Wegen Burka ohne Job – gibs nix zu essen in den Topp


(c) AP (Fred Ernst)
(c) AP (Fred Ernst)

Von HELMUT HETZEL Die Presse.com

Ein neues Gesetz sieht die Streichung staatlicher Unterstützungen vor, wenn Frauen die Burka nicht ablegen. Bemerkenswert ist, dass sich nun auch die Stadt Amsterdam dem Burkaverbot anschließt.

DEN HAAG. Muslimische Frauen, die eine Burka tragen und deshalb keine Arbeit finden, können künftig in den Niederlanden weder mit Arbeitslosengeld noch mit Sozialhilfe rechnen. „Die Burka ausziehen, oder es gibt keine staatliche Unterstützung mehr“, lautet die neue Politik in den Niederlanden.

Sie wird in Utrecht und Amsterdam bereits praktiziert. Im Haager Parlament will der niederländische Minister für Integration und Ausländerfragen, Eberhard van der Laan, in Kürze einen entsprechenden Gesetzesentwurf einbringen. Er wird die Mehrheit der im Parlament vertretenen Parteien finden, weil sich von Christ- bis Sozialdemokraten, Liberalen und sogar von den Sozialisten der SP inzwischen eine große Parlamentsmehrheit für ein Verbot der Ganzkörperverschleierung am Arbeitsplatz oder in der Schule ausgesprochen hat.

Bemerkenswert ist, dass sich nun auch die Stadt Amsterdam dem Burkaverbot anschließt. Damit macht Bürgermeister Job Cohen eine große Kehrtwende. Er hält das Burkaverbot am Arbeitsplatz plötzlich für „eine gute Idee“. Job Cohen und auch die sozialdemokratische Partei der Arbeit (PvdA) hatten vor einigen Jahren noch ganz anders geredet. Sie hatten Verständnis dafür, wenn muslimische Frauen die den ganzen Körper und das Gesicht verhüllende Burka trugen.

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12 Comments

  1. Juten Abend Kurt.

    Was ist Rassismus?(..)

    Dieser Definition kann ich gerne zustimmen 🙂 . Einen Menschen, weil er „anders“ ist, einer gänzlichst anderen „Rasse“ zuzuordnen, verschafft der eigenen „Rasse“ die Pluspunkte, die Hass, Gewalt und/oder gar Mord „rechtfertigen“.

    Aus der gelinkten Quelle:

    Andererseits ist der Rassismus keine wissenschaftliche Theorie, sondern ein Komplex von obendrein zumeist widersprüchlichen Meinungen, die sich keineswegs aus objektiven Feststellungen ableiten und dem, der sie von sich gibt äußerlich sind, zur Rechtfertigung von Handlungen, die ihrerseits der Angst vor dem anderen entspringen sowie dem Wunsch, diesen anderen anzugreifen, um die Angst zu bannen und sich selbst zum Schaden des anderen zu behaupten.

    Es ist nicht meine Idee gewesen, Religionskritik am Islam als Rassismus zu bezeichnen. Das kam dezidiert von Frau nickpol hier im Blog.

    Also ich beziehe mich nur auf diesen Eintrag und den „da brodelt etwa hin“. In diesem hier, gibt es keinerlei Bezug zur Frage, ob Islamkritik als rassistischer Akt gelten soll. Ich pers. kann diesbezüglich nur sagen, dass Islamkritik das ist, was es ist … Kritik am Islam. Im Bezug zum Christentum ist der Islam eben „anders“, etwas fremdes. Und wer sich zum Christentum bekennt, und irgendwas gegen den Islam hat, der kann sicherlich auch rassistische Argumente lostreten.
    Aber wenn wir bei der Kritik alleine bleiben, fernab von jeglicher religiösen Färbung, dann ist eine Kritik sicherlich nicht gleichzustellen mit Rassismus. Eine Buchkritik ist IMO keine Fremdenfeindlichkeit, sondern das, was es ist: eine Kritik. Und so sehe ich Kritik am Islam und ihrer Ideologie eben als Kritik. Die Frage, ob Islamkritik somit ein Akt des Rassismus sein soll, kann ich IMO verneinen.

    Wem nützt es, Religionskritik am Islam als Rassismus, also als etwas Böses, etwas was „man nicht macht“ zu markieren? (..)

    Dem stimme ich Dir gerne zu.
    Es nützt einerseits der islamischen Seite, denn auf diese Art kann sie ein Schutzschild aufbauen. Es nützt aber auch der anderen Seite, die nun gewisse „Rassisten“ um sich scharen kann, die als „Kämpfer“ unter dem jetzt „anerkannten“ Begriff ihre Texte oder gar Aktionen auffahren können.
    Doch wenn man tatsächlich die Islamkritik im Allgemeinem als klaren Fall eines rassistischen Aktes festmachen könnte, dann sieht es wahrlich tiefdunkel aus für die Bekanntgabe von Informationen, die den Islam … ähm … „schädigen“ könnten. Dies ist aber hier nicht der Fall.

    Denn Diskussionen führen zu Denken und das führt zu Erkenntnissen. „sapere aude!“ meinte genau das.

    Diesen Satz sollte man vergoldet an jeder Haustür hängen 🙂 .
    Und … vielleicht bin ich nur zu verblendet und unislamisch … ich finde auf diesem Blog hier Diskussionen rund um den Islam. Vielleicht entsprechen die Antworten in den Diskussionen nicht gerade immer den persönlichen Erkenntnissen und Wünschen, aber zumindest hat man die Meinung sagen dürfen und sich dazugehörige Antworten angehört. Manchmal führen sie zu klar ersichtlichen Antworten und manchmal verläuft dies im Sande. Aber das hier oder auf anderen mir bekannten Blogs eine Diskussion, solange sie den hier wirksamen Gesetzen folgt, aufgrund einer „rassistischen Definition“ komplett abgeblockt würde … wäre zumindest mir neu.
    Allerdings dürfen wir nicht vergessen … es herrscht das Hausrecht. Auch im Netz. Ich kann es verstehen, wenn Familie nickpol hier gewisse Argumente vertritt und deshalb auch von ihrem Recht gebrauch machen würde. Aber im Grunde genommen, und aufgrund der Tatsache dass nicht selten islamkritische Meinungen von Kommentatoren vertreten werden, sehe ich zumindest hier keinerlei Gefahr einer rassistisch angehauchten Blogpolitik 🙂 .

    In unserem Fall hier: Warum sollten die islamischen Monotheisten den selben Fehler wie ihre christlichen Brüder machen und sich ihre Macht schnöde zerreden lassen? Man sieht ja, wie schwer es dann wird, von Steuergeld prall und rund gefüttert zu werden.

    Die „fremden“ Wüstengott-Anbeter unterliegen der selben Gesetzgebung wie unsere. ICh kenne die niederländische leider nicht, aber wenn dort einem Menschen die Sozialhilfe gekürzt wird, weil sie eine Burka trägt, dann würde ich dies pauschal als „unoptimiert“ bezeichnen. Aber im Artikel wurde gesagt, dass dieser Fall erst dann ausgeführt wird, wenn die Person nach einer gründlichen Aufklärung sich bewusst ist, welche Konsequenzen auf sie zukommen. Mit diesem Wissen im Kopf habe ich moralisch gesehen keine Probleme, dieser Person die Hilfe zu kürzen.

    Was politisch linke Menschen betrifft, gäbe es weitere Erklärungen, warum eine Islamkritik Rassismus ist. (..)

    Und nun … ist dieses Land nun „Links“ und gilt diese Regelung nun für Deutschland oder Niederlande ?
    Islamkritik ist für mich kein „rassistischer“ Akt. Aber unter Islam verstehe ich eben mehr als nur „die Linke“, „SS-Muftischule“ oder „Palästina“. Freunde von mir sind Muslime. Sie gehen aber weder Missionieren, noch wollen sie irgendeine Zeile unserer Gesetzgebung verändern. Sie wollen in der Gesellschaft einfach nur akzeptiert werden. Was die Linke, die Rechte, die Mitte oder die Diagonale da für politische Ziele mit ihnen hat, beobachten sie genau. Das Problem ist, dass sie sehr of aufgrund von Evangelikalen Islamisten und ihren politischen Forderungen leiden müssen. Denn wenn verrückte Muslime mal wieder an der Sharia-Schraube drehen, die Reaktionen darauf wiederum den Hass fördern, sind sie es, die aufgrund der „Mohammed-Anbetung“ darunter leiden müssen. Diese „Einzelfälle“ tun mir leid.
    In der Schule habe ich gelernt… wenn man nicht „petzt“, muss die gesammte Klasse die Strafarbeit erdulten. Petzt man doch, so zieht man die Missgunst der Klasse auf sich. Kinderweisheiten… die sich leider auch in der Realität wiederspiegelt.

    Laizismus jetzt!

    Was soll ich nun machen ? Die Laizismus-Fahne draussen aufhängen ? Staatlich-geprüfter Islamkritiker werden ? Du kannst ja mit gutem Beispiel vorrangehen. Ich werde Dich hierbei nicht aufhalten 😉 .

    PS: es ist auch kein Geheimnis, daß sich in Humanistischen Verbänden, Freidenkerorganisationen und so gern Kommunisten breit machen, was ich auch sehr ironisch finde.

    Macht doch nichts. Kommunisten finden sich sicherlich auch bei den Freimaurern und Christen. Genauso wie Sozialisten sich bei den Brights finden. Glücklicherweise haben wir die unmenschlichsten aller -isten nicht bei uns … die Terroristen 😛 .

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  2. @nichtintegrierter Kurt

    Laizismus jetzt!

    Laizismus entsteht nicht indem man einmal mit dem Finger schnippt. Diese Entwicklung ist für keine Religion leicht. Die Demokratisierung des Christentums hat einige hundert Jahre gedauert, angefangen(?) mit dem „Defensor Pacis“ im Jahre 1324.

    Der Islam ist, nicht mehr oder weniger als alle vormodernen Religionen, vom Geist her undemokratisch, aber er hat das Potenzial sich in eine demokratische Richtung zu entwickeln. Ihn mit demokratischen Gepflogenheiten in Übereinstimmung zu bringen, wird tiefe Veränderungen in seiner Interpretation erfordern. Beispielsweise gehört die antidemokratische Scharia, zum Kern des Problems. Damit Muslime eine voll funktionsfähige Demokratie aufbauen können, müssen sie im Grunde die öffentlichen Aspekte der Scharia verwerfen. Atatürk z.B. tat dies in der Türkei radikal. Seine Bemühungen implizieren, dass der Islam sich weiter entwickelt und dass es ein Fehler ist, wenn man ihn als statisch betrachtet.

    Einige muslimische Gelehrte in islamischen Saaten lehnen die Demokratie mit dem Argument ab, sie widerspreche den Geboten Gottes, lassen ihre Herrschaft aber durch mehr oder minder faire Wahlen legitimieren. Ich verweise auch auf Muslime, die im Westen und in Ländern wie Indien leben, in denen die Demokratie fest verwurzelt ist, hat sich gezeigt, dass der Islam und die Muslime sich auch in demokratischen Gesellschaften entfalten können.

    Das Problem des Islam ist allerdings weniger, dass er anti-modern ist, sondern dass sein Modernisierungsprozess gerade erst begonnen hat.

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  3. Hallo Max,
    Da hast Du mir einen ganz schönen Brocken zum Kauen gegeben. Ich befürchte, wir reden leicht aneinander vorbei.

    Also: Was ist Rassismus? Liest du hier: „…daß der Rassismus die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver biologischer Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers ist, mit der eine Aggression gerechtfertigt werden soll.“ http://www.dir-info.de/dokumente/def_rass_memmi.html

    Es ist nicht meine Idee gewesen, Religionskritik am Islam als Rassismus zu bezeichnen. Das kam dezidiert von Frau nickpol hier im Blog. (Nach ihrer Definition ist sie allerding selber eine Rassistin, hatte sie doch alle Ostdeutschen als nichtintegrierbar bezeichnet – aber das nur am Rande) Wenn ich also hier von der „Rasse“ Islam schreibe, dann meine ich das ironisch! Denn so ein Rassismusbegriff iat unsinnig, wie Du selbst mitbekommen hast. Stellt sich die Frage der alten Römer. Qui bono? Wem nützt es? Wem nützt es, Religionskritik am Islam als Rassismus, also als etwas Böses, etwas was „man nicht macht“ zu markieren?
    Vielen nützt es. Es nützt den Anhängern der Religion Islam, um sich vor Diskussionen zu schützen. Es nützt den Klerikern des Islam, um sich vor Diskussionen zu schützen. Es nützt den Linken, die sich in unverbrüchlicher Solidarität mit den Unterdrückten dieser Welt sehen, um sich vor Diskussionen zu schützen. Denn Diskussionen führen zu Denken und das führt zu Erkenntnissen. „sapere aude!“ meinte genau das.
    Deshalb darf nicht diskutiert werden. Deshalb ist Kritik unerwünscht. Denn es könnten Erkenntnisse Allgemeingut werden, die für die betroffenen Religiösen und deren Kleriker sowie deren Unterstützergruppen unbequem sind und zu unerwünschten Veränderungen führen könnten.
    In unserem Fall hier: Warum sollten die islamischen Monotheisten den selben Fehler wie ihre christlichen Brüder machen und sich ihre Macht schnöde zerreden lassen? Man sieht ja, wie schwer es dann wird, von Steuergeld prall und rund gefüttert zu werden.

    Was politisch linke Menschen betrifft, gäbe es weitere Erklärungen, warum eine Islamkritik Rassismus ist. Z.B. deshalb, weil „Nazi“ nicht greift. Dazu haben diese zu gut mit Mohamedanern zusammengearbeitet. In Dresden gab es sogar eine SS-Muftischule. Oder auch deshalb, weil große Teile der Linke fest an der Seite des unterdrückten palestinensischen Volkes stehen. Oder weil große Teile der Linken die iranische Theokratie gut finden. Hat diese doch das iranische Volk dem Einfluß der USA entzogen. usw.usf. Aber das kannst Du selbst herausfinden.

    Laizismus jetzt!
    kurt

    PS: es ist auch kein Geheimnis, daß sich in Humanistischen Verbänden, Freidenkerorganisationen und so gern Kommunisten breit machen, was ich auch sehr ironisch finde.

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  4. @Kurt

    Die Frage, ob Religionskritik am Islam ein Akt des Rassismus ist, hatte ich hier immer mal wieder aufgebracht. Ich sage nein, die Betreiber dieses Blogs sagen ja.

    Nagel mich bitte nicht fest, aber hatte nickpol nicht einmal erwähnt, dass Islam klar definiert ist, wärend Rassismus eine etwas andere Definition hatte ? Islam =/= Rassismus kann ich mir gut vorstellen. Es sei denn, Du bezeichnest eine Religion oder eine Ideologie als „Rasse“. Dann wären Scientologen ebenfalls eine eigene Rasse, und Kritik gegenüber einem Naturalisten wäre ein rassistischer Akt.
    Für mich klingt dies nicht sehr „klar“, wenn man einfach „andere“ Menschen gleich als eine eigenständige Rasse deklariert.

    BTW: tischl hat zitiert und einen Kommentar abgegeben. Das er eine allgemeingültigige Aussage gemacht hat, wäre mir neu. Wie Du auf „Rasse“ kommst, bleibt für mich weiterhin ein Rätsel 😉 .

    Sie sagen nicht nur ja, sie bevorzugen den Islam auch. Das kannst Du sehr leicht selber feststellen, wenn Du den Tenor der jeweiligen Artikel beachtest. Bei christlichen Verfehlungen wird draufgehauen, das die Schwarte kracht. Bei islamischen Themen wird nur irgendwas Opferhaftes thematisiert. (..)

    Tut mir leid, aber da liegst Du wohl vollkommen falsch. Weder ziehen sie den Islam irgendwen vor, noch zeigen sich islamistische Tendenzen in diesem Blog. Sie teilen nur nicht Deine Meinung 😉 .

    Es findet hier in meinem LeiblingsBrightsBlog keine kritische Auseinandersetzung mit der Religion Islam statt.

    … dann fang mal an. „Vernichte“ den Islam… greife den Imam an, der diese Regelung fordert. Attackiere Mekka, der die Muslime in den Niederlanden dazu auffordert, keine Kondome zu benutzen die Burka bloß nicht abzulegen. Ich werde Dich bestimmt nicht aufhalten. Aber erwarte dann auch keinen Applaus und lautes Klatschen von mir.

    Wie Du am Kommentar von Frau nickpol über Deinem siehst, werde ich persönlich angegriffen, statt mir endlich zu erklären, warum Kritik am Islam Rassismus sein soll.

    Beschwere Dich doch bei Frau nickpol. Du hast das Recht, bei einer Beleidigung eine Entschuldigung zu verlangen. Vielleicht bekommst Du dann auch eine Antwort auf die Frage, die niemals gestellt wurde 😉 .

    Original-Zitat aus dem Artikel von D.Hirsch:

    Darin untersucht und warnt Sokolowsky, der mit Büchern über Alice Schwartzer oder Harald Schmidt bekannt wurde, vor dem Phänomen des sich in Deutschland seit längerem heranbildenden Rassismus gegenüber Mitmenschen aus muslimischen Ländern unter dem Deckmantel der Religionskritik am Islam.

    tischls Kommentar:

    (..)

    These 3: Jeder der nicht vollkommen meiner Meinung ist, kann nur Rassist sein.
    These 1+2+3: Jeder der die Religion Islam auch kritisch sieht und Muslime nicht nur als Opfer, ist ein muslimfeindlicher, psychisch kranker Rassist.
    Leider eine übliche und inzwischen auch salonfähige Strategie der „Argumentation“.

    Falls es Dir nicht aufgefallen sein sollte… tischl unterstützt die These, dass Islamkritik mit Rassismus betitelt wird, in diesem Falle nicht.
    Als nächster kommt sergej_k drann. Denn auf seinen Kommentar folgt die Frage von Dir, weshalb Religionskritik am Islam denn Rassismus sei.

    Warum fragst Du bei sergej_k, der das Wörtchen „Rassismus“ nicht einmal erwähnt hat, warum nun die magische Formel „Islamkritik=Rassismus“ gelten soll ?
    Und weshalb bringst Du die „Rassenfrage“ dann auch in diesem Artikel, der ein vollständig anderes Thema besitz, hinein ? Beleidigt, dass niemand Dir eine Antwort geben möchte ? Vielleicht alles eine supergeheime Verschwörung und hinter dem Blog steht eine Burkaträgering, die eine islamistische Seite betreibt ! Doch dies müsstest Du Frau nickpol fragen. Da kenne ich mich als „unchristlicher“ Mann nicht genug aus 😉 .

    Woran willst Du letztendlich denn festmachen, dass Islamkritik ein Fall von Rassismus ist ? Ich kann dies nicht. Du hast ebenfalls einige Fragezeichen auf dem Kopf. tischl kann ebenfalls nichts mit Rassismus anfangen. sergej_k hat erst recht nichts damit am Hut und nickpol, der lächelt und genießt … nehme ich mal an 😉 .
    Den einzigen, dem Du diese Frage berechtigterweise stellen kannst, wäre der Autor auf der Originalseite, die im Artikel verlinkt ist. Bitte ihn einfach, sich dazu bei Dir zu äußern. Ich nehme mal an, bei einer höflich gestellte Frage oder einem kritischen Kommentar kann er Dir auch eine passende Auskunft geben.

    Zurück zum Thema…

    Ja. Ich finde, dass eine solche „Arbeitsverweigerungsmoral“ bestraft werden soll. Die Anpassung an die Gesellschaft schließt meiner Meinung auch die Kleidernorm mit ein. Schottenröcke in niederländischen Banken sieht man ebenfalls extrem selten 😉 .
    Andererseits frage ich mich auch, in wieweit die Religionsfreiheit in den Niederlanden geht. Diese Frau trägt die Burka in den Niederlande sicherlich nicht, weil es dort besonders Chick ist, oder ? 😉 . Für sie ist das Ding anscheinend genauso wichtig, wie für uns die schwarzen Socken zum Anzug. Seit sie geboren wurde, kennt die Burka-Muslima nichts anderes als das Teil. Für sie gehört das Teil einfach zum Leben hinzu. Besonders sozial, würde ich eine solche Kürzung oder gar Streichung nun nicht gerade bezeichnen wollen. Doch ich verstehe den Sinn dahiner sehr wohl.

    Folge doch einfach Deinem Verstand. Wie Du schreibst, hättest Du für solch eine Maßnahme Verständnis. Und dann kommt Deine anerzogene Korrektheit um die Ecke und sagt das Gegenteil. Ist das nicht schizophren? Der Rest Deines Kommentars ist nur die Rechtfertigung Deines klaren Verstandes vor sich selbst, das er das offensichtlich Richtige auf gewissen Druck hin verneint.

    Ich kann meinem Verstand nicht folgen… der läuft mir dauernd davon. Bin ich nun schizophren ? 😛 . Erstens ist diese anerzogene Korrektheit ein Teil meines Weltbildes und ermöglicht mir ein gesellschaftlich angenehmes Leben, andererseits besagt dies nichts über meine Meinung zu dieser Religion oder dessen Ideologie. Bitte nicht zuviel in meinem Kommentar hineininterpretieren, danke 😉 . Ich finde es erstaunlich, dass Du „das offensichtlich Richtige“ in meinem Geiste zu erblicken vermagst. Ein Hoch auf die Psychologie 🙂 .

    Warum ist es hier in meinem LeiblingsBrightsBlog selbstverständlich, daß ich mit dem Tode bedroht werde, wenn ich eine Bibel im Haus habe (Saudiarabien) aber schändlich, wenn einer Burkaträgerin die Sozialhilfe gestrichen werden kann, weil sie ihrer Mitwirkungspflicht zum Gelderwerb nicht nachkommt.

    Eine gute Frage. Ich gebe sie an deinem LieblingsBrightsBlog mal weiter. Weshalb ist es für uns verständlich, dass Kurt in Saudi-Arabien mit dem Tode bedroht, weil er bekennender Christ ist ? Und weshalb sind wir so unglaublich uneinsichtlich, ja … sogar islamfreundlich  … wenn es um die komplette Streichung des Arbeitslosengeld und der Sozialhilfe in einem aufgeklärten westlichen – europäischen – Land geht ?

    Meine persönliche Meinung hierzu: Möglicherweise besagt das niederländische Grundgesetz, dass die Religionsfreiheit dort aufhört, wo die Kleidung anfängt. Ich kann dies leider nicht z.Zt. belegen. Der Artikel besagt nur…

    Die Amsterdamer Stadtverwaltung erklärte, sie mache seit Jahren Empfänger von Arbeitslosenhilfe darauf aufmerksam, dass sie ihr Äußeres den Erfordernissen der Arbeitssuche anpassen sollten. Das gelte auch für Menschen mit auffälligen Piercings oder Tätowierungen. Bisher sei aber in keinem Fall die Auszahlung des Arbeitslosengeldes wegen der äußeren Erscheinung der Antragsteller verweigert worden.

    Meine Meinung hierzu war …

    Ich würde eher den Weg der Aufklärung vorschlagen. In den Moscheen, in den Medien usw. Erst wenn sich Menschen konsequent dem entgegen stellen, sollen gewisse Bestrafungen angewendet werden.

    Wenn die Frau sich trotz Aufklärung „querstellt“, soll sie meiner Meinung genauso bestraft werden, wie ein Arbeitsloser, der partou keine Jobs annehmen möchte. Das einzigste, was hier noch „hinderlich“ ist, ist das bekannte Recht auf Religionsfreiheit. Es ist nicht mein Recht. Ich habe es nicht geschrieben 😉 . Aber wenn das Recht besagen sollte, dass die Kleidung unter „Religionsfreheit“ fällt, dann gibt’s wohl Probleme.

    Den wohl passendsten „Kommentar“ gibt es im Artikel selber:

    Verständnis für die „Lex Burka“ bringen sogar viele liberale Muslime auf. „Wir sind glücklich darüber, dass in diesem Land Religionsfreiheit herrscht und wir unsere Religion frei leben können. Wenn es jedoch so ist, dass das Tragen einer Burka zur Arbeitslosigkeit führt, dann kann es nicht so sein, dass die Gesellschaft die Arbeitslosigkeit einer Burkaträgerin finanziert“, sagt Rasit Bal, der Vorsitzende des Kontaktorgans „Muslime und Staat“ (CMO).

    Meiner Meinung nach hat er dies hervorragend auf den Punkt gebracht.
    Fällt dies nun unter „fehlende Islamkritik“ ? Ist die Anzahl an „Muslima-Bashing“ immer noch zu niedrig ? I don’t think so 🙂 .

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  5. @Max Headroom
    liest Du hier: https://brightsblog.wordpress.com/2009/10/03/da-brodelt-etwas-vor-sich-hin/#comment-35908

    Die Frage, ob Religionskritik am Islam ein Akt des Rassismus ist, hatte ich hier immer mal wieder aufgebracht. Ich sage nein, die Betreiber dieses Blogs sagen ja. Sie sagen nicht nur ja, sie bevorzugen den Islam auch. Das kannst Du sehr leicht selber feststellen, wenn Du den Tenor der jeweiligen Artikel beachtest. Bei christlichen Verfehlungen wird draufgehauen, das die Schwarte kracht. Bei islamischen Themen wird nur irgendwas Opferhaftes thematisiert.(Zur Not wird irgendwas aus dem Ausland aufgeblasen, was uns in Deutschland eh nicht tangiert, außer man ist Moslem)
    Es findet hier in meinem LeiblingsBrightsBlog keine kritische Auseinandersetzung mit der Religion Islam statt. Im Gegenteil. Wie Du am Kommentar von Frau nickpol über Deinem siehst, werde ich persönlich angegriffen, statt mir endlich zu erklären, warum Kritik am Islam Rassismus sein soll. Logischerweise haben die Betreiber meines LieblingsBrightsBlog auch im August den Link zur Seite der Islamkritikerin Hirsli Ali entfernt. Wahrscheinlich wegen der dort verbreiteten rassistischen Inhalte 🙂 .

    Folge doch einfach Deinem Verstand. Wie Du schreibst, hättest Du für solch eine Maßnahme Verständnis. Und dann kommt Deine anerzogene Korrektheit um die Ecke und sagt das Gegenteil. Ist das nicht schizophren?
    Der Rest Deines Kommentars ist nur die Rechtfertigung Deines klaren Verstandes vor sich selbst, das er das offensichtlich Richtige auf gewissen Druck hin verneint.

    Ich kenne das aus meinem Leben in der DDR. (Heute ist ja ein passendes Datum, um dies zu erwähnen) Dort gab es auch genügend Leute, die aus Angst vor den sich ergebenden Konsequenzen – geistigen Konsequenzen (!) – nicht zugeben wollten, daß der Kaiser nackt ist.
    Und der Kaiser war nackter als nackt.
    Ich habe mir damals vorgenommen, schon den Mund aufzumachen, wenn der Kaiser anfängt, sich die windigen Schneider ins Haus zu holen.
    Also, warum ist Kritik am Islam Rassismus?
    Warum ist es hier in meinem LeiblingsBrightsBlog selbstverständlich, daß ich mit dem Tode bedroht werde, wenn ich eine Bibel im Haus habe (Saudiarabien) aber schändlich, wenn einer Burkaträgerin die Sozialhilfe gestrichen werden kann, weil sie ihrer Mitwirkungspflicht zum Gelderwerb nicht nachkommt. Denn in den Niederlanden ist das Tragen einer Burka, soweit ich weiß, keine Einstellungsempfehlung.

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  6. @nichtintegrierter Kurt

    Merkwürdig. Jonas hat das passende Wort schon benutzt. „Diskriminierung“. Wie Du auf „Rasse“ kommst, ist für mich ein Rätsel.

    Das halte ich für völlig korrekt.

    Nach deren Forderungen soll es so geschehen. Noch ist es nicht festgelegt 😉 .
    Innerlich sagt mein Schweinehund zwar, das diese Entscheidung ebenfalls korrekt ist, aber irgendwie will der Menschenfreund in mir da nicht so recht mitspielen.
    Weil diese Frau seit ihrer Geburt mit Kopftuch, Verhüllungstüchern und Lernverbot aufgewachsen ist, soll ihr das Geld weggestrichen werden ? Auf der einen Seite entzieht man den Menschen das Geld, die sich zuhause provozierend zuhüllen und auf das Geld warten. Aber auf der anderen Seite bestraft man auch die Menschen, die zwar von den Gesetzen des Landes bescheid wissen, aber aufgrund ihrer anerzonenen Moralvorstellungen und dem Druck der Familie keinen anderen Weg sehen als die Verhüllung. Nicht jede zugeknöpfte Burka hat ein Bravo-Heft darunter versteckt, die die Frau über ihre Rechte aufklärt 😉 .

    Ich würde eher den Weg der Aufklärung vorschlagen. In den Moscheen, in den Medien usw. Erst wenn sich Menschen konsequent dem entgegen stellen, sollen gewisse Bestrafungen angewendet werden. Doch dagegen steht dann (zumindest hierzulande) die „Religionsfreiheit“ und das Recht auf die Ausübung ihrer – noch so merkwürdigen – Praktiken. Ob es nun Teppichanbetung, Kreuzverehrung, Leichenküssung oder eben Körperverhüllung ist. Allerdings weiss ich nicht, wie es „dort drüben“ gehandhabt wird und seit wie lange – wenn überhaupt – Aufklärung betrieben wurde. Selbst hierzulande kennen nicht alle Menschen alle Ecken und Kanten des Rechtssystems. Wie sieht es erst mit komplett unkundigen Ausländern aus ?

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  7. Das halte ich für völlig korrekt.
    Ich vermute, daß mein LieblingsBrightsBlog anderer Meinung ist, geht es doch hier vordergründig gegen die „Rasse“ Islam.
    Es wird sich sicher noch jemand finden, der mir erklärt, warum solch eine Regelung Rassismus ist.

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  8. Absolut korrektes Urteil, wenn ich die FKK-Fetischismus pflegen würde und nackt durch die Viertel liefe, dürfte ich mich auch nicht beklagen, dass mich niemand in einem handelsüblichen Betrieb einstellt. Der umgekehrte Fall mit der absoluten Verhüllung darf daher keinerlei Ausnahme bilden.

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  9. Denen fällt nicht auf, dass das einfach Diskriminierung ist, oder? Naja, es wird dann wohl auf Dauer auch ein laizistischer Staat. Bis dahin wird eben diskriminiert.

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