Christen müssen sich dem Atheismus stellen


Quelle: profile-deutschland.de

Christen müssen sich nach Ansicht des Generalsekretärs der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb, gemeinsam dem zum Teil aggressiven neuen Atheismus stellen.

Jesus.de

Als Antwort auch auf die Säkularisierung müsse in Deutschland die christliche Botschaft mit neuer Leidenschaft verkündigt werden, sagte Steeb am Freitag dem epd auf dem «Dritten Internationalen Lausanner Kongress für Weltevangelisation» in Kapstadt.

Deutschland sei zwar ein Land mit einer reichen christlichen Tradition, aber die Zahl der Christen in den Kirchen schrumpfe immer mehr, fügte Steeb hinzu. Auf der Konferenz für Weltevangelisation erlebe man den lebendigen Glauben der wachsenden Kirchen aus Afrika und Asien.

Nach Ansicht des Generalsekretärs der Evangelischen Allianz ist ein gelingender Dialog mit anderen Religionen nur möglich, wenn Christen wissen, was sie glauben und dies auf eine respektvolle und liebevolle Art weitersagen. «Wir müssen unser Profil als Christen schärfen», sagte Steeb. Neben dem missionarischen Engagement sollten Christen ihre Verantwortung in der Gesellschaft wahrnehmen.

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3 Comments

  1. Ihc frage die Afrikaner immer, warum sie sich mit dem weißen Gott der eroberer abgeben – als hätten sie keine eigenen…
    und sie sagen, die Hirnwäsche war so komplett, daß sie keine eigenen Götter mehr kennen.

    Gut, sie sagen es mit anderen Worten.

    Hübsch, wenn die Kirchenführung die folgen von Hirnwäsche so begrüßt.
    So deutlich wünschte ich mir die Aussagen immer.

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  2. Was ist bitte schön dieser ‚aggressive Atheismus‘? Was macht die Aggression aus? Die soziale Acht, in die Nicht-Atheisten gestellt werden? Die vielen Scheiterhaufen, auf denen Nicht-Atheisten brennen?

    Für diese ganzen Bagage reicht es offensichtlich aus, sich als Atheist zu ‚bekennen‘. Alleine die Möglichkeit, dass man ohne den Glauben an ein höheres Wesen leben kann scheinen sie als Angriff auf sich selbst zu werten.

    Alle Menschen kommen als Atheisten zur Welt.

    So ist es. Um diesem unerträglichen Zustand ein Ende zu bereiten werden ja schon Kleinkinder entsprechend behandelt (Taufe, Beschneidung, etc).

    Gruß

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  3. Welche neuen, bisher unbekannten Argumente sprechen denn für den religiösen Schwachsinn ? Außer Mythen, unbewiesenen Legenden, Annahmen und Behauptungen hat doch die christliche Religion seit über 2.000 Jahren nichts Neues zu bieten.

    Alle Menschen kommen als Atheisten zur Welt. Dann aber übernehmen die christlichen Erzieher das Szepter und füttern ihre Nachkommenschaft mit den alten, verlogenen Geschichten, für die jeglicher Wahrheitsbeweis fehlt. Glücklicherweise lassen sich nicht alle Menschen von diesen zusammen fantasierten Stories überzeugen, weshalb die Zahl der Kirchenanhänger stetig zurückgeht. Ein beredtes Zeichen dafür, dass der religiöse Stumpfsinn bei den Menschen unserer Zeit seine Wirkung längst eingebüsst hat. Letztlich auch ein Zeichen dafür, dass sich das eigenständige, pragmatische Denken langfristig eben doch durchsetzt. 2.000 Jahre Volksverdummung kann nicht auf ewige Zeiten durchgezogen und praktiziert werden.

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