Über die Brodersche Agit-Prop


Quelle: starke-meinungen

Islamophobie und sekundärer Antisemitismus

Von Alan Posenerstarke-meinungen.de

So lange in Deutschland des Holocausts gedacht wird, so lange gibt es Leute, die das unangenehm finden. Das bekannteste Beispiel ist Martin Walser, der sich vor Jahren unter dem Beifall der versammelten deutschen Elite ausgerechnet in der Paulskirche dazu bekannte, lieber wegzusehen, wenn im Fernsehen wieder einmal die deutschen Verbrechen dargestellt werden und die Vermutung aussprach, „man“ wolle „uns“ damit  verletzen. Für diese Art von Äußerungen und Haltungen, gibt es mittlerweile einen Begriff: Man redet von „sekundärem Antisemitismus“.

Dieses Jahr können sich diejenigen freuen, die wie Walser genug vom Gedenken haben. Im Vorfeld des diesjährigen Holocaust-Gedenktages haben sich jüdische Autoren ähnlich geäußert. Und, wie man weiß, ist das wichtigste Argument des Antisemiten immer: „Das sagen ja die Juden selber!“  In der israelischen Zeitung Ha’aretz schrieb der in Berlin lebende New Yorker Benjamin Weinthal: “Die Erinnerung an die Shoah ähnelt in Deutschland inzwischen einer Form von Zwangsneurose” – dem Waschzwang nämlich.

Und ausgerechnet im “Tagesspiegel”, dem Zentralorgan des West-Berliner Juste-Milieus, startete Weinthals Förderer Henryk M. Broder (bekannt durch Bücher wie  „Die Irren von Zion“ und „Deutsche Leidkultur“) einen Angriff auf “Jammerjuden, die in jeder Talkshow erzählen, wie viele Angehörige sie im Holocaust verloren haben und wie sehr sie sich heute vor der NPD fürchten”.

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1 Comment

  1. Ja, über wen nicht mehr geredet wird, der verdient nix.
    Da jucken auch kleine provokationen nicht…

    oder kleine Zumutungen.
    haben solche Leute überhaupt noch eine EIGENE meinung? Verkauft wird, was sich verkaufen läßt…

    (zeigt auch, was die Mehrheit zu kaufen wünscht).

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