„Geheimakte Mixa“


Quelle: BR

Erneut Vorwürfe gegen den zurückgetretenen Augsburger Bischof Walter Mixa: Die Süddeutsche Zeitung berichtet von einer geheimen „Akte Mixa“, die dem Papst vorliege. Darin gehe es um Alkoholmissbrauch und sexuelle Übergriffe. Mixas Anwalt forderte die Offenlegung der angeblichen Quellen.

BR – online

Das bislang geheime Dossier zum Fall Mixa habe Papst Benedikt XVI. bei der Entscheidung über das Rücktrittsgesuch des umstrittenen Bischofs vorgelegen, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Zeugen aus dem engsten persönlichen Umfeld Mixas sprächen darin von Mixa „als schwer alkoholkranken Mann“. Andere Zeugen schilderten homosexuelle Übergriffe des Bischofs in seiner Zeit als Stadtpfarrer, der „am Morgen danach erst zur Beichte ging, ehe er wieder die Messe zelebrierte“, heißt es in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Mixas Rechtsanwalt Gerhard Decker zweifelte die Quelle an. „Dass Teile der Presse Zugang zum Archiv des Vatikan oder des päpstlichen Nuntius haben, halte ich für eher unwahrscheinlich.“ Damit bleibe die Quelle ebenso nebulös wie das berichtete Geschehen. „Das war schon bei der Missbrauchsanzeige gegen meinen Mandanten so, die zur eindeutigen Verfahrenseinstellung führte: Einer beruft sich auf den anderen und am Schluss war alles ein Missverständnis“, so der Mixa-Anwalt.

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