Junger Muslime Gewaltbereitschaft


Integration?
Dili Integration Monument

Die folgenden, soziologisch erhobenen Forschungsresultate möchte ich schlicht zur Kenntnis bringen. Deutlich anders als bei Scum-Websites wie pi oder Broders „Aechse des Guten“ soll damit keine vorgefasste Feinseligkeit befeuert werden. Das männliche Jugendalter ist generell hormonbedingt, also von Natur aus relativ gewaltgeneigt.

Der Anteil des Islam als Freisetzer dieser Neigung steht auf dem Prüfstand. Er besteht bedauerlicherweise darin, dass diese Religion bei zahlreichen Individuen den Vernunftgebrauch (das Nachdenken und die Zurückhaltung bei Gewalt) eben nicht fördert sondern aushebelt. Das liegt an dem fatalen, verdummenden Wahrheits- und Totalitätsanspruch. Totalität meint, dass Ideologie 1:1 ins Leben umzusetzen sei, koste es was es wolle. Und das wird in Koranschulen und manchen Familien tatsächlich so gelehrt. Bittere Realität bis hin zu „Ehrenmorden“ in der eigenen Familie.

Dass sich solche religiös extremen Familien nicht integrieren wollen (nicht können), liegt nahe. Integration geht aber nur in Offenen Gesellschaften. Ist die deutsche Gesellschaft noch eine offene, durchlässige Gesellschaft? Die Schulabbrecher- und Lehrstellenbilanz sagt dazu nein. Hat das Gift-Potenzial der Neonazis, die Angst und der Rassismus unsere Medienlandschaft oder unseren Alltag erreicht? Auch das wäre zu diskutieren.

Hinweise: Die Fett-Markierungen im Doku-Text stammen vom Brightsblog und dienen der Orientierung für eilige Leser.

Junge Muslime mit starker Bindung an ihren Glauben sind schlechter integriert und delinquenter als andere Migranten. Eine Studie des Kriminologen Christian Pfeiffer fragt nach den Ursachen.

Von Necla Kelek, FAZ.net

Liest man diesen gemeinsamen Forschungsbericht des Innenministeriums und des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) über „Jugendliche in Deutschland als Opfer und Täter von Gewalt“, ist unschwer zu erkennen, warum. Die Eröffnung der zweiten Islamkonferenz im Mai wäre wohl, hätten alle Teilnehmer die Ergebnisse gekannt, nicht so moderat über die Bühne gegangen.

Religiöses Männlichkeitsgetue grenzt aus

In den Jahren 2007 und 2008 wurden für diese Studie 44610 Jugendliche, im Durchschnitt fünfzehn Jahre alt, zu ihrem Weltbild, zur Religion und zu ihrem Verhältnis zu Gewalt und Erfahrungen damit befragt. Mit dieser komplexen repräsentativen Befragung von deutschen Jugendlichen und solchen mit unterschiedlichem Migrationshintergrund, mit christlicher, orthodoxer, muslimischer oder keiner religiösen Orientierung wurde der Integrationserfolg auf vierfache Weise ermittelt. Es ging neben der sprachlichen Integration auch um Bildungsziele, die angestrebt werden, und darum, ob die Befragten Freunde außerhalb der eigenen Community haben, inwieweit sie sich als „deutsch“ empfinden – sich also mit der Gesellschaft, in der sie leben, identifizieren.

Dass junge Migranten ohne oder mit christlicher Konfessionszugehörigkeit deutlich besser integriert sind als muslimische Jugendliche, ist einer der wichtigen Befunde. „Je höher die religiöse Bindung (von jungen Muslimen) ausgeprägt ist, umso niedriger ist der Stand der Integration“, heißt es da. Während etwa 43 Prozent der türkischen Jugendlichen ohne religiöse Bindung – eine Minderheit in der Minderheit – mit Deutschen befreundet sind, hat nur jeder fünfte muslimische Jugendliche deutsche Freunde. Hier, so wird von den Forschern vorsichtig vermutet, könnte der Einfluss der Eltern bestimmend sein, der Kontakte mit den „ungläubigen“ Deutschen verhindert. Dazu wäre anzumerken, dass sich fast siebzig Prozent der türkischen Jugendlichen als religiös oder sehr religiös bezeichnen, während sich zum Beispiel in Ostdeutschland von hundert Jugendlichen nur vier bis fünf als „religiös“ und noch weniger als „sehr religiös“ offenbarten. In Westdeutschland liegt dieser Wert bei etwa fünfundzwanzig Prozent.

Muslimische Kinder sind häufiger Opfer elterlicher Gewalt

Deutlicher noch wird die Differenz zwischen den Kulturen, wenn man Religiosität und delinquentes Verhalten in ein Verhältnis setzt. Bei christlichen Migranten ist festzustellen, dass sie, je stärker sie in ihrer Religion verankert sind, umso seltener Straftaten begehen. Je mehr die Jugendlichen in die christliche Gemeinschaft eingebunden sind, desto weniger akzeptieren sie eine sogenannte Machokultur und die Diskriminierung von Frauen. Bei muslimischen Jugendlichen ist eine entgegengesetzte Tendenz festzustellen. „Mit wachsender religiöser Bindung steigt die Gewaltbereitschaft der jungen Muslime tendenziell an“, stellen die Kriminologen fest.

„Je stärker sich islamische Migranten an ihren Glauben gebunden fühlen, umso mehr stimmen sie den gewaltlegitimierenden Männlichkeitsnormen zu und umso häufiger bevorzugen sie gewalthaltige Medien“ ist eine weitere Schlussfolgerung der Studie. Dazu passt, dass etwa 45 Prozent der muslimischen Jugendlichen und damit dreimal häufiger als die anderen Gruppen in ihrer Kindheit elterlicher Gewalt ausgesetzt waren. Und 13,1 Prozent dieser Fünfzehnjährigen halten es offenbar immer noch für angemessen, ihre jüngere Schwester zu verprügeln, wenn sie zu spät nach Hause kommt.

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Die Bundesregierung verspricht seit Jahren, den Schutz von muslimischen Frauen und Kindern vor Übergriffen zu verbessern, doch immer noch gibt es nicht einmal ein Gesetz gegen Zwangsheirat, obwohl es auch in diesem Koalitionsvertrag angekündigt ist. Wieder werden deshalb in den kommenden Ferien junge Mädchen, in Deutschland aufgewachsen, in der Türkei von ihren Familien verheiratet werden – und wieder können sie sich nicht dagegen wehren.

Diese Studie aus dem KFN stellt, als Widerschein der Realität, die richtigen Fragen. Sie gehören auf den Tisch des nächsten Integrationsgipfels und der Islamkonferenz.

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4 Comments

  1. Paar genauere Zahlenangaben:
    Bundesweit haben die Autoren der Studie, Dirk Baier und Christian Pfeiffer, in 61 Städten und Landkreisen rund 45.000 Schülerinnen und Schüler der neunten Klasse befragt. Ein Schwerpunkt war die Frage, wie sich die Zugehörigkeit zu einer Religion und die persönliche Religiosität auf die Einstellungen und Verhaltensweisen von 14- bis 16-Jährigen und insbesondere auf die Integration junger Migranten auswirken.
    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-06/islam-jugendliche-gewalt

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  2. Dass man hier den Bildblog erwähnen muß… Sowas…

    bildblog.de/19414/macht-der-islam-jugendliche-gewalttaetig/

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  3. Ich bezweifle, daß die Studie einen echten Wert hat. Pfeiffer ist dafür bekannt zu schummeln, obskure Quellen zu verwenden und niemanden Zugang zu seinen Zahlen, Daten und co zu geben. Pfeiffer ist berüchtigt dafür seine Studien dem gewollten Ergebnis anzupassen und unwissenschaftliche, propagandistische Methoden zu nutzen.

    Daß Pfeiffer unwissenschaftlich arbeitet, hat er mehrfach bewiesen und daß er mal wieder Ego-Shooter mit Gewalt in einem Zusammenhang bringt, ist ein eindeutiger Hinweis darauf. Daß er mal wieder eine Studie zusammengepfuscht hat, die ihn ins Gespräch bringt, während sauber arbeitende Forscher wissenschaftliche Arbeit leisten und nicht für das Einstreichen von Forschungsgeldern den großen Fälscher spielen.

    Wie Pfeiffer in seiner Studie Religiösität und co definiert, hat auch noch niemanden erzählt und bekam man bislang nicht zu lesen.

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    1. @vindex, sehe ich auch so.
      Den Wert der Studie kann ich nicht beurteilen. Aber die Leute, die eben Pfeiffer die Kompetenz in Sachen Computer-Spiele, Ego-Shooter, Gewalt am Computer schlechthin absprechen, schreien plötzlich, wie böse doch die machohaften Junior-Muslime sind. Die passen den Medien ins manipulative Bild, also wird laut gepfiffen, weil es Schlagzeilen bringt.

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