Tony Blair: Was für ein Idiot!


Quelle: wikipedia

Ambrose Bierce:

Camel and Christ accept their burdens kneeling.

Was wurde  nicht alles gelogen und betrogen, um die Koalition der Willigen gegen den Irak zusammen zu bekommen. Bush hatte die christliche Vision von Gog und Magog, die biblischen Dämonen, welche vom Irak aus versuchten die Welt zu erobern. Tony Blair ein williger Pinscher des geistesgestörten Texaners.

Über dreihundert gefallene britische Soldaten im Irak und Afghanistan. Blair in seiner Funktion als Premierminister der Königin unterstützte nahezu bedingungslos den Krieg gegen Hussein.

Im Dezember 2007 konvertierte er vom anglikanischen Glauben zum katholischen. Da muss etwas passiert sein. Die jüngsten Ereignisse lassen auf eine Amputation größerer Teile seines Gehirns schließen.

Der größte Feind für den durchgeknallten Katholiken, der Islam. Das wichtigste Ziel, die Wahrung und Sicherung der westlichen Grundwerte. Alles Käse.

Bei einer Rede, die er  vor christlichen und muslimischen Studenten der Georgetown University hielt*, forderte er beide Religionen auf, die Unterschiede zu überwinden. Es gilt den wahren Feind zu bekämpfen, einen Feind, der sowohl die Christen als auch die Muslime angreife. Die Säkularisten mit ihrem Säkularismus.

Tony Blair

„We face an aggressive secular attack from without. We face the threat of extremism from within.“

Arguing that there was „no hope“ from atheists who scorn God, he said the best way to confront the secularist agenda was for all faiths to unite against it.

He said: „Those who scorn God and those who do violence in God’s name, both represent views of religion. But both offer no hope for faith in the twenty first century.“

Es gibt keinen Grund warum der Säkularismus die „Hoffnung für den Glauben“ an die erste Stelle seiner Agenda stellen sollte. Überhaupt, schon der Begriff „säkulare Agenda“ unterstellt fast eine Verschwörungstheorie.  Es ist im klerikalen Denken weitverbreitet, Unglaube ist gleich Ungehorsam, wer nicht an den Herrn glaubt, weicht von der Norm ab, stellt sich selbst ausserhalb der Gesellschaft. Es gab Zeiten da konnte man die Menschen damit strafen, nicht auf einem Friedhof beerdigt zu werden.

Tony Blair

Tony Blair said that many of the challenges facing the world today were similar to those that confronted Jesus and Mohammed, the founders of Christianity and Islam.

„Each was made to feel an outsider. Each stood out against the conventional teaching of the time. Each believed in the universal appeal of God to humanity. Each was a change-maker.“

Nahezu die Hälfte der Weltbevölkerung sind Muslime oder Christen. Sind das Aussenseiter?
In einer Vielzahl von Ländern dominieren Muslime und Christen die politischen Strukturen in der Gesellschaft und Kultur.

Christen und Muslime sind die wichtigsten Quellen des Widerstandes, wenn es um die gleichen Rechte für Homosexuelle, Frauen, Atheisten, religiöse Minderheiten und um wissenschaftliche Bildung geht. Wahrlich, sie sind traditionalistisch, konservativ und reaktionär.

Mit Verlaub Herr Blair, Sie als Idiot passen gut dazu!

*Oktober 2009

3 Comments

  1. in „Scheisse reden“ ist Blair in den Top 10:

    „This country is a blessed country. The British are special. The world knows it, we know it, this is the greatest country on earth.“ (2007)

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  2. „Each was made to feel an outsider. Each stood out against the conventional teaching of the time.“

    Nicht jeder, der von seinen Zeitgenossen ‚Idiot‘ genannt wird, ist einer. Aber häufig haben sie doch recht.

    Gruß

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