Kundus: Steine wegen Missionieren


Quelle: militaryphotos.net

Mit Steinen gegen die Bundeswehr

Vier Personen sollen verletzt worden sein, als am gestrigen Tage Demonstranten auf ein Bundeswehr-Camp im Norden Afghanistans Steine  geworfen haben.

Die Protestler brachten zum Ausdruck, dass zwei Hilfsorganisationen, die im Zusammenhang mit der Bundeswehr gesehen werden, christlich missioniert haben.

Die afghanische Regierung hatte erst in der letzten Woche zwei Hilfsorganisationen suspendiert. Eine US- und eine norwegische Hilfsorganisation hatten wohl etwas übertrieben beim Verkünden des „Wort Gottes“.

Die barmherzigen Einrichtungen haben diese Behauptungen natürlich zurückgewiesen, Gottes ureigenste Kinder tun so etwas nicht. Sie befürchten nun aber Repressalien gegen ihre Mitarbeiter. Die afghanische Regierung hat die laufenden Ermittlungen bestätigt.

Über 1.000 Gelehrte, Schüler und Studenten in Takhar, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, demonstrierten und forderten die Ausweisung jener christlichen Hilfsorganisationen, die offensichtlich Hilfsleistungen mit der christlichen alleinseligmachenden Wahrheit verbinden. Die Demonstranten skandierten, „Tod den Amerikanern, Tod den Feinden des Islam.“ Sicherheitskräfte feuerten in die Menge und verwundeten einen Demonstranten. Zwei weitere Verletzte sind vermutlich durch Steinwürfe verwundet worden.

Am Dienstag haben Demonstranten ein Bild von B16 verbrannt.

Bleibt nur noch festzustellen, Gott liebt die Seinen offensichtlich NICHT!

earthtime.org

7 Comments

  1. Offensichtlich verstehen die barmherzigen Samariter vor allem von einer Sache was: wie man es eskalieren läßt.

    von Deeskalations-Verhalten iss nix zu sehen…

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  2. Pingback: Anonymous
  3. Warum verstehen diese Missionarsidioten das Wort Religionsfreiheit eigentlich nicht?

    Wenn ihr Gott so toll ist, dann wird er sich den Leuten schon zeigen und wenn nicht, dann gibt es in einfach nicht!

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  4. Christliche Missionare haben in keinem Land der Erde etwas zu suchen. Die Geschichte der christlichen Missionierung ist schließlich schon seit Jahrhunderten durch eine Blutspur gekennzeichnet !

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