3sat – transkommuniziert mit dem Jenseits


Quelle: 3sat

3sat

Kommunikation mit dem Jenseits

Friedrich Jürgenson gilt als der Entdecker des Stimmenphänomens. 1959 machte der Künstler, Opernsänger und Vogelstimmenforscher Aufnahmen von Vögeln. Dabei vernahm er nicht nur Vogelgeräusche, sondern auch menschliche Stimmen, die ihn mit seinem Namen riefen. Bis zu seinem Tod im Jahre 1987 entwickelte Jürgenson Aufnahmegeräte, sammelte Stimmkontakte und schrieb mehrere Bücher zu den „Jenseitsstimmen“.

Und bis heute hat das Stimmenphänomen den Reiz zur Erforschung nicht verloren. Nur die Methoden sind heute sehr viel moderner. Der Verein für Transkommunikationsforschung hat eine gutes Internetportal auf denen sich auch die Adressen zu Anlaufstellen für Beratung und Hilfe zum Thema Transkommunikation finden lassen. Einer dieser Helfer ist Hartmut Alt. Er leitet in Frankfurt einen Pflegedienst und berät auch in Sachen Tonbandstimmenforschung. Am Anfang benutzten die Stimmenforscher Tonbandgeräte zur Aufnahme und Kassettenrecorder zur Wiedergabe. Heute setzt man den Computer und Software ein, um die Stimmen aufzuzeichnen und hörbar zu machen. Für ein Stimmenexperiment braucht man immer Rohmaterial, also eine Geräusche-Grundlage. Das können Radiomitschnitte, Klangteppiche, künstliche Stimmen oder auch ein computergeneriertes Bachrauschen sein. Das Experiment beginnt immer mit einer Frage an die Transwesen. Die Frage sollte persönlich, sehr konkret vom Inhalt und nicht zu lange sein. Fragen nach den Lottozahlen oder hellseherischen Ereignissen sollte man nicht stellen, da die Antwort darauf nicht konkret sein kann. Die Transwesen sind nicht interessiert an materiellen Dingen. Sie wollen mit ihren Antworten, den „Hierseitigen“ helfen oder ihnen lebensverbessernde Informationen geben. Hartmut Alt kam durch Zufall zu den Tonbandstimmen. Seit dem Tod seines Vaters vor gut 10 Jahren, beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema der Tonbandstimmen.

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5 Comments

  1. „Fragen nach den Lottozahlen oder hellseherischen Ereignissen sollte man nicht stellen, da die Antwort darauf nicht konkret sein kann.“
    Was wäre denn dann konkret? Eine 8-Ball-Weisheit wie „Höre in dich und du wirst finden was du noch nicht einmal suchtest“ oder „Rausch rausch breh rausch rausch mah rausch zu rausch …“?

    Das mit dem Stimmen-Hören kann übrigens auch jeder zu Hause ganz einfach ausprobieren: Staubsauger an, Ohr ans Gehäuse und mit dem Schlauch herumschwenken.
    Das wahrnehmbare Ergebnis ist eine Kakophonie von Frequenzen, deren Überlagerungen manchmal den Eindruck einer menschlichen Stimme verursachen.

    Digitale Signalverarbeitung ist auch toll. Man nehme etwas weißes Rauschen, suche nach Übereinstimmungen mit Frequenzen aus einer echten Sprache und finde zufällig ein paar Übereinstimmungen. Falls diese keinen Sinn ergeben, wechsle man Vergleichsmuster oder Rauschsignal, bis es passt.

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  2. Och, bildung ist heute eh unerwünscht. Ob in TV (hab daher seit Jahren keinen Anschluß mehr – nervte bloß noch) oder in der Schule.
    die Kultur ist nicht dran interessiert. Die obrigkeit ist nicht interessiert, um genauer zu sein.
    Die allerdings sind gut gebildete Leute. Das sollte einem zu denken geben.

    Leider nimmts die Gesellschaft unkritisch auf, und Dummheit ist cool, während Strebertum und blödes nachfragen ja bekanntlich häßlich macht. Oder so.

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  3. Heller Wahnsinn, was sich 3Sat mit diesem völlig unkritischen, bescheuerten Beitrag geleistet hat. Wie immer, wenn’s „wissenschaftlich“ wird, ist der „berühmte“ Geisterforscher Prof. Lucadou gleich mit seinen Wischiwaschi-Statements zur Stelle. Der Mann ist der Urtypus eines Schleimers, der sich stets nach allen Seiten absichert. Er hält transzendentale Kommunikation wie sie der Krankenpfleger und Vorsitzender des Vereins für Transkommunikationsforschung e.V., Hartmut Alt, betreibt grundsätzlich für möglich. Dass dieser „Prof.“ L. von öffentlich-rechtlichen Medien immer noch als Experte eingeladen wird, ist der eigentliche Skandal an dieser hanebüchenen Story. Das macht wenig Hoffnung darauf, dass die Menschheit in ihrer Gesamtheit jemals den esoterischen Humbug überwindet.

    Die Volksverdummungsanstalten ARD, ZDF und 3Sat haben in diesem Fall einmal mehr ihren Bildungsauftrag ad absurdum geführt.

    Wer bei dieser 3Sat-Sendung genau hingesehen hat, stieß im Beitrag auf den nachstehenden Link: http://www.rodiehr.de. Da wird die Quelle zu diesem pseudowissenschaftlichen Schwachsinn ersichtlich. Wer sich vor rein gar nichts graut, klicke noch auf http://www.jenseitsforschung.de. Man müsste solche Geschichten eigentlich mit Humor betrachten, aber das Lachen bleibt einem bei solchen Geschichten schon mal im Halse stecken.

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  4. ja, so kennt man ihn, den Herrn Dr. von Lucadou. Immer mittendrin – aber vorsichtig genug, sich nicht festlegen zu lassen. Ihm selbst ist schon klar, daß da nie ein Nachweis kommen kann – wenn jedoch, kann es nur der Nachweis der Manipulation sein. Das hat er aus seiner Arbeit mit Poltergeist-Phänomenen gelernt…
    Aber mit trockener Angelegenheit verdient sich das Geld bissl schwerer…

    Und was die Zahlreiche Anhängerschaft des Tonbandstimmenphänomens betrifft, so kann ich nur sagen: Millionen Fliegen können nicht irren.
    Stimmts?

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