Deutschland gehört nicht zu Europa!


Gebet in einer Moschee in Dortmund. - Foto: Reuters

Von Monika MaronDer Tagesspiegel

Wer den Koran wörtlich nimmt, kollidiert mit unserer Kultur.Wer die Bibel wörtlich nimmt, kollidiert mit unserer Kultur, Gesellschaft, Bildung und dem Grundgesetz.(Anm.Blog)

Wenn der Bundespräsident von unserer christlich-jüdischen Geschichte spricht und sie gleichsetzt mit dem Islam, der nun zu Deutschland gehören soll, vermischt er kulturelle Prägung und Religion.

Chr. Wulff

Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.“

Das war die deutlichste Botschaft in der Rede des Bundespräsidenten zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit. Da kann einem schon der Atem stocken. Was hat der Islam mit der deutschen Geschichte, dem deutschen Nationalsozialismus, der deutschen Teilung und der deutschen Einheit zu tun, dass er zum Kernstück der Rede des Staatoberhaupts zu einem geschichtsträchtigen deutschen Feiertag, zum Tag der Deutschen Einheit, taugt?

Vor allem aber: Gehört der Islam zu Deutschland? Zum Islam gehört die Scharia, die Unterdrückung der Frauen und der Meinungsfreiheit, der Anspruch auf den einzigen und alleinigen Gott. Christian Wulff hat ja nicht vom spirituellen Islam gesprochen, von der Religiosität des Einzelnen, sondern eben von dem Islam, der einen unverhohlen weltlichen und politischen Anspruch hat, der von der Scharia gar nicht zu trennen ist, von dem Islam, den es, sobald er sich einer Kritik zu stellen hat, nach den Argumenten seiner offiziellen Vertreter gar nicht gibt und der sich auf seine für Laien undurchschaubare Vielfalt beruft, obwohl er sich in allen seinen Ausprägungen in der Scharia realisiert. Dieser Islam aber gehört nicht zu Deutschland.

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3 Comments

  1. och, naja.
    Wenn schon Religionsfreiheit, dann richtig.
    Nicht nur für verschiedene Christenströmungen und Judentum, sondern auch für Islam und Hinduismus, Druiden und Pastafareans etc pp.
    Satanisten und jedis, und wie sie alle heißen.

    letztlich ist es wenig verschieden, was die einzelnen REligionen so lehren.
    Verachtung von Frauen wr genauso urchristlich, wie es jetzt halt islamisch ist, und liebet Eure Feinde gilt nicht bei Verstoß gegen die 10 GEbote.
    Das wäre ja auch noch schöner!

    Schon das 1. Gebot vergessen, wa?

    Für mich jedenfalls ist das nur eine weitere Religion, mit der ich nichts zu tun habe.
    eine mehr oder weniger, für mich läßlich.

    Das müssen die Religiösen schon unter sich ausmachen, welche mitspielen darf und welche nicht.
    Geht mich nix an.

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  2. „…Das ist die Revolution der christlichen Botschaft. Sie sagt: „Liebe deine Feinde“. Sie ist der islamischen diametral entgegengesetzt. Wer den Koran zur Hand nimmt, wird vergebens nach einem netten Wort für die Ungläubigen suchen. Stattdessen mindestens 300 Verse, die ihnen das Schlimmste androhen, auf Erden und im Jenseits. Und da spricht unser Bundespräsident von Gleichrangigkeit aller drei monotheistischer Religionen?…“

    aus: Matthias Matussek – Wulffs Religionskrieg
    http://www.matthias-matussek.de/2010/10/wulffs-religionskrieg/

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