Gott ist desinteressiert


Quelle: wikipedia

Münchner Erzbischof Marx bei Festabend zu Ehren Norbert Blüms: Der christliche Gott interessiere sich für Recht und Gerechtigkeit, für Güte und Erbarmen: „Er stellt sich auf die Seite derer, die getreten worden sind. Er regt sich über Armut auf“

KATH.NET

Nach dem Scheitern von Kapitalismus und Sozialismus muss nun nach Einschätzung des Erzbischofs von München und Freising, Reinhard Marx, eine neue Fortschrittsidee auf Basis des christlichen Menschenbildes entwickelt werden. „In einem weltweiten Wettbewerb um das bessere Leben und um die Gestaltung der Gesellschaft soll Europa die Produktionsschmiede von guten Ideen sein. Das spricht dem Christentum eine entscheidende Rolle zu“, sagte Marx am späten Montagabend vor rund 350 Teilnehmern einer Festveranstaltung zum 75. Geburtstag des früheren langjährigen Bundesarbeitsministers Norbert Blüm. „Die Ressourcen des Christentums für die Entwicklung unseres Landes sind noch nicht ausgereizt“, so Marx in seiner halbstündigen Rede in der CDU-Bundesgeschäftstelle in Berlin.

An dem Festabend unter dem Titel „Tiefschlaf oder Tatendrang – Ist die Christlich-Soziale Bewegung eingeschlafen?“ nahmen hochrangige Politiker und Gewerkschaftsvertreter teil, darunter Bundeskanzlerin Angela Merkel, Unionsfraktionschef Volker Kauder, der CDA-Vorsitzende Karl-Josef Laumann sowie die Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes Michael Sommer und der IG Metall Berthold Huber.

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3 Comments

  1. Wie bitte ? Fortschritt auf Basis des christlichen Menschenbildes !? Wir hatten doch im letzten Jahrhundert bereits zwei blutige Weltkriege, die von allen am Krieg beteiligten Nationen im Namen Gottes ausgefochten wurden ! Ganz zu schweigen von den Verbrechen christlicher Kolonialisten und Missionaren zu Zeiten des Christoph Kolumbus.

    Möge uns das Schicksal vor weiteren christlichen Fortschrittsideen bewahren !

    Ist nicht der Hunger und die Armut in den von Katholen beherrschten Ländern am größten ?

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  2. Er regt sich über Armut auf

    Aber sischer datt: Die Kirche hat über Jahrhunderte ja nur deswegen protzige Paläste für die ihren erbaut (man sehe sich nur mal die Residenzen in den alten kirchlichen Kurfürstentümern oder Würzburg an), DAMIT die Armen eine Ahnung davon bekommen konnten, wie gut es der liebe Gott mit den Seinen meint. Die Kirchtürme wurden deswegen auch so hoch gebaut, damit der liebe Gott einen weiten Überblick über die Lande hatte und sich um so mehr über die Armut aufregen konnte.

    Gruß

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  3. „Er stellt sich auf die Seite derer, die getreten worden sind. Er regt sich über Armut auf“ ROFL!

    wie geil ist das denn? und ist mit den von den katholen-brüdern missbrauchten kindern? war das gottgefällig? die jungs können echt sowas von dreist sein…

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