so doll präsentierte.“

    Ich finde es Klasse die Leute erstmal dafür zu sensibilisieren, wieviel solchen Schrotts auf den Strassen tatsächlich zu sehen ist.

    Da würde auch ein geheimnissvoller „Atheisten“-Bus reichen, den es gar gibt…..die Wirkung ist getan, wenn die massive Präzens religöser Propaganda wahrgenommen wird.

    Menschen sind gewohnt, zu ihrer subjektiven Wahrnehmung zu relativieren………jetzt haben sie die Chance dafür.

    Gefällt mir

  30. In meinen Augen schon sehr bedenklich, in welch kurzer Zeit die „Christen Campus“ die nötigen Mittel – woher nur? – für einen Bus auftreiben konnten und wie schnell sie ihren Bus auf die Straße bekommen haben.

    Die Buskampagne entpuppt sich immer mehr für eine Steilvorlage für die Christen. Ähnliches äußerte die evangelische Kulturbeauftragte im SWR Nachtcafe, wo der Pressesprecher der buskampagne sich leider nicht so doll präsentierte.

    Gefällt mir

  31. „“Und wenn es ihn doch gibt?”

    Find ich als Frage ganz OK.

    Wirft aber weitere auf:

    Ist er eitel?
    Ist er verspielt?
    Ist er grausam?
    Oder schlicht gleichgültig?
    Müssen wir uns suggerieren, dass Seine Wege unergründlich sind, um diesen unbequemen Fragen letztendlich auszuweichen?

    Der Name der Webiste „gottkennen.de“ allein ist mir aber „eine Spur“ zu narzißtisch, denn das nimmt ja für sich in Anspruch, alle diese Frage beantworten zu können.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.