Achtung: Missionarischer Atheismus


Gebhard Fürst, Quelle: Blog.taz.de
Gebhard Fürst, Quelle: Blog.taz.de

Bischof warnt vor missionarischen Atheisten

Nürnberger Nachrichten

Der Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Gebhard Fürst, hat «missionarischen Atheisten» vorgeworfen, zu den christlichen Kirchen eine «regelrechte Gegenkirche zu etablieren». Diese benutzten das Gedenken an den 200. Geburtstag des Begründers der Evolutionstheorie, Charles Darwin (1809-1882), um ihre atheistischen Thesen «auf offensiv werbende und teilweise auch auf subtil aggressive Art in die Gesellschaft hineinzutragen», sagte der katholische Theologe am Donnerstag in Rottenburg.

Die Evolutionstheorie sei grundsätzlich mit Bibel und kirchlicher Lehre vereinbar, fügte Fürst hinzu. Im Blick auf die Entwicklung der Gesellschaft hält der Bischof den neuen Atheismus für gefährlich. Die Bestreitung Gottes sei «letztlich auch eine Kampfansage an eine alle bindende Moral». Die Naturwissenschaften könnten und wollten auf Fragen nach Sinn und Bedeutung der Weltentwicklung keine Antworten geben, sagte Fürst.

34 Comments

  1. Mütter kochen ihre eigenen Kinder

    Jer 19:7

    Ich (Gott) gebe ihnen das Fleisch ihrer Söhne und Töchter zu essen, einer wird das Fleisch des anderen essen. (…)

    Lev 26:23-25

    Wenn ihr euch dadurch noch nicht warnen laßt und mir weiterhin feindlich begegnet, begegne ich euch feindlich und schlage euch siebenfach für eure Sünden. Ich lasse über euch das Schwert kommen, das Rache für den Bund nehmen wird. (…) Ihr werdet das Fleisch eure Söhne und Töchter essen.

    Mütter essen ihre eigenen Kinder

    Klgl 2:20

    Herr sieh doch und schau: Was hast du getan? Dürfen Frauen ihre Leibesfrucht essen, ihre sorgsam gehegten Kinder.

    Atheist!!!

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  2. Mein Gewissen ist rein!!!

    Ein Gewissen ist anerzogen, denke ich (als Atheist).
    Wenn Du als Kind nicht gelerntz bekommst was gut und was schlecht, was falsch ist und was richtig, wirst Du als erwachsener eine ganz andere Hemmschwelle haben was zu tun oder zu lassen, und auch die Bildung eines schlechten Gewissens setzt später ein.
    Aber was hat das mit Atheismus und Religiösität zu tun? Denken religiöse Menschen da anders? Das würd ich jetzt gerne mal wissen, wo deren Gewissen herkommt.

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  3. „religionsfaul“, das ist schon fast genial.

    Das werde ich weiter verwenden. Ich bin nämlich absolut religionsfaul.

    Allerdings widerspreche ich in Hinblick auf Spiritualität. Das ist nicht der Geisterglaube, den die Religiösen haben.
    Es ist etwas anderes, nur leider als solches nicht weiter bekannt.

    spiritualität ist der Zustand des menschen, wo Geist, Körper und Gefühl übereinstimmen.
    Nicht dieses „man fühlt das eine, denkt das andere, und der Körper verlangt noch was anderes“… wie es die Religionen regelmäßig in Menschen erzeugen.
    Dieses „mit sich selbst im reinen sein und in sich selbst übereinzustimmen“ ist für Religiöse nur als Surrogat zu erreichen.
    Der Süchtige erkennt das Echte aber nciht mehr, da das Surrogat regelmäßig stärker „wirkt“ als die Echtheit….

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  4. @Antiatheist

    Der Bischof Fürst hat einen ziemlichen guten Satz gesagt: Evolutionistische Biologie sind mit der Religion Christentum vereinbar.

    Die Evolution ist mit der Religion „Christentum“ soweit vereinbar, solange keine „Gottesfrage“ gestellt wird. Laut Vatikan-Christen hat Herr Allwissender zwar den Funken gezündet, aber der Rest wurde von seinen Evolutionssklaven zusammengeklöppelt. In manchen Splittergruppen der Bibelumblättern hat die Evolution sogar eine steuernde Macht hinter sich, die am Ende des Prozesses uns „erschaffen“ hat. Und einige erzkonservative Gruppierungen verschließen einfach ihre Augen vor wissenschaftlichen Theorien und verkriechen sich lieber in ihr Glaubensschneckenhäuschen. Ohne diese Sünde „Wissenschaft“ lässt sich ja bekanntlich viel einfacher glauben. Damals, als die Erde noch flach war und Zuckungen eines Menschen noch auf den Einfluß des Satans zurückzuführen war, da war die Welt noch in Ordnung. Heute, wo man mit Chemie, Biologie und Psychologie solche satanistische Körperbewegungen zu Leibe rücken möchte und sie ganz ohne Exorzisten heilen möchte, ist alles so komplex und unübersichtlich geworden. Jetzt muss man sogar „studieren“, damit man sich an kranke Menschen rantrauen kann und sie mit Zauberritualen heilen möchte 😉 .

    In allen fällen muss man schon ein Lächeln auf’s Gesicht herzaubern, denn es finden sich nirgends Spuren eines Feuerzeuges, geschweige denn der Hand oder gar des megagigantischen Wesens, welches das Zündgerät gehalten haben solle. Und dass eine winzige Modifikation der Ausgangsparameter – z.Bsp. eines fehlenden Meteoriten vor einigen dutzend Millionen Jahren – den gesammten Vorgang der „Menschwerdung“ auf den Kopf gestellt hätte, ist unter Wissenschaftlern kein Geheimnis mehr. Die sehen das tagtäglich in ihren Versuchen und Berechnungen 😉 .

    Den Nachweis, dass die Geschichte über Jesus und seine Sicht auf den jüdischen Monotheismus, explizit irgendwas mit Evolution gemeinsam hat, erübrigt sich. Die Bibel, wie überhaupt alle theistische Geschichten im Judentum, Christentum und Islam, sind nicht im geringstem auch nur annähernd als naturwissenschafte Schriften zu lesen. Es sind und bleiben Geschichten, die einen mythologischen bis hin zu märchenhaften Charakter haben. Sie handeln von Überwesen auf Überdimensionen, redenn von Frieden im Paradies und beantworten Fragen wie „welcher Papa hat mich gemacht ?“ und „wie muss ich mit Schweinefleisch umgehen ?“. Jedoch sind diese „Antworten“ nachweislich keinesfalls wissenschaftlicher Natur. Sie stützen sich überhaupt nicht auf Erkenntnisse von Wissenschaftlern, sonder kneten sich ihr eigenes „Bild“ der Tatsachen. Galileo Galilei und Giordano Bruno durften diese „Vereinbarung“ sehr gut am eigenem Leibe spüren.

    Die Anzahl der Wissenschaftler, die die Religion Christentum mit der Evolutionstheorie verkuppeln wollen, ist sehr gering. Und das, was sie bieten, ist auch noch mehr als dürftig. Und somit kommt letztenendes nur das übliche dabei raus: „Ihr müsst glauben, dass dies alles stimmt. Aber fragt nicht näher nach, ich kann nichts genaueres dazu beitragen, ohne den Glauben wieder anzukratzen“.
    Also ist es für einen (gläubigen) Christen mehr als genug, wenn unser Benediktvater einfach mit dem Kopf nickt und sagt, dass die Evlolutionslehre schon „irgendwie“ mit dem Christentum vereinbar ist.

    Doch schon bei der „Unsterblichkeit der Seele“, einem nicht gerade unwichtigen Punkt des Glaubens, wird es dürftig mit den Erklärungen, denn zur Evolution gehört leidergottes auch die natürliche Selektion. Auf unserer Erde kennen wird dies unter dem streng geheimen Top Secret Namen „Tod“. Eine Seele müsste demnach vollkommen und perfekt sein, da sie keinerlei Verbesserung in Form einer „Evolution“ benötige. Weder auf eine zufällige Mutation, noch per gesteuerter Selektion. In einem evolutionsbedingten Menschenkörper steckt demnach eine non-evolutionäre Seele. Ergo… hier scheiden sich dann schnell die Geister.

    Missionarische Atheismus oder eher atheistischer Fundamentalismus erkennt man an Büchern, Kampagnen an Fahrzeugen und an einer ideologisierten Meinung.

    Missionarischer Fast-Food Funtamentalismus erkennt man an den Anzeigen in Magazinen und an Fahrzeugen, wie auch den Kurzfilmen im TV. Die Ideologisierung der Nahrungsmittel ist für jeden erkennbar. Just kiddin‘ 😉 .
    Die Anzahl an Plakaten, Radio- und TV-Sendungen, Aufklebern, Fähnchen und anderen Merchandising-Produkten die Geisteranbeter vorweisen können übersteigt die der Atheisten um das vielfache. Wenn man sich den Spaß macht und nur die Anzahl der „Werbebotschaften“ als Kriterium für eine missionarische oder gar fundamentalistische „Ideologie“ nimmt, so hat das Christentum wohl die perfekte Diktatur auf die Beine gestellt. Doch wer nutzt denn eine solche blinde Polemik ? Ich ? 😉 .

    Der Atheismus stützt sich auf plumpe Erkenntnisse in der darwinistischen Meinung gibt es einige Punkte die falsch sind:

    Der Atheismus ist schlicht und ergreifend das „nicht Vorhandensein“ des Glaubens. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist ein Zustand, keine Ideologie und keine Weltanschauung. Wenn Du gegen „Darwinistische Meinungen“ wettern möchtest, dann benenne die anzugreifende Weltanschauung bitte erstmal. Meinst Du etwa den Naturalismus ? Die Weltanschauung, die ohne Götter klarkommt ? 😉 .

    In der Kosmologie: Alles konnte nicht nur durch Zufälle entstanden sein.

    Nachweis vorhanden ?
    Sonnen, wie auch Planeten lassen sich gänzlichst ohne eine übernatürliche Entität erklären. Vom Bruchteil nach dem Urknall bis zur heutigen Zeit. Und zwar nachweisbar und überprüfbar. Weise doch bitte nach, welche „kontrollierende Kraft“ an welcher Stelle wie gewirkt habens soll, dann kannst Du den Satz gerne wiederholen. Eine Sonne, die durch eine göttliche Schicksalsführung ihren Brennstoff verbraucht, ist wohl alles andere als nachgewiesen 😉 .

    Biologie: Aus toter Materie kann kein Leben entstehen.

    Einige Möglichkeiten, sich aus „toter Materie“ organische Molekül(-Ketten) zusammenzubauen, gibt es in der Schublade „Abiogenese“. Auch dort wird kein Zauberwesen vorrausgesetzt, der mit einem Atemzug aus einem Kristall eine Giraffe „erschaffen“ hat 😉 . Würde diese „darwinistische Meinung“ eindeutig falsch und unkorrekt sein, dann würde das Fach „Evolutionsbiologie“ wohl eine gänzlichst andere Richtung eingehen als es heute tut, und ein Studium des jüdisch-christlichen Monotheismusglauben wäre Vorraussetzung für die Teilnahme am Studium. Merkwürdigerweise ist dies allerdings ganz und gar nicht der Fall 🙂 . Entweder irren sich die tausenden von Evolutionsbiologen auf der gesammten Welt, oder Dir haben irgendwelche Händefalter einen Bären aufgebunden 😉 .

    Psychologie: Atheismus hat keinen Halt nichts Spirituelles.

    Ähm… es soll angeblich Menschen geben, die kommen ohne „Spiritualität“ ganz gut über die Runden. Sie werden ohne „Spiritualität“ geboren, leben ohne „Spiritualität“ und können sogar ohne „Spiritualität“ fröhlich sein 😉 .
    Das Wörtchen „Spiritualität“ ist nicht einmal klar definiert. Wenn ich mich auf Wikipedia beziehe, soll ein Teil des Wortes irgendwas mit Geisterkräften zu tun haben. Ehrfurcht vor einem höheren Wesen, der Glaube an die Transzendenz oder das Gebet. Bei diesen Themen kann ein Ungläubiger, der kein Interesse an das Hobby „Geisteranbetung“ hat, nicht mitreden. Wozu auch ? Modellbahnbastler beleidigen Brieftaubenzüchter ja auch nicht einfach, nur weil diese „Vogelmenschen“ keine Ahnung von „Gleistellanlagen“ und „Bahnschaffner“ haben (wollen!). Diese Fachtermini interessieren einen Züchter herzlichst wenig 😉 .
    Anders sieht es mit den anderen Punkten aus:

    Erkenntnis, Weisheit und Einsicht, Mitgefühl, Großzügigkeit und Toleranz, Bewusster Umgang mit anderen, sich selbst und der Umwelt, Gleichmut und Meditation.

    Atheisten können problemlos einen Bezug zu diesen Werten aufbauen, denn sie setzen keinen Supernaturalismus vorraus. Um einen bewussten Umgang mit anderen zu haben, benötige ich weder einen Jesus, noch einen JHWH oder einen Shiwa. Von Allah ganz zu schweigen. Es werden keine Geister für den Altruismus benötigt und keine Dämonen entscheiden bei einem Atheisten, was gut und was schlecht sein soll.

    Damit degradiert sich der Atheismus zu einer religionsfaulen Meinung

    Mangels Wissen über „Atheismus“ ist dieser Satz wohl mehr als flüssig 🙂 .

    Ironischerweise sagen Atheisten das Glück sei mit den Gottlosen aber viele Atheisten haben keine gutes Leben, z.B: Darwin selbst der Vater des naturwissenschaftlich-bilogischen Atheismus.

    Hä ? Über was geht es hier ? Viele, wenn nicht sogar die meisten „Ungläubige“, haben alles andere als ein schlechtes Leben. Sie genießen die Freiheit von diesen Götterritualen und sind dem engstirnigen Gewand der Religionsstreitigkeiten nicht verpflichtet. Ob und wie es ein was nun haben will, damit er/sie/es uns wohlgewollen erscheint, können Götteranbeter weiterhin unter sich ausmachen. Bei Fragen ob Kleinkinder in eine Vorhölle, oder vielleicht doch in eine Haupthimmelsregion gehören und welche Sünde nun von welchen der tausenden Gottheiten bestraft werden sollte, hat für einen Atheisten und seinem Leben absolut keine Bedeutung. Was Darwin damit zu tun haben sollte, ist mir letztenendes ein Rätsel. Für mein Abendessen benötigte ich weder Darwin noch Papa Benediktus Händewedeln. Es war ein atheistisches Abendessen, verbunden mit einen atheistischen Film (TRON). Ich habe eine atheistische Zufriedenheit mit dem heutigen Tage. Ich nehme einfach mal an, dass ich trotz der atheistischen Haltung ein „gutes“ Leben habe. Die Wege eines Gläubigen sind manchmal wirklich unergründbar 😉 .

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  5. Der Bischof Fürst hat einen ziemlichen guten Satz gesagt: Evolutionistische Biologie sind mit der Religion Christentum vereinbar.
    Missionarische Atheismus oder eher atheistischer Fundamentalismus erkennt man an Büchern, Kampagnen an Fahrzeugen und an einer ideologisierten Meinung.
    Der Atheismus stützt sich auf plumpe Erkenntnisse in der darwinistischen Meinung gibt es einige Punkte die falsch sind: In der Kosmologie: Alles konnte nicht nur durch Zufälle entstanden sein.
    Biologie: Aus toter Materie kann kein Leben entstehen.
    Psychologie: Atheismus hat keinen Halt nichts Spirituelles.
    Damit degradiert sich der Atheismus zu einer religionsfaulen Meinung
    Ironischerweise sagen Atheisten das Glück sei mit den Gottlosen aber viele Atheisten haben keine gutes Leben, z.B: Darwin selbst der Vater des naturwissenschaftlich-bilogischen Atheismus.

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  6. „[…] hat «missionarischen Atheisten» vorgeworfen, zu den christlichen Kirchen eine «regelrechte Gegenkirche zu etablieren».“

    Muaharhar…immer wieder schön, versehentliche Kirchenkritik zu lesen 😉 Erinnert mich an eine schöne Szene aus dem Kurzstück „Evil is a lack of something“:

    Student: „Professor, since no one has ever observed the process of evolution at work and cannot even prove that this process is an on-going endeavor, are you not teaching your opinion, sir? Are you now not a scientist, but a priest?“

    Professor: „Interesting indirect comment on the priesthood. But let’s leave that aside…“

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  7. @misc u.a.:
    Wenn „EinFragender“ sich hier genauso viel Zeit nimmt wie in den letzten Monaten auf seinem Blog, dann kommt er vielleicht im Herbst wieder vorbei… eine Diskussion, bei der er Kommentare erst freischalten muss und dies Wochen dauert (meine letzten Kommentare warten dort immer noch), ist schon allein deswegen sehr mühsam, von seiner Lernresistenz in Bezug darauf, was Beweis und Objektivität bedeuten, mal ganz abgesehen.

    @Oolon Coluphid:
    Genitiv, nicht Plural. 😉

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  8. zu „ein Fragender“

    er schreibt in einer seiner „Artikel“:

    Das der Evolutionsforscher und Biologe Dawkins zum großen Propheten des Atheismuses

    Was für ein Schrott und er kennt nicht mal den Plural von Atheismus, dieser Möchtegern „Ex-Atheist“. Manche glauben wirklich, nur weil sie sich früher nicht für Religion interessiert haben, waren sie Atheisten.

    Für ihn ist der Atheismus eine Art Religionsgemeinschaft für „Darwingläubige“. Dabei kommt der Atheismus auch ohne ET aus, denn der Nichtglauben ist in Europa mindestens 2500 Jahre alt. Schon der griechische Philosoph Xenophanes sagte ca. 500 v. Chr. :„Wenn die Pferde
    Götter hätten, sähen sie wie Pferde aus“
    , ihm zufolge schufen nicht die Götter die Menschen, sondern die Menschen die Götter.
    Auch Ludwig Feuerbach kommt im 19. Jahrhundert zum ähnlichen Schluss: „Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel steht, sondern der Mensch schuf, wie ich im „Wesen des Christentums“ zeigte, Gott nach seinem Bilde“, und das alles vor Darwin.

    Aber ich bezweifle, ob „ein Fragender“ überhaupt weiß, wer Feuerbach war.

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  9. Aus welchem Grund auch immer hat der werte Pseudo-Ex-Atheist den hier verlinkten Eintrag gelöscht und haargenau nochmal geposted, so dass die URL natürlich nicht mehr stimmt.

    Man denkt sich seinen Teil; vmtl. unwahrscheinlich, dass er / sie hier ein weitres Mal schreibt.

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  10. @Yeti

    Solche Leute verbinden Moral untrennbar mit Gott als oberster Instanz und verneinen jegliche Moral ohne Gott.
    Was passiert, wenn wir welche dieser Überzeugung davon überzeugen, dass es keinen Gott gibt?

    Wir würden exakt das selbe machen, nur mit umgekehrtem Vorzeichen. Wir würden die Moral vollkommen ohne „Gott“ verbinden und die Menschen, die der Überzeugung sind, sich „im namen Gottes“ moralisch und ethisch zu verhalten, ignorieren, bekämpfen oder zumindest nicht ernst nehmen.
    Wir wären genauso „gut“ wie sie es heute sind, nur eben mit umgedrehtem Vorzeichen. Doch Atheismus ist eben keine Religion und keine Weltanschauung. Atheismus, ob neu, alt oder gestreift, ist ein Zustand. Ein Zustand ohne Allah/Gott/Jesus/Shiwa/… . So wie Abriefmarkensammler Menschen sind, die keine Briefmarken sammeln wollen. Weder fressen sie kleine Kinder, noch vergewaltigen sie sich durch das Leben, so sehr sich die Briefmarkensammler bemühen, solch pamphletische Texte zu publizieren.

    Man kann niemanden „überzeugen“, dass es einen Gott gibt bzw. nicht gibt. Es wird nicht umsonst „Glaube“ genannt 😉 . Es ist aber erschreckend zu sehen, dass dieses Glaubensunternehmen ihr Produkt aggressiv vermarktet und beschützt, und Menschen ohne das Bedürfnis zu diesem Produkt als „unethisch“ bzw. „unmoralisch“ bezeichnen tut. Das wäre so, als ob Coca Cola ihre koffeinhaltige Limonade als ultimatives Erfrischungsgetränk verkauft, und Kaffee-, Tee- und Safttrinker pauschal als „unerfrischend“ und „ungeschmacklich“ bezeichnen würde. Im Normalfall würden die Aktien in Grund und Boden fallen und man würde sich offiziell entschuldigen wollen, bevor der Markenname einen dicken Makel abbekommt. Nicht so die Kirche, die bekommt gar politische Unterstützung und Medienpräsenz geschenkt. 2000 Jahre sind eine nicht zu unterschätzende Zeit, um sich einen prägnanten Markennamen aufzubauen 🙂 .

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  11. Ich kann mir nicht helfen, mir machen solche Leute richtig Angst.

    Solche Leute verbinden Moral untrennbar mit Gott als oberster Instanz und verneinen jegliche Moral ohne Gott.

    Was passiert, wenn wir welche dieser Überzeugung davon überzeugen, dass es keinen Gott gibt?

    Y

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  12. @ EinFragender
    „Oh süsse Einfalt“. Bekanntlich kämpfen ja selbst die Götter vergeblich dagegen.
    Mit welchen Tricks wurde denn hier wieder das Selbstvertrauen abgehandelt ?
    Labile Charaktere halten für sich immer 2. (und weitere) Chancen in petto.

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  13. Also, ihr lieben Leute ! Ich weiß nicht, was ihr glaubt, aber ich jedenfalls glaube an den Osterhasen. Als Kind hat er sich mir nämlich mehrfach offenbart, weil jedes Jahr an Ostern hat er mir bunt bemalte Eier und viele Süßigkeiten gebracht. Sogar sein Abbild als Schokoladefigur war meistens dabei. Das alles habe ich mit eigenen Augen gesehen und dann sogar alle seine Gaben mit Genuß verspeist. Das ist doch ein wirklich echter Beweis für die Existenz des Osterhasen ! Mama und Papa haben mir auch immer wieder gesagt, dass es den Osterhasen gibt. Die werden mich doch nicht angelogen haben !? Oder was meint ihr dazu ?
    Später dann – als Erwachsener – kamen mir dann doch einige Zweifel. Der Osterhase hatte mich offenbar nicht mehr lieb !? Er brachte mir die guten Sachen nicht mehr heimlich und kostenlos ins Haus, stattdessen hat er sie an ALDI und LIDL verkauft. Dort musste ich sie dann für gutes Geld kaufen. Aber dass es den Osterhasen tatsächlich gibt, glaube ich nach wie vor. Wer das bestreitet, war noch nie zur Osterzeit bei ALDI und LIDL einkaufen !
    Ich muß allerdings zugeben, dass ich dem Osterhasen nie persönlich begegnet bin. Aber es muss ihn geben ! Woher sollten denn sonst die vielen bunt bemalten Eier bei ALDI und LIDL herkommen ? Der Osterhase hat bestimmt umgesattelt und ist Geschäftsmann geworden !
    So oder ähnlich verlief die Geschichte mit Gott. Keiner hat ihn je gesehen. Nur einige Leute behaupten, dass er mit ihnen gesprochen hätte oder ihnen erschienen sei. Früher soll der liebe Gott seine Helferdienste – so wie der Osterhase – noch kostenlos erfüllt haben, inzwischen jedoch muss man dafür Kirchensteuer bezahlen ! Daraus ergibt sich, dass es sowohl Gott als auch den Osterhasen tatsächlich gibt. Ist doch logisch, nicht !? Sie leben vermutlich längst mitten unter uns und geniessen den Status als angesehene Geschäftsleute. Dem lieben Gott geht es inzwischen so gut, dass er sich sogar einen Stellvertreter auf Erden leisten kann. Dieser verwaltet nun den größten Grundbesitz der Welt. Dass dieser Grundbesitz rechtmäßiges Eigentum Gottes ist, wird wohl niemand bestreiten. Es war schließlich Gott, der unsere Erde in sieben Tagen erschaffen hat !
    (Anmerkung: Der Vatikan verfügt weltweit über den größten Grundbesitz.)

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  14. 🙂 . Humor, wie er im Buch der Bücher steht 🙂 . Danke EinFragender. Danke Herr Fürst. You two made my day 😉 .

    (..)Gebhard Fürst hat «missionarischen Atheisten» vorgeworfen, (..) eine «regelrechte Gegenkirche zu etablieren».

    Ja. Die Kirche der fahrenden Busse. Zweimal am Tag werden mit lautem Gehupe darauf aufmerksam gemacht, dass man – um in das Paradies der Ersatzreifen zu kommen – dreimal am Auspuff schnüffeln soll. Wer dies nicht tut, hat möglicherweise eine moralische oder gar ethische Missbildung zu befürchten !

    Diese benutzten das Gedenken an den 200. Geburtstag (..) Charles Darwins (..), um ihre atheistischen Thesen «auf offensiv werbende und teilweise auch auf subtil aggressive Art in die Gesellschaft hineinzutragen», (..)

    Andere benutzen den Geburtstag, den Todestag, den Himmelfahrtstag, den Brotbrechtag, den Engelstag, den Tag der heiligen Geburt der Mutter des Heilandes, wie auch den Tag des Hustenanfalls des Bruders des Freundes des Engels vom Herrn, um ihre theistischen Thesen auf offensiv werbende und teilw. auch auf subtil aggressive Art über TV, Radio, Zeitungen, Zeitschriften, Plakaten, Postern, Postwurfsendungen, T-Shirts, Aufnähern und Aufklebern in die Gesellschaft hineinzutragen.

    Ein Bus fährt rum, um gleichgesinnte Atheisten zu finden und zu einem Treffpunkt zu vereinen. Weder wollten sie Andersgläubige missionieren, noch ihren „Darwin-Gott“ blaßphemisch vor Kirchen positionieren. Wer dies denkt oder gar ausspricht, war ganz und gar nicht vertraut mit der Kampagne, sondern befolgte nur die Gehirnwäsche der Händefalterinstitutionen.

    Die Evolutionstheorie sei grundsätzlich mit Bibel und kirchlicher Lehre vereinbar, fügte Fürst hinzu.

    Wenn man ein paar Seiten der Bibel rausreisst, ein paar Dogmas bricht und ansonsten einige kleinere Punkte wie ein „Leben nach dem Tode“ überdenkt, könnte es sogar stimmen. Aber solange die kirchliche Lehre behauptet, Mr. JHWH hätte alles und jeden per lautem Knall so erschaffen, wie sie so da sind, Jesus sei ohne Geschelchtsverkehr, alleinig durch das unsichtbare Sperma des Heiligen Geistes hervorgebracht und dass nach dem Tode von Jesus zwar sein Fleisch flach auf dem Stein lag, aber nach runden 3 Tagen frei von Totenflecken und Leichenstarre munter-hüpfend durch die Gegend lief, wird große Probleme mit der wissenschaftlichen Arbeitsweise bekommen. Die Evolutionstheorie ist nicht herbeigezaubert worden und sie wird auch nicht durch herbeigelogenen Märchen am Leben erhalten. Sie wurde entdeckt und dokumentiert von Herrn Darwin und wird bis heute von Wissenschaftlern auf dem gesammten Planeten immer wieder nachprüfbar bestätigt – fernab jeglicher Geistergeschichte und Bekenntnis des Wissenschaftlers. Die Evolutionstheorie hat mit der Bibel oder der zusammengeschusteter kirchlichen Lehre absolut nichts gemeinsam. Wenn in der Geschichte vom heiligen Petrus oder Johannes oder Marcus oder X oder Y irgendwas geschrieben steht, was mit der Evolutionslehre nicht vereinbar sein kann, dann ist dies kein Problem der stätig überprüfbaren, veränderbaren und anpassbaren Evolutionstheorie, sondern alleinig die Engstirnigkeit der Gläubigen, die an Märchentexten aus der Wüste glauben. Jeder vernünftige Mensch hat sich von Thor und seinem Donnerhammer verabschiedet als er erfuhr, dass der Donnerknall physikalisch erklärbar war. Das Privileg, wissenschaftliches Wissen konsequent zu ignorieren und sich alleinig dem „Buch der Bücher“ als Wissensquelle zu bedienen, genießen unsere „Großreligionen“ aus allen Zügen.

    Im Blick auf die Entwicklung der Gesellschaft hält der Bischof den neuen Atheismus für gefährlich.

    Wieso ? Weil die „neuen Atheisten“ mit Ersatzgöttern trumpfen ? Haben sie größere Prachtbauten ? Fressen sie zumindest kleine Kinder ? Was zum Teufel lässt einen „neuer Atheisten“ so besonders gefährlich erscheinen ?
    Ich weiss.. es ist sein Gürtel ! Seine Frisur ? Das Klopapier ? Die Nudelsoße ? Ups, dass ist die Waffe der Pastafaris. Sorry, Nudelfreunde 😉 .
    Ich kann mir bis heute nicht einen Reim darauf machen, weshalb der „neue Atheismus“ so gefährlich sein soll. Der Körper verspürt keine Schmerzen bei diesem „neuen Atheismus“. Das heisst, der Körper sendet keine Hilferufe aus. Anders bei Gläubigen, die sich gezielt Schmerzen zuführen (Opus Dei, Mutter Theresa) oder durch gefährliche Rituale (Exorzismus) die Gesundheit eines Menschen gefährden.

    Die Bestreitung Gottes sei «letztlich auch eine Kampfansage an eine alle bindende Moral». Die Naturwissenschaften könnten und wollten auf Fragen nach Sinn und Bedeutung der Weltentwicklung keine Antworten geben, sagte Fürst.

    Die Bestreitung Gottes geht einzig und allein nur denjenigen an, der sich einen Gott vorstellt oder aber „absagt“. Ein Atheist kämpft nicht gegen Gott, er hat einfach keinen Gott ! Er muss keine Kraft aufbringen, irgendwelche Zauberwesen zu bekämpfen. Er hat einfach gar nichts, was zu bekämpfen geht. Der „Kampf“, den führen die Gläubigen selbst ! Sie dringen in Sphären ein, die sie der Gesellschaft zuliebe lieber in Ruhe lassen sollten. Sie haben den Absolutheitsanspruch, sie diktieren Moral und Ethik nach ihrem Willen und sie bestreiten – ja bekämpfen – „alternative“ Wege der Vernunft, die z.Bsp. mit vollkommen anderen Göttern oder gar komplett ohne jegliche überirdische Entität auskommt. Und das tut sie nicht erst, seit der Bus zum ersten (und bis jetzt einzigstem) Male durch die Städte fuhr, sondern schon seit sie das erste mal die Klappe aufrissen… damals, als noch Kreuzigungen die Maxime aller Bestrafungen darstellte. Seit jeher drang Götterglaube – respektiv JHWH-Glaube – in das gesellschaftliche Leben ein und nahm sich den Platz den sie wollte. Notfalls durch Gewalt. Und in der heutigen Zeit, wo man gewaltlos mit einem Doppeldecker-Bus durch die Straßen fährt und mit gleichgesinnten Mitmenschen sprechen kann, befürchten JHWH-Anhänger den Untergang der lieb gewonnenen Kreuzgötzenverehrung. Da ist es kein Wunder, dass man seinen Glauben verteidigt. Entweder mit hohlen pseudophilosophischen Worthülsen a la Ratzinger, oder mit sinnlosen Unterstellungen wie .. Ratzinger, Mixa und neuerdings eben auch Fürst. Wenn Männer lustige Kleider tragen und sich mit dicken Ketten schmücken, dann fallen eben halt auch lustige Texte auf 😉 .

    @EinFragender
    Liebes Fragezeichen, ich kann Deine Gottesbeweis-Seite nicht besuchen: nicht existent. Für mich kein Problem, dann frage ich Onkel Wiki nach Aquins Gottes“beweise“.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gottesbeweis
    Der sagt mir nicht nur die Texte, sondern liefert mir darunter auch die dazugehörige Kritik. Tja, wenn man den Blick ausweitet, so findet man noch sehr viel mehr „Gottesbeweise“, mit den dazugehörigen Gegenargumenten natürlich 🙂 .
    http://www.dittmar-online.net/religion/gott/vorbemerkung.html

    Oder wie wärs mit den ganzen „Prophezeiungen“, die für die Existenz Gottes stehen soll ?
    http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23560/1.html

    Aber wozu der ganze Spaß nochmal vorzeigen ? Bertrand hatte schon vor jahrhunderten seinen Spaß damit:
    http://www.bfg-bayern.de/ethik/Personen/Russell_Bertrand.htm

    Selbst wenn Aquins „Gottesbeweis“ funktionieren würde, ergibt sich ein Problem. Man würde zwar aufzeigen, dass z.Bsp. irgendein „höheres Wesen“ das Universum oder gar die Erde und seine Wesen „erschaffen“ hätte. Ob dieses … ähm … „Überding“ nun den Namen Shiwa, JHWH oder gar Spaghettimonster trägt, lässt sich durch einen solchen „Beweis“ nicht klar auf den Tisch legen. Es kann sein, dass Du deine gesammte Kraft einen „falschen“ Gott opferst und trotz des Glaubens in die Carbonarahölle kommst, mit mir und anderen zusammen. Und dann wären die Pastafaris die lachenden Gewinnder des Spieles, weil sie – und natürlich die Piraten – dann bis in alle Ewigkeit über die Weltmeere segeln und sich auf der Nudelinsel mit Biervulkanen und Stripperfabriken amüsieren würden.
    Und warum ? Weil Thomas v. Aquin „beweisen“ konnte, dass irgendwo ein Überding existiert ?
    Tja, da hatten die Griechen, die Südchinesen und die Hebräer gemeinsam die Arschkarte gezogen 😉 .

    Sorry, aber bis heute gibt es zur physikalischen Existenz irgendeiner überirdischen Existenz, ob es Allah, JHWH, Jesus, Shiwa, Zeus, Nudel, Amaterasu oder wie auch immer sie genannt werden möchten, absolut keinen wissenschaftlichen Beweis.

    Der einzigste Ort, wo Gott/Götter/Göttin/Göttinen unbeschwert und völlig frei existieren können, wo man sie niemals angreifen und widerlegen kann, befindet sich zwischen Deinen Ohren. In Deiner Fantasie. Dort kann man sich Göttergestalten, Superhelden und Hexen auf fliegenden Besen vorstellen. Dort teleportieren sich Heilige und fliegen goldene Pferde in den Himmel. Dort kann ich einfach nicht hin.
    Aber ausserhalb Deines Gehirnes, ob Du willst oder nicht, musst Du dich einfach der Natur beugen. Und dort gibt es weder Gaia, die Mamma aller Bioprodukte, noch Zeus, der Göttervater der Griechen. Geschweige JHWH, der zornige Gott der sein Volk führte noch der jungfräuliche Jesus, der nach dem Tode in den Himmel entschwebte.

    Dies sind zwei unterschiedliche Welten. Die eine ist begründbar, die nenne ich „Wissenschaft“. Die andere ist unbegründbar, die nenne ich „Fantasie im Kopf“. Harry Potter ist Fantasie, er hat in der wissenschaftlichen Realität nichts verloren. Tja, und Gott ? Den stecke ich in die exakt gleiche Schublade, in die mit den ganzen anderen Fantasiegeschichten.

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  15. Werter „EinFragender“, willst du hier etwa missionieren?

    Weil ich dir gegenüber nicht unhöflich sein will und weil du hier in deinem Kommentar speziell und ausdrücklich durch einen Link auf eine (deine?) Website (Blog) zu dem nachfolgend genannten Beitrag verwiesen hast, habe ich mir natürlich auch den dortigen Inhalt dieses Beitrages „Gottesbeweise?“ einmal angesehen.

    Dort ist folgendes nachzulesen, Zitat:

    […] „Atheisten bezweifeln die Existenz Gottes und sehen sich im Recht weil sie Gott nicht beweisen können. Dies beinhaltet einen wesentlichen Denkfehler, denn wenn man nur das glaubt was jeder beweisen kann, wieso glaubt man dann das Materie aus Atomen besteht oder das es Planeten wie den Mars gibt und vieles mehr.“ […]

    Alleine diese ersten beiden Sätze des dortigen Beitrages verdeutlichen mir zumindest eine absolute Unwissenheit und ich erspare mir hierzu aus Gründen der Höflichkeit
    weitere Anmerkungen.

    Aber jetzt noch zu den Inhalten deines Kommentares:

    […] „Gott beweist sich selber.“ […]

    Ach ja und wie denn bitteschön? Etwa durch die Verkündung von überlieferten Sprüchen irgendwelcher Propheten?

    […] „Die Naturwissenschaften erklären das wie, die Religionen das warum. So macht das ganze Sinn…“ […]

    Nee, so macht das überhaupt keinen Sinn. Religionen sind in der menschlichen Gedankenwelt reine – wie auch immer – erzeugte Glaubenskonstrukte und der Glaube an irgendwelche Gottheiten hat nunmal mit der Naturwissenschaft nichts zu tun. Punkt.

    […] „Ich durfte Gott kennen lernen und ich hoffe für Euch
    das Ihr ähnliches Glück habt. Es gibt sehr viele ehemalige
    Atheisten bei uns Christen und das zeigt das man als Atheist sehr wohl eine 2. Chance bekommt.“ […]

    Wo, oder sollte ich besser fragen in welcher Welt du deinen
    Gott kennengelernt hast? Wie oder als was hat er sich denn dir vorgestellt?

    Und nein danke, ich verzichte sowohl gerne auf dein angeblich „ähnliches Glück“, welches dir widerfahren sein mag, als auch auf eine 2. Chance, wieder als ein „Gläubiger des nichtexistenten Götter-Hokuspokus“ bekehrt zu werden.

    Um vernünftig durchs Leben zu gehen, bedarf es keinen Glauben an irgendwelche Götter!

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  16. Sie (Pfaffen) sagen Werteverlust, meinen aber Umsatzverlust.

    @EinFragender

    Ich bereue deine lustige Seite angeklickt zu haben, obwohl es genügend Gründe gibt auf deinem Blog zu kommentieren, habe ich mir geschworen, nie wieder auf christliche Blogs zu schreiben.

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  17. „Ach ja … ich war früher Atheist und habe ähnliches gesagt wie ihr. Nun bin ich froh nun weiter zu sein. Ich durfte Gott kennen lernen und ich hoffe für Euch das Ihr ähnliches Glück habt. Es gibt sehr viele ehemalige Atheisten bei uns Christen und das zeigt das man als Atheist sehr wohl eine 2. Chance bekommt.“

    Ich war früher Christliche und habe ähnliches gesagt wie Sie. Nun bin ich Atheistin und bin seeeeehr froh, weiter zu sein. Brauche auch keine dritte Chance, danke!

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  18. nicht doch… mitnichten widersprechen sich diese christliche bibel nocht die evolutionstheorie, weil sie haben einfach nicht miteinander zu tun. genausowenig wie die evolutionsthorie was mit der edda, dem koran oder swonst irgendwelchen „heiligen“ religiösen schriften zu tu hat. sie gehört in die abteilung wissenschaft – der rest in die abteilung „nette fiktion“ oder „so hat man sich die ensteheung der dinge vorgestellt, als man noch keine wissenschaftlichen überlegungen anstellen konnte oder wollte“.

    sozialhistorisch sind diese geschichten und erzählungen vielleicht ganz nett, aber nicht dienlich zur erklärung der welt.

    beweisen lassen sich mit diesen lustigen und blutigen geschichten aber keine götter – auch wenn man sich noch so bemüht.
    nur weil in schneewittchen zwerge vorkommen, lässt sich daraus auch nicht die existenz von derartigen wesen ableiten oder gar beweisen (wahlweise sprechende wölfe à la rotkäppkes).

    in diesem sinn ist religion wie jede billige verschwörungsthorie: wild etwas behaupten, andere das gegenteil beweisen lassen, fakten ignorieren oder vorsätzlich falsch umdeuten, …
    und schließlich, wenn alles nicht mehr hilft, dann wird einfach behauptet, dass man das ganze nicht verstehen kann, weil man nicht den richtigen zugang hat…
    aber am ende wird nichts erklärt – gar nichts.

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  19. Bzgl.:atheismus-leere-lehre.blogspot.com/2009/07/gottesbeweise

    Da weiß jemand nichts von Intersubjektivität (oder: ignoriert sie), die der wissenschaftlichen Methode zu Grunde liegt und meint stattdessen bzw. oben drauf auch noch, Atheisten mal pauschal Solipsismus als deren „Selbsterklärung“ unterstellen zu müssen.

    Na, wenn wir schon aus der Luft greifen, dann soll Gott doch einen Stein schaffen, den er selbst nicht stemmen kann. Wie, das kann er nicht?

    Bzgl.: „ich war früher Atheist“
    Boa.

    Bzgl.: „Die Naturwissenschaften könnten und wollten auf Fragen nach Sinn und Bedeutung der Weltentwicklung keine Antworten geben, sagte Fürst.“

    Könnte etwas damit zu tun haben, dass die blanke grammatikalische Korrektheit einer Frage eigentlich bekannterweise noch lange nichts über deren Sinn(ha, ha)haftigkeit aussagt, bzw., nüchterner, die Existenz einer Antwort mitnichten gegeben sein muss. „Was ist das Alter von Zwei?“ Wie, die „Naturwissenschaften können und wollen“ darauf keine Antworten geben?

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  20. Ein lustiger Thread. Einer – der die Bibel offenbar nicht kennt, aber darüber redet – meint das die Evolutionstheorien sich mit der Bibel widersprechen und noch dazu meint man die Existenz von Gott mit Vernunft widerlegen zu können.
    Dawkins, der große Prophet des Atheismus selber widerspricht Dir, weißt Du das nicht? Denn es ist auf naturwissenschaftlichen Wege nicht möglich Gott zu beweisen – auch auch nicht zu beweisen das es ihn nicht gibt. Also mit „Deiner“ Definition von Vernunft kommst Du nicht weiter.
    Sehr wohl lässt sich die Existenz Gottes wissenschaftlich erklären. Philosophisch – Thomas von Aquin schaffte das sogar mit 5 verschiedenen Beweisen – und auch Theologisch.
    Aber das ist hoch wissenschaftlich und so kompliziert muss es nicht sein. Gott beweist sich selber. Siehe: atheismus-leere-lehre.blogspot.com/2009/07/gottesbeweise

    Dann noch etwas zu den Evolutionstheorien und der Bibel. Die Bibel ist kein naturwissenschaftliches Buch und soll es auch nicht sein. Umgekehrt sind die Naturwissenschaften auch nicht geeignet Gott oder die Religionen zu erklären. Die Naturwissenschaften erklären das wie, die Religionen das warum. So macht das ganze Sinn und wer meint eine naturwissenschaftliche Erklärung reicht ihm um sein Dasein und den Sinn seines Lebens zu erklären, der bezeugt nur das er nicht wirklich konsequent zu Ende gedacht hat.

    Ach ja … ich war früher Atheist und habe ähnliches gesagt wie ihr. Nun bin ich froh nun weiter zu sein. Ich durfte Gott kennen lernen und ich hoffe für Euch das Ihr ähnliches Glück habt. Es gibt sehr viele ehemalige Atheisten bei uns Christen und das zeigt das man als Atheist sehr wohl eine 2. Chance bekommt.

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  21. [quote]Die Naturwissenschaften könnten und wollten auf Fragen nach Sinn und Bedeutung der Weltentwicklung keine Antworten geben, sagte Fürst.[/quote]

    Aha, und jetzt? Was ist mit den Geisteswissenschaften? Laut Fürst funktionieren die dann nur mit unsichtbaren Freunden oder wie? Die Theologie als einzige wirklich „wahre“ Geisteswissenschaft? Fragen über Fragen… Und was, wenn es gar keinen objektiven Sinn gibt?

    Zur unterstellten Aggressivität sollte sich Fürst fragen, ob er nicht vielleicht selber gerade in einem Glashaus sitzt… 😉

    Na ja, mir scheint da bekommt es jemand ein klein wenig mit der Angst zu tun.

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  22. Dieses Thema ist durchaus diskussionswürdig. Meiner Meinung nach ist diese „Flucht in die Moralargumentation“ mittlerweile veraltet, jedoch findet sie immer wieder Anklang.

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  23. atheismus = aggressiv, atehismus = missionarsich, keine religion = keine moral, religion = sinn gebend bla bla sabber seier bla

    sind diese kerle wirklich der ansicht, dass ihre lügen wahrer werden, je öfter sie diese wiedeholen? es ist – mit verlaub – zum kotzen!

    auf der anderen seite, wenn diese kirchenfritzen so reagieren, scheint es mit ihrer organisation und dem blinden gehorsam ihrer schafe doch nicht mehr so gut bestellt zu sein.
    wieso sollten sie sonst so zickig reagieren?

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  24. „Die Bestreitung Gottes sei «letztlich auch eine Kampfansage an eine alle bindende Moral».“

    Richtig! Wo kämen wir denn hin, wenn es Leute gäbe, die die heilige Kuh essen würden?
    Oder meint Fürst etwa nur SEINEN Gott?

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  25. […] „Die Evolutionstheorie sei grundsätzlich mit Bibel und kirchlicher Lehre vereinbar, fügte Fürst hinzu.“ […]

    Das ist mir aber neu. Seit wann hat z.B. der Unsinn von „Adam und Eva“ etwas mit der Evolution zu tun?

    […] „Die Bestreitung Gottes sei «letztlich auch eine Kampfansage an eine alle bindende Moral». Die Naturwissenschaften könnten und wollten auf Fragen nach Sinn und Bedeutung der Weltentwicklung keine Antworten geben, sagte Fürst.“ […]

    Ne, ne so nicht! Die Bestreitung der Existenz Gottes ist eine Angelegenheit der Vernunft. Wenn jemand an die Existenz eines Gottes glaubt, ist es eine rein persönliche Sache des Einzelnen. Die Existenz eines Gottes lässt sich nunmal wissenschaftlich nicht belegen. Welchen Grund sollte es also geben, dass sich die Naturwissenschaften damit überhaupt beschäftigen? Etwa, weil es den Kirchenfürsten am besten in ihren Kram passen würde, dass die Wissenschaft zuerst die Nichtexistenz Gottes beweisen müsste, bevor man etwas „Übersinnliches“ oder eine „höhere Macht“ ablehnen darf? Völliger Nonsens!

    Für die Kirche und ihre Gläubigen mag es einen Gott geben, jedoch ich als überzeugter Atheist halte dies für blanken Unsinn. Die Kirche und ihre Fürsten mögen den Glauben an ihren Gott der Welt verkünden – mir egal – ; aber im Gegenzug habe ich als Atheist auch das Recht, diesen Glauben strikt abzulehnen und dies ebenfalls öffentlich zu äußern. Basta. 🙂

    Und mit dem Begriff „Moral“ meine ich, sollte die Kirche ohnehin sehr vorsichtig umgehen, oder?

    Wenn dieser Vertreter der Kirche also vor missionarischen Atheisten warnt, ist dies nicht eher als eine Art Ausdruck von schierer Verzweiflung zu werten, weil ihnen eventuell immer mehr ihrer geliebten und kirchensteuerzahlenden „Schäfchen“ davonlaufen bzw. das Weite suchen?

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  26. „auf offensiv werbende und teilweise auch auf subtil aggressive Art in die Gesellschaft hineinzutragen“

    aggressiv?

    Das einzigste was bei der Buskampagne aggressiv war, waren die CO2-Werte des alten Busses.

    Die Evolutionstheorie sei grundsätzlich mit Bibel und kirchlicher Lehre vereinbar

    Wo kommt in der ET das bauchnabelose Ehepaar Adam und Eva vor?

    Für so einen Satz gabs schon mal den Dodo, zu recht.

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  27. Ja Ja…der Verlust der Moral, damit versuchen die es immer wieder. 🙂
    Wenn es die Wissenschaftler nicht interessiert, so gibt es genug Philosophen die sich mit der Sache auseinandersetzen. Die genügen doch, oder!?

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  28. Klar, den (Kirchen-)Fürst kann man vergessen. Ausgerechnet so jemand spricht von: „Alle bindende Moral“. Das ist unübertreffbare Heuchelei. Dann will er auch noch Antworten auf „Fragen über Sinn und Bedeutung der Weltentwicklung“ wissen. Selten so gelacht.
    Wie kommt der übrigens auf die Idee, dass Evolutionstheorie mit der Bibel vereinbar sei ?
    Da man davon ausgehen muss, dass Herr Fürst kein all zu Dummer ist und genau weiss welchen Blödsinn er mit solchen Behauptungen verzapft, können doch wieder nur Ausnutzungsgedanken, grenzenloses Geltungsbedürfnis und Machtgelüste dahinter stecken. Möglicherweise ist der neue Atheismus für seinesgleichen gefährlich aber doch nicht für die Entwicklung der menschlichen Gesellschaft ! 😉

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  29. Tut mir leid, aber ich kriege eine Lachkrampf, wenn ich die Überschrift lese und mir das Bild von Herrn Fürst anschaue.

    Anscheinend hat seiner Meinung nach nur die Kirche das Recht zu missionieren, bzw. ihre Meinung in der Öffentlichkeit Kund zu tun (was er offenbar unter Missionierung versteht).

    Das mit der Gegenkirche halte ich übrigens für eine gute Idee. Wann fangen wir damit an?

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