Dänische Dummheiten


Stephan Hebel, Quelle: fr online

Eines muss man den Dänen lassen: Wie man die Auseinandersetzung um Islam und Islamismus auf keinen Fall führen sollte, das führen sie seit Jahren beispielhaft vor.

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Es begann vor vier Jahren mit dem PR-Gag der Zeitung Jyllands-Posten: Als gezielte und unverhohlene Provokation der dänischen Muslime druckte sie die mittlerweile berühmten Mohammed-Karikaturen. Das Blatt hatte die Freiheit dazu, und gegen jeden, der den Abdruck verbieten wollte, mit Gewalt protestierte oder gar einen Zeichner bedrohte, wurde diese Freiheit mit Recht verteidigt. Aber was erlaubt ist, muss nicht klug sein. Der Abdruck war dumm, weil er die Auseinandersetzung mit dem Islamismus durch Provokation ersetzte.

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3 Comments

  1. Vielleicht ist dies sogar sehr klug gewesen: Die gewaltsamen und hysterischen Prostete gegen diese Karikaturen sagten ausmehr ueber den Geisteszustand der Protestierenden als ueber die Karikaturen.

    Diejenigen, die sich so provozieren liessen, liessen dabei gleichzeitig ihre Unterhose vor der Weltoeffentlichkeit runter.

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  2. „Der Abdruck war dumm, weil er die Auseinandersetzung mit dem Islamismus durch Provokation ersetzte.“

    Gilt dieser Grundsatz auch für die Auseinandersetzung z. B. von Atheisten mit der christlichen Kirche, Stichworte z. B. Buskampagne oder „Leben des Brian“? Oder genießen aus Sicht der Brights die, die am lautesten schreien und zündeln, wie die Islamerer, das Provokations-Schutz-Recht exklusiv?

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  3. Ich vermisse nach wie vor die Toleranz der Muslime, die sie immer wieder fordern, selbst aber nicht üben ! Das erinnert an die Geschichte mit den zwei Buben, die mit Steinen auf eine Scheibe werfen, die prompt in Brüche geht. Auf die Frage, wer denn die Steine geworfen habe, antwortet einer der Jungs: „Ich nicht, er auch !“

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