Christliche Bassiji


Quelle: Repent Amarillo

Die Armee Gottes – Stärker für IHN

Repent Amarillo – die Armee Gottes aus dem Norden von Texas. Einst hatte Tony Christie nach dem Weg dorthin in einem Song gefragt. Heute gibt es handfeste Probleme. Soll es doch in dem County mit 183.000 Einwohnern immerhin über 67.000 Ungläubige geben. »Repent Amarillo«, soll soviel heißen wie „Amarillo bedauert“, kommt zum Beginn seines Internet-Auftritts gleich mit einer Warnung. Man protestiere nicht, Protest wäre politisch, man will viel lieber das Licht Jesu Christi in die Dunkelheit bringen. Dabei erscheint es nicht akzeptabel dass über 67.000 Nachbarn sich nicht zum christlichen Glauben bekennen. An diesem Punkt kommen die Krieger Gottes ins Spiel. Entsprechend martialisch der Auftritt, ein GI oder Nationalgarde, ein Humvee und ein schwebender Hubschrauber, noch kein Apache, präsentieren sich die fundamentalen Christen im Internet. Das tausende Ungläubige durch die Höllentore wandern wollen,  will man nicht akzeptieren.

Diese Seite wurde nicht für Nicht-Christen entworfen. Sie wurde entworfen um als Rekrutierungswerkzeug gläubige Christen anzusprechen, um sie für die spirituelle Kriegführung zu gewinnen.[…]

Motto: Wir sind die Special Forces der spirituellen Kriegführung. Wir suchen wenige gute Krieger.

Hebräer 4:12(Lutherbibel)

Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer denn kein zweischneidig Schwert, und dringt durch, bis daß es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.

Man ist in zwei Gruppen aufgeteilt:

  1. Intercessory prayer group(vermittelnde Prediger-Gruppe)
  2. The Soldier group

Beide Gruppen werden gemeinsam tätig, interagieren bei Bedarf und ergänzen sich gegenseitig. Hauptzweck beider Gruppen ist und bleibt die spirituelle Kriegsführung.

Es geht um Denunziation, gegenseitige Bestärkung der göttlichen Mission, Hintergrundtätigkeiten usw.

Die Christianisierung der Gesellschaft wird angestrebt, ja sie ist das erklärte Ziel. Bleibt die Frage, wie weit gehen die Soldaten Gottes, wenn sie ein ganz und gar störrischen Ungläubigen überzeugen wollen. Es ist sicherlich legitim anzumerken, dass solche religiösen Strukturen nicht unbekannt sind, gab es so etwas nicht beim Klu-Klux-Clan, oder sind nicht auch muslimische Extremisten mit derartigen martialischen Auftritten in den Medien bekanntgeworden.

Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer(Goya)

7 Comments

  1. @Anna
    Noch nicht einmal die englischen Übersetzungen sind annäherend inhaltlich das, wie es übersetzt wird

    Sagt wer?

    Auch wenn man kein Englisch versteht, sollte man nicht in Versuchung kommen Google-Translate zu benutzen.
    Was das wohl genau ist steht im Artikel und auf der Webseite von RA. Kleiner Tip: Sie beten NICHT für die Stadt sondern die Mitglieder der sog. „Soldier Group“.

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  2. Einfach journalistisch schlecht. Noch nicht einmal die englischen Übersetzungen sind annäherend inhaltlich das, wie es übersetzt wird:

    Beispiel: „Intercessory prayer group“ soll angeblic eine „Predigergruppe“ sein. Was das wohl genau ist? Ein Art Treffen? In Wirklichkeit heisst intercessory prayer Fürbitte und stellvertretendes Gebet. Es handelt sich demnach um eine Gebetsgruppe, die für die Stadt betet.

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  3. Überbewertet. Ein paar Angeber die es cool finden in Militärklamotten rumzulaufen und Leute einzuschüchtern. Jeder echte Soldat würde denen den Arsch versohlen.

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  4. Da sage einer, dass es im Westen – also westlich von Europa – nichts Neues gäbe ! Die christlichen Fundis in den USA sind doch wirklich überaus kreativ im Produzieren neuer Geschäftsideen ! Aber so ganz neu ist diese Idee wiederum auch nicht. Christliche Armeen – z.B. die Heilsarmee – existieren doch schon länger !? Nicht zu vergessen die Scientology mit ihrer straff militärisch organisierten Security, auch als Guards bekannt.

    Wie auch immer: Wir sollten diesen Glaubenskriegern das Geschäft gründlich vermiesen, indem wir die 67.000 Ungläubigen einladen, nach Europa auszuwandern. Wir sollten ihnen hier Asyl gewähren. Eine größere Zahl von Ungläubigen könnten wir hierzulande zur Unterstützung gut gebrauchen, denn auch in Europa gibt es seit rund 2.000 Jahren christliche Mächte, die sich die Volksverdummung – aber auch die sexuelle „Aufklärung“ – aufs Panier geschrieben haben. Diese Krieger laufen hier unter den Tarnbezeichnungen Missionare, Priester, Mönche, Nonnen usw. Ihre geistigen Führer verkünden sowohl die moralischen Grund- als auch die Kampfeinsätze Sonntag für Sonntag von hohen Kanzeln herab. Es soll sich schließlich keiner über sie erheben !

    In Unterabteilungen werden auch Knabenchöre gehalten, die nicht nur das gemeine Volk mit ihrem Gesang erfreuen und beglücken, sondern eben auch den Schwarzkitteln jene Form von Freuden spenden müssen, die ihnen mangels fehlender weiblicher Präsenz offiziell verwehrt ist. (Ich frage mich, wozu es denn überhaupt Nonnen gibt ? Da gab es doch schon im Mittelalter geheime Verbindungsgänge zwischen einigen Männer- und den Frauenklöstern, die damals rege genutzt wurden, was die aufgefundenen Skelette von Kindsleichen in diesen Gebäuden unwiederlegbar bewiesen !)

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