Ted Haggard: Die evangelikale Form von Tiger Woods


Ted Haggard will weiter das Wort eines Gottes verkünden, der von Schwulen nicht viel hält.
Ted Haggard will weiter das Wort eines Gottes verkünden, der von Schwulen nicht viel hält.

QUEER.de

Der umtriebige Pfarrer Ted Haggard, der nach eigenen Angaben von seiner Homosexualität „geheilt“ wurde, sieht sich als evangelikale Version von Golfprofi Tiger Woods.

Der 54-Jährige, der früher Anführer von 30 Millionen „wiedergeborenen Christen“ war, sieht sich weiter als amerikanischer Kleinstadt-Mesias: „Herr Haggard muss eine Kirche anführen“, sagte er nach Angaben des „Wall Street Journal“ bei einem selbstorganisierten Gottesdienst in Colorado Springs. Er verglich sich dabei mit einem der erfolgreichsten Sportler der Welt, der ebenfalls tief gefallen war: „Tiger Woods muss schließlich auch Golf spielen.“

Haggard erklärte weiter, dass er seine Taten „über-bereut“ habe und daher als charismatischer Kirchenführer wieder zur Verfügung stehe. Haggard galt bis vor vier Jahren als einer der aufstrebensten evangelikalen Stars, der in Mega-Gottesdiensten geschickt den christlichen Glauben mit einer konservativen politischen Botschaft verband. Im November 2006 erklärte aber ein Callboy, dass Haggard sein Kunde sei und er mit dem Kirchenfürsten auch Drogen konsumiert habe (queer.de berichtete). Der Escort gab an, er habe Haggard verraten, weil dieser homophobe politische Thesen vertreten habe. Der Pfarrer wurde daraufhin von seiner eigenen Kirche verstoßen, erklärte aber nach dreiwöchiger psychologischer Behandlung, dass er von seiner Homosexualität geheilt sei (queer.de berichtete). Später sagte er, dass er als Kind sexuell missbraucht wurde und daher schwule Gefühle entwickelt habe (queer.de berichtete).

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4 Comments

  1. Von mir aus kann schwul wie Stockholm sein wer will … aber ein blödes Arschloch bleibt ein blödes Arschloch, so oder so.

    Zum dem Thema fällt mir immer der gleiche Song ein:

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