Homoehe: ein Attentat auf die Schöpfung


Benny der XVI: Europa und Amerika gefährden mit Homo-Ehe die Menschheit.

Von Queer.de

Papst Benedikt XVI hat davor gewarnt, dass „bestimmte Staaten“ in Europa und Amerika mit der Einführung der Homo-Ehe das Überleben der Menschen gefährdeten.

In einer Ansprache vor Diplomaten bekräftige das vatikanische Staatsoberhaupt, dass es gefährlich sei, die Unterschiede zwischen Mann und Frau zu ignorieren. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Alle Geschöpfe, auch Menschen, könnten „geschützt oder vom Aussterben bedroht“ sein, so der Papst, der in der Rede über Umweltthemen sprechen sollte. Anders als für gefährdete Tiere sei insbesondere die Homo-Ehe eine Gefährdung für den Menschen: „Ein solcher Anschlag stammt von Gesetzen oder Entwürfen, die im Namen der Antidiskriminierung die biologische Grundlage der Unterschiedlichkeit der Geschlechter abbauen sollen“, erklärte der 82-Jährige. Diese Attacken gingen von „bestimmten Staaten in Europa und in Nord- und Südamerika“ aus.

„Freiheit kann nicht absolut sein“, argumentierte Benedikt XVI – und sprach der Menschheit in dieser Frage die Selbstbestimmung ab: „Menschen können ihren Weg nicht nach Lust und Laune wählen, sondern müssen sich an die vom Schöpfer vorgegebene Struktur halten“.

„Schwule vernichten Gottes Werk“

Der Papst hat sich wiederholt kritisch gegenüber Homosexuellen gezeigt und sich auch politisch gegen die Homo-Ehe engagiert. So organisierte die katholische Kirche erst Ende Dezember eine Massendemo gegen Abtreibung und Homo-Ehe in Madrid, zu der Benedikt XVI auf Großleinwänden zugeschaltet wurde (queer.de berichtete). Bereits in der Vergangenheit hat das Oberhaupt der größten christlichen Kirche wiederholt mit Umwelt-Argumenten Homosexuelle kritisiert. Vor zwei Jahren erklärte er, eine „Ökologie des Menschen“ sei erforderlich. Alles, was dem entgegenstehe – auch Homosexualität – vernichte dagegen Gottes Werk (queer.de berichtete).

weiterlesen

13 Comments

  1. @Argus7
    es lag an diesem teil: „…Für homosexuelle Priester eröffnet sich dadurch schließlich die Chance, sozusagen von berufswegen mit jungen Burschen in Kontakt zu kommen…“

    danke für deine klarstellung 😉

    Gefällt mir

  2. @ wahoonie
    Keine Ahnung, was du aus meinem Kommentar herausgelesen haben willst ? Ich habe doch die Formel „kath. Priester – schwul = Kinderficker“ gar nicht aufgestellt ? Die ficken doch – je nach Veranlagung – alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Wer seine Sexualität schon von berufswegen unterdrücken muss, braucht doch irgendwann auch mal ein Ventil. Nur der Papst schwitzt sein aufgestautes Sperma – keine Ahnung, auf welchem Wege – irgendwie aus. Stichwort: Nächtliche, unbewußte Pollution ! Genauso wie pupertierende Jungs, denen die kath. Kirche es verbietet, Hand an sich zu legen. Ist schon widerlich, welche Begleiterscheinungen solche Verbote nach sich ziehen. Sexuelle Verklemmung ist noch das kleinste Übel.

    @ YeRainbow Den Begriff „unehelich gezeugte Priesterkinder“ hätte ich allerdings in Anführungszeichen setzen sollen. Es war nämlich zweideutig gemeint.

    Gefällt mir

  3. nee, das ist wissenschaftlich als Konzept nicht haltbar.
    Da eher eine Folge von Depriviation.

    Ich schätze aber, es hat vielmehr mit der Persönlichkeit selbst zu tun.

    Nun ja. Ratzinger zum Chefgespräch!

    Gefällt mir

  4. klingt irgendwie paranoid, was Ratzi da verbrät, oder?

    Ist Paranoia nicht ein Symptom von Triebverzicht?!

    Gefällt mir

  5. was soll man zu dem alten mann und seinem regelmäßigen geplärre zu homosexualität und sex überhaut noch sagen?

    mit etwas glück dauert der spuk nicht lange und der nachfolger wird liberaler.. aber das ist sicherlich auch nur wunschdenken 😉

    @Argus7: deine argumentation lässt den eindruck entstehen, dass (katholischer priester) + schwul = kinderficker
    dem ist jedoch nicht so, was auch die katholen-propaganda (radio vatikan) zugeben musste.
    ich vermute mal, es war von dir nur unglücklich formuliert

    Gefällt mir

  6. nochmals – > Überbevölkerung.

    Vielleicht ist es im sinne der Kirche, möglichst viele Kinder direkt in den Himmel eingehen zu lassen?
    Was haben die vor, frage ich mich….

    Gefällt mir

  7. hübsche formulierung: unehelich gezeugte priesterkinder….

    muhahaha… ja, genau. Zwingend können die nur unehelich sein… Tränenausdenaugenwisch…

    Gefällt mir

  8. Ich erwarte jetzt mit Spannung die Audienz des Papstes mit dem deutschen Außenminister ! Was die sich dann wohl zu sagen haben ?

    Im übrigen ist es keineswegs auszuschließen, dass die Berufswahl, katholischer Priester zu werden, auch von der sexuellen Veranlagung her begünstigt und bestimmt wird. Für homosexuelle Priester eröffnet sich dadurch schließlich die Chance, sozusagen von berufswegen mit jungen Burschen in Kontakt zu kommen. Ein möglicher Grund dafür, dass es in der kath. Kirche keine Ministrantinnen gibt !

    Ich behaupte aber keineswegs, dass alle kath. Priester schwul sind. Das beweisen alleine schon die vielen unehelich gezeugten Priesterkinder. Womit erwiesen ist, daß auch in der kath. Kirche jede sexuelle Veranlagung voll ausgelebt werden kann. Wer sich versündigt hat, kann schließlich seine Verfehlungen jederzeit beichten und ihm wird garantiert vergeben.

    Es beschäftigt mich jetzt noch die Frage, ob es die kath. Kirche nur den Heteros verbietet, Kondome zu benutzen oder ob dieses Verbot auch für Homosexuelle gilt ?

    Gefällt mir

  9. Pontifex Ratzinger äußerst sich mit Vorliebe zu Themen, von denen er nichts versteht. Dazu gehören Sexualität, Ökologie und viele weitere Themen. Dass die Betroffenen sich Schwulsein nicht per „freier Willenswahl“ aussuchen, sondern in Tier- und Menschenwelt so veranlagt geboren werden, das ist ihm nicht zugänglich. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

    Durch fundierte Reden zu Klima- oder Umweltpolitik ist er auch noch nie aufgefallen. Er sollte lieber mal in die milliardenschweren Aktien-Beteiligungen des Vatikans an extrem umweltschädlichen Bergbau- und Industrie-Unternehmen schauen und da Veränderungen herbeiführen.

    Seine Einmischung in den innerspanischen Kulturkampf zugunsten der wahnwitzig antiökologischen Rechtspartei Partido Popular (Beispiel: Aznar und die „Amoco Cadiz“ Tanker-Ölpest) ist reinste Propaganda. Man bekommt den Eindruck, der Mann ist mit seinem Amt heillos überfordert.

    Gefällt mir

  10. so ist das Zölibat aber gar nicht gedacht.

    Das Zölibat wurde erfnden, um den weltlichen Besitz für die Hl. Mutter Kirche zu sichern. (Erst im 11., 12. Jh eingeführt)
    Ehelosigkeit heißt nur, daß ohne LEGITIME Erben.

    würden die Herren Priester es nämlich wirklich ernst nehmen, würden sie sich alle einen kleinen schnitt verpassen lassen…
    Eine Vasektomie sichert Erbenlosigkeit weitgehendst.

    Aber da fehlt es wohl an Konsequenz.
    So daß es illegitime nachkommen häufig genug gibt….
    Existent, aber ohne Erbanspruch.

    Gefällt mir

  11. Zölibat: Ein Segen für die Menschheit
    Dank dieser ausführung der Ehelosigkeit können sich diese Menschen nicht fortpflanzen und das Überleben der Menschen gefährdeten.
    Sofern es auch immer Anwendung findet (Benedikt in der Besenkammer) können wir davon ausgehen das uns solche Aussagen in der Zukunft erspart bleiben.

    Gefällt mir

  12. irgendwie ist es beim Stellvertreter noch nicht angekommen, daß vom Aussterben des Menschen als Spezies momentan keine Rede sein kann…

    Natürlich kann Überbevölkerung dann auch dazu führen, wenn wesentlicher Raubbau an den Ressourcen dann zu Engpässen in der Gesamtversorgung führen.

    Der Mann sollte also den Schwulen danken, daß sie der galoppierenden Überbevölkerung wenigstens einen ganz klitzekleinen Dämpfer verpassen.
    Aber ich bin widerum dagegen, daß es zur Pflicht wird, wenn es auch einen sinnvollen Beitrag gegen die Überbevölkerung leistet…

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.