Kraftörtliches Schamanentum


a-z.ch

Von Thomas Pfanna-z.ch

Heilender Stein aus der Römerzeit, vielleicht gar von Obelix

Das Emma-Kunz-Zentrum in Würenlos ist ein Geheimtipp – wobei dieser Begriff gleich in verschiedener Weise zutrifft. Etwas geheimnisvoll verborgen liegt der Steinbruch aus der Römerzeit am südlichen Ausläufer des Gmeumeriwaldes zwischen Würenlos und Wettingen. Autofahrer nehmen die Stätte auf der kleinen Furt zwischen den Ortschaften kaum wahr. Es sei denn, die Strassentafel und die kleine Bergstrasse hinauf zum alten Bergwerk weisen ihm den Weg – weg von der Strasse in eine eigene Welt.

Besonders eindrücklich ist die grosse Grotte – die Kathedrale aus gelblichem Stein fasziniert als energiereicher Kraftort. Ein Besuch des Zentrums und der Ausstellung von Emma Kunz’ Schaffen ist gleichzeitig eine Reise in die Welt einer Frau mit besonderen Fähigkeiten – und an einen Ort mit magischer Ausstrahlung.

Telepathie und Prophetie

Und: Emma Kunz (1892–1963) ist nicht einfach populär. Wer sich aber für Heilpraktiken interessiert, für alternative Therapiemethoden, hat bestimmt von ihr gehört. Und wer Kunst der nahesteht, hat mit der gebürtigen Aargauerin längst Bekanntschaft gemacht.

1892 in Brittnau geboren, entdeckte Emma Kunz schon früh ihre Begabung in Telepathie und Prophetie und begann die Fähigkeiten als Heilpraktikerin zu nutzen. Das Pendel war ihr wichtigstes Werkzeug.

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