Wer zur Hölle will schon in den Himmel?


Von Edgar Dahl

Mark Twain hat einmal gesagt: „Was das Klima betrifft, würde ich lieber in den Himmel, doch was die Gesellschaft anbelangt, ziehe ich die Hölle entschieden vor.“ Und tatsächlich: Intellektuell gesehen, ist die Hölle sicher eine weit bessere Adresse als der Himmel. Denn dort würden wir neben Sokrates, Platon und Aristoteles auch auf Holbach, Hume und Schopenhauer, Voltaire, Goethe und Byron, Mozart, Haydn und Beethoven sowie auf Darwin, Freud und Einstein treffen.

Mit wem wir dort noch angeregt plaudern können, soll mein gerade erschienenes Büchlein „Wer zur Hölle will schon in den Himmel?“ zeigen. Dabei handelt es sich um eine kleine Schatztruhe religionskritischer Aphorismen. Eingebettet in eine autobiographisch angelegte Einführung und einen kurzen Essay zur Evolution der Religiosität finden sich dort neben Klassikern wie Oscar Wilde, George Bernhard Shaw und Bertrand Russell auch die Bekenntnisse von Isaac Asimov, Theodosius Dobzhansky und Stephen Weinberg.

Alphabetisch geordnet – von Woody Allen bis Frank Zappa –, findet man dort die Meinung von nahezu allen Prominenten, die sich je zur Gretchenfrage geäußert und sich gegen das Christentum ausgesprochen haben.

Das lediglich 155 Seiten umfassende Büchlein ist als Nachttisch-Lektüre oder Geschenk-Idee gedacht. Um es bereits für € 9,80 erwerben zu können, ist es daher auch bei Books on Demand erschienen und ab sofort im Science Shop erhältlich.