We are under attack!


Quelle: seeker401.wordpress.com
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Jetzt ist er vollkommen durchgeknallt, der ehemalige Premier von der Insel.

wahoonie.net

Der scheinbar umnachtete, zum Katholizismus konvertierte Tony Blair, nutzte eine Rede an der Georgetown University in Washington, um die Welt zu warnen und aufzurütteln, um die Welt vor der größten, schlimmsten und heimtückischsten Bedrohung zu warnen die man sich vorstellen kann.

Es ist nicht der internationale Terrorismus und auch nicht die Schweinegrippe. Es ist viel schlimmeres… sehr viel schlimmer: Es sind diese bösen und abgefeimten Atheisten und ihre sich in der westlichen Welt immer mehr ausbreitende fanatische, säkulare Ideologie!

We face an aggressive secular attack from without.

Abgesehen davon, dass Mr. Blair Präsident von Europa werden will, der HERR möge es verhüten, beschleicht mich immer mehr der Verdacht, Blair und Bush könnten verwandt miteinanders ein. Wirres Zeug, mit religiösem Hintergrund waren wir in der Vergangenheit von Bush ja gewohnt, ließ er doch seine Soldaten, die Dämonen, Gog und Magog, im mittleren Osten bekämpfen. Vielleicht hat sein Schildknappe Blair ja noch nicht bemerkt, dass Bush gar nicht mehr Präsident ist und macht weiter. Normal ist was anderes Mr. Blair, es soll Therapeuten geben, die ekklesiogene Neurosen behandeln können.

Das Büro von Mr. Blair mit der ganzen Rede!

15 Comments

  1. Tony Blair hat anscheinend immer noch nicht seine Abdankung als Englischer Premier verkraftet…. Schaut mal rein

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  2. Wenn die sog. Gläubigen in unserer Welt ihre Religion als reine Privatsache sehen würden, könnte man dies als „partielle Verirrung des menschlichen Denkens“ noch hinnehmen und tolerieren. Sobald sich jedoch die Religion (egal welche) mit der Politik vermischt (vergl. Mr. Bush und Mr. Blair) entstehen zwangsläufig Konflikte. Dies führt geradezu zur Feststellung, dass alle Religionen, die sich politisch instrumentalisieren lassen, die Ursache allen Übels sind.

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  3. @Heinz Riecher:

    Stimmt! Alle Religionen sind Illusionen, die den Gläubigen als Projektionsfläche dienen, um deren Ängste vor Leben und Sterben zu betäuben. So weit, so wahr!

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  4. Sucht nach den Gemeinsamkeiten aller großen Religionen und ihr werdet die Wahrheit herausfinden!!!

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  5. @Vindex

    Daß der Buddhismus je nach Richtung sehr wohl atheistisch oder zumindest agnostisch ist, scheint Blair entgangen zu sein und Buddha angeblich sagt, daß Götter, selbst wenn es sie gäbe, für den Menschen keine Rolle spielen, scheint der kleine Tony auch nicht gehört zu haben.

    Gut geschrieben, aber Blair hat es schon irgendwie gemerkt, dass Inder in seinem Lande leben… und Inder nicht unbedingt alle Christen sind. Keine Sorge. Ansonsten hast Du natürlich recht. Religionen mögen sich nicht besonders gerne 😉 .

    Herr Blair ist in einem Land geboren und aufgewachsen, in dem es nur einen Gott und nur eine Königin existiert. Wenn jemand tatsächlich den Mut besitzt und seinen Gott oder gar seine Königin … ähm … „anzugreifen“, dann befürchtet er gleich eine Vernichtung seiner selbst. Und diese Furcht ist völlig unbegründet, denn niemand fordert die Vernichtung von etwas, was gar nicht existiert.

    We, Christians and Muslims, represent around half the world’s population. In an era of globalisation, when nations are interdependent, change happens at a rate unsurpassed in human history and people of varied races, colours and creeds are thrown together as never before, getting on together matters. Actually, if we can get on, the twenty first century world can get on.

    Frei übersetzt: Christen und Muslime sind 50% der Weltbevölkerung, und im laufe der Globalisierung, wenn sie alle aufeinander angewiesen sind, verändern sich Sachen sehr viel schneller als jemals zuvor in der Menscheitsgeschichte. Alle unterschiedliche Kulturen werden in einem Topf geworfen und es ist wichtig, dass sie zusammen harmonieren. Wenn wir dies schaffen, dann können wir das 21ste Jahrhundert meistern.

    Dies bedeutet, dass er sehr wohl keine Buddhisten und Hinduisten kennt multikulturell denkt 😉 . Ihm geht es um das wohlwollen aller Kulturen und Religionen. Alle sollen im Topf rumwühlen und sich irgendwie vertragen.
    Das dümmliche ist, dass in Regierungen ebenfalls unterschiedliche Meinungen existieren und der eine Politiker wohl nicht immer der gleichen Meinung eines anderen ist. Solche Meinungsdifferenzen sind in monotheistischen Religionen gänzlichst auf die Spitze getrieben worden. Mein Gott ist der Schöpfer der Moral, der Welt, des Universums und von Dir ! Dein Gott ist einfach nur eine Lüge ! Bäh ! *zungerausstreck*
    Es ist ja nicht so, dass man die Unterscheide „diskutiert“. Nein. Es steht so im Buch, und so ist es. Ende !
    Und da erwartet man, dass alle Kulturen, alle Religionen und alle Individuen hübsch brav an der Hand haltend durch England laufen ? Tony Blair eben 😉 .

    If we reflect sensibly on the state of our respective faiths in the world today, we see we face common challenges. We are people of faith. We see how faith shapes our lives and the lives of others. We watch, in sadness, as it is abused to do wrong. We passionately want it used to do good. We believe in the power of faith to change lives for the better.

    Er setzt Vertrauen mit Gottvertrauen gleich. Dies ist ein großer Fehler, denn …

    We face the challenge of relevance – showing how faith can be a force for the future, for progress, that it will not fade as science, technology and material prosperity alters the way we live. We face an aggressive secular attack from without. We face the threat of extremism from within.

    Das Vertrauen kann die treibende Kraft für eine (tolle?) Zukunft sein. Das Vertrauen (in irgendwas?) begründet den Fortschritt. Und das Vertrauen existiert auch weiterhin, wenn Wissenschaft, Technik und (materiellen) Wohlstand unser Leben verändern.
    Und dann … plötzlich … haben wir einen säkularen Angriff von Aussen (?) und ein extremistische Bedrohung von Innen (??).
    Wobei ich mich frage… wer greift von aussen an und wer bedroht von innen ? Ich will gerne wissen, vor was ich mich schützen sollte ? Welche Zauberwesen greifen an ? Soll ich die Fenster verbarrikadieren ? Meine Nachbarn beobachten ? WER ?!!? (bzw. WAS)
    Für mich eine reine (unbegründete) Angsterzeugung durch Projektion eines Scheinangriffes. Und wir wissen ja … Hussei war kurz davor, seine (säkulare) Raketen loszuschiessen 😉 .

    These challenges are not for Muslims alone or Christians or Jews, Hindus or Buddhists for that matter. They are challenges for all people of faith.

    Diese Herausforderung gilt allen Menschen des Glaubens.
    Ja und ?? In sämtlichen Castings-Shows Großbrittannies gibt es eine Bedrohung der Gehörgänge aller Menschen des Landes ! Welcher Minister spricht nun die „klaren Worte“ ? 😉 .
    Die Trennung von Kirche und Staat vernichtet nicht den Glauben der Menschen. Es ist nur eine „Herausforderung“, sich nicht mehr als alleiniger Gottesherrscher aufzuführen, sondern damit leben zu müssen, dass der Nachbar ein Hindu, Moslem, Christ, Shintoist oder gar … graus! … Ungläubiger ist.
    Vor was hat Tony Blair nun Angst ? Das tausende von ungläubigen Atheisten ihre Dawkins-Büchern in das Weihwasser der Kirchen eintauchen und durch solch „terroristischen Anschläge“ das Gemeinwohl des Landes schädigen ? Sind es nicht die Religion(en) gewesen, die erst zur „Atheist Bus Campaign“ verführten ? Waren es nicht die „Intellektuellen“, die den ganzen Zauberkrimskrams hinterfragten und gar eine neutrale gemeinsame Ethik für alle entwickelten ? Ohne besondere Bevorzugung irgendeiner unsichtbaren Gottheit oder Götterfamilie ?

    Die Herausforderung besteht eher darin, sich auf klare und belegbare Argumente zu „reduzieren“ und nicht irgendwelche „Gefühlswelten“ als Erklärung von Geisterkräfte vorzuschieben. Denn wer die Macht anhand von einer angeblichen Gottesexistenz beherrscht, beherrscht auch das Volk. Blair, dessen Königin gleichzeitig auch das Oberhaupt der dortigen Kirche darstellt, müsste dies eigentlich verstanden haben. Eigentlich.

    Those who scorn God and those who do violence in God’s name, both represent views of religion. But both offer no hope for faith in the twenty first century.

    Die die Gott angreifen und die die Schei*e in Gottes Namen manchen, sind zwei Seiten der Religionsmedallie ? Blair hat eindeutig das Wörtchen „säkular“ nicht verstanden. Dann wäre ihm der zweite Satz wohl auch nicht rausgerutscht 😉 .

    The best hope for faith in the twenty first century is that we confront all of this together. This is not because we intend to have the same faith. We don’t. Our separate beliefs will remain. But our coming together, will allow us to speak in friendship to one another about our own faiths; and also speak to the world about faith.

    Vielleicht ist es Herrn Blair entfallen … es sind nicht die Ungläubigen, die im Namen Allahs Ehrenmorde begehen. Es waren keine Atheisten, die mit Steinen auf „Andersgläubige“ warfen. Und die Anzahl von Agnostikern, die Geister und Teufel aus den Körpern vertreiben, ist ebenfalls extrem gering. Überraschenderweise existieren exakt die selben Menschen an Götterbeweise, wie es terroristische Säkularatheistenagnostiker gibt. 🙂 .

    Wie beherrschen wir das „Unwissen“, welches uns in den Terror-Ruin treibt ?

    First, we need to understand each other, learn about our roots, how and why we are as we are, learn the essential spirituality, peacefulness and goodness of the others‘ faith. This means we educate each other about each other.

    Lerne die Wurzeln kennen. Lerne, weshalb wir so sind und die anderen anders. Lerne dessen Geister und Götter kennen, den Frieden, den sie ihren eigenen Anhängern versprechen.
    Ich will ja nicht meckern, aber waren 2000 (ZWEITAUSEND !) Jahre nicht genug Zeit, voneinander lernen zu können ? Damals, als es noch keine Trennung von Religion und Staat gab, war damals die Welt mit ihren Kreuzzügen, Kindersoldaten und Jihad-Kämpfern tatsächlich „anders“ als heute, wo wir dies alles im Namen des Wissens hinterfragen und kritisieren ?
    Ich meine… Ja. Damals vertraute man dem gesagtem (und geschriebenen) Wort des (Hohe-)Priesters. Wer dem gehorcht, der darf in der Gruppe bleiben. Wer dem nicht gehorcht, der wird eben geköpft. So einfach war es damals.
    Dies ist in unserer pluralistischen Gesellschaft nicht mehr möglich. Die Anzahl der „gesetzlich erlaubten“ Tötungen aufgrund von „Meinungsverschiedenheiten“ religiöser Natur ist stark gesunken. Und dazu haben uns nicht die Religionen eingebracht, sondern die – dank der Aufklärung – neu hergebrachten Werte der Menschen. Diese „neue Welt“, in der sich die Menschen gottlos einer menschenfreundlichen Welt widmen, sieht Herr Blair anscheinend als … huibuuuuuuh … Gefahr.
    Sind es nciht eher die (monotheistischen) Religionen, die mit ihren in Stein gemeißelten Wertekomplex selbst auf den Schleudersitz der Vernunft begeben ? Argumente gibt es dafür genug 😉 .

    We must demonstrate it in our dealings with each other, as indeed both our Lord and the Prophet exhorted us to do.

    Amen ! Reduzierung der gesammten Glaubenswelt auf den Propheten/Herrn selbst. Das würde sogar klappen ! Man müsste hierzu nur sämmtliche Bibeln vernichten, genauso wie alle Zeugnisse irgendwelcher kirchlichen/muslimischen Dogmas. Aber nicht umsonst glänzen die Glaubensbücher der Religionen vor unglaublich vielen Geboten, Verboten und anderweitigen Regeln. Eine absurder als die andere. Oder sollen plötzlich aufmüpfige Kinder getötet werden, weil der „Herr“ uns dies in seinem Glaubenswerk befiehlt ? Individuen mit Herz schütteln hier nur den Kopf 😉 .

    Our relationship with each other and both of us with Judaism (..) will best be judged in action, in the work we can do together in relieving poverty, fighting injustice, preventing disease and bringing hope to those in despair.

    Na dann los !! Kommt schon ! Die schlappen zweitausend Jahre JHWH-Führung und die Milliarden von Menschen sind schon eifrig in den Startlöchern und warten auf den Schuss ! Äh … nicht den Schuss 😉 .
    Doch weder die Armut, die Ungerechtigkeit noch die Krankheiten haben die Geisterhäuser in ihrer unglaublich langen Existenz bis heute aufhalten oder gar beenden können. Kein Virus hat sich gottesfürchtig von der Welt verabschiedet. Kein Geldsegen schwirrte vom Himmelreich herab, obwohl finanzstarke Bullen und gekaufter Seelenfrieden mit Ablassbriefe das Mittelalter den Glaubenshäusern einen wahnsinnigen Geldsegen bescherten.
    Wie Sarah Silvermann schon sagte:

    Think about it, we need a hero, and who is more primed to be our hero than the Pope? He’s literally a caped crusader. What is the Vatican worth, like 500 billion dollars? This is great, sell the Vatican, take a big chunk of that money, build a gorgeous condominium for you and all your friends to live in, all the amenities, swimming pool, tennis court, waterslide, and with the money left over, feed the whole f**king world.

    Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=xZSp-JEA2RU

    Blairs schöne Worte sind nichts gegen die Taten die erfolgen könnten. Geisterinstitutionen können an unserem Gewissen nagen und daran rütteln, aber selbst machen sie so gut wie gar nichts. Stattdessen halten sie brav die Hände auf und erfreuen sich an den stetigen Geldsegen. Blair ist da nicht viel besser. Schöne Worte, händchenhaltend den Frieden vorträumen. Den Frieden, den die Glaubenskriege nicht wollen. Die lachenden, oder eher traurigen, dritten im Bunde, das sind die Ungläubigen. Sie leiden unter den (IMHO dümmlichen) Traumwelten einer „gottgerechten“ Welt. Denn sie wollen eine menschengerechte. Eine Welt, die uns Menschen eine Zukunft gibt. Von der Ankunft des Messias und die Erfüllung irgendwelcher Prophezeihungen können sich Händefalter in Kirchen unterhalten. Die Gesellschaft braucht aber menschliche Richtlinien, keine göttliche. Herr Blair muss dies noch in den kommenden 2000 Jahren erlernen 😉 .

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  6. Daß der Buddhismus je nach Richtung sehr wohl atheistisch oder zumindest agnostisch ist, scheint Blair entgangen zu sein und Buddha angeblich sagt, daß Götter, selbst wenn es sie gäbe, für den Menschen keine Rolle spielen, scheint der kleine Tony auch nicht gehört zu haben.

    Daß der Hinduismus je nach Auslegung polytheistisch oder pantheistisch ist und gerade der Polytheismus als einer der großen Feinde des Islams und seines Gottes gilt, scheint Tony auch nicht gelernt zu haben. Daß der Hindu in seiner Religion eine Chance hat, selbst mal ein paar Ewigkeiten als Gott zu verbringen, scheint in Britannien auch nicht bekannt zu sein.

    Mixa oder Meisner hat ja auch schon zum Krieg gegen den Atheismus aufgerufen, indem Islam und Christen sich vereinen und ihren gemeinsamen Feind vernichten.

    Zum Glück bekriegen sich die Religionen lieber gegenseitig oder ihre einzelnen Konfessionen liefern sich Auseinandersetzungen.

    Blair ist nicht der erste, der meint, daß Religion das ultimative Mittel ist die Welt gleichzuschalten und einem Willen unterzuordnen und sich von der absoluten Dominanz und dem Monopol einer Religion eine Einheit der Menschheit verspricht.

    Bomben legende und sich Bomben betätigende Islamisten sind also nichts im Vergleich zur Bösartigkeit des Atheisten?
    Evangelikale, Kreatonisten, Jesuscamps für die Ausbildung von Kleinkindern an den Waffen und anderes sind also etwas gutes? Blair scheint sich aus der Welt des politischen Mißerfolgs in die Welt des religiösen Wahns zurückgezogen zu haben. Ist bestimmt bei den Piusbrüdern oder Opus Dei
    schon unter Vertrag.

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  7. Eine interessante Auseinandersetzung zwischen Atheisten und dem Katholizismus brachte der ORF in der Reihe Club2 mit dem Thema: „Atheismus“.
    Beginnt etwas crazy mit einem beleidigten Priester und seinem Video…

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  8. Oh man der christliche Lobbyismus, prägt der Gesellschaft wirklich ein, das moderne Europa verdanke seine derzeitigen Werte etc. wirklich dem Christentum. Das ist Falsch aber drauf kommt es anscheinend nicht an sondern nur darauf was man der Masse schmakhaft machen kann.

    Sogar Historiker wie Dietrich Schwanitz ( „Bildung“) sagen, dass die Wurzeln des modernen Europas im antiken Griechenland und in der französischen Revolution / Aufklärung liegen. Schwanitz steht nicht im Verdacht ein
    ausgewiesener Atheist zu sein…

    Und wenn immer wieder behauptet wird die Aufklärung sei nicht Atheistisch oder Religionsfeindlich gewesen, den kann ich nur empfehlen die Aufklärer zu lesen!

    -Voltair, nach eigener Meinung deistisch, nach seiner Argumentation atheistisch.

    -Diderot, athistisch.

    -Meslier, radiklar Atheist.

    -La Mettrie, atheistisch.

    -d´Holbach, atheist, materialist.

    -Kant, theistischer Skepzismus bzw. partieller Agnostizismus… auf jedenfalls Religionskritisch (Gottesbeweise widerlegt etc), er Postulierte Gott weil er nur so eine Möglichkeit sah das streben nach Glückseligkeit und sittliches Leben zu vereinen, nicht wegen der Vernunft.

    -Rousseau, Christentumkritisch (lehnt entschlossen die Erbsünde ab)

    Im Augenblick habe ich Denis Diderot neuentdeckt, der mir sehr sympathisch geworden ist. (nicht nur wegen Namensverwandschaft 😉 )

    Hier ein kleiner Einblick in seine kreativen Philosophie der messerschafen Vernunft.

    „Wenn man mir sagt, es gebe Dinge, die über unsere Vernunft hinausgehen, so kann mich das nicht veranlassen, Unsinn zu glauben. Zweifellos gibt es Dinge, die über unsere Vernunft gehen; aber ich verwerfe kühn alles, was ihr widerstreitet, und alles, was gegen sie verstäßt.“
    (Denis Diderot, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

    „In den ersten Jahrhunderten gab es sechzig Evangelien, die fast alle gleich unverdaulich waren. Man verfarf sechsundfünfzig wegen ihrer Kindlichkeit und Albernheit. Gäbe es hierfür keinerlei Anhaltspunkte bei denjenigen, die man behalten hat?“
    (Denis Diderot, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

    „Wenn die Vernunft ein Geschenk des Himmels ist und wenn man vom Glauben das gleiche sagen kann, so hat uns der Himmel zwei unvereinbare, einander widersprechende Geschenke gemacht.“
    (Denis Diderot, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

    „Daß Jesus Christus, der Gott ist, vom Teufel versucht worden sei, ist ein Märchen, dass aus ‚Tausendundeiner Nacht‘ stammen könne.“
    (Denis Diderot, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

    „Ich habe mich in einem riesigen Wald verirrt und habe nur ein kleines Licht, um mich zurechtzufinden. Da kommt ein Unbekannter hinzu und sagt mir: ‚Lieber Freund, blas deine Kerze aus, um deinen Weg besser zu finden.‘ Dieser Unbekannte ist ein Theologe.“
    (Denis Diderot, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

    „Es gibt wohl keinen guten Vater, der unserem himmlischen Vater gleichen möchte.“
    (Denis Diderot, frnz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

    Heute schimpft man im „liberalen Bildungsbürgertum“ über deutliche Worte in bezug auf Religion, lobt zu gleich die Aufklärung. Was ist los? Ist das nicht ein Paradoxon und Widerspruch in sich, den man nach einem Abitur erkennen solte.

    @ostfiese

    du hast recht blair wurde in seiner karriere immer seltsamer,
    irakkrieg etc. am ende wurden grundlegende Bürgerrechte die Blair im kampf gegen den Terrorismus abbauen wollte sogar von den konservativen verteidigt (z.b. sicherheits gewahrsam von menschen ohne konkrete anschuldigungen)

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  9. Blair war schon immer ein Mann des irrationalen Glaubens und begeistert von den Dingen, die man in seinem Namen anstellen kann. So glaubte er z.B. unerschütterlich an Massenvernichtungswaffen im Irak, was den Ölbefreiern dann ja den Vorwand zum Einmarsch lieferte. Kritisches Denken sorgt in solchen Fällen nur für Zaudern und Skrupel — für machtgeile Egomanen ist Religion genau das richtige Vehikel.

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  10. Tja, England ist, wie die USA und die islamischen Staaten so eine Sache (dort ist ja auch das Staatsoberhaupt gleichzeitig Oberhaupt der Staatsreligion, also in England meine ich damit), das können Deutsche (und erst recht Franzosen) gar nicht nachvollziehen.

    Wenn hier ein Roland Koch was vom unmoralischen, kommunistischen Atheismus und falscher Moral faselt, fällt das kaum weiter auf. In diesen Staaten allerdings fühlen sich führende Persönlichkeiten immer wieder berufen, ihre Irrationalität als etwas gutes darzustellen …

    Rant (tief Lufthol …):

    Es wird wirklich langsam Zeit, dass sich die säkulare Gemeinschaft weiter formiert und die Trennung von Glaubens- bzw. Religionsgeschichten vom täglichen Leben forciert weiter betreibt. Das wird zwar (in manchen Gegenden) noch ein paar Jahrhunderte dauern, aber wir dürfen uns hier nicht auf unserer Toleranz ausruhen, die wir nur haben können, weil unser Verständnis vom Staat als von der Religion/Kirche getrennte Institution (im Gegensatz zu „durch die Kirche ligitimiert) so gefestigt ist. Sie ist mittlerweile so gefestigt, dass wir uns kaum Gesellschaften vorstellen können (und mögen), deren komplettes Geschehen von morgens bis abends, von der Wiege bis zur Bahre von irgendwelchen „heiligen“ Schriften reglementiert wird. In diesen Gesellschaften geht es weniger darum, das Richtige (an Allah/Gott/..) zu glauben, sondern das Richtige zu tun (nämlich Regeln zu befolgen, die in einem Kommentar zu einer überlieferten Geschichte zu einer angeblich göttlichen Offenbarung stehen, z.B. dass man sich fünfmal am Tag die Füsse bei einer rituellen Waschung reinigen muss (ich glaube, weil die auch fünfmal am Tag beten müssen) man dabei aber ohne weiteres Schuhe und Socken anlassen kann, oder sich den ganzen Tag griesgrämig durch den Ramadan schleppen, nur um sich nach Sonnenuntergang derartig viele Kalorien/Fett/Zuckerkrams reinzuziehen, dass einem am nächsten Tag sowieso so schlecht ist, dass man freiwillig nix isst).

    Wir sollten uns im Gedächtnis halten, wie die Reihenfolge war:

    Zuerst waren die Glaubensgemeinschaften, dann kamen opportunistische Autokraten, die diese „Religionen“ zur Staatsreligion machten. Diese gaben den Erleuchteten die Möglichkeit, die von ihnen gewünschte Macht auszuüben.

    Auf diese Weise sind die ersten modernen, aber noch „prä-laizistischen“ Staatenwesen entstanden und haben sich die Legitimierung für ihre „göttlich gegebene“ Macht verschafft.
    Dann Reformation / Gegenreformation und schliesslich die französische Revolution …
    Nach heftigen Kämpfen haben sich unsere „westlichen“ Gesellschaften mittlerweile derart von der Religion emanzipiert, dass wir gar nicht mehr wissen, dass es auch anders geht …
    Lass den Popen doch Kondome verteufeln, ist halt ein alter Sack, der so ein Ding eh noch nie von innen gesehen hat, das verzeiht man ihm gerne.

    Wenn „wir“ das aber noch länger „schleifen lassen“ könnte es sein, dass uns diese hart erkämpften Freiheiten in Zukunft womöglich wieder weggenommen werden …

    und damit meine ich nicht Kondome …

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