Behördliche Arschkriecherei


Quelle:kasberlin

Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof:

Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof ist auf dem Gebiet des Staatsschutzes die oberste Strafverfolgungsbehörde der Bundesrepublik Deutschland. Er übt das Amt des Staatsanwalts in allen schwerwiegenden Staatsschutzstrafsachen aus, die die innere oder äußere Sicherheit in besonderem Maße berühren.

Die innere Sicherheit wird durch politisch motivierte Delikte, insbesondere durch terroristische Gewalttaten, die äußere Sicherheit durch Landesverrat und Spionage tangiert. Zuständig ist der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof auch für die Verfolgung von Straftaten nach dem Völkerstrafgesetzbuch.

Soweit so gut.

Da fährt die Generalbundesanwältin, zusammen mit drei weiteren, hochkarätigen Ermittlern, sprich Staatsanwälten zum Vatikan, um sich dort über die Ahndung von sexuellen Missbrauchsfällen in katholischen Einrichtungen zu informieren. Sexueller Missbrauch jetzt als Delikt der inneren oder äußeren Sicherheit? Politisch motiviert, oder eine terroristische Gewalttat oder gar Landesverrat und Spionage?

Manfred Nötzel, Leitender Oberstaatsanwalt in München, sagte zu “Focus”, Kurienbischof Frans Daneels, Kirchenanwalt am Obersten Gerichtshof der Apostolischen Signatur, habe versichert, dass es kein Pardon mehr mit Straftätern geben werde. Ein “Wegschauen und Augenzwinkern” bei Sexualdelikten werde nicht mehr geduldet. Zum Abschluss ihrer dreitägigen Vatikan-Reise trafen die Staatsanwälte Papst Benedikt XVI.

Die Gutgläubigkeit unserer obersten Gesetzeshüter ist doch grenzenlos, die glauben dem Popanz das auch noch. Oder war das alles nur ein fadenscheiniger Grund um den Benny zu besuchen?

NewsAdHoc

1 Comment

  1. Da bekanntlich alle Wege nach Rom führen, erscheint es doch geradezu logisch, dass unsere Generalbundesanwältin mit drei weiteren Staatsanwälten irgendwann mal auch in Rom landen werden ! Könnte ja sein, dass gegen den Papst wegen Mittäterschaft und/oder der Vertuschung krimineller Handlungen bei vielfachem Kindesmißbrauch ermittelt wird !? (In BILD war darüber zwar noch nichts zu lesen !) Wäre doch denkbar und sogar ziemlich logisch. Leider schweigen sich die Rombesucher über das Ergebnis ihrer Ermittlungen bisher aus. Aber wir wissen schließlich auch ohne offizielle Verlautbarung, dass in Rom seit jeher Verbrechen jeder Art allein schon durch die Beichte als gesühnt betrachtet werden müssen. War es in diesem Falle die Generalbundesanwältin die dem Papst die Beichte abgenommen und das „Ego te absolvo“ ausgesprochen hat ? – Nichts genaues weiß man leider nicht !

    Liken

Kommentare sind geschlossen.