Dicksein als Risiko zu Krankheit


Erotischer Sumo
Erotic Sumo (Japan 1772)

Dicke gelten als gemütlich, humorvoll und etwas langsam in ihren Bewegungen. Nichts davon stimmt durch die Bank, es sind reine Klischees. Es gibt flinke Dicke, zum Beispiel Sumo-Ringer. Nur weil Slapsticker Oliver Hardy („Dick und Doof“) immer etwas hinterhältig und rachsüchtig auftrat, sind beleibtere Zeitgenossen nicht unbedingt ähnlich ausgerichtet. Aber die gesellschaftliche Welt ist voller Vorurteile.

Wissenschaftlich gesichert hingegen kann man sagen, dass Übergewicht (Adipositas) einen hohen Anteil genetischer Veranlagung hat . Vor allem Studien mit getrennt aufgewachsenen eineiigen Zwillingen haben dafür Belege erbracht. Auch krankhafter Heißhunger (Essen aus Kummer, Langeweile oder Stress) und Suchtverhalten (hoher Fastfood- und Zuckerkonsum seit Kindheit) spielen eine gewichtige Rolle.  Medikamente, Stoffwechselerkrankungen sowie Bewegungsarmut und Bildungsmangel (Ernährungswissen) sind weitere Risikofaktoren.

Schadenfreude macht Dicken das Leben schwer.  Wer den Schaden (Image der Unattraktivität) hat, braucht für Spott nicht zu sorgen. Dabei können sie meistens wenig dagegen tun, dass es so ist, wie es ist. 

Eine moralische Norm, die darauf setzt, jede/r muss schlank sein, ist überdies durch nichts gerechtfertigt. Das entsprechende Leitbild der Medien hat das vor allem bei jungen Frauen verbreitete Krankheitsrisiko Bulimie verursacht. Humanisten wie die Brights setzen nicht auf starre Moral, wie sie typisch bei Religionsanhängern sowie Ungebildeten vorkommt , sondern auf Ethik. Das heißt, solange jemand nicht Andere direkt schädigt, ist dem Individuum jede Abweichung von Normen erlaubt. Denn abzuweichen ist nur natürlich.

Nach dieser langen Vorrede und Standortbestimmung nun zu den unangenehmen Neuigkeiten, die aus der aktuellen wissenschaftlichen Forschung kommen. Dicke haben zwar eher keine Schuld, aber deutlich größere Risiken, früher oder später schlimme Erkrankungen zu erleiden. Auf dem englischsprachigen ScienceBlog findet sich dazu eine unbedingt lesenswerte Abhandlung.

ScienceBlog Neurophilosophy

Obesity linked to brain shrinkage and dementia

Posted on: June 16, 2010 4:00 PM, by Mo

THE dangers of obesity are very well known. Being overweight is associated with an increased risk of coronary heart disease and stroke, the two leading causes of death in the Western world. Gout is more common in overweight people, with the risk of developing the condition increasing in parallel with body weight. Obese people are twice as likely to develop type 2 diabetes as those who are not overweight, and being overweight is also associated with several types of cancer. The list goes on…

Less well known is the effect of obesity on the brain. In the past few years, however, it has emerged that being overweight in middle age is linked to an increased risk of Alzheimer’s Disease and other forms of dementia. Two new studies strengthen this association: the first, just published in the Annals of Neurology, shows that abdominal fat is linked to reduced brain volume in otherwise healthy middle-aged adults. The second, published last month in Proceedings of the National Academy of Sciences, shows that this reduction is associated with a common variant of an obesity-related gene.

Stephanie Debette of Boston University and her colleagues examined the association of various obesity indicators – including body mass index, waist circumference, waist-to-hip ratio and abdominal fat – with brain volume, as measured by structural magnetic resonance imaging. They recruited 733 participants for their study, all of whom were previously enrolled in the Framingham Heart Study, an ambitious longitudinal project started in 1948, whose aim is to identify the common factors contributing to cardiovascular disease by following the disease as it develops over long periods of time in large numbers of people. All of the earlier studies investigating the link between obesity and dementia have involved less than 300 participants, so this is the largest such study of its kind to date.

The researchers found that all of these obesity indicators were inversely associated with total brain volume – that is, the higher any indicator was, the smaller the brain volume – and that the association between abdominal fat and brain volume was the strongest of all. Waist-to-hip ratio was also found to be associated with increased temporal horn volume, independently of other obesity indicators. The temporal horn is a part of the ventricular system; its volume is known to increase with age, and in conditions such as Alzheimer’s Disease, depression and schizophrenia. Enlargement of the temporal horn invariably involves a reduction in the volume of temporal lobe structures such as the hippocampus, and thus is closely associated with memory impairments.

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Belege:

Stunkard AJ, Harris JR, Pedersen NL, McClearn GE. The body-mass index of twins who have been reared apart. N Engl J Med 1990;322:1483–1487 Abstract unter http://content.nejm.org/cgi/content/abstract/322/21/1483?ijkey=5dfd0b8b9240514a5fdb2db30f3ba06d8f4cc6f0&keytype2=tf_ipsecsha

2 Comments

  1. ja, ich habe da letztens mal Daten gesehen, die Alternativ-medizin-Industrie hat Gewinneinbrüche…
    die machen es auch nicht umsonst.
    Denen mehr zu vertrauen als einem gut ausgebildeten Spezialisten – nun, kann man.
    Kann man alles.
    Aber obs schie macht – das ist die Frage….

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  2. Müllverbreiter (?!! )- genetisch veranlagt, wissenschaftlich bewiesen, Studien …das ich nicht lache …könnt ihr alles stecken lassen, euren ganzen ständig neu aufgelegten Phrasen. Schulmedizin ist im weitesten Sinne Gewaltmedizin, welche in keinster Weise biologische Vorgänge reflektiert. Der Kineser Rösler, brachte es kürzlich auf den Punkt. Es geht nicht um Gesundheit, sondern um die Gesundheitsindustrie. Umsatzsteigerungsraten von über 50 % in den nächsten zehn Jahren sind realistisch. Bitte (?) was sondert dieses Wesen da ab ? Menschen als Material für die Gesundheitsindustrie? Häh (ß) höre ich richtig, und genau darum geht es! In den letzten 5 Jahren haben 50 % der Jugendlichen in dieser BRD, zugelegt und gelten als zu dick. Das stimmt. Nun sollte man als ehrlicher, suchender „Wissenschaftler“ schauen warum daß so ist. Pustekuchen! Der untragbare gesundheitliche Zustand in welchen die Bevölkerung in den letzten zehn Jahren gebracht wurde, dient als Grundlage eines ausgeklügelten Marketings. Ja auch sie in ihrem Blog betreiben Marketing. Warum, für wen? Und was kommen sie dafür? So erfolgte im Verwaltungsgebiet dieser unsäglichen BRD, innerhalb von zehn Jahren, also zwischen 1995 und 2005 eine Steigerung der Diabeteserkrankungen um sage und schreibe 400%! Jedem wissenschaftlich wirkendem Menschen mit Gewissen, müßte sofort klar sein, daß sich irgendwelche Bedingungen im Bezug auf die Erhaltung der Bevölkerungsgesundheit zum Negativen geändert haben müssen. Und er würde mit der Suche danach beginnen, es sei denn, hier läuft ein perfider Mechanismus zur Schaffung neuer Märkte ab. Vor hundert Jahren lag die Krebssterblichkeit auf Platz Acht bei einem Sterblichkeitsanteil von drei Prozent. Heute, im Jahre 2010, belegt die Krebskrankheit bereits Platz Zwei bei etwa 28 Prozent aller Todesfälle. Und genau damit haben wir es zu tun. Die Diabetes – Service –Center schießen wie Pilze aus dem Boden. Kredite zur Privatisierung städtischer Krankenhäuser – kein Problem. Diabetes, Herzinfarkt, Krebs, Adipositas alle diese Erkrankungen, haben die gleiche Ursache und könnten heute geheilt werden, wenn man das Wissen um das Heilen, nicht mit drakonischen Mitteln der Macht unterdrücken würde. Statt dessen werden Millionen von erkrankten Menschen frühzeitig ihr Leben beenden müssen. Das System ist ganz einfach. Zuerst macht man uns krank (zwei Schritte zurück), um dann den hochgepriesenen, vermeintlich, rettendn Fortschritt (ein Schritt vor) teuer zu verkaufen.

    Sie als Humanisten sollten eigentlich auf der Seite der Betrogenen stehen. Bla bla zu wenig Bewegung ist kein Lösungsansatz. Im Gegenteil – die Bewegungsdrang welcher uns angeboren ist kommt mit der Gesundung des Körpers automatisch zurück. Bewegung verändert keine stofflichen Fehlzusammensetzungen und Belastungen im Körper. Bewegung ist wie umrühren im Zellenbrei, was den heilenden Effekt unter Umständen unterstützen kann, wenn man daß vorgeschriebene beachtet. Die Ursache für die Massenerkrankungen der Bevölkerung sind letztendlich in einer bewußt herbei geführten Demineralisierung, als Folge latenter und omnipotenter Vergiftungen, des Körpers zu sehen. Eine Veränderung des pH- Wertes um eine Stufe, also z.B. von pH 7 auf pH 6 erscheint uns als nur relativ geringe Veränderung. Auf der Ebene der Atome und Moleküle betrachtet heißt das jedoch, daß die Zahl der sauer machenden Teilchen im Wasser sich verzehnfacht hat. Eine Veränderung um zwei pH-Stufen kommt einer Vermehrung der Säureteilchen um das Hundertfache gleich, drei pH-Stufen kennzeichnen eine 1000 mal so starke Säure. Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß jede körperliche Krankheit und jedes psychische Unwohlsein mit einer Übersäuerung einher geht. Aber die Gesundheitsindustrie brummt. Diesen Weg umkehren bedeutet die Heilung bringen. Ärzte werden an der Universität in den Zusammenhängen zwischen Ernährung und Krankheiten nicht ausgebildet. Das klingt unglaublich, ist aber wahr. Schulmediziner sind keine Biologen – und genau das ist das Problem. Wir sind keine medizinischen, wir sind biologische Wesen. Die Medizin ist heute zur Hauptbedrohung für unsere Existenz geworden und die medizinische Volksverdummung ist seit Jahrzehnten an der Tagesordnung. Dabei zählen Ärzte zu einer der kränksten Bevölkerungsgruppen des Landes. Es ist unglaublich, aber eine Tatsache Die verschworene Gangstergemeinschaft, bestehend aus Medizinerclique und Industrie führt einen eisernen Kampf, um in Deutschland die Schädlichkeit von Chemikalien zu bagatellisieren, zu verleugnen oder schlicht den ‚Gegenbeweis’ anzutreten. Dabei weiß die Wissenschaft seit den 20er- Jahren um die Schädlichkeit von z.B. Pestiziden. Trotzdem ist es kaum möglich, eine Doktorarbeit über dieses Thema zu schreiben.
    Das Prinzip der sogenannten Schulmedizin
    · Der Patient (bzw. die meisten unter ihnen) hören auf ihren Arzt
    · Ärzte hören auf Ärztekammer-Verantwortlichen,
    · Ärztekammer-Verantwortliche hören auf Politiker
    · Politiker hören auf das Gesundheitsministerium
    · Das Gesundheitsministerium auf die WHO (Weltgesundheitsorganisation)
    · Die WHO auf die Pharmaindustriellen
    · Die Pharmaindustrielle auf die Banker
    · Die Banker auf die ‚Bangster‘
    Wenn einem Patienten der Bauch weh hat, wird ihm – indirekt von der Mafia avisiert, was für ihn gut sei und welches Mittel die Kasse für ihn zahlt oder eben nicht. Tatsache ist, daß die Mittel und Wege, die uns unter Umständen helfen könnten nicht von der Kasse gezahlt werden und die, die gezahlt werden, vergiften uns noch mehr, (ist ja auch der Sinn davon) auch dann, wenn sie zuerst eine leichte Verbesserung einbringen. Wenn man sich das ein für alle Male ins Gehirn eingraviert, kann man der Schulmedizin nicht mehr trauen. Ärzte agieren wie Politiker, sie wurden im Studium intensiv hirngewaschen und für die Weltwirtschaft besonders in den letzten 50 Jahren , regelrecht instrumentalisiert. Die große Mehrheit kann nicht anders als an das glauben, was man ihr mit Mühe und Not während des Medizinstudiums ins Gehirn einhämmerte!

    Hasta Pronto
    M. Segual

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