Keine Zusammenarbeit mit Donum Vitae


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Tebartz-van Elst kritisiert den katholischen Schwangeren-Beratungsverein Donum Vitae scharf. Die katholische Kirche setze sich „bedingungslos für ein Ja zum Leben“ ein, deshalb komme eine Zusammenarbeit mit Donum Vitae nicht infrage. Der Verein stellt den für Abtreibungen gesetzlich vorgeschriebenen Beratungsschein aus.

Frankfurter Rundschau

Zum zehnjährigen Jubiläum des katholischen Schwangeren-Beratungsvereins Donum Vitae in Hessen hat der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst eine Kooperation mit kirchlichen Stellen verboten. Ein Engagement im Verein parallel zum Dienst in der katholischen Kirche sei nicht möglich, erklärte Tebartz-van Elst am Donnerstag in Limburg.

Der Bischof kritisierte die Organisation scharf. Da sich die katholische Kirche „bedingungslos für ein Ja zum Leben“ einsetze, „kommt für katholische Christen der Weg, den Donum Vitae beschreitet, nicht infrage“, erklärte er. Der Verein stellt den für Abtreibungen gesetzlich vorgeschriebenen Beratungsschein aus, wenn die Frau das wünscht.

Tebartz-van Elst sagte: „Gerade in der Rückschau auf die letzten Jahre wird deutlich, welcher Bewusstseinswandel stattfindet, wenn die Tötung ungeborenen Lebens rechtliche Deckung erfährt.“ An diesem gesellschaftlichen Wandel trage Donum Vitae eine Mitschuld. Der Verein beteilige sich an einem „System“, das durch das Ausstellen eines Scheins den Anschein erwecke, „jede Entscheidung sei rechtmäßig und damit gleich gültig“.

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1 Comment

  1. Toller Artikel,

    die Benutzung des Fotos ist allerdings in dieser Form unzulässig. Das Foto steht unter der CC-by-sa Lizenz, welche eine Nennung der Lizenz und des Autors fordert. Eine rechtlich einwandfreie Bildunterschrift wäre daher in diesem Fall z.B. : CC-by-sa: Moguntiner. Das Bild stammt darüber hinaus von Wikimedia Commons und nicht aus der Wikipedia.

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