Vermüllerter Totalitarismus


Gerhard L. Müller links im Bild

Der Glaube an den Herrn ist eine ernste Sache. Keine Freude, offenen Auges zusehen müssen, wie die Herde des Herrn ihn selbst verspottet, verdrängt, desinteressiert den Stinkefinger hebt kommt das Thema in zu ernste Bahnen. Schaut man sich die Fotos von Herrn Gerhard L. Müller an kann man das erkennen. Da wird nicht gelächelt, da ist das Gesicht immer leicht zur Faust geballt. Selbst als Atheist ist man geneigt ihm zu zurufen, take ist easy, be cool Baby, aber angesichts eines solchen miesepetrigen Gedichtsausdruckes bleiben selbst gut gemeinte Ratschläge im Halse stecken. Die Bulldogge hat geknurrt, wir haben sie bestochen. Für ein leckeres Schweineohr ließ sie sich mit Herrn Müller abbilden.

Wie Ludwig Feuerbach in seinem Werk Das Wesen des Christentums schon feststellte, wer ungläubig ist, ist ungehorsam, ist asozial. Auch wenn Müller nicht viel von Logik versteht, dazu später mehr, scheint er schon bei dem Namen Feuerbach Herpes zu bekommen. Und nun kommt der Herr Müller zum Zuge:

Müller

Dawkins fehlt es an Anstand gegenüber Andersdenkenden. Er gibt das Beispiel eiens Unglaubens, der auf Unkenntnis beruht. In seinem biologistischen Reduktionismus und Methodenmonismus zeigt sich die ideologische Instrumentalisierung der modernen Naturwissenschaften, die im Kontext der Beziehung vom geoffenbarten Glauben und der ihn verstehen wollenden Vernunft durchaus mit den Einsichten der christlichen Theologie vereinbar sind.
[…]
Der aggressive Atheismus tritt das Grundgebot der Achtung von der Würde des Menschen in seinem geistigen und moralischen Leben mit den Füßen und stellt somit ein friedliches Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft durch einen neuen totalitären Anspruch in Frage.

Die ad hominems gegen Dawkins geschenkt, ich wette, sollte Müller bei seiner Reise mit dem Panzer-Papst nach Großbritannien Dawkins begegnen, klingt das alles ganz anders. Katholische Großmäuligkeit, die man gegebenfalls juristisch durchsetzt hört sich im renitenten England anders aus.
Wer aber den Naturwissenschaften totalitäre Ansprüche unterstellt ist ein Dummschwätzer. Der sollte die jüngste Geschichte seiner Institution katholischer Tempel mal lesen und sich damit auseinandersetzen, in aller Öfentlichkeit und nicht die geoffenbarte Geschwätzigkeit eines allmächtigen Trottels  zu eigen machen.
Etwas zur Aufarbeitung der eigenen Geschichte:

Michael Kardinal v. Faulhaber

Die Kanonen des Krieges sind Sprachrohre der rufenden Gnade Gottes.
[…]
Krieg ist der Triumph der sittlichen Weltordnung
[…]
Krieg ist eine Läuterung, die moralischen Verfehlungen des Volkes werden im Krieg abgewaschen.

A. Hitler, 26.4.1933, Diözesankonferenz der katholischen Bischöfe

Es droht eine schwarze Wolke mit Polen. Wir haben Soldaten notwendig, gläubige Soldaten. Gläubige Soldaten sind die wertvollsten. Die setzen alles ein. Darum werden wir die konfessionelle Schule erhalten, um gläubige Menschen durch die Schule zu erziehen.

Und was tat Faulhaber, der spätere Erzbischof von München und Kardinal, er kroch dem GröFaZ in den Arsch. Er versprach Hitler die Seelen zu rüsten.

Im katholischen Feldgesangsbuch lesen wir:

Segne die deutsche Wehrmacht, welche dazu berufen ist, den Frieden zu wahren…und gib ihren Angehörigen die Kraft zum höchsten Opfer für Führer, Volk und Vaterland…Segne besonders unseren Führer.

Das wäre doch mal ein Thema für einen Bischof, die verbrecherische Historie seiner Institution Kirche aufzuarbeiten. Statt ehrbare Naturwissenschaftler mit dem Vorwurf des Totalitarismus zu beschmutzen. Da der Herr Meisner zu Köln ja schon den Mullah Omar gibt, erinnert mich ihr Geschwätz an Ahmadinedschad. Wir wollen euer Geschwätz nicht mehr, schon gar nicht unter dem Aspekt wie sich Ratzinger am 03.03.2005 in der ARD-Kontrastesendung äußerte:“Wir stehen in Kontinuität zur Inquisition.“ Wir wollen keine Schluckbildchen und Schabmadonnen mehr. Wir brauchen den Anachronismus katholische Kirche in keiner Weise für unser Leben.

7 Comments

  1. @humanikus

    auch unter Atheisten gibt es Vollpfosten. Andreas Müller, Autor vom Feuerbringer ist einer davon. Schau dir mal diese Seite näher an, dann merkst du es bestimmt selbst.

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  2. Ein Hoch auf Ludwig Feuerbach !

    Noch was anderes, wie kann man eigentlich ein Logo zu dem Nick einbinden das nicht immer das Einheitsweisse Halmamännchen zu sehen ist ?

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  3. Ein „geistiger“ Sohn (Namensvetter) von dem obigen Gerhard L. entwickelt gerade den atheistischen Humanismus und schreibt ähnlich (auch ein „Müller“):

    Auszug aus „haben-atheisten-wirklich-keine-moral“

    „Das effektivste (und meiner Einschätzung nach einzig effektive) Mittel dafür ist ein gewaltsamer Umsturz der bestehenden (Un-)Ordnung in Form von allen Tyranneien weltweit. Zugleich muss man natürlich überlegen, wie man das am geschicktesten anstellt. Einfach alle zugleich anzugreifen erscheint äußerst ungeschickt. Ich bin Konsequenzialist, also jemand, der nur an den Folgen von Handlungen interessiert ist “

    Wie sich doch diese Müllers, in jedem Lager wohlfühlen 😉

    Quelle:feuerbringer.com

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