Bibeltreu, wissenschaftlich und streng gläubig

passion-christi_kreuzigung_360 Christliche Fundamentalisten befinden sich im Aufwind, was von der deutschen Öffentlichkeit kaum wahrgenommen wird

Von Michael Voreggertp

Überall im Lande gibt es Bibelschulen die Missionare, Pastoren und Gemeindehelfer ausbilden. Die vor einigen Monaten im Jemen getöteten zwei Krankenschwestern kamen aus einer solchen Einrichtung. Viele Ausbilder an den Bibelschulen kommen nicht mehr ausschließlich aus den USA, denn auch in Deutschland gibt es „höhere“ Bildungseinrichtungen, wie die Freie Theologische Hochschule (FTH) in Gießen.

Die FTH zählt mittlerweile zu den größten Einrichtungen dieser Art im deutschsprachigen Raum. Sie ist zwar nicht staatlich anerkannt, aber sie hat eine Genehmigung für die Durchführung des Lehrbetriebs nach dem Hessischen Hochschulgesetz. Im aktuellen Semester sind dort 130 Studierende eingeschrieben und drei Viertel von ihnen sind männlich. „Inzwischen ist, neunzig Jahre nach dem Ende der Staatskirche, die kirchliche Landschaft vielfältiger geworden. Die Freie Theologische Hochschule Gießen bildet theologische Mitarbeiter für den Bereich freikirchlicher Gemeinden, landeskirchlicher Gemeinschaften und freier christlicher Werke im In- und Ausland aus“, sagt Professor Helge Stadelmann, Rektor der FTH. „Sie versteht sich als Stätte wissenschaftlicher Forschung und Lehre im Bereich evangelikaler Theologie.“ Der Etat der Hochschule liegt derzeit bei 1,4 Millionen Euro und wird durch Spenden und Studiengebühren getragen. Jeder Student muss pro Semester 1050 Euro zahlen.

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Der Dodo in den Medien

Quelle: Schaumburger Nachrichten
Quelle: Schaumburger Nachrichten

Schaumburger Nachrichten vom 20.09.2009

„Dodo des Monats“ verliehen

Was hat es nicht für eine Aufregung um die von 38 Ausstellern bestückten Bad Eilser „Esoterik- und Wellness-Tage“ gegeben, die gestern im Kursaal zu Ende gegangen sind – und sich in der Rückschau als Sturm im Wasserglas entpuppen.
Bad Eilsen. Zwei Kirchengemeinden hatten sie auf ihrer Agenda (wir berichteten) und Dank des Internets wird die Kontroverse um das Für und Wider der Esoterik-Messe sogar deutschlandweit geführt. Während das „Esoterik-Forum“ seinen Fans wegen der „wunderbaren Aussteller“ die Fahrt nach Bad Eilsen empfiehlt, verleiht eine „Brights“ genannte Gemeinschaft von Esoterik-Gegnern Bürgermeisterin Christel Bergmann in einer Online-Abstimmung den „Dodo des Monats“. Besagter Dodo ist ein ausgestorbener Vogel, dessen Aussehen an einen Pleitegeier erinnert.
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