Imame made in Germany


Quelle: blog.zeit.de

Viel Fingerspitzengefühl scheint vonnöten bei der Wahl der ersten Zentren für „Islamische Studien“, an denen Religionsgelehrte ausgebildet werden sollen.

Frankfurter Rundschau

Wir müssen die neuen islamisch-theologischen Fachbereiche an Universitäten ganz behutsam aufbauen“, sagt Bülent Ucar, Professor für Religionspädagogik an der Universität Osnabrück. „Es darf nichts schieflaufen, damit wir Muslime nicht das nötige Vertrauen in der akademischen Öffentlichkeit verlieren.“

Warnendes Beispiel ist der 2004 hektisch geschaffene Lehrstuhl für die „Religion des Islam“ in Münster, der erste seiner Art bundesweit. Wie dort zeitweilig mit Geld und Mitarbeitern umgegangen wurde, klären inzwischen die Gerichte.

Jetzt wollen der Bund und einige Länder gemeinsam zwei, drei größere Zentren für bekenntnisgebundene „Islamische Studien“ ins Leben rufen. Die Bewerbungsfrist läuft in diesen Tagen ab. „Es ist sicherlich von Vorteil, wenn die Bewerber-Unis bereits Fächer wie christliche Theologie, Islamwissenschaft, Religionswissenschaft sowie eine Lehramtsausbildung haben“, erläutert eine Sprecherin des Bundesforschungsministeriums gegenüber der Frankfurter Rundschau. Dabei kommen die Unis Osnabrück und Erlangen-Nürnberg, vielleicht auch noch Münster in die engere Wahl, weil sie bereits eine oder zwei Professuren für Religionspädagogik haben. Darüber hinaus setzen sich muslimische Verbände in Baden-Württemberg mit Tübingen für einen neuen Standort ein.

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2 Comments

  1. Das Schlimmste daran ist, dass deutsche Unis nicht mal Psychotherapeuten, geschweige denn Priester ausbilden dürfen. Warum dann Imame? Wenn euch die Existenz von Kreationisten an den Unis sauer aufstößt, müsst Ihr hier kotzen!

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  2. Man liest derzeit viel davon, dass es in Deutschland viel zu wenige Facharbeiter und Ingenieure gibt ! Ich wußte bisher gar nicht, dass auch ein Mangel an Religionsgelehrten besteht !? Also, mir fehlen sie nicht !

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