Charles Darwin war ein Dämon


Quelle: promipranger.joinr.de
Kirk Cameron, Quelle: promipranger.joinr.de

Kirk Camerons Anti-Evolutionstheorie: Charles Darwin war ein Dämon!

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Es klingt unglaublich dämlich, aber leider gehört diese Diskussion in den USA schon zum traurigen Alltag: Soll man die Herkunft des Menschen auf wissenschaftliche oder biblische Weise an den Schulen unterrichten?! Ausgerechnet der ehemals so sympathische “Mike Seaver-”Darsteller aus der Sitcom “Unser lautes Heim” gehört zu dem fanatischen Kreis der Idioten, welche die Evolutionstheorie von Charles Darwin am liebsten aus den Schulen verbannen würden. Deswegen hat Kirk Cameron eine Anti-Kampagne gestartet, in der er den Wissenschaftler mit Hitler vergleicht und als Frauenhasser bezeichnet.

Seiner Meinung nach war Darwin ein Menschenfeind, der anstatt der “Aufklärung” nur eine “atheistische” Gehirnwäsche im Sinne hatte. Durch Verbreitung dieser Theorie würde der Atheismus in der Gesellschaft gefördert, der wiederum den Sittenverfall zur Folge hätte. Das muss aufhören!! fordert der in meinen Augen geistig verwirrte Schauspieler und möchte, dass die biblische Schöpfungsgeschichte als ernsthafte Alternative unterricht wird.

Einfach schrecklich wohin uns diese moderne Aufgeklärtheit geführt hat meint der Pottschalk!! Jetzt ist die Welt sogar schon rund und es gibt solche Staaten wie Amerika, wo mal die Grundsätze der Demokratie festgeschrieben wurden. Leider werden diese heutzutage immer mehr mit Füßen getreten und dann gibt es diese rückständigen christlichen Fanatiker, deren geistiger Horizont nicht mal bis ins letzte Jahrhundert reicht.  Wissenschaft und Religion müssen sich doch nicht ausschließen meint der Pottschalk, das eine basiert auf Fakten oder Theorien und das andere auf den bloßen Glauben.

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10 Comments

  1. @Jonas

    Du hast sicherlich Recht damit, dass einige Glaubensinhalte falsch verstanden der Forschung entgegen stehen. (..)
    Wenn du Glauben und Aberglauben und Okkultismus in einen Topf wirfst, ist das übrigens nichts anderes als Feindschaft gegen Wissen. Weil das nicht in einen Topf gehört (..)

    Hallihallo…
    Sorry erstmal für die Einmischung, aber da können meine Finger einfach nicht stillhalten 😉 .
    Ja, Forschung, Wissenschaft und empirische Erkenntnisse sind ein komplett anderes Kaliber als Zauberwesen, magische Rituale und Glaubensbekundungen. Aber das Problem ist, dass man sehr gerne beides zusammen sehen möchte… und zwar ausgehend von den Gläubigen.

    Argus7s Meinung…

    (..) Der religiöse Glaube war schon immer der Feind des Forschens und des Wissens !

    … kann ich auch nur begrenzt zustimmen. Es gab „religiöse“ Forschungen. Stets haben sich Geisterwesen-Anbeter auf die Suche nach dem „Beweis“ gemacht, die Schöpfung klar und deutlich den Ungläubigen/Pöbel zu beweisen. Teils mit ziemlich interessanten Mitteln. Doch sie sind heute nach neuesten wissenschaftlichen Kriterien einfach nur noch als abstrus zu betrachten. Oder wollen wir wirklich den Aderlass, der wissenschaftlich-mittelalterliche Weg eine Krankheit „auszutreiben“, aussen vor lassen ? 😉 .
    Der Glaube hat das (Er-)Forschen oft mitbegleitet. Ob es allerdings zu (heutigen) wissenschaftlich korrektem Wissen beitrug, das steht auf einem anderen Blatt. Die Erde ist nicht rund, die Erde ist wesentlich älter als 10 Millionen Jahre und Darwin war genausosehr ein Dämon, wie es Papst Benedikt der ‚zigste ist. Ausserdem ist Supermann blond und der Bundeskanzler ein Hund 😉 .

    Dieser Prozeß des Forschens und Nachdenks steht den Gottgläubigen in unserem 21. Jahrhundert immer noch bevor ! Ob die Gottgläubigen jemals den Weg aus dem finsteren Aberglauben herausfinden ? Ich befürchte, sie werden’s nicht schaffen !

    Da wiederum kann ich Argus7 gut verstehen. Man braucht nur ein Blick auf den dummdreisten Versuch zu werfen, archaische Märchentexte eines Wüstenvolkes namens 1001 Nacht Bibel mit der Wissenschaft zu verknüpfen. In „Fachkreisen“ spricht man von „Kreation“. Das einzigste was hierbei kreiert wird, ist die blanke Phantasie und eine Reihe haarsträubenden und unhaltbaren Behauptungen, im dunklem Nichts der Wissenslücke eine wiederauferstandene Nomadenintelligenz gefunden zu haben. Das ist nach heutigen Maßstäben kein Wissen und erst recht kein Forschen, sondern schlichtes (er)raten !

    Argus7 hat das Kind IMHO nicht mit dem Bade ausgeschüttet, denn das Kind ist dort schon längst ersoffen 😉 .

    Cameron vergleicht Wissenschaftler mit Hitler, weil sie nicht das „rausfinden“, was er glaubt. Er bezeichnet die Aufklärung als „atheistische Gehirnwäsche“, obwohl die Aufklärung genau das ermöglicht hat, womit er berühmt wurde… die Wissenschaft (TV-Übertragung) und die Kooperation mit gleichberechtigten Schauspielerinnen. Doch die abergläubische Indoktrination, gepaart mit Science-Buzzwords und möglichst vielen gefundenen „Lücken in der Wissenschaft“, ermöglichen es den Zauberwesen-Anbetern die „Annahme“, dass diese Lücken nur mit Hilfe von wüstenstämmischen Götterinterpretationen gefüllt werden können. Verzeihung wenn ich dies so dreckig-zynisch schreibe, aber wer auch nur einen Hauch von wissenschaftlicher Arbeit besitzt, der muss über solche Traumtheorien einfach den bekannten „Facepalm“ ausführen. Mir kommt es so vor, als ob Cameron auf Teufel komm raus versuchen würde, die Erde gottgerecht flach zu machen. Und die NASA, die Ausgeburt der atheistischen Hölle, hat mit der Erkenntnis der Satelliten nichts anderes als „atheistische Gehirnwäsche“ ausgeübt. Denn Gott, als er die Erde als „flache Scheibe“ in seiner Genesis (Kap.8,Vers 2,Zeile 9, Satz 10, §133, Absatz 8) klar und deutlich bezeichnete. Denn die Bibel hat recht, das Gehirn und die Intelligenz, welche heute gar Herztransplantationen und Pornofilme ermögliche, ist wegen seiner „beschränkten Wahrheit“ niemals dazu in der lage, dies zu begreifen 🙂 😀 🙂 .

    Die Gottgläubigen werden dies nicht „ausschütten“ können, denn ansonsten wären sie kaum gottgläubig  mehr und sie müssten fundamentale Prinzipien ihres Glaubens in Frage stellen. Das geht bekanntlich nicht, denn Gott ist allmächtig und allwissend. Ende der Diskussion (bei den Gottesgläubigen).

    Tut mir leid, aber so sieht’s eben aus. Die „freien“ Gläubigen, die sich hier und da ihren Glauben wahrlich selbst zusammenstellen und gar kein Problem darin sehen, einerseits auf eine Erlösung zu warten, andererseits die Schöpfung als Märchen und die Evolution als Tatsache zu akzeptieren, sind nicht an der Macht. Sie werden von Leuten überschattet, die Kreation(smüll) in die Schulfächer pushen wollen, von Evangelikalen, die sich mit abstrusen Gedankengänge der Homophobie zuwenden und weiteren wissenschaftlichen „Feindheiten“.

    (..) und weil deine Einschätzung Gottgläubigen gegenüber reines Vorurteil ist: Du erweiterst das Verhalten einiger Menschen auf die ganze Gruppe. Nach dem Motto: 6% haben in Sachsen NPD gewählt, also sind alle Sachsen Neo-Nazis.

    Es sind nicht die 6%, die hier den Ton angeben. Es ist die Bibel im Allgemeinem. „Sie“ lässt es zu, dass man sie tatsächlich als ein „wissenschaftliches Werk“ interpretiert und unglaublicherweise sogar unterstützt. Kein Wunder, steht doch hinter der Bibel kein „Unternehmen“ (Church GmbH), sondern die Aussage, dass sie einfach WAHR ist. Ende. Da gibt es nichts mehr zu rütteln !
    Alle Annahmen, dass man sie nur teilweise „wahr“ lesen sollte – welche Zeilen auch immer – ist schlicht und ergreifend nicht ausschlaggebend für die wissenschaftliche Arbeit. Da kann man sich nicht hinsetzen und vor sich hinmurmeln: „Heute gilt nur der dritte Satz der Thermodynamik. Die anderen stören mich nur bei der Arbeit.“ 🙂 .

    Aber … mit der Bibel geht es hervorragend ! Ein Teil liest die Genesis als „Symbol“, als ur-ur-urchristlichen Versuch eines Übervaters, einem Wüstenvolk die „Evolution“ näher bringen zu wollen. Die anderen lesen ihn komplett als Märchentext und die anderen nehmen ihn absolut wortwörtlich. Andere wiederum teilen es auf. Gott gab den Samen, der Rest machte die Evolution. Alles ist möglich ! 94% haben hierbei genausoviel „Recht“ wie die 6%, denn die Frage lautet nicht, wieviele sich für oder gegen die Genesis aussprechen, sondern dass es die Genesis überhaupt so gibt und es keine „begrenzende“ Möglichkeit der Auffassung gibt. Sie ist vollständig interpretierbar, weil eine Aussage stets stimmt… „Die Bibel sagt die Wahrheit“. Ohne diese Aussage (besser: Annhame), kann das Buch der Bücher, die Offenbarung des Obervaters, nicht die „eindeutige“ Position einnehmen, den die Kreationisten stets verteidigen wollen. Wenn jemand – z.Bsp. ein Papst – mal offen „zugibt“, dass die Bibel an manchen Stellen unkorrekt ist, der stellt die Perfektion des Gottesschriftstücks in Frage und somit den gesammten jüdisch-basierten Glauben.
    Also bleibt man still und leise, und lässt diese 6% „für sich“ sprechen. Individuelle gegenteilige Aussagen, die dank der Wissenschaft erst ermöglicht wurden, verpuffen regelrecht hinter der gigantischen „Bibel ist wahr !“ Feuerwand aus den Mündern der Religionsführern.
    Die Freiheit der Interpretation endet bekanntlich dort, wo Grenzen gezogen werden. Und die Religionen ziehen die Linie an einem Ort, an dem niemals irgendwer hinkommen kann und Aussagen über die Richtigkeit der Grenzführung machen kann. Naja, fast niemand. Nur die Religionsführer selbst, welche ja die „Wahrheit“ kennen und verkünden 😉 .
    So funktioniert aber Wissenschaft nicht. Sie befindet sich im Hier und Jetzt. Sie ist verifizierbar und auch falsifizierbar. Sie stellt (Hypo-)Thesen auf und widerlegt sie. Sie kennt keine „absolute Wahrheit“. Und erst recht keine, die von einer magischen Entität verkündet wird.

    That’s life… and it’s still going on 😉 .

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  2. @Argus: Du hast sicherlich Recht damit, dass einige Glaubensinhalte falsch verstanden der Forschung entgegen stehen. Eben deswegen war Darwin in meinen Augen so genial: Er hat das Kind nicht mit dem Bade ausgeschüttet, so wie du es tust.
    Wenn du Glauben und Aberglauben und Okkultismus in einen Topf wirfst, ist das übrigens nichts anderes als Feindschaft gegen Wissen. Weil das nicht in einen Topf gehört und weil deine Einschätzung Gottgläubigen gegenüber reines Vorurteil ist: Du erweiterst das Verhalten einiger Menschen auf die ganze Gruppe. Nach dem Motto: 6% haben in Sachsen NPD gewählt, also sind alle Sachsen Neo-Nazis.

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  3. Selbstverständlich war Darwin ein gläubiger Christ. Er hat lediglich durch Forschen und Nachdenken einige uralte Glaubensthesen als das entlarvt, was sie letzten Endes sind. Nämlich: Aus der Tradition hervorgeganger, überlieferter, okkulter Schwachsinn, der durch rein gar nichts erwiesen ist ! Der religiöse Glaube war schon immer der Feind des Forschens und des Wissens !

    Dieser Prozeß des Forschens und Nachdenks steht den Gottgläubigen in unserem 21. Jahrhundert immer noch bevor ! Ob die Gottgläubigen jemals den Weg aus dem finsteren Aberglauben herausfinden ? Ich befürchte, sie werden’s nicht schaffen !

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  4. warum milionen jahre die tier nicht schprechen können, waren die nicht revulitions?,wenn revulitions angeblich von Darwin ,,dann alle wisenschaftler seinem generations würde so kulug sein,!!

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  5. Quellen?

    In seiner Autobiographie kann ich solches nicht finden, vielmehr:
    „I asked for some time to consider, as from what little I had heard or thought on the subject I had scruples about declaring my belief in all the dogmas of the Church of England; [em]though otherwise I liked the thought of being a country clergyman[/em]“
    http://darwin-online.org.uk/content/frameset?viewtype=side&itemID=F1497&pageseq=59

    Also nicht gerade Abscheu, sondern gesunde Skepsis.

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  6. Also ich würde nicht behautepn, dass Darwin gläubig war. Er hat zwar Theologie studiert, hat aber später zumindest an den christlichen „Vatergott“ nicht geglaubt und hat seine Familie nur bis zur Kirchen_tür_ begleitet – rein ist er nicht.

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  7. So ein Schwachsinn, Darwin war selbst gläubiger Christ (Anglikaner). Er hat sogar Theologie in Cambridge studiert (1828-31).

    Naja, aber diese dämlichen Aussagen sind wohl die Schattenseite der Säkularisierung. Vielleicht ist es wie mit Kinder: Einfach ganz ruhig bleiben und immer wieder erklären, dass der Großteil der Menschheit anderer Meinung und das auch in Ordnung ist- egal wie laut sie schreien.

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  8. Ein Argument, welches nicht weiter verwundert. Es ist halt bequem für Religionsgläubige Andersdenkende kurzerhand als Dämon oder Teufel zu bezeichnen. dann muss man sich nicht mit dem – für Leute solchen Coleurs – unangenehmen Nachdenkens beschäftigen, sondern einfach nur die ‚Wahrheiten‘ solcher geistig derangierten Schwätzer verkonsumieren. Die Theorie je gläubiger, desto dümmer wird einmal mehr durch solche Kasper bewiesen und kann schon fast als Dogma betrachtet werden. Einerseits bringt mich das stets zum lachen, aber andererseits nimmt die Verbreitung religiösen Dummgelabbers mittlerweile bedenkliche Formen an, die den freien aufgeklärten Geist mehr und mehr bedrohen.

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