Die Allianz der Geistesgestörten


Benny, schenkst du mir dein Flakhelfer-Abzeichen? Foto:AFP

Gläubige sollen gegen „aggressiven Säkularismus“ streiten, fordern Erzbischof Williams und Papst Benedikt in London. Überschattet wird der Besuch von der Verhaftung sechs Terrorverdächtiger.

Frankfurter Rundschau

Der zweite Tag des Papstbesuchs in Großbritannien sollte im Zeichen der Ökumene, des Dialogs mit der Politik und dem Austausch mit anderen Religionen stehen. Er begann jedoch mit einem Terroralarm. Die Polizei nahm gegen 5.45 Uhr fünf Männer und später einen weiteren Verdächtigen fest, die einen Anschlag auf das Oberhaupt der Katholiken geplant haben sollen.

Zur Art der Bedrohung machte Scotland Yard keine Angaben. Die Verdächtigen im Alter von 26 bis 50 Jahren sollen laut BBC aus Nordafrika stammen. Sie waren bei einem Straßenreinigungsunternehmen beschäftigt, das für den Londoner Bezirk Westminster arbeitet, jenen Teil der Londoner Innenstadt, durch den am Freitag der Weg des Papstes führte. Die Sicherheitsplanungen wurde überprüft und laut Scotland Yard für ausreichend befunden. Papst-Sprecher Federico Lombardi erklärte, man habe vollstes Vertrauen in die britische Polizei. Benedikt XVI. wird zusätzlich von eigenen Bodyguards bewacht, Mitgliedern der Schweizergarde.

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