Homosexualität: dämonischer als der Islam


Kalifornien: Demo gegen Ehe-Öffnung

Kalifornien: Demo gegen Ehe-Öffnung
In der kalifornischen Hauptstadt Sacramento haben am Samstag bis zu 15.000 evangelikale Christen gegen die Homo-Ehe demonstiert.

Schwulissimo

Die Teilnehmer der fast zwölfstündigen Veranstaltung wurde von der Religionsgemeinschaft „The Call“ des Pfarrers Lou Engle organisiert, Teilnehmer sollten durch Fasten und Beten Einfluss auf die politischen Entscheidungen in der kalifornischen Hauptstadt nehmen. Derzeit schwelt in Kalifornien ein Streit um die Öffnung der Ehe für Homo-Paare.

„Wenn die Ehe als Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau bestehen bleiben soll, was das beste für Familien, Kinder und die Gesellschaft ist, dann brauchen wir das Eingreifen Gottes“, erklärte Pfarrer Engle. „Darum sind wir hier: um zu beten, aber auch um unsere Position deutlich zu machen und eine prophetische Stimme für die Wahrheit zu sein.“ Man müsse endlich den „Altar der homosexuellen Ehe“ vernichten. Die Feindbilder sind bei Engle klar definiert: Der „sexuelle Wahnsinn“, der auf Kalifornien zukomme, sei „dämonischer als der Islam“.

Die anderen Hauptthemen von „The Call“ sind die Ablehnung von Abtreibung, Pornografie und Barack Obamas Gesundheitsreform, in den vergangenen zehn Jahren wurden insgesamt 17 derartige Demonstrationen in verschiedenen Teilen des Landes abgehalten.

3 Comments

  1. und unterstützer der todesstrafe für homosexuelle in uganda. wenn man’s nicht wegbeten kann, dann halt per mord.

    ich liebe diese hirntoten christen.

    Gefällt mir

  2. „Altar der homosexuellen Ehe“

    *LOL*

    @Skepsis: Alles keine Frage:

    Flutkatastrophe in Pakistan
    – betraf Moslems, kein Eingreifen nötig

    Waldbränden in Russland
    – betraf Orthodoxe & Kommunisten, kein Eingreifen nötig

    Ölpest im Golf von Mexiko
    – Strafe für „sexuelle[n] Wahnsinn“, kein Eingreifen nötig

    Gefällt mir

  3. So, sie beten und fasten also, um Einfluss auf die Entscheidung zu gelangen. Wenn sie damit ‚erfolgreich‘ sein sollten (und den Eindruck werden sie mit Sicherheit haben, wenn die Homo-Ehe abgelehnt wird) dann werden sie sich aber höchst wahrscheinlich nicht die Frage stellen, warum hier Gott eingegriffen hat, aber nicht bei so Dingen wie Flutkatastrophe in Pakistan, Waldbränden in Russland, Ölpest im Golf von Mexiko, um nur ein paar Highlights der letzten Monate zu nennen.

    Gruß

    PS: Eigentlich, fällt mir jetzt ein, ist die Begründung ja klar: Homosexualität ist ihrem ‚liebenden Gott‘ ein größeres Gräuel als die genannten Vorkommnisse….

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.