USA und der Papst besiegten Kommunismus


Religion und Demokratie glücklich gegen die Menschenfeinde vereint.
Religion und Demokratie glücklich gegen die Menschenfeinde vereint.

20 Jahre ist es her, seitdem das Ende der Sowjetunion bereits direkt vor der Tür stand, doch immer noch diskutiert und streitet man sich darüber wer welchen Anteil an dem Fall des menschen- und umweltverachten Kommunismus hatte. Geschichtlich anerkannt wurde in diesem Zusammenhang vor allen Dingen ein damalige Arbeiter auf der Danziger Werft Namens Lech Wałęsa, der als Sprecher und Streikführer tausender seiner Kollegen nicht nur dem polnischen Papst Johannes Paul II in Rom aufgefallen war, sondern auch dem US Geheimdienst CIA, welcher auch unter dem damaligen Präsidenten Ronald Reagan Wege suchte dem wirtschaftlich notleidenden Sowjetreich den Todesstoss zu versetzen und Osteuropa zu befreien. Streiks gab es bekanntlich in Polen schon Anfang der 70er Jahre und dies nicht nur in den Werften, doch erst mit der Gründung der Gewerkschaft Solidarność im Jahre 1980 unter Lech Wałęsa erkannte man in Moskau die Gefahr welche hiervon ausging und in Washington die revolutionären Möglichkeiten welche sich nun anboten.

Papst und Reagan bilden antikommunistische Allianz

In den frühen 80er Jahren hatte Gewerkschaftsführer Walesa allerdings seinen Kampf um bessere Lebenbedingungen nicht einmal gedanklich mit dem nahenden Ende des Sowjetreiches verbunden, aber solche Gedanken hegte man bereits in Washington und Rom für ihn. Dies nahm konkretere Formen an, nachdem der Republikaner Ronald Reagan im Jahre 1981 der 40. Präsident der Vereinigten Staaten wurde. Kaum war er vereidigt erhob er seine Faust und Stimme bereits gegen Moskau, wohlwissend dass die Sowjets nicht nur wirtschaftlich, sondern auch militärisch kaum noch mit dem Westen standhalten konnten und der Hunger bereits an vielen osteuropäischen Türen klopfte. Reagan drohte den Sowjets mit Aufrüstung und schaffte Fakten mit einem Rekordbudget für den Verteidigungshaushalt der USA. Offen zeigte er seine abneigende Haltung gegen den Kommunismus und zwang den Kreml sich an Abrüstungsgesprächen zu beteiligen. In seiner Regierungszeit traf er den Papst im Vatikan und in Amerika. Sie waren gegenseitig von sich beeindruckt, auf beide wurden in der Folgezeit Mordanschläge verübt, wohinter vermutlich Moskau steckte.

Eine Milliarde Dollar für Gewerkschaft Solidarität

1979 hatte Papst Johannes Paul II erstmals Polen besucht und vor Millionen von Menschen indirekt die Auflösung der Sowjet- Diktatur gefordert. Nachdem die Gewerkschaft Solidarność 1982 verboten wurde, war er es der diesen Schritt der Militärjunta in Warschau laut kritisierte und dessen Rückgängigmachung forderte. Johannes Paul traf sich mit Lech Wałęsa, dem nach Reagan und ihm Dritten im Bunde der antisowjetischen Allianz. Noch ahnte der Arbeiterführer allerdings nicht, dass er zu einer „Verschwörergruppe“ gehören sollte, welche es am Ende tatsächlich schaffte den Kommunismus den Todestoss zu versetzten. Wałęsa bekam erstmals Wind davon dass er eine Rolle in einer „Verschwörung“ spielte, als er über den US Geheimdienst CIA mit immer größer werdenden Dollarbündeln ausgestattet wurde, welche bis zum Herbst 1989 über eine Milliarde US Dollar augemacht haben sollen.

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1 Comment

  1. … schöne Legende, aber entscheidend waren zwei ganz andere Faktoren: 1. die allgemeine Misswirtschaft (Ungarn hat schon beim IWF angeklopft, als jpii noch gar nicht Papst war), und 2. die Generation der alten Machtelite ist anfangs achtziger Jahre ganz einfach ausgestorben.

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