Gansheitlich-esoterisches Klavier


"Alles ist Energie": Pianistin Irina Kornilenko und Esoterik-Coach Matthias Hodel-Elfeldt gastierten in Hessellohe. - Foto: Heumann

Der Seele auf der Spur

donaukurier.de

Freie pianistische Klänge und esoterische Schwingungen für den, der sie verspüren wollte, verband ein Abend im Schlösschen Hessellohe. Mindestens so sehr wie um das Hören ging es da auch um das Spüren.

So erklärte es der eigens mitgereiste Coach eines sich ganzheitlichen Methoden verschrieben Instituts. Es gab Textpassagen aus der legendären Rede des Häuptlings Seattle aus dem Jahr 1854 – oder dem, was man heute dafür halten mag.

Der Seele auf der Spur waren nicht nur die Musik, sondern auch Passagen aus den Upanishaden: altindische Weisheitslehre in Häppchen zur esoterischen Selbstfindung. So lehrt denn auch der Coach in Hessellohe, dass es entscheidend auf die Intuition ankomme, es gehe um die oft verschütten Quellen in einem selbst. Schließlich sei alles Energie, und deshalb habe auch alles eine Schwingung. Ein weites Feld für das empfängliche Gemüt: Ob diese Schwingungen harmonisch sich vereinen oder in einem Wellensalat enden, möglichst auf Vedanta-Spuren gar in Einklang mit der Weltseele gelangen?

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10 Comments

  1. Um das mit den „Schwingungen“ weiter aufzudroesseln:

    Jeder auch nur etwas groessere Computer der letzten 20 Jahre ist in der Lage sog. Pseudo-Zufallszahlen zu generieren. Dies sind Zahlenreihen, die wie Zufallszahlen aussehen, auch bei gruendlicher Analyse sich auch so verhalten, jedoch durch einen determinstischen Algorithmus. Die Algorithmen sind oft gar nicht so kompliziert, sie basieren z.B. auf dem Newtonschen Loesungsverfahren fuer Gleichungen. Auch sind sind Pseudo-Zufallszahlen nicht so selten. Das bekannteste Beispiel sind die Ziffern von Pi. Obwohl diese nach einem strikt definiert sind, erscheinen sie, ohne Kenntnis der Definiton, wie eine Reihe von Zufallszahlen.

    Wenn wir weiter davon ausgehen, dass unser Gehirn um etliche Kategoerien komplexer ist als jeder existierende Computer, dazu noch von aeusseren Einfluessen abhaenig, waere es wirklich zu unwahrscheinlich, dass sich diese „Maschine Gehirn“ immer gleich verhaelt, aka bei einer Improvisation die gleichen Noten soielt.

    Ist man sich dessen bewusst, schiebt man solches Verhalten weder auf „Schwingungen im Raum“ noch auf irgentwelche „Weltseelen“, sondern ist bewusst, dass eben hier etwas Mathematik herum spielt, ohne irgentwelches Eso-Geschrubbel.

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  2. @rheinlaenderinlondon

    Um das etwas weiter auszufuehren. Deine aetzende Kritik am Eso-Geschrubbel, dass diese Frau verbeitet, ist vollkommen richtig, aber wir sollten versuchen, zu verstehen, warum es Leuten gelingt die rationale Kritik so auszuschalten.

    Vorsicht … die Frau verbreitet die Schallwellen „nur“, doch es ist nicht sie, die die wissenschaftlich exakte Theorie der verstringten Energiefluktuationen in der Musik aufgestellt hat. Die arme Musikerin hat einen handfesten Coach an ihrer Seite 😉 . Dieser Coach ist es, der ihr diese Energiefluseln in den Kopf gesetzt hat.
    Natürlich ist es für die gläubige Person „vollkommen real“, denn sie erfährt es ja. Eine Erfahrung bei einem Wunder, bei einem Gefühl usw., schaltet wahrlich oft genug das rationelle Denken ab, das hast Du hervorragend gesagt. Die Frau klimpert durch simple Improvisation und eigener Handlung allabendlich unterschiedlich. Doch der Coach hat es ihr „beigebracht“, dass diese Unterschiedlichkeit auf Energiewellen aus dem Publikum zurückzuführen sein sollen. Und wenn im Saale ein Hund sich umdreht und den Raum verlässt, so ändern sich die Energiewellen und das Gehirn des Klavierspielers interpretiert dies als „Änderung der Melodie“. Laut dem Esoterik-Spielchen ist dies „wahr“. Und für diese „Erkenntnis“ nimmt er ein wahrlich hübsches Sümmchen Bares mit. Unwissenheit ist die Quelle der Geldscheine, wenn es um Esoterik geht. Die Steinestreichler und Klangschalenhalter haben dies seit langem Erkannt und bieten sogar auf Messen ihre „Produkte“ an. Ich vermute, Leute wie die GWUP werden noch in 200 Jahren ihre Hokuspokus-Entzauberungen immer wieder neu aufwärmen müssen, weil in der Zwischenzeit neue Generationen an unwissende Menschen und dieses Unwissen ausnutzende Geldsauger herangeboren werden 😛 . Gestern waren es Tinkturen, Heute sind es Strings und Klaviermelodien und in Zukunft geht es um die Planetenkonstellationen im Zusammenhang mit einer Twitter-Nachricht. Je kompexer die Welt wird, desto mehr Möglichkeiten bieten sich für einen Eso-Märchenonkel an 😉 .

    @payoli

    Als rationaler Ex- Techniker versteh ich Eure Kritik, um nicht zu sagen Euer Unverständnis sehr gut. (..)

    Als Ex-Techniker zu Ex-Techniker: Nein 😉 . Dein Verständnis von der „Erschaffung der Realitäten“ ist nicht ganz korrekt.

    Jede Dampfmaschine, jedes Hochhaus, jede Therapie war schließlich irgendwann mal eine Tagträumer- bis Spinnerei, über die man sich ablachen hätte können.

    Wie schon Rheinländer sagte… diese „Erschaffung“ geht auf vollkommen logische und nachvollziehbare Handlungen zurück. Zumeist auf harte mathematische und mechanische Arbeit. „Aus dem Nichts“ wurde keine PS-starke Dampfmaschine herbeigezaubert oder eine Krankheit weggeheilt. So sehr man sich auch Solarzellen auf das Dach pappt, das Auto wird wohl kaum auf der Autobahn Rekordzeiten aufstellen. Die Grenzen des Machbaren werden von Wissenschaftler erforscht und durch neue Erkenntnisse verschoben. Doch das ist immer noch mit harter Arbeit verbunden, und weniger mit „Tagträumerei“. Diese Romantik kannst Du dir schnell aus dem Kopf schlagen. Besuche eine gute Universität und ihre wissenschaftliche Fakultäten. Du wirst schnell feststellen, dass man dort mit Träumerei gar nichts erreicht. Und den Computer, den Du benutzt, der wurde ebenfalls nicht durch eine „Spinnerei“ ermöglicht, sondern durch die konsequente Weiterentwicklung der Transistorentechnik.

    Auch ich kreiere eben neue Realitäten die kaum noch jemand versteht, die aber dennoch immer konkretere Formen annehmen und sogar im reality check bestehen.

    Du klimperst in die Tasten und überträgst Zeichen an einem Blog. „Reality Check“ fällt weg, wenn der Strom ausfällt. Da hatten die alten Schriftsteller mit ihrer Tinte haltbarere „Argumente“ 😉 .

    Lasst, bzw. freut Euch sogar, dass, die Leute herumspinnen und paradise your life !

    Nein! UM GOTTES WILLEN! Hast Du das immer noch nicht kapiert ?

    Der Coach bleut der Musikerin ein, dass seine Herumspinnerei eine beobachtbare Tatsache sein soll. Ich kann mir gut vorstellen, dass deine Rationalität zwar in vielerlei Hinsicht greift (Klopapier ist weich, Wasser ist nass, …), aber wenn Dir ein Mann erzählt, dass deine soeben kreierte Realität, dein Besuch auf diesen Blog, durch String-Energie aus der N-ten Dimension hervorgerufen wurde, und dass Du durch Reiben eines Ziegelsteins (und der Bezahlung meines 500/Stunde Gehaltes) die ungeblockte Energie des Schwarzen Loches aus der 4. Dimension empfangen kannst … dann würde ich gerne wissen, ob Du deine Rationalität auch weiterhin nutzen würdest, oder ob Du schnell zum Geldautomat rennst, um mehr über diese ominöse N-Dimension mit Ziegelsteinfaktor wissen möchtest 🙂 .

    Ich habe NICHTS dagegen, wenn der Coach offen und ehrlich sagt: „Ich erzähle ihnen nur eine Geschichte, eine Fantasie. Sie ist wissenschaftlich nicht haltbar und Sie müssen es ‚glauben‘, denn es gibt keine Möglichkeit, es zu beweisen“. Wenn auf seinem Buch auf dem Cover draufstehen würde: „Dies ist ein Buch voller Fantasien“. Stattdessen verkaufen solche Huu-Huu-Esospinner ihre Wahren als „Tatsache“ und schmücken ihre Fantasie mit wissenschaftlichen Ausdrücke voll (Strings), damit auch andere Unwissende auf diese Masche reinfallen. Das ist ja das paradoxe ! Die Esoteriker wissen oft genug, dass sie Müll erzählen. Sie erfreuen sich aber dem warmen Geldsegen, wenn sie die Wahrheit unterdrücken. Die Esoterik ist eben die perfekte Art, mit Schei**e Geld zu machen. Sprichwörtlich 😛 . (Sorry für das ekelhafte Bild in diesem Augenblick 😛 ).

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  3. @payoli

    Nun, von dem Umstand abgesehen, dass dieser „Geist“ eine, wenn auch von atemberaubender Komplexitaet, Funktion des materiellen Aufbaus unseres Gehirnes ist – als selber aus der Realitaet entsprungen ist, steckt hinter Erfindungen wie der Dampfmaschine eine klare Methode: Die Wissenschaftliche Methode.

    Sir Francis Bacon ist nicht der Erfinder dieser Methode (Demokrit und Epikur waren aelter und Galileo verwendete sie auch unabhaenig von Sir Francis), aber er hat als erster in klare Worte gesetzt:

    „Der Mensch, als Diener und Erklärer der Natur, wirkt und weiss nur so viel, als er von der Ordnung der Natur durch die Sache oder seinen Geist beobachtet hat; mehr weiss und vermag er nicht.

    […]

    Wissen und Können fällt bei dem Menschen in Eins, weil die Unkenntniss der Ursache die Wirkung verfehlen lässt. Die Natur wird nur durch Gehorsam besiegt; was bei der Betrachtung als Ursache gilt, das gilt bei der Ausführung als Regel.“

    Zum Nachlesen: http://www.zeno.org/Philosophie/M/Bacon,+Francis/Große+Erneuerung+der+Wissenschaften/Neues+Organon/Erstes+Buch

    Diese Methode hat aber nichts mit „Schaffen von Realitaet“ zu tun, sondern mit der strikten Beobachtung der Natur, deren Verstehen. Jede Idee, aka „Traeume“, muss sich hier einem strikten und rigorosen Prozess unterwerfen, nur Erkenntnis die diesen Prozess uebersteht, kann als gesichtert gelten, bis sie durch Beobachtung der Natur durch ein besseres Model mit hoeherer Wahrscheinlichkeit ersetzt wird (David Hume).

    Das Geschwalle der Geklimper-Eso-Tante bricht bei diesem Test in ersten Anlauf in sich zusammen.

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  4. Als rationaler Ex- Techniker versteh ich Eure Kritik, um nicht zu sagen Euer Unverständnis sehr gut. Andererseits finde ich es doch immer wieder bestechend, wie sehr doch der Geist Realitäten erschafft.
    Jede Dampfmaschine, jedes Hochhaus, jede Therapie war schließlich irgendwann mal eine Tagträumer- bis Spinnerei, über die man sich ablachen hätte können.
    Auch ich kreiere eben neue Realitäten die kaum noch jemand versteht, die aber dennoch immer konkretere Formen annehmen und sogar im reality check bestehen.
    Lasst, bzw. freut Euch sogar, dass, die Leute herumspinnen und
    paradise your life ! 😉

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  5. @Max Headroom

    Um das etwas weiter auszufuehren. Deine aetzende Kritik am Eso-Geschrubbel, dass diese Frau verbeitet, ist vollkommen richtig, aber wir sollten versuchen, zu verstehen, warum es Leuten gelingt die rationale Kritik so auszuschalten.

    Schauen wir uns einmal jene Organisationen an, die schon lange und erfolgreich „im Geschaeft“ sind, z.B. die Kath. Kirche. Wir koennen es nicht leugnen, wenn uns ein tiefglaeubiger Katholik erklaert, dass er waerend der Wandlung tief bewegt ist und dass er meint, Zeuge der grossartigsten Sache im Universum zu sein. Gehoert dieser Katholik zu den etwas intelligenteren seines Clubs, wird er uns auch zugestehen, dass dort bei nuechterner Betrachtung nicht so Grossartiges passierte, ausser das jemand in modifizierter spaet-roemischer Beamtentracht ein paar Worte ueber Mehlpappe und verduennten Wein gesprochen hat.

    Rituale, ritualaehnliche Handlungen oder Musik (wie das Geklimer dieser Frau) sind eben in der Lage die Ratio auszuschalten – es ist in allen diesen Faellen, beginnend bei Hokuspokus der Aguren im antiken Rom, ueber die Tempelriten der Hindu, ein kath. Hochamt, dem Vulkanstein-Haendchenhalten bis zum Geklimper dieser Frau die gleiche Methode der Manipulation.

    Und hier haben wir als Skeptiker ein Problem der Vermittelung: Denn ohne uns selber zu verraten koennen wir solche Manipulationen des Geistes nicht vornehmen.

    Insofern sind Deine Worte vielleicht doch hilfreicher als meine Betrachtung: Denn eine Emotion, die des schallenden Gelaechters, steht uns ohne Einschraenkungen zu.

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  6. @rheinlaenderinlondon

    Trifft emotional besetzte Musik (und hier kommt es nicht auf den Text an) auf Menschen, die kein ausgepraegtes rationales Kritikvermoegen haben, dann kommt es eben dazu, dass diese meinen, dass sich jetzt etwas “tiefes” und “wichtiges” ereignet haette.

    Natürlich. Das ist verständlich, schließlich sind wir, nicht umsonst, schon aus urzeiten geprägte Wesen 🙂 . Ich bezweifle natürlich nicht, das eine schöne Melodie bewegt und das Bach und Mozart auf perfekte Art unsere Seele berühren. Aber was unser Eso-Experte Hodel-Elfeldt „mitteilen“ möchte, da kann ich wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln und eine Anti-Verschwurbelheits Pille schlucken, die ich natürlich erst in homöopatisches Wasser aufgelöst habe 😀 .

    Wir dürfen ja nicht vergessen … dieser Mann behauptet, Musik würde aufgrund von „Schwingungen im Raume“ jeden Abend anders klingen. Das sie natürlich allabendlich unterschiedlich klingt, verdanken wir aber wohl weniger der magischen Schwingung im Saale, welche vielleicht gar die kosmologische Hintergrundstrahlung überstrahlen und somit ggf. die Lösung unserer Energieprobleme darstellen könnte, sondern eher dem Gemüt und der daraufhin einsetzenden Verbund von Spieltechnik und Inprovisationstalent des Klavierspielers.

    Wenn man dies nicht selbst erkennt, so kann der Esoteriker problemlos einen was von magischen Strahlen, rumschwirrenden Geistern und altindischen Mantra-Tantras erzählen. Man würde dies als „Wissen“ aufnehmen und es speichern. Und er macht auch noch saftig Geld damit 😉 .
    Ich habe kürzlichst ein wenig auf ScienceBlogs rumgesurft und muss zugeben, dass mir dieses Energiegeschwurbele ganz und gar nicht sympatisch ist. Ich packe dies in die Kiste mit den Sterneninterpretierer oder Steinehalterinnen, welche was von Gaia schwafeln und für ihr Festhalten von Vulkangestein horrende Summen verlangen. Aber das man mit Schei**e Geld machen kann, das haben ja die Homöopathen leider nicht Patentieren lassen. Und so tummeln sich Esoterik-Spezialisten, Handleser, Sternendeuter und andere Geldabsauger auf dem Markt und greiffen ab, was abzugreifen ist. Traurig, aber leider Realität. Es wird nicht lange dauern, wo ein „Eso-Coach“ einem Informatiker berät, wie er mit dem Einbeziehen von „Energiewellen“ eine konditionale Bedingung „energiebewusst“ programmieren kann. Parallel dazu vielleicht den Automechaniker, der mit von Mönchen angebetenen Felsgestein einen Motorblock wieder flott bekommen möchte 😉 .

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  7. @Max Headroom

    Nun, was diese Frau wahrscheinlich versucht zu bewerksetelligen ist ein gewisser „Wohlfuehleffekt“, was in Eso-Geschwalle zu „Energiewellen und aehnlichen hochgeredet wird.

    Du solltest aber nicht vergessen, dass mit Musik Emotionen unter Ausschaltung der Ration transportiert werden koennen. Wenn Du, um ein Beispiel auf hoechsten Niveau zu nehmen, Bach’s Mattheaus Passion, anhoerst, wirst es kaum vermeiden koennen, nicht emotional bewegt zu sein, obwohl Dir als rationaler Mensch klar ist, dass an der Botschaft, die hier uebermittelt werden soll, nichts dran ist.

    Trifft emotional besetzte Musik (und hier kommt es nicht auf den Text an) auf Menschen, die kein ausgepraegtes rationales Kritikvermoegen haben, dann kommt es eben dazu, dass diese meinen, dass sich jetzt etwas „tiefes“ und „wichtiges“ ereignet haette.

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  8. Und was sich heute offensichtlich Intuitiv-Konzert schimpft, kennt man als Tastenimprovisation vom Barpiano bis zur Kirchenorgel.

    Diese Zeile sagt eigentlich schon alles.
    Will man als „einzigartige“ Künstlerin in der Masse auffallen, so verquirlt man altbekanntes („Tastenimprovisation“) mit abgedrehtem Unsinn („(..) die Intuition (..) es gehe um die oft verschütten Quellen in einem selbst. Schließlich sei alles Energie, und deshalb habe auch alles eine Schwingung.“).

    Gut… einige Künstler haben tatsächlich eine „Fehlschaltung“ im Oberstübchen, welche ihnen die Wahrnehmung dieser Welt verändert, aber manchmal braucht man noch „Schwingungen“, um es auch begreiflich zu machen 🙂 .

    Diese Dame kann irgendwelche Energiewellen mit ihrer Klimpermusik beeinflussen ? Whow !
    Die Erde bewegt sich mit schlappen 29,8 Kilometer PRO SEKUNDE um die Sonne. (http://de.wikipedia.org/wiki/Kosmische_Geschwindigkeiten#Dritte_kosmische_Geschwindigkeit)
    Das uns da die Fönfrisur nicht fliegen geht, verdanken wir der Tatsache, das wir von der Geschwindigkeit, genauso wie von den Strings, mit unseren Sinnesorganen relativ gar nichts mitbekommen. Einen Furz hingegen, als besondere Luftdruckschwankung, kriegen unsere Ohren sofort mit. Doch wenn man laut genug in die Tasten klimpert, überschallt man auch diesen Luftdruckwirbel. Das diese Frau mit ihrem Geklimpere dies bewerkstelligen könnte, daran habe ich keine Zweifel. Das sie allerdings mit ihrer Musik die Stringtheorie auf eine neue Ebene der Erkenntnis hieven kann, kann und will ich nicht „glauben“. Das müsste sie mir erst durch einen kontrollierten Versuch im Labor bestätigen 😛 .

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