Scientology – bandenmäßiger Betrug


Scientology HQ Berlin
Scientology Headquarter Berlin, Quelle: Brightsblog

netzeitung

Scientology bezeichnet den Prozess als «moderne Inquisition» und will Berufung gegen das Urteil einlegen. Die Organisation wurde in Frankreich verurteilt. Für die Scientologen wird das teuer.

Die umstrittene Scientology-Organisation ist in Frankreich wegen bandenmäßigen Betrugs zu insgesamt 600.000 Euro Geldstrafe verurteilt worden. Ein Pariser Gericht sah es als erwiesen an, dass sich zwei Unterorganisationen mit illegalen Mitteln bereichert haben.

Sie sollen unter anderem in den 90er Jahren eine Frau dazu verleitet haben, mehr als 21.000 Euro für Bücher, Medikamente und Kurse zur Lebensbewältigung auszugeben. Der Strafgerichtshof von Paris folgte aber nicht dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die «Eglise de Scientologie» zu verbieten

Der französische Zweig der 1954 in den USA gegründeten Organisation muss nach dem Urteil des Gerichts 400.000 Euro zahlen, die Scientology-Bibliothek SEL 200.000 Euro. Außerdem wurden vier angeklagte Führungsmitglieder zu Bewährungsstrafen von zehn Monaten bis zwei Jahren verurteilt. Gegen zwei weitere Angeklagte wurden Geldstrafen von 1000 und 2000 Euro verhängt. Scientology kündigte an, Berufung gegen das Urteil einzulegen. Am härtesten trifft es Alain Rosenberg: Der Gründer und Chef von Scientology in Frankreich bekam eine zweijährige Haftstrafe auf Bewährung und soll 30.000 Euro Geldstrafe zahlen. Das Urteil sei «moderne Inquisition», sagte Scientology-Sprecherin Agnes Bron.

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4 Comments

  1. Diese Sekte muss in Deutschland verboten werden, sonst drohen uns zwangsläufig Finanz verbrechen wie in Frankreich. Scientology ist die reinste Abzocke geistlich verwirrter.

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  2. Der ursprünglich Gründer, ja.
    Der Text bezieht sich wohl auf den Gründer des französischen Zweiges der Scientology. Ich bezweifle, dass die Franzosen den Herrn Hubbard aus dem Boden exhumieren wollen und dann den Leichnahm für 2 Jahre in einem Knast als Puppe schaustellen wollen 😉 .

    Aber diese Meinung zur „modernen Inquisition“ ist typisch für getretene Hunde. Man wird nicht bestraft, weil man gewisse Geister und Götter huldigt, sondern wenn man nachweisliche Straftaten getan hat. Tja, und da haben diese gewisse Herren bandenmäßigen Betrug begangen. Die Alien-Geister konnten die Geldgeschäfte nicht ausreichend genug verschleiern und die Elektrodosen haben das Karma wohl nicht gut genug gefüllt. Da war es ein leichtes Spiel für die Staatsanwaltschaft, diese Kriminellen einfach in den Hintern zu treten.

    Nun wünsche ich mir eine solche Sache auch bei den hiesigen Kinderf** … äh … aufallenden Götteranhängern. Beleidigungen und unhaltbare Äußerungen eines Bischofes werden rechtsmäßig immer noch als „Unterhaltung“ angesehen, und unsere Priester mit langen Fingern bekommen staatlichen Zuschuss für ihren Strafen. Und wer weiss, welcher Sumpf noch in der diesländigen Scientology auf eine Trockenlegung wartet. Ich würde mir eine solche „moderne Inquisition“ gerne auch hierzulande wünschen 😉 .

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