Gott als Koordinate


Quelle: wikipedia

Zum ‚Kern katholischer Bildungsarbeit‘ gehört es, den christlichen Glauben als das ‚Koordinatensystem unserer Erkenntnis‘ aufzuzeigen

KATH.NET

Zu einer Schärfung des katholischen Profils in der Bildungsarbeit hat der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, aufgerufen. Anlass war die Amtseinführung von Monsignore Rainer Boeck als neuem Direktor des Kardinal-Döpfner-Hauses in Freising am Dienstag, wie das Erzbistum mitteilt.

Zum „Kern katholischer Bildungsarbeit“ gehöre, den christlichen Glauben als „das Koordinatensystem unserer Erkenntnis“ aufzuzeigen und zu vermitteln: „Trennen wir nicht Christus von der Bildungsarbeit!“, forderte Erzbischof Marx in seiner Predigt im Freisinger Mariendom.

„Wir sollten keine Angst haben, das spezifisch Katholische unserer Bildungsarbeit im Blick zu behalten“, bekräftigte Marx beim anschließenden Festvortrag in der Aula des Kardinal-Döpfner-Hauses.

Schließlich sei „nicht zu bezweifeln, dass das christliche Menschenbild ein Fundament unserer freiheitlichen Demokratie ist“, so Marx in seinem Festvortrag mit dem Titel „Katholische Erwachsenenbildung vor neuen Herausforderungen“.

weiterlesen

1 Comment

  1. Katholische Bildungseinrichtungen könnten Menschen dabei unterstützen, „in der Unübersichtlichkeit zurechtzukommen, nicht einfach mitzuschwimmen und nicht einfach das zu tun, was man tut, sondern eine Persönlichkeit zu werden“

    Hm, ich grübele…Noch steht bei mir im Standesamt ‚rk‘. Ich soll also nicht einfach mitschwimmen? Ok. Ich stelle mich dann demnächst in der alten Diözese von Marx (der ich zufälligerweise angehöre) vor den Dom und trete ein für die Verteilung von Kondomen in Uganda und Südafrika durch dort tätige katholische Hilfseinrichtungen!

    „Das Evangelium ist immer auch Bildung, die den Menschen vorwärts bringt“, betonte Erzbischof Marx bereits in seiner Predigt.

    Ah ja….Welche Lektion nehmen wir denn heute? Ehebrecherinnen soll man nicht steinigen (Johannes 8,7) oder doch den Umgang mit Vergewaltigern einer Jungfrau (Deuteronomium 22:28-29: 50 Shekel an den Vater und heiraten)? Dass man Kranke auch am Sabbat heilen darf oder dass man bei Krankheit sich durch Ölung und Beten behandeln lassen soll (Jakobus 5,14)?
    Das sind ja nur die harmlosen Beispiele, und wir könnten dieses Spielchen ja in extenso weiter treiben. Aber so langsam wird’s langweilig (und bevor hier jemand kommt mit das ja für einen Christen nur das NT zählt: Matthäus 5,17).

    Gruß

    Liken

Kommentare sind geschlossen.