Notgeile US-Marshals?


Aufgedeckt: US-Marshals speichern Nacktscanner-Bilder

Mehr als 35.000 Bilder von Ganzkörperscans wurden allein in den letzten sechs Monaten gespeichert. Datenschützer schlagen Alarm und klagen das US-Justizministerium an. Die Scanner sind weiterhin heiß umstritten.

Die Presse.com

Sie seien absolut unbedenklich für die Privatsphäre, weil die Bilder ja nicht gespeichert werden. So lautet der Tenor der Verteidiger von Ganzkörperscannern. Offenbar werden die Geräte aber nur in der Theorie so korrekt genutzt. Das Electronic Privacy Information Center (EPIC) hat aufgedeckt (PDF-Download), dass das United States Marshals Service 35.314 Bilder der Scanner gespeichert hat. Und das allein im Zeitraum von Anfang Februar bis Ende Juli 2010. Als Reaktion auf die Entdeckung hat EPIC eine Klage gegen das US-Justizministerium, dem die Marshals unterstehen, eingeleitet.

2000 Bilder „zu Testzwecken“ gespeichert

Erst im April musste die Transportation Security Administration (TSA) zugeben, 2000 Bilder aus Ganzkörperscannern gespeichert zu haben. Auch damals war EPIC federführend bei der Aufdeckung. Damals wurde behauptet, es würde sich lediglich um Testbilder handeln. Bei den 150 für den Flughafeneinsatz geplanten Geräten sei es nicht möglich, die Bilder zu speichern, übertragen oder auszudrucken. Nach Angaben von EPIC seien die Geräte aber so gebaut, dass Bilder routinemäßig gespeichert und archiviert werden. Das Beispiel der US Marshals bestätige diese Befürchtung, sagen die Datenschützer.

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1 Comment

  1. ja, das ist so das Niveau von Leuten, die da an wichtigen Stellen sitzen.
    Pubertär und unausgegoren.
    Klar, daß die ihren spaß haben müssen, ist doch sonst zu langweilig. Allerdings müßten sie für pin-ups oder Straßenschwalben was bezahlen.
    Es umsonst geliefert zu kriegen ist doch super. Jeder Pennäler würde sofort zustimmen…

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