Koscher suchen


(c) Koogle.co.il - Screenshot von Koogle
(c) Koogle.co.il - Screenshot von Koogle

„Koogle“: Koschere Suchmaschine für strenggläubige Juden

Die Presse.com

„Koogle“ durchsucht News- und Shopping-Seiten aus Israel und verbannt anstößiges Material aus den Sucheregebnissen. Am Sabbat muss die Suchmaschine ruhen und gibt keine Ergebnisse aus.

Mit „Koogle“ ist die erste koschere Suchmaschine an den Start gegangen. Sie soll das Internet strenggläubigen Juden schmackhaft machen, indem anstößiges Material durch Filter aus den Suchergebnissen verbannt wird.“Die Webseite wurde von ultraorthodoxen Rabbinern angeregt, die eine Möglichkeit gesucht haben, das Internet speziell nach Lebensmitteln und etwa Kleidung zu durchsuchen“, meint Yossi Altman, Entwickler von Koogle, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Durchsucht werden von Koogle hauptsächlich israelische Nachrichten- und Shopping-Webseiten. Bloß am Samstag muss die Suchmaschine ruhen – schließlich ist am Sabbat jeglich Arbeit verboten. Die Webseite kann über ein Flaggensymbol von Hebräisch auf Englisch umgeschaltet werden, funktioniert dann aber noch nicht fehlerfrei.

Sabbat-Fahrstuhl ©Brightsblog
Sabbat-Fahrstuhl ©Brightsblog

Den Kommentar von Nic als Anregung, so sehen in Israel Fahrstühle aus, speziell zur Benutzung am Sabat.

Keine Bedienung irgendwelcher Elemente, keine Knöpfe drücken, nur einsteigen und auf der entsprechenden Etage aussteigen. So umgeht man die Benutzung elektrischer Geräte am Sabat.

Bleibt die Frage, der Fahrstuhl wird ja doch mit Strom betrieben, um eine Person von Ebene A auf Ebene B zu hieven. Rein theoretisch müsste die entsprechende Person laufen.

2 Comments

  1. weshalb erinnert mich das an „Religulous“ – an den Rabbi, der irgendwelche technischen Geräte erfand, um den Sabbat zu umgehen…

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