Die Ägypter mögens jungfräulich


Quelle: gigimo.com
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Von Dirk Scheuringtp

Künstliche Jungfernhäutchen aus Japan beschäftigen das Parlament in Kairo

Konservative Abgeordnete des ägyptischen Parlaments sind schwer erregt – wegen eines Importartikels aus dem erfindungsreichen Japan: Das (im Doppelpack!) knapp 30 US-Dollar teure künstliche Jungfernhäutchen, vertrieben von der chinesischen Firma Gigimo, „animiert“ dem prominenten Islamgelehrten Scheich Abdel Moati Bayoumi zufolge „zu unerlaubten sexuellen Beziehungen“. „Wer auch immer dieses Produkt importiert“, so Bayoumi, „gehört bestraft!“ Scheich Sayed Askar von der Muslim-Bruderschaft, Mitglied des Parlamentsausschusses für religiöse Angelegenheiten, bezeichnet es als „ein Zeichen der Schande, würde die Regierung dieses Produkt auf dem Markt zulassen.“ Die Muslim-Bruderschaft verfügt als zur Zeit stärkste Oppositionspartei über 88 der 454 ägyptischen Parlamentssitze.

Eingestielt wurde die Affäre durch die arabische Übersetzung einer chinesischen Anzeige auf der Website von Radio Nederland Wereldomroep. „Nie mehr Sorgen um verlorenen Jungfernschaft“, verspricht die Werbung; vorsichtig eingeführt, sorge das Produkt dafür, „dass Sie sich eng anfühlen“. Erfolgreich penetriert, leckt die falsche Jungfer eine blutähnliche Substanz, „nicht zu viel, sondern genau die richtige Menge. Dazu sollten Sie etwas ächzen und stöhnen, dann wird Ihnen niemand etwas nachweisen können.“ Das Foto ganz unten auf der Seite lässt erkennen, wie anschließend das Hochzeitslaken aussieht: wie ein Rorschachttest nämlich.

Quelle: gigimo.com
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2 Comments

  1. Eine Super-Erfindung der Japaner ! Jetzt haben Taliban und Al-Quaida keine Nachschubprobleme mehr bei der Lieferung von 99 Jungfrauen für jeden Märtyrer ! Wurde ja allmählich zu einem echten Logistikproblem !

    Dass der Jungfrauenmangel aber zu einem Problem für die islamischen Gotteskrieger geworden ist, war aber im Grunde genommen völlig unnötig ! Wie die aktuelle wissenschaftliche Koranforschung nämlich ergeben hat, beruht die bei den Muslims tief verwurzelte Glaubensvorstellung, dass jedem Märtyrer 99 Huris = Jungfrauen im Paradies zur Verfügung stünden, auf einem Lese- bzw. Übersetzungsfehler ! Gemeint waren nämlich 99 mit weißen Weintrauben gefüllte Früchtekörbe !

    Wie kam es zu diesem Interpretationsfehler ? Dies hängt mit einer Besonderheit der arabischen Schrift zusammen, die sich aus einem aramäischen Duktus, dem Nabatäischen, entwickelt zu haben scheint. Im Gegensatz zu unserer vollen phonetischen Alphabetschrift werden im Arabischen nur die Konsonanten, die Diphtonge (ai, au) und die Langvokale (a, u, i) wiedergegeben. Man stelle sich vor, dass im Deutschen Worte wie folgt geschrieben würden: schlcht, Mst, oder Rst vor. Deuten kann man diese Worte nun völlig unterschiedlich. Und zwar: schlicht, schlecht, Mist, Most, oder Rast, Rost, Rist oder Rest.

    Wer’s genauer wissen will, der klicke auf den nachstehenden Link !

    http://www.christoph-heger.de/Rainer%20Nabielek%20Weintrauben%20statt%20Jungfrauen%20i...

    Liken

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