Aus dem Leben des Mediums Pascal Voggenhuber


Der mit den Toten spricht

Pascal Voggenhuber sagt, er sehe Verstorbene und könne mit ihnen reden. Dass er mehr wahrnimmt als andere, ist sein Beruf: Er ist mit seinen 28 Jahren das jüngste hauptberufliche Medium der Schweiz…

5 Gedanken zu “Aus dem Leben des Mediums Pascal Voggenhuber

  1. Bernhard

    Die entscheidende Szene in dem Video ist bei 13’18“: „Wenn ich Feierabend habe, sehe ich keine Toten.“
    Er hätte auch sagen können: „Wenn mich keiner dafür bezahlt, sehe ich keine Toten.“

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  2. sergej_k

    Selbst seine Biographie scheint eine „Illusion“ zu sein.

    http://www.pascal-voggenhuber.com/portrait/

    Von 1999-2003 besuchte er die Schauspielschule in Deutschland. Dort hatte er 4 Jahre Psychologie und Philosophie.

    Auf der Schauspielschule war ich auch. Ich hatte Physik und Informatik. 🙂

    2002 besuchte er ein Seminar von Pamela Sommer Dickson (CH) zum Thema „Geistheilen“.

    Ein ganzjäriges Seminar wär ja schon etwas, aber Dickson gibt leider nur WOCHENENDseminare.

    Ausserdem „… genoß (er) eine vieljährige und seriöse Ausbildung zum Medium in England und der Schweiz, …“. Was es heutzutage nicht alles gibt.

    Ach ja, kennt vielleicht jemand die „Internationale Aura Schule“, die Voggenhuber 2003 besucht hat? Trotz intensiver Suche konnte ich nichts über diese ominöse Schule finden.

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  3. Allein wenn man sich ein wenig mit „magischer Gedankenleserei“ beschäftigt (und unter den Illusionisten gibt es durchaus einige, die nicht damit hinterm Berg halten, dass das alles so rein gar nichts mit übersinnlichen Fähigkeiten zu tun hat) werden einem die Taschenspielertricks dieses Kerls im Dialog mit seinen „Klienten“ offensichtlich.

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  4. Gwendolan

    Die Schauspielschule ist sicher ein guter Ort um wichtige Scharlatan-Skills zu erlernen: Zu Schauspielern, nämlich. 160.-/h für ein bischen cold reading (noch nicht mal soo cold, wenn man bedenkt, das die Leute ihm ja sogar noch gewisse Dinge erzählen…). Ich denke, der Fall sollte unter den Wuchertatbestand subsumiert werden (kritisch allenfalls das „wirtschaftliche Missverhältnis“ weil die „Leistung“ für die wirtschaftliche Leistung für das Schauspiel den Kunden vielleicht auch 160.-/h wert ist, unabhängig vom Wahrheitsgehalt):

    Art. 157

    Wucher

    1. Wer die Zwangslage, die Abhängigkeit, die Unerfahrenheit oder die Schwäche im Urteilsvermögen einer Person dadurch ausbeutet, dass er sich oder einem anderen für eine Leistung Vermögensvorteile gewähren oder versprechen lässt, die zur Leistung wirtschaftlich in einem offenbaren Missverhältnis stehen,

    wer eine wucherische Forderung erwirbt und sie weiterveräussert oder geltend macht,

    wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe bestraft.

    2. Handelt der Täter gewerbsmässig, so wird er mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.

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