Spardebatte: Staatsknete für die Pfaffen!


Vodpod videos no longer available.

more about „Spardebatte: Staat zahlt 442 Millione…„, posted with vodpod

Oder wie die Staaten die Kirchen beraubt haben.

weiterlesen

8 Comments

  1. Vielleicht sollten Merkel & Co. mal das einfordern, wofür die Apanage gezahlt wird, nämlich die Krönung der Staatsoberhäupter durch Bischöfe.

    Liken

  2. Es ging doch immer schon um Geld … und auch um Macht … aber auch das hauptsächlich wegen des damit verbundenenen Geldes.

    „Sie wissen schon, dass sie bei und ein schlechtes Renommee haben, gell!“

    Muahahahahaha, Dito!

    Liken

  3. Hier sehen und vernehmen wir das Antichristliche Verhalten
    der von Gott und seinem Christus abgefallenen Religionen, Kirchen, Tempeln und Sekten, so sie von „Herodes“/ dem Staat unterstützt und finanziert werden.
    Judas Ischariot, einst ein Jünger Jesu, wurde zum Dieb und Teufel, und auch von Chrisus so bezeichnet,
    als er während den Predigten Jesu Christi,
    zu der versammlten Masse ging und von ihnen Opfer, Spende, Kollekte, oder den „biblischen Zehnten“einforderte, was Christus ihnen allen vorher verboten hat.
    Doch JUDAS hielt sich nicht an dieses Gebot Gottes und Jesu Christi, gleich wie die von anmaßenden Menschen, gestifteten und organisierten, Etikettenschwindel betreibenden Religionen, Kirchen, Tempeln, Gemeinden und Sekten, heute wie zuvor!!!
    (Matthäus 10, 8 und Apostelgeschichte 3,6) u.v.m.
    WER diese antichristlichen Erscheinungen, mit seinem sauer verdienten Geld unterstützt sagt Gott, von dem Einzelnen wie von der Gesellschaft,Sprache und Nation, werde ich es fordern spricht Gott der HERR!!!

    Liken

  4. Etwas einfacher zusammengefasst:

    Die Kirche tut so als ob sie ein private Organisation gewesen sei, die 1803 enteignet worden sei und nun dafuer eine regelmaessige Zahlung als Entschaedigung erhalten wuerde.

    Die Kath. Kirche war aber keine private Organisation des Heiligen Roemischen Reiches, sondern Teil dieses Staates. Ihre Bischoefe waren Lehnmaenner des Reiches und hatten ausserhalb des Lehns kein Eigentum.

    Die Aussage, dass der Kirche „Eigentum gestohlen“ wurde ist deshalb grober Unsinn!

    Liken

  5. Der Unterschied ist vielleicht darin zu sehen, dass mit Henry VII und seiner Totcher Queen Elizabeth I, Gloriana of good memory, die Kirche tatsaechlich unter Staatskontrolle gebracht wurde, waerend das mittelalterliche System der Ottonischen Reichskirche in Deutschland bis 1795/1803/1806 ueberlebte.

    Waerend in Englamd die Kirche unter staatliche Kontrolle geriert und selbst Glaubenssaetze der Kirche formal per Act of Parliament, also formalen Gesetz, bestimmt wurde, war die Kirche im Heiligen Roemischen Reich immer noch eine, zwar mit dem Staat, aber denoch formal unabhaenige Insitution bewaren konnte (Wormse Konkordat, Augusburger Religionsfriede von 1555 und dem Westfaeilischen Frieden von 1648 (z.B. Art. V, 1, Vertrag von Osnabrueck).

    Diese Vermischung von klerikaler Unabhaenigkeit und reichsrechtlicher Funktilon versuchte man 1803 im Eilverfahren aufzuloesen (der Friede von Luneville war schon unterzeichnet, aber formal waren die Grenzen des Reiches immer noch tief im de-facto/de-jure Frankreich). Es musste also sehr schnell eine Loesung gefunden werden: Der Reichsdeputationshauptschluss war diese Loesung: Unter Bruch so ziemlich jeden Reichsrechts.

    Es wurden mit „heisser Feder“ gestrickt – dabei wurde der Umstand, dass Bischoefe im Heiligen Roemischen Reich primaer Reischbeamte und damit nicht zunaechst Kirchenleute nicht in wirkliche Erwaegung gezogen, da deren Funktionen kaum trennbar unterscheidbar.

    Mit der endgueltigen Aufloesung des HRR 1806 verschwanden endgueltig die letzten reichsrechtlichen Aufgaben der Bischoefe, aber die Entschaedigungen blieben.

    Wenn man diese Rechte etwas mit den tatsaechlichen Funktionen der Bischoefe vor 1795/1803 betrachten wuerde, so sollten diese doch wenigstens in der Gegenleistung ein Bundesrichter oder EU-Richter bezahlen (Ausgleich fuer die Zahlungen ans Reichskammergericht unde den Reichshofrat -siehe Recessus Imperii Novissimus von 1654 und Reichsmatrikel von 1697), fuer die Bezahlung von Beamten aufkommen (was immer Aufgabe der Bischoefe war), das Bistum Mainz sollte wohl die Rechnung fuer das Bundeskanzleramt oder das Bundesverwaltungsamt uerbernehmen: Schliesslich war der Erzbischof von Mainz „des Heiliggen Roemischen reiche Erzkanzler fuer Germanien“ („der von Mayntz aber / in seinem Bißthum und Provintzen auch ausserhalb seiner Provintz in allem seinem Teutschen Cancellariat, allein des von Cölln Provintz ausgenommenSitz derer Geistlichen Chur-Fürsten“, Goldene Bulle, 1356, Cap. 1/3) und war auch z.B. zustaendig fuer die Oberaufsicht des Reichkammergerichts (siehe z.B. Cap. III, Til. LIII, Reichskammergerichtsordnung von 1555).

    Wie gesagt: Wenn die Kirche auf alten Entschaedigungen besteht, dann sollte auch gegebgerechnet werden, welche Lasten sie seit 1795/1803 nicht mehr zu tragen hat.

    Liken

  6. Das Lustige ist, dass die englische Staatskirche ihre Bischoefe etc. selber bezahlen muss, obwohl sich damals Henry VIII noch sehr viel radikaler am Vermeogen der Kirche bedient hat.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.