Ehrenamtspreis für Schamanen

Quelle: geben-gibt.de
Quelle: geben-gibt.de

geben-gibt.de

Das Bundesfamilienministerium, mit der Bundesmutter „Zensursula“ an der Spitze vergibt den

Deutsche Engagementpreis

„23 Millionen Menschen tun Gutes – und sind dabei nicht zu sehen. Zeigt sie uns!” Dieser Aufruf auf den Anzeigenmotiven der Kampagne Geben gibt. ist klares Statement und Ansporn zugleich. Mehr als ein Drittel der Deutschen setzt sich bereits aktiv für das Gemeinwohl ein. Persönliche Anerkennung erfahren diese Menschen dabei vor allem im Rahmen ihres Engagements, die breite Öffentlichkeit aber nimmt eher selten davon Notiz.

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Deutsche Bahn AG verprellt Kunden

Die Kette der Negativmeldungen über die Deutsche Bahn AG (DBAG) reißt nicht ab. Dafür sorgen sie verlässlich selbst. Trotz Chassen der Mehdorn-Kamarilla und Berufung neuer Manager kommen neue Hiobsbotschaften.

Nach dem S-Bahn-Chaos in Berlin, ICE-Achsbrüchen, Datenskandal und der millionenschweren Not-Nachrüstung von Bremsverstärkern im Münchner Bahn-Nahverkehr „glänzt“ die DBAG jetzt mit neuen Tarif-Preiserhöhungen im Dezember. „Leistung“ mehr als mager, und doch ständig teurer. Die Kunden sind begeistert. Weiterlesen „Deutsche Bahn AG verprellt Kunden“

Von der Kooperation in der Biologie

Quelle:Naturkundemuseum Berlin
Charles Darwin: Seine Evolutionslehre wurde - vor allem von deutschen medizinischen Ideologen - zum "Darwinismus" verfälscht, mit furchtbaren Folgen Quelle:Naturkundemuseum Berlin

Der deutsche Forscher, Arzt und Psychotherapeut Joachim Bauer hat mit Sachbüchern neurobiologische Erkenntnisse verständlich dargestellt

derstandard.at

Mit Hans Rauscher sprach er über deren Umsetzung, etwa bei Jugendgewalt.

STANDARD: Ihr letztes Buch, „Das kooperative Gen“, hat eine Kontroverse ausgelöst. Man hat Ihnen vorgeworfen, die Erkenntnisse Darwins zu ignorieren und ein nicht beweisbares Gen zu erfinden, das uns zur Kooperation zwingt.

Bauer: Über Charles Darwins Erkenntnis der Evolution zu diskutieren ist völliger Unsinn. Sie ist einen Tatsache, absolut keine Theorie mehr. Mein Buch ist ja eine große Hommage an den großen Darwin.

STANDARD: Wogegen Sie sich wenden, ist primitiver Darwinismus – wie der Hitlers, wonach das Leben ein ewiger, unbarmherziger Kampf sei.

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Suizid-Serie bei der France-Télécom

Aus Japan kannten wir „Karoshi“ (Tod durch Überarbeitung), aus Südkorea den Tod durch entgrenztes Online-Spielen. Zuletzt ließ unser Nachbarland aufhorchen. In Frankreich haben im Konzern France-Télécom in den vergangenen 19 Monaten 24 Angestellte den Freitod gewählt. Lieber tot als weiter so – damit hatte niemand gerechnet. Nun ist als EINZIGE Konsequenz ein Vorstands-Manager „abberufen“ worden.  Weiterlesen „Suizid-Serie bei der France-Télécom“

Die Esosekte ruft und alle rennen

Siloist_innen-Logo und Weltmarsch-Logo, Quelle: luzi-m.org
Siloist_innen-Logo und "Weltmarsch"-Logo, Quelle: luzi-m.org

luzi-m.org

Am vergangenen Samstag feierten auch in München Friedensfreund_innen den Auftakt des „World Peace March“, der von der hierarchischen Psychogruppe „Humanistischen Bewegung“ initiiert wird.

Da geht den Friedensbewegten doch das Herz auf. Am 2. Oktober 2009, „dem Geburtstag Gandhis“, würden sich Kriegs- und Gewaltgegner_innen in Neuseeland „bei Sonnenaufgang“ auf machen zum „Weltweiten Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit“. Auf der ganzen Welt – auch in München – feierten daher am Samstag Friedensfreund_innen den Auftakt von „In 90 Tagen um die Welt“.

Doch nicht nur Hippies, sondern eine schier unendliche Zahl von Friedensgruppen und Friedenspromis folgten dem Aufruf, sich mit Aktionen und Geld an dem Happening zu beteiligen. Bryan Adams, Jane Fonda, Martin Sheen, Noam Chomsky, Yoko Ono, Nina Hagen, Konstantin Wecker, Jimmy Carter, Nestor Kirchner, Evo Morales und natürlich der Dalai Lama – die Liste der prominenten Unterstützer_innen ist lang und wächst. Schließlich fordern diverse Webseiten: „Unterstütze den Marsch!“

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Graue Woche danach

Die Staubwolken nach dem Wahl-Theaterdonner sind dabei sich zu setzen. JotWeDe in Ostasien echte Erdbeben, hier mediale Dramatisierung. Die „soziale Eiszeit“ steht ante Portas. „Alle“ reden von Tigerenten-Blähungen und „spd“ am Boden, nur half und hilft kein blogistisches Strategen-Getue weiter. Eine kalte und regnerische Woche mit einer Nicht-Entscheidung in Ir(r)land und einem Nicht-Feiertag in  Deutschland im Rückblick. Weiterlesen „Graue Woche danach“