Italienische Abkehr vom Christentum

Diesen Sonntag (25. Oktober) begehen viele Italiener einen Nationalen Tag des Laizismus und der Nichtreligösen Bürger im Land, „wo die Zitronen blühn“. Schon letztes Jahr gab es diesen Aktionstag und viele Hunderte schickten ihre Einschreiben ab. Ist es nicht schön, hierzulande mal nicht nur von „Berlusconi“ oder Mafia zu hören, wenn es um Italien geht? Weiterlesen „Italienische Abkehr vom Christentum“

Gott ist ein Gewaltsubjekt

Theologe kritisiert Sloterdijk, Assmann und Lepenies

Münchner evangelischer Theologe Wolf weist die These von der angeblich friedliebenden Haltung der Polytheisten zurück – HIndus und Buddhisten „üben genauso Gewalt im Namen der Religion wie Christen und Muslime“

kathweb.at

Der Münchner Theologe Prof. Friedrich Wilhelm Graf wirft Denkern wie Peter Sloterdijk, Jan Assmann und Wolf Lepenies „mangelnde Präzision“ in der Analyse von Religionskonflikten vor. Ihre Ausführungen zur Gewaltbereitschaft der verschiedenen Religionen seien zum Teil „banalisierend“ und „pauschalierend“. Wer als „akademischer Religionsdeuter“ ungenau analysiere, trage „ungewollt zur Verschärfung der Konflikte bei“, sagte der evangelische Theologe am Mittwochabend bei der Tagung „Denkmuster christlicher Legitimation von Gewalt“ des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster.

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Bischof geht auf Distanz

 	  Landesbischof Jochen Bohl  Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens (Dresden)Quelle: Kirche von morgen
Landesbischof Jochen Bohl Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens (Dresden)Quelle: Kirche von morgen

Sächsischer Bischof distanziert sich von radikaler Missionsvereinigung
Bohl: Menschen dürfen nicht „überrumpelnd“ vom Glauben überzeugt werden

epd

Nach einem kritischen ARD-Bericht hat sich auch Sachsens Landesbischof Jochen Bohl von der radikal-christlichen Vereinigung „Jugend mit einer Mission“ distanziert. Die Praxis der Gruppe entspreche nicht dem Missionsverständnis seiner Landeskirche, hieß es in einer am 21. Oktober in Dresden verbreiteten Erklärung. Die Vereinigung ist bei Herrnhut in der Oberlausitz ansässig und auch unter dem Namen „Strategic Frontiers“ bekannt.

Unter dem Titel „Sterben für Gott?“ hatte das ARD-Magazin „Panorama“ am 8. Oktober einen Bericht über das sächsische Schulungszentrum der Missionare gezeigt. Unter anderem waren Jugendliche in religiöser Ekstase zu sehen. Eine junge Frau berichtete über Missionseinsätze in Afghanistan und über ihre Bereitschaft, notfalls für ihre Ansichten zu sterben.

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