Demeter: Landwirtschaft nach R. Steiner


Quelle: NÖN

Von Thomas JordaNÖN

Landwirtschaft nach Rudolf Steiner (1861-1925) ist sehr komplex. Unter dem Namen Demeter tun sich Steiners Jünger zusammen, um den Boden nach anthroposophischen Kriterien zu bebauen und die Tiere danach zu halten. Diese biologisch-dynamische Methode ist hochkomplex und arbeitsintensiv.

„Ich habe Rudolf Steiner als junger Mann gelesen und war von diesem Seher fasziniert. Ich bin kein gelernter Landwirt und habe am Anfang immer nur Rezepte für Unkrautvernichtungsmittel bekommen. Diese mechanistische Sicht der Dinge wollte ich nicht. Was 7000 Jahre funktioniert hat, das muss doch heute auch noch funktionieren! Und ich habe damit immer noch große Freude.“ 700 Tonnen Erdäpfel und 700 Tonnen Getreide erntet er im Jahr, 400 Tonnen Zwiebel und 150 Tonnen Obst.

Von Italien über Sachsen nach Österreich gekommen
Alfons Piatti ist also Demeter-Landwirt und Spross einer alten Adelsfamilie, die 1022 zum ersten Mal erwähnt wurde und aus Venetien stammt. „Aber meine Vorfahren sind im 17. Jahrhundert nach Sachsen gegangen, um als Diplomaten und Berater des Kurfürsten tätig zu sein.“

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