Pflicht zur Neutralität


Quelle: wikipedia

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Rolf Schwanitz hat die Pläne zur Gründung eines Arbeitskreises der Laizisten in seiner Partei verteidigt. „Angesichts von 23 Millionen Menschen, die in Deutschland ohne Konfession sind, ist der Staat zur Neutralität verpflichtet“, sagte Schwanitz im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dapd. Die Initiatoren der Gruppe, die sich für eine strikte Trennung von Staat und Kirche einsetzen, waren zuletzt auch parteiintern kritisiert worden.

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Schwanitz forderte, Kreuze aus den Klassenzimmern zu entfernen. Auch Behörden sollten nach seiner Ansicht frei von religiösen Symbolen sein. Zudem müsse an jeder Schulen neben dem Religions- auch ein Ethikunterricht angeboten werden. Ebenso forderte er die Abschaffung der Steuerprivilegien für die Kirchen und ein Ende der Ausbildung von Priestern auf Staatskosten. „Wir müssen ganz grundsätzlich davon wegkommen, dass die Kleriker vom Staat finanziert werden“, sagte Schwanitz. Daher gehe aus seiner Sicht auch die jüngste Entwicklung, Imame an deutschen Hochschulen auszubilden, in die falsche Richtung. „Die Situation wird nicht dadurch besser, dass solche Privilegien auf andere Glaubensrichtungen ausgedehnt werden“, sagte der Plauener Bundestagsabgeordnete.

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1 Comment

  1. Rolf Schwanitz spricht mir voll aus dem Herzen. Die SPD verkennt offenbar die Tatsache, dass die Mehrheit der Deutschen mit dem verlogenen Christentum nichts am Hut hat und sich mehrheitlich zum Atheismus bekennt. Noch mag es karriereschädigend sein, wenn man sich als Atheist zu erkennen gibt. Das kann sich aber, früher als man denkt, ins Gegenteil verkehren. Der Religiotismus häuft schließlich tagtäglich immer mehr Minuspunkte an.

    Nebenbei bemerkt: Auch Atheisten leben nach einer Werteskala, die sich von der christlichen Skala dadurch unterscheidet, dass weniger gelogen und betrogen wird !

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