Neuregelung der Besoldung für Bischöfe?!


Von Thomas SchmidtutzEuro am Sonntag

Die Bayerische Staatsregierung will die staatliche Bezahlung von hohen geistlichen Würdenträgern neu regeln. Dazu führt der Freistaat Vorgespräche, doch bis einer Einigung dürfte es noch dauern.

Der Freistaat strebe „derzeit keine Änderung des Bayerischen Konkordats an“, sagte eine Sprecherin des zuständigen Kultusministeriums dieser Zeitung. Denkbar seien jedoch „Pauschalierungen und Vereinfachung bei den geltenden Regeln zur Besoldung der Bischöfe und der Mitglieder der Domkapitel.“ Hierfür sei man „offen“. Auch die katholische Kirche will offenbar zu einer Neuregelung kommen. Man sei bereit, eine „Lösung für eine Entzerrung zu finden, damit der Staat von der Gehaltszahlung befreit und die Kirche die Besoldung der Bischöfe und Domkapitulare in eigener Hand regeln kann“, sagte Prälat Lorenz Wolf. Erste „Vorgespräche“ liefen. Bis zu einer Einigung könne es jedoch noch Jahre dauern. Wolf ist als Leiter des Katholischen Büros Bayern zuständig für die Kontakte zur Staatsregierung.

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3 Comments

  1. @ nickpol

    Wie gesagt: Ich bin nun mal ein humanistisch orientierter Mensch und billige auch einem professionellen Religioten das Existenzminimum zu. Aber im Grunde genommen hast Du Recht: Diese Form der Sozialhilfe müßte im Grunde genommen von der kath. Kirche bezahlt werden.

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  2. Ich meine, dass eine Bezahlung kirchlicher Würdenträger nach Hartz IV eine gerechte Lösung wäre ! Einer solchen Lösung könnte auch ich als Atheist aus humanitären Gründen meine Zustimmung geben.

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    1. nö Argus7, warum überhaupt Bezahlung der Pfaffen mit öffentlichen Geldern?
      Sie sollten von dem bezahlt werden, was sie so in der Kollekte haben. Sie sollten völlig eigenverantwortlich wirtschaften, ohne Unterstützung des Staates, ganz so wie in den USA. Gott wird ihnen schon helfen, wenn nicht, shit happens. :mrgreen:

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