(Un)intelligente Exzellenzcluster


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Deutsches Forschungsprojekt zur religiösen Vielfalt in Europakathweb.at

Die religiöse Vielfalt in Europa steht im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojekts der Universität Münster: Der dort angesiedelte fächerübergreifende Exzellenzcluster „Religion und Politik“ startet dazu in diesen Tagen eine große Befragung, teilte der Forschungsverbund mit. Die repräsentative Erhebung solle zeigen, wie die Bevölkerung in fünf europäischen Ländern auf die wachsende Zahl fremder Religionen in ihrer Umgebung reagiert. Mit ersten Ergebnissen des Projekts mit dem Titel „Die Legitimität des religiösen Pluralismus“ rechnen die Forscher gegen Ende des Jahres.

Im Blickpunkt stehe besonders die Einstellung der Menschen zum Islam, so der Leiter der Studie, der Soziologe Detlef Pollack. Das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid werde je 1.000 Menschen in Ost- und Westdeutschland, Dänemark, Frankreich, Polen und den Niederlanden befragen; u. a. sollen Meinungen z. B. zum Moschee- und Minarettbau erhoben werden.

Weiters würden Fragen dazu gestellt, ob der Islam „in unsere westliche Welt passt“ und ob Muslime sich an die westliche Welt anpassen sollten. Die Forscher wollen laut Pollack auch ergründen, inwieweit Menschen die Religionen Islam und Christentum mit Begriffen wie Friedfertigkeit, Fanatismus, Frauen und Achtung der Menschenrechte in Verbindung bringen.

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2 Comments

  1. @ Marti

    Deinem überzeugenden Kommentar kann man nur in vollem Umfang zustimmen. Er beweist, dass selbst wohlmeinende und friedlich gesinnte Anhänger des Islam im Grunde genommen eine Manipuliermasse in den Händen militanter Extremisten sind. Wir können nur hoffen, dass sie diesen Führern in letzter Konsequenz die Gefolgschaft verweigern.

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  2. „wachsende Zahl fremder Religionen“

    Das Problem sind nicht die vielen Religionen, ich kenne niemanden, der den Buddhismus oder Wicca für eine Bedrohung hält.

    Das Problem geht von einer bis vor gar nicht so langer Zeit für Europa ziemlich irrelevanten Politreligion aus, deren Gründer nicht nur als „Prophet“ auftrat, sondern auch Theokrat, Kriegsherr, Gesetzgeber, Sklavenjäger und -halter war, der eine sechs- oder siebenjährige geheiratet hat (A’ischa) und mit ihr Sex hatte, als sie neun war, der einen jüdischen Stamm (Banu Quraiza) genozidal ausgerottet hat und seine Heimatregion, den Hidschaz, ethisch gesäubert hat.

    Eroberungskriege sind in diesem System eine gemeinschaftliche religiöse Pflicht, bis die ganze Welt dem archaisch-brutalen Gesetz dieses Beduinenpredigers unterworfen ist.

    Man versucht den Leuten einzureden, dass der Widerstand gegen dieses faschistoide System Rassismus sei, aber zum Glück wachen immer mehr auf und merken, dass dieses Terrorsystem die Grundlagen unserer Kultur bedroht.

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