Und Jesus kauft bei Aldi ein


Tunichtgut.    Foto: ap
Tunichtgut. Foto: ap

Wo besorgt eigentlich Jesus seine Lebensmittel? Bei Aldi selbstverständlich. Das meint zumindest der Bischof der Anglikanischen Kirche, Stephen Cottrell.

taz.de

In einem Interview der Times erklärte der Gottesmann gestern, dass die Church of England keine Kirche für Menschen sein sollte, die nur bei dem gehobenen Warenhaus Marks & Spencer einkaufen. „Wir wissen doch im Grunde unseres Herzens, dass Jesus genauso gut bei Aldi in der Schlange stehen würde“, sagte der Bischof. Fragt sich nur, ob bei Aldi Nord oder Aldi Süd?

Wir aber sehen den alten Latschenträger schon vor uns, wie er vor dem Aldi bei Passanten ein paar Euros zusammenschnorrt, um genau eine Flasche Wasser und einen Laib Brot zu kaufen. Unter dem Jubel seiner Fans verwandelt unser langhaariger Kaftanträger dann seine Erwerbungen ratzfatz in Wein und Köstlichkeiten, die für ihn und alle übrigen Tunichtgute wieder eine feuchtfröhliche Nacht garantieren, in der einer weggebetet wird, dass es nur so kracht. Und der arme Aldi verdient fast nichts an dem ebenso faulen wie frechen Zimmermannssohn. So haben wir nicht gewettet, Herr Erlöser!

3 Comments

  1. Das ist mal ein Volltreffer.

    Könnte so glatt in der Bibel der Jesus Freakz stehen.

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    1. Das Lob reichen wir mal an die taz weiter, nach dem Esoterik-Desaster vor 14 Tagen ist dieser satirische Lichtblick hochwillkommen. 🙂
      @Rolo danke.

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