Ivo Sasek: Wenn nötig gibts die Rute


 

Quelle: http://www.7stern.info

 

Sekten sind dann besonders tragisch, wenn sie negative Auswirkungen auf die Kinder ihrer Mitglieder zeitigen. Zu ihnen gehört die in der Region verbreitete Organische Christus-Generation.

Von Georg Otto SchmidZürcher Oberländer

Manche für ihre Erziehungsmethoden berüchtigte Gemeinschaften haben auch im Zürcher Oberland reichlich Anhänger. Ein Beispiel dafür ist die OCG, die Organische Christus-Generation des ausgebildeten Automechanikers und selbst ernannten Apostels Ivo Sasek.

Vom Atheisten zum Freikirchler

Sasek wird im Jahr 1956 in Zürich geboren. Seine Eltern sind überzeugte Atheisten und erziehen auch ihren Sohn in dieser Weltanschauung. Als Berufsausbildung absolviert Sasek eine Lehre als Automechaniker, daneben spielt er als Schlagzeuger in einer Band.

Schon früh zeigt sich ein ausgeprägter Geltungsdrang: Sasek möchte als Musiker gross rauskommen und nimmt sich vor, möglichst schnell Millionär zu werden. Durch seine atheistische Prägung bleiben bei Sasek offenbar religiöse Bedürfnisse unbefriedigt, so bekehrt er sich im Alter von 19 Jahren zu einem freikirchlichen Christentum. Sasek schliesst sich Ende der 1970er Jahre der Gemeinschaft newlife an, der damaligen Trendgemeinde in Zürich.

In der Folge besucht Sasek deren Bibelschule in Walzenhausen AR. Im Rahmen dieser Ausbildung fällt Sasek bald auf, indem er Lehren und Praktiken ausübt, die mit der theologischen Haltung der Schule nicht vereinbar sind. Er versucht auch, Mitstudierende für seine Lehren zu gewinnen. So zieht Sasek einen Heilungsdienst auf, in dessen Rahmen nicht nur Kommilitonen geheilt werden. Ein Mitstudent Saseks will gar Rasenmäher durch Handauflegen repariert haben.

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